Kilometer 123
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Description
Neues vom Meister des italienischen Kriminalromans: Ein rasanter Fall um Intrigen, Macht und Eifersucht.
Alles beginnt mit einer unbeantworteten SMS. Die Absenderin ist Ester, und der Adressat ist Giulio. Warum Giulio seiner Geliebten nicht antworten kann: Er liegt nach einem heftigen Auffahrunfall bei Kilometer 123 der Via Aurelia im Krankenhaus. Wer hingegen die SMS von Ester liest, ist Giulios Ehefrau, die vorher von Esters Existenz nichts wusste.
Dies könnte der Anfang einer Liebeskomödie sein, aber der Beigeschmack ist ein anderer: Denn ein Zeuge sagt aus, dass Giulios Unfall keineswegs unbeabsichtigt, sondern versuchter Mord war, und die Angelegenheit wird ans Kriminalkommissariat übergeben. Kurze Zeit später findet sich eine Leiche: bei ebenjenem Kilometer 123 auf der Via Aurelia ...
Book Information
Author Description
Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er war Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine erfolgreichste Romanfigur ist der sizilianische Commissario Montalbano. Insgesamt verfasste Camilleri mehr als 100 Bücher und galt als eine kritische Stimme in der italienischen Gegenwartsliteratur. Andrea Camilleri war verheiratet, hatte drei Töchter und vier Enkel und lebte in Rom. Er starb am 17. Juli 2019 im Alter von 93 Jahren in Rom.
Posts
Ein Meisterwerk
Für einmal spielt ein Krimi von Andrea Camilleri nicht in Sizilien und der Ermittler ist nicht Salvo Montalbano. Giulio verunfallt am Kilometer 123 der Via Aurelia zwischen Rom und Grosseto als er zu seiner Geliebten fährt. Weil er nicht ankommt, schreibt diese ihm SMS. Giulio kann nicht antworten, weil er im Spital liegt. Stattdessen liest seine Frau die SMS. Aufgrund einer Zeugenaussage kommt der Verdacht auf, jemand habe Giulio ermorden wollen. Camilleri formuliert haargenau. Jeder Satz sitzt, ohne ein Wort zu viel oder zu wenig. Er führt den Leser, schickt ihn auf falsche Fährten. Zumindest wenn der Leser nicht genau liest, was da steht. Gier, Eifersucht, Betrug und Liebe kommen wie (fast) immer in Camilleris Werken vor. Was am Anfang einfach aussieht, entwickelt sich zu einer gesellschaftlichen Geschichte. Die meisten süditalienischen Schriftsteller verwenden eine detailreiche Sprache. Nicht Camilleri. Dieses Buch besteht praktisch nur aus Dialoge und SMS-Nachrichten. Unglaublich gut!
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Neues vom Meister des italienischen Kriminalromans: Ein rasanter Fall um Intrigen, Macht und Eifersucht.
Alles beginnt mit einer unbeantworteten SMS. Die Absenderin ist Ester, und der Adressat ist Giulio. Warum Giulio seiner Geliebten nicht antworten kann: Er liegt nach einem heftigen Auffahrunfall bei Kilometer 123 der Via Aurelia im Krankenhaus. Wer hingegen die SMS von Ester liest, ist Giulios Ehefrau, die vorher von Esters Existenz nichts wusste.
Dies könnte der Anfang einer Liebeskomödie sein, aber der Beigeschmack ist ein anderer: Denn ein Zeuge sagt aus, dass Giulios Unfall keineswegs unbeabsichtigt, sondern versuchter Mord war, und die Angelegenheit wird ans Kriminalkommissariat übergeben. Kurze Zeit später findet sich eine Leiche: bei ebenjenem Kilometer 123 auf der Via Aurelia ...
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Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er war Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine erfolgreichste Romanfigur ist der sizilianische Commissario Montalbano. Insgesamt verfasste Camilleri mehr als 100 Bücher und galt als eine kritische Stimme in der italienischen Gegenwartsliteratur. Andrea Camilleri war verheiratet, hatte drei Töchter und vier Enkel und lebte in Rom. Er starb am 17. Juli 2019 im Alter von 93 Jahren in Rom.
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Ein Meisterwerk
Für einmal spielt ein Krimi von Andrea Camilleri nicht in Sizilien und der Ermittler ist nicht Salvo Montalbano. Giulio verunfallt am Kilometer 123 der Via Aurelia zwischen Rom und Grosseto als er zu seiner Geliebten fährt. Weil er nicht ankommt, schreibt diese ihm SMS. Giulio kann nicht antworten, weil er im Spital liegt. Stattdessen liest seine Frau die SMS. Aufgrund einer Zeugenaussage kommt der Verdacht auf, jemand habe Giulio ermorden wollen. Camilleri formuliert haargenau. Jeder Satz sitzt, ohne ein Wort zu viel oder zu wenig. Er führt den Leser, schickt ihn auf falsche Fährten. Zumindest wenn der Leser nicht genau liest, was da steht. Gier, Eifersucht, Betrug und Liebe kommen wie (fast) immer in Camilleris Werken vor. Was am Anfang einfach aussieht, entwickelt sich zu einer gesellschaftlichen Geschichte. Die meisten süditalienischen Schriftsteller verwenden eine detailreiche Sprache. Nicht Camilleri. Dieses Buch besteht praktisch nur aus Dialoge und SMS-Nachrichten. Unglaublich gut!




