Keiner trennt uns
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Liebe, Drama und ganz viel Gefühl: So lautet das Roman-Rezept von Jana von Bergner. Vor ihrer Zeit als Autorin arbeitete sie jahrelang als Journalistin für einen großen deutschen Zeitungsverlag, doch das Erfinden ihrer eigenen Geschichten bringt ihr deutlich mehr Spaß. Mit ihrem ebenfalls bücherbegeisterten Sohn und ihrer Hündin lebt sie nördlich von Hamburg.
Posts
Leidenschaft, Emotionen...
Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Die Protagonistin tut alles für ihre Geschwister und stellt dabei ihr eigenes Leben in den Hintergrund. Als sie Mark kennenlernt wird ihr Leben jedoch auf den Kopf gestellt . Das Buch ist voller Leidenschaft und Emotionen, es fehlt aber auch nicht an Spannung. Manche Vorkommnisse erscheinen jedoch etwas realitätsfremd.
„Keiner trennt uns“. Wie der Name schon verrät geht es um Zusammenhalt, welcher in dem Buch auch absolut im Mittelpunkt steht, was mir sehr gut gefallen hat. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass man sofort in der Geschichte drin war und die Autorin einen sofort mitgerissen hat. Hanna und ihre Geschwister haben früh ihre Mutter verloren und jetzt auch noch die Nachricht bekommen, dass ihr Vater tot sei. Ab sofort müssen sie alleine zurecht kommen, was sich als ziemliche Herausforderung entpuppt, denn Hanna muss neben ihrem Studium auch noch um die Vormundschaft für ihre kleinen Geschwister kämpfen. Zum Glück bekommt sie etwas Unterstützung ;) Der Schreibstil war sehr flüssig und da das Buch aus wechselnder Perspektive von Hanna und Mark erzählt, bekam man viele Eindrücke aus beiden Sichtweisen. Die Charaktere sind sehr stark, zeigen jedoch auch Schwäche und Mitgefühl. Alles in allem fand ich das Buch super, obwohl es ein paar Ecken und Kanten hatte und ich freue mich schon auf Band 2, wo es dann um die kleine Schwester von Hanna gehen wird.
Bereits mit der Coverwahl, war ich neugierig auf das Buch. Es ist schlicht gehalten und auch geheimnisvoll, so dass man diesem nicht direkt entnehmen kann um was es in diesem Buch geht. Umso mehr freute ich mich es endlich lesen zu können. Die Protagonistin Hanna war mir vom ersten Moment an sympathisch. Man lernt sie direkt mit der ersten Szene kennen. Ihr kleiner Bruder ist krank und sie wartete jede Minute auf ihren gemeinsamen Vater, da bei ihr ein wichtiger Vortrag an der Uni anstand. Doch er ließ auf sich warten. Hanna wollte aber auch nicht ihren Bruder allein lassen und kümmerte sich weiter um ihn. Das fand ich an ihr so super. Sie dachte hier nicht an sich, sondern an ihren Bruder. Kurz darauf stolperte auch der zweite Protagonist, Mark, auf die Bildfläche, denn er musste Hanna und ihre Geschwister eine traurige Mitteilung überbringen. Sofort war zwischen den beiden ein Band zu spüren. Als Leser konnte man dieses auch herauslesen. Von da an nahm die Geschichte ihren Lauf. Hanna trat mit der Trauer ihren Kampf um ihre Geschwister an, da die Gefahr bestand das diese zu der nicht gern gemochten Tante hinziehen sollte. Mark unterstütze Hanna wo er nur konnte und lernte hier eine Zusammengehörigkeit kennen, die er so nicht kannte. Manches Mal musste ich in diesem Buch schlucken, da die Szene dann doch etwas nah ging. Zum Beispiel die Songauswahl für die Beerdigung. Wenn man selbst so etwas bereits erlebt hat, liest man diese Szenen mit einer Gänsehaut. So war es jedenfalls bei mir. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir hier sehr gefallen. Das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Die Kapitel wechselten zwischen Hanna und Mark hin und her, so dass man hier als Leser beide Gedanken erfassen konnte. Die Protagonisten wurden für mich authentisch dargestellt. Ein kennenlernen mitten im Leben mit all ihren Ängsten, Trauer, Wut und auch Liebe. All diese Gefühle nahm man als Leser direkt war. Gefühle gegen die sich gewehrt wurden und die nicht geplant waren. Hanna und Mark standen hier vor der Wahl. Welche sie nahmen, solltet ihr dann selbst lesen. Erlebt diese Geschichte selbst, ich kann sich euch nur empfehlen.
Wie schnell sich das Leben ändern kann, müssen Hanna und ihre Geschwister am eigenen Leib spüren, als die Polizei ihnen die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Vaters übermittelt. Fortan sind die Geschwister auf sich alleine gestellt. Alles kommt noch viel schlimmer, als das Jugendamt die Jüngsten der Obhut einer Pflegefamilie übergeben will. Als älteste Tochter macht sich Hanna für einen Kampf, um das Sorgerecht ihrer Geschwister, bereit. Was zunächst aussichtslos erscheint, nimmt eine überraschende Wendung, als ihr der Polizist Mark seine Unterstützung zusichert und aus Verpflichtung plötzlich intensive Gefühle werden ... „Keiner trennt uns“ ist der Auftakt der „Keiner“-Reihe von Jana von Bergner. Eine New Adult-Story voller Gefühl, Verzweiflung und Hoffnung. Mit der vielen Werbung, die die Autorin für ihr Buch gemacht hat und dem Hype auf Instagram, musste ich unbedingt „Keiner trennt uns“ lesen! Das wunderschöne Cover und der wirklich interessante Klappentext trugen zu dieser Entscheidung natürlich bei! Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Story wird in der Er- /Sie-Perspektive erzählt, konzentriert sich dabei abwechselnd jedoch hauptsächlich auf Hanna und Mark. Mir persönlich hätte die „Ich“-Erzählweise besser gefallen. Trotzdem erhält man einen tollen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Der Einstieg war gut und nahm den Leser zunehmend mit in die Story hinein. Es baut sich langsam auf, ehe Verzweiflung, Ängste und Trauer die Stimmung übernehmen. Obwohl gerade erst mit der Geschichte gestartet, fühlt man sich mit der Familie und vor allem mit Hanna verbunden. Innerhalb weniger Seiten wachsen einem die wichtigsten Protagonisten, Hannahs Familie und Mark, ans Herz. Jeder glänzt auf seine Weise mit einer unheimlich sympathischen und authentischen Art! Als älteste Schwester fühlt sich Hanna für ihre Familie verantwortlich. Dieses Verantwortungsbewusstsein musste sich sich schon früh aneignen. So stellt Hanna ihr Leben und sich selbst zurück. Sie ist sehr einfühlsam, wirkt allerdings auch sehr ernst! Der Polizist Mark ist sehr verständnisvoll, und obwohl er eigentlich selbst mit seinem Leben und seiner Familie zu tun hat, kümmert er sich wirklich rührend um Hannas Familie. Mark weiß was er will, oder zumindest dachte er das bisher … Der Mann, der nie eine Bindung eingehen wollte, muss sich nämlich plötzlich noch ganz ungeahnten Gefühlen stellen. Sein Verhalten, hinsichtlich des Verschweigens gewisser Einzelheiten über sich, gegenüber seiner Mitmenschen stieß bei mir dennoch manchmal auf Kollisionskurs. Aufgrund seiner Berufung fand ich dies unpassend. Die Story besitzt viel Gefühl und reißt den Leser in seinen Bann. Stetig ließ sich Hannas und Marks Anziehung spüren. Doch neben der Liebesgeschichte, spielt auch immer das „Familiendrama“ eine große Rolle. So findet man sich zwischen ein paar wenigen heißen Szenen, aber auch Momente der Sorge wieder. „Keiner trennt uns“ ist ein herzerwärmender und fesselnder Roman. Für tollen Lesespaß und gefühlvollen Lesegenuss vergebe ich 4 von 5 Sterne! Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt!
Hallo Buchmenschen, ganz überraschend kam eine Anfrage aus dem Mainbook, ob ich nicht Keiner trennt uns von Jana von Bergner lesen, euch vorstellen und rezensieren möchte. Wenn ihr meinen Instagram Account und meinen Blog schon länger verfolgt, wisst ihr, dass ich riesen New Adult Fan bin und bei schönen Covern einfach nicht nein sagen kann. Bevor ich euch mehr zum Buch erzähle, möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, denen ich dieses wundervolle Buch zu verdanken habe. Keiner trennt uns ist der Auftakt zur Trilogie rund um die Liebesgeschichte von Hanna und Mark. Hannas und Marks Leben werden durch einen schlimmen Schicksalsschlag zusammengeführt. Mark muss Hanna verkünden, dass ihr Vater verstorben ist. „In einem Job begegnet er häufig Menschen, deren Leben in Scherben lag. Manchmal verdient, manchmal unverschuldet. Aber er konnte sich nicht erinnern, dass ihm jemals ein Schicksal so sehr berührt hatte, wie das von Hanna Jannsen und ihren drei Geschwistern.“ Mark ist nämlich Polizist und steht zu einem für Hanna ziemlich unpassenden Zeitpunkt vor, mit seinem Kollegen und besten Freund vor der Tür, um die schlimme Nachricht zu verkünden. Hanna, die schon lange die Mutter-Rolle in ihrer Familie übernommen hat, musste gerade ein wichtiges Referat für ihr Medizinstudium absagen, um sich um ihren kranken Bruder Mika zu kümmern. Neben dem Schock, dass sie nun Vollwaisen sind, schleicht sich bei Hanna sehr schnell die Angt mit sein. Was passiert, wenn sie ihre Geschwister verliert? Mark kann sich von Hannas Schicksal nicht gänzlich befreien und besucht die Trauerfeier von Hannas Vater, an dieser Stelle werden Hannas und Marks Leben auf den Kopf gestellt. Hanna kämpft nämlich um die Vormundschaft für ihre Geschwister und ein Mann an ihrer Seite könnte ihr dabei helfen – dieser Mann ist Mark. Mark, den Hanna vor ein paar Tagen erst kennengelernt hat, Mark, der keine Verpflichtungen eingehen will, besonders keine Beziehung und Mark, der eigentlich aus Hamburg weg will. Mark, der mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat. Warum er Hanna trotzdem helfen will und ob aus schlimmen, traurigen Umständen wirklich mehr als nur eine Fake-Beziehung werden kann, müsst ihr in Keiner trennt uns selbst lesen. Ich muss gestehen, unter dem Titel Keiner trennt uns habe ich mir eine ganz andere Art von Liebesgeschichte vorgestellt. Die zwei Ebenen auf denen der Titel funktioniert finde ich wunderschön gewählt, denn sowas die Familiengeschichte von Hanna als auch die Beziehung zu Mark finden sich darin wieder. Neben der rosaroten Liebe und dem Verliebtsein spielt Angst in vielen Facetten eine große Rolle im Buch. Angst vor dem Verlassenwerden, dem Alleinsein, dem Ehrlichsein, sich selbst zu zeigen. Hanna und Mark kämpfen miteinander und gegeneinander und mit ihren Dämonen. „Alles birgt ein Risiko, damit müssen wir leben.“ Das dünne Buch mit nur knapp 250 Seiten konnte mich auf vielen Ebenen abholen und begeistern. Ich kann es allen ans Herz legen, die gerne New Adult lesen und auch gerne mal deutsche Autorinnen in diesem Genre unterstützen. Ich fiebere schon auf den zweiten Teil der Reihe hin und möchte mehr über die zauberhafte Familien Jannsen lesen. Kuss & Schluss
Jana von Bergner führt uns Leser direkt zu Beginn der Geschichte in eine sehr traurige Szene und dank ihres wundervollen Schreibstils sind Hannas und Marks Gefühle auch direkt bei mir angekommen. Für den Rest des Buches schwingen die Trauergefühle meiner Meinung nach nur im Hintergrund mit und auch wie der Rest der Familie mit der Trauer umgeht wird nur angedeutet. Die Geschichte fokussiert sich mehr auf die sich entwickelnden Gefühle zwischen Hanna und Mark. Mir gefiel das, allerdings hätte ich mir manchmal so ein paar mehr Informationen um das ganze drumherum gewünscht. Während Hanna ein offenes Buch war und ich sie schnell einschätzen konnte, war Mark der Geheimniskrämer. Für mich durch das Setting verständlich. Warum sollte er einer wildfremden Frau auch seine ganze Lebensgeschichte ausbreiten? Zumindest uns Leser lässt er nicht im Unklaren und er ist im Laufe des Buches zu meinem Lieblingscharakter geworden. Bei Hanna hingegen habe ich ihre Bereitschaft zu Selbstaufopferung für ihre Familie zwar bewundert, aber sie tat mir auch irgendwie leid, weil sie so früh erwachsen werde musste und sich selbst in den Hintergrund stellt. Spannung wurde vor allem durch den Sorgerechtsstreit erhalten und durch die Tatsache, dass Mark eigentlich ganz andere berufliche Pläne hat und er ahnt, dass Hanna mit ihren verständlichen Verlustängsten denen sicher nicht wohlgesonnen wäre, weswegen er es ihr lieber verschweigt. Und Schweigen ist ja meistens keine so gute Idee. Insgesamt eine gefühlvolle, spannende Handlung, die sich Themen wie Trauer, Verlust, Schuld und Liebe annimmt. Fazit: "Keiner trennt uns" enthält eine wunderschöne Geschichte, die sich nicht nur mit dem Themen wie Trauer, Schuld, Verlust und Liebe auseinandersetzt, sondern auch zeigt, wie stark Menschen in schicksalshaften Siutationen sein können und dass man nie die Hoffnung aufgeben darf, sondern kämpfen sollte.
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an die Agentur Mainwunder und an die Autorin! Hannas Vater stirbt ganz plötzlich und unerwartet und von einem Moment auf den anderen sind sie und ihre drei jüngeren Geschwister Vollwaisen. Sofort ist klar, dass Hanna die Vormundschaft für ihre beiden minderjährigen Geschwister übernehmen will, aber sie ist selber gerade einmal 21 Jahre alt und steckt mitten in ihrem Medizin-Studium. Und dann ist da noch Mark: der gut aussehende Polizist, der ihr die Todesnachricht ihres Vaters überbracht hat. Mark, mit dem sie sich einlässt, weil sie denkt, dass es ihre Chancen um die Vormundschaft erhöht. Aber auf einmal sind da viel mehr Gefühle im Spiel, als Hanna eigentlich zulassen wollte. Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance? Und was verschweigt Mark? Dieses Buch ist ziemlich dünn, weshalb ich es auch relativ schnell durch gelesen habe. Ich habe mir eine süße, dramatische Liebesgeschichte für zwischendurch erhofft, aber ich habe viel mehr als das bekommen. Keiner trennt uns ist nicht nur einfach irgendeine süße Geschichte, sondern hat mich auch sehr berührt, da es wahnsinnig emotional ist. Das Buch ist abwechselnd aus Hannas und aus Marks Sicht geschrieben und beide Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Mark ist so ein liebenswerter Kerl, ich kann absolut verstehen, dass Hanna schon bald mehr für ihn empfunden hat. Und Hanna selber ist einfach selbstlos und aufopferungsvoll. Ihre oberste Priorität sind ihre Geschwister. Die ganze Geschichte war sehr emotional und hat mich berührt und mir die eine oder andere Träne in die Augen getrieben. Ein einziger Kritikpunkt ist trotzdem vorhanden. Ich fand nämlich, dass sowohl Hanna, als auch ihre drei Geschwister viel zu schnell über den Tod des Vaters hinweg waren, zumal dieser wirklich plötzlich und aus heiterem Himmel kam. Das kam für mich ein bisschen unrealistisch rüber, dass schon nach den ersten Seiten gar nicht mehr getrauert worden ist. Generell hätte das Buch gerne ein paar Seiten und somit etwas mehr Story haben können. Aber ansonsten habe ich eigentlich nichts zu bemängeln und empfehle das Buch daher gerne weiter. Fazit: Eine sehr emotionale Liebesgeschichte, mit Tiefgang, liebenswerten Charakteren und auch einer weiteren Story, die im Fokus stand. Es ging hier um viel mehr als nur um die Beziehung zwischen unseren beiden Protagonisten. Liebe, Familie, Verlust, sich selber finden. Von all dem gab es etwas in diesem Buch. Ich hätte mir wirklich einige Seiten mehr gewünscht und war traurig, dass die Geschichte von Hanna, Emma, Pia, Mika und Mark so schnell zu Ende war. Ich freue mich außerdem schon wahnsinnig auf die Fortsetzungen und bin gespannt, was die Autorin noch aus dieser Reihe macht. Klare Leseempfehlung! 4,5 Sterne
Description
Book Information
Author Description
Liebe, Drama und ganz viel Gefühl: So lautet das Roman-Rezept von Jana von Bergner. Vor ihrer Zeit als Autorin arbeitete sie jahrelang als Journalistin für einen großen deutschen Zeitungsverlag, doch das Erfinden ihrer eigenen Geschichten bringt ihr deutlich mehr Spaß. Mit ihrem ebenfalls bücherbegeisterten Sohn und ihrer Hündin lebt sie nördlich von Hamburg.
Posts
Leidenschaft, Emotionen...
Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Die Protagonistin tut alles für ihre Geschwister und stellt dabei ihr eigenes Leben in den Hintergrund. Als sie Mark kennenlernt wird ihr Leben jedoch auf den Kopf gestellt . Das Buch ist voller Leidenschaft und Emotionen, es fehlt aber auch nicht an Spannung. Manche Vorkommnisse erscheinen jedoch etwas realitätsfremd.
„Keiner trennt uns“. Wie der Name schon verrät geht es um Zusammenhalt, welcher in dem Buch auch absolut im Mittelpunkt steht, was mir sehr gut gefallen hat. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass man sofort in der Geschichte drin war und die Autorin einen sofort mitgerissen hat. Hanna und ihre Geschwister haben früh ihre Mutter verloren und jetzt auch noch die Nachricht bekommen, dass ihr Vater tot sei. Ab sofort müssen sie alleine zurecht kommen, was sich als ziemliche Herausforderung entpuppt, denn Hanna muss neben ihrem Studium auch noch um die Vormundschaft für ihre kleinen Geschwister kämpfen. Zum Glück bekommt sie etwas Unterstützung ;) Der Schreibstil war sehr flüssig und da das Buch aus wechselnder Perspektive von Hanna und Mark erzählt, bekam man viele Eindrücke aus beiden Sichtweisen. Die Charaktere sind sehr stark, zeigen jedoch auch Schwäche und Mitgefühl. Alles in allem fand ich das Buch super, obwohl es ein paar Ecken und Kanten hatte und ich freue mich schon auf Band 2, wo es dann um die kleine Schwester von Hanna gehen wird.
Bereits mit der Coverwahl, war ich neugierig auf das Buch. Es ist schlicht gehalten und auch geheimnisvoll, so dass man diesem nicht direkt entnehmen kann um was es in diesem Buch geht. Umso mehr freute ich mich es endlich lesen zu können. Die Protagonistin Hanna war mir vom ersten Moment an sympathisch. Man lernt sie direkt mit der ersten Szene kennen. Ihr kleiner Bruder ist krank und sie wartete jede Minute auf ihren gemeinsamen Vater, da bei ihr ein wichtiger Vortrag an der Uni anstand. Doch er ließ auf sich warten. Hanna wollte aber auch nicht ihren Bruder allein lassen und kümmerte sich weiter um ihn. Das fand ich an ihr so super. Sie dachte hier nicht an sich, sondern an ihren Bruder. Kurz darauf stolperte auch der zweite Protagonist, Mark, auf die Bildfläche, denn er musste Hanna und ihre Geschwister eine traurige Mitteilung überbringen. Sofort war zwischen den beiden ein Band zu spüren. Als Leser konnte man dieses auch herauslesen. Von da an nahm die Geschichte ihren Lauf. Hanna trat mit der Trauer ihren Kampf um ihre Geschwister an, da die Gefahr bestand das diese zu der nicht gern gemochten Tante hinziehen sollte. Mark unterstütze Hanna wo er nur konnte und lernte hier eine Zusammengehörigkeit kennen, die er so nicht kannte. Manches Mal musste ich in diesem Buch schlucken, da die Szene dann doch etwas nah ging. Zum Beispiel die Songauswahl für die Beerdigung. Wenn man selbst so etwas bereits erlebt hat, liest man diese Szenen mit einer Gänsehaut. So war es jedenfalls bei mir. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir hier sehr gefallen. Das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Die Kapitel wechselten zwischen Hanna und Mark hin und her, so dass man hier als Leser beide Gedanken erfassen konnte. Die Protagonisten wurden für mich authentisch dargestellt. Ein kennenlernen mitten im Leben mit all ihren Ängsten, Trauer, Wut und auch Liebe. All diese Gefühle nahm man als Leser direkt war. Gefühle gegen die sich gewehrt wurden und die nicht geplant waren. Hanna und Mark standen hier vor der Wahl. Welche sie nahmen, solltet ihr dann selbst lesen. Erlebt diese Geschichte selbst, ich kann sich euch nur empfehlen.
Wie schnell sich das Leben ändern kann, müssen Hanna und ihre Geschwister am eigenen Leib spüren, als die Polizei ihnen die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Vaters übermittelt. Fortan sind die Geschwister auf sich alleine gestellt. Alles kommt noch viel schlimmer, als das Jugendamt die Jüngsten der Obhut einer Pflegefamilie übergeben will. Als älteste Tochter macht sich Hanna für einen Kampf, um das Sorgerecht ihrer Geschwister, bereit. Was zunächst aussichtslos erscheint, nimmt eine überraschende Wendung, als ihr der Polizist Mark seine Unterstützung zusichert und aus Verpflichtung plötzlich intensive Gefühle werden ... „Keiner trennt uns“ ist der Auftakt der „Keiner“-Reihe von Jana von Bergner. Eine New Adult-Story voller Gefühl, Verzweiflung und Hoffnung. Mit der vielen Werbung, die die Autorin für ihr Buch gemacht hat und dem Hype auf Instagram, musste ich unbedingt „Keiner trennt uns“ lesen! Das wunderschöne Cover und der wirklich interessante Klappentext trugen zu dieser Entscheidung natürlich bei! Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Story wird in der Er- /Sie-Perspektive erzählt, konzentriert sich dabei abwechselnd jedoch hauptsächlich auf Hanna und Mark. Mir persönlich hätte die „Ich“-Erzählweise besser gefallen. Trotzdem erhält man einen tollen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Der Einstieg war gut und nahm den Leser zunehmend mit in die Story hinein. Es baut sich langsam auf, ehe Verzweiflung, Ängste und Trauer die Stimmung übernehmen. Obwohl gerade erst mit der Geschichte gestartet, fühlt man sich mit der Familie und vor allem mit Hanna verbunden. Innerhalb weniger Seiten wachsen einem die wichtigsten Protagonisten, Hannahs Familie und Mark, ans Herz. Jeder glänzt auf seine Weise mit einer unheimlich sympathischen und authentischen Art! Als älteste Schwester fühlt sich Hanna für ihre Familie verantwortlich. Dieses Verantwortungsbewusstsein musste sich sich schon früh aneignen. So stellt Hanna ihr Leben und sich selbst zurück. Sie ist sehr einfühlsam, wirkt allerdings auch sehr ernst! Der Polizist Mark ist sehr verständnisvoll, und obwohl er eigentlich selbst mit seinem Leben und seiner Familie zu tun hat, kümmert er sich wirklich rührend um Hannas Familie. Mark weiß was er will, oder zumindest dachte er das bisher … Der Mann, der nie eine Bindung eingehen wollte, muss sich nämlich plötzlich noch ganz ungeahnten Gefühlen stellen. Sein Verhalten, hinsichtlich des Verschweigens gewisser Einzelheiten über sich, gegenüber seiner Mitmenschen stieß bei mir dennoch manchmal auf Kollisionskurs. Aufgrund seiner Berufung fand ich dies unpassend. Die Story besitzt viel Gefühl und reißt den Leser in seinen Bann. Stetig ließ sich Hannas und Marks Anziehung spüren. Doch neben der Liebesgeschichte, spielt auch immer das „Familiendrama“ eine große Rolle. So findet man sich zwischen ein paar wenigen heißen Szenen, aber auch Momente der Sorge wieder. „Keiner trennt uns“ ist ein herzerwärmender und fesselnder Roman. Für tollen Lesespaß und gefühlvollen Lesegenuss vergebe ich 4 von 5 Sterne! Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt!
Hallo Buchmenschen, ganz überraschend kam eine Anfrage aus dem Mainbook, ob ich nicht Keiner trennt uns von Jana von Bergner lesen, euch vorstellen und rezensieren möchte. Wenn ihr meinen Instagram Account und meinen Blog schon länger verfolgt, wisst ihr, dass ich riesen New Adult Fan bin und bei schönen Covern einfach nicht nein sagen kann. Bevor ich euch mehr zum Buch erzähle, möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, denen ich dieses wundervolle Buch zu verdanken habe. Keiner trennt uns ist der Auftakt zur Trilogie rund um die Liebesgeschichte von Hanna und Mark. Hannas und Marks Leben werden durch einen schlimmen Schicksalsschlag zusammengeführt. Mark muss Hanna verkünden, dass ihr Vater verstorben ist. „In einem Job begegnet er häufig Menschen, deren Leben in Scherben lag. Manchmal verdient, manchmal unverschuldet. Aber er konnte sich nicht erinnern, dass ihm jemals ein Schicksal so sehr berührt hatte, wie das von Hanna Jannsen und ihren drei Geschwistern.“ Mark ist nämlich Polizist und steht zu einem für Hanna ziemlich unpassenden Zeitpunkt vor, mit seinem Kollegen und besten Freund vor der Tür, um die schlimme Nachricht zu verkünden. Hanna, die schon lange die Mutter-Rolle in ihrer Familie übernommen hat, musste gerade ein wichtiges Referat für ihr Medizinstudium absagen, um sich um ihren kranken Bruder Mika zu kümmern. Neben dem Schock, dass sie nun Vollwaisen sind, schleicht sich bei Hanna sehr schnell die Angt mit sein. Was passiert, wenn sie ihre Geschwister verliert? Mark kann sich von Hannas Schicksal nicht gänzlich befreien und besucht die Trauerfeier von Hannas Vater, an dieser Stelle werden Hannas und Marks Leben auf den Kopf gestellt. Hanna kämpft nämlich um die Vormundschaft für ihre Geschwister und ein Mann an ihrer Seite könnte ihr dabei helfen – dieser Mann ist Mark. Mark, den Hanna vor ein paar Tagen erst kennengelernt hat, Mark, der keine Verpflichtungen eingehen will, besonders keine Beziehung und Mark, der eigentlich aus Hamburg weg will. Mark, der mit seiner eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat. Warum er Hanna trotzdem helfen will und ob aus schlimmen, traurigen Umständen wirklich mehr als nur eine Fake-Beziehung werden kann, müsst ihr in Keiner trennt uns selbst lesen. Ich muss gestehen, unter dem Titel Keiner trennt uns habe ich mir eine ganz andere Art von Liebesgeschichte vorgestellt. Die zwei Ebenen auf denen der Titel funktioniert finde ich wunderschön gewählt, denn sowas die Familiengeschichte von Hanna als auch die Beziehung zu Mark finden sich darin wieder. Neben der rosaroten Liebe und dem Verliebtsein spielt Angst in vielen Facetten eine große Rolle im Buch. Angst vor dem Verlassenwerden, dem Alleinsein, dem Ehrlichsein, sich selbst zu zeigen. Hanna und Mark kämpfen miteinander und gegeneinander und mit ihren Dämonen. „Alles birgt ein Risiko, damit müssen wir leben.“ Das dünne Buch mit nur knapp 250 Seiten konnte mich auf vielen Ebenen abholen und begeistern. Ich kann es allen ans Herz legen, die gerne New Adult lesen und auch gerne mal deutsche Autorinnen in diesem Genre unterstützen. Ich fiebere schon auf den zweiten Teil der Reihe hin und möchte mehr über die zauberhafte Familien Jannsen lesen. Kuss & Schluss
Jana von Bergner führt uns Leser direkt zu Beginn der Geschichte in eine sehr traurige Szene und dank ihres wundervollen Schreibstils sind Hannas und Marks Gefühle auch direkt bei mir angekommen. Für den Rest des Buches schwingen die Trauergefühle meiner Meinung nach nur im Hintergrund mit und auch wie der Rest der Familie mit der Trauer umgeht wird nur angedeutet. Die Geschichte fokussiert sich mehr auf die sich entwickelnden Gefühle zwischen Hanna und Mark. Mir gefiel das, allerdings hätte ich mir manchmal so ein paar mehr Informationen um das ganze drumherum gewünscht. Während Hanna ein offenes Buch war und ich sie schnell einschätzen konnte, war Mark der Geheimniskrämer. Für mich durch das Setting verständlich. Warum sollte er einer wildfremden Frau auch seine ganze Lebensgeschichte ausbreiten? Zumindest uns Leser lässt er nicht im Unklaren und er ist im Laufe des Buches zu meinem Lieblingscharakter geworden. Bei Hanna hingegen habe ich ihre Bereitschaft zu Selbstaufopferung für ihre Familie zwar bewundert, aber sie tat mir auch irgendwie leid, weil sie so früh erwachsen werde musste und sich selbst in den Hintergrund stellt. Spannung wurde vor allem durch den Sorgerechtsstreit erhalten und durch die Tatsache, dass Mark eigentlich ganz andere berufliche Pläne hat und er ahnt, dass Hanna mit ihren verständlichen Verlustängsten denen sicher nicht wohlgesonnen wäre, weswegen er es ihr lieber verschweigt. Und Schweigen ist ja meistens keine so gute Idee. Insgesamt eine gefühlvolle, spannende Handlung, die sich Themen wie Trauer, Verlust, Schuld und Liebe annimmt. Fazit: "Keiner trennt uns" enthält eine wunderschöne Geschichte, die sich nicht nur mit dem Themen wie Trauer, Schuld, Verlust und Liebe auseinandersetzt, sondern auch zeigt, wie stark Menschen in schicksalshaften Siutationen sein können und dass man nie die Hoffnung aufgeben darf, sondern kämpfen sollte.
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank an die Agentur Mainwunder und an die Autorin! Hannas Vater stirbt ganz plötzlich und unerwartet und von einem Moment auf den anderen sind sie und ihre drei jüngeren Geschwister Vollwaisen. Sofort ist klar, dass Hanna die Vormundschaft für ihre beiden minderjährigen Geschwister übernehmen will, aber sie ist selber gerade einmal 21 Jahre alt und steckt mitten in ihrem Medizin-Studium. Und dann ist da noch Mark: der gut aussehende Polizist, der ihr die Todesnachricht ihres Vaters überbracht hat. Mark, mit dem sie sich einlässt, weil sie denkt, dass es ihre Chancen um die Vormundschaft erhöht. Aber auf einmal sind da viel mehr Gefühle im Spiel, als Hanna eigentlich zulassen wollte. Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance? Und was verschweigt Mark? Dieses Buch ist ziemlich dünn, weshalb ich es auch relativ schnell durch gelesen habe. Ich habe mir eine süße, dramatische Liebesgeschichte für zwischendurch erhofft, aber ich habe viel mehr als das bekommen. Keiner trennt uns ist nicht nur einfach irgendeine süße Geschichte, sondern hat mich auch sehr berührt, da es wahnsinnig emotional ist. Das Buch ist abwechselnd aus Hannas und aus Marks Sicht geschrieben und beide Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Mark ist so ein liebenswerter Kerl, ich kann absolut verstehen, dass Hanna schon bald mehr für ihn empfunden hat. Und Hanna selber ist einfach selbstlos und aufopferungsvoll. Ihre oberste Priorität sind ihre Geschwister. Die ganze Geschichte war sehr emotional und hat mich berührt und mir die eine oder andere Träne in die Augen getrieben. Ein einziger Kritikpunkt ist trotzdem vorhanden. Ich fand nämlich, dass sowohl Hanna, als auch ihre drei Geschwister viel zu schnell über den Tod des Vaters hinweg waren, zumal dieser wirklich plötzlich und aus heiterem Himmel kam. Das kam für mich ein bisschen unrealistisch rüber, dass schon nach den ersten Seiten gar nicht mehr getrauert worden ist. Generell hätte das Buch gerne ein paar Seiten und somit etwas mehr Story haben können. Aber ansonsten habe ich eigentlich nichts zu bemängeln und empfehle das Buch daher gerne weiter. Fazit: Eine sehr emotionale Liebesgeschichte, mit Tiefgang, liebenswerten Charakteren und auch einer weiteren Story, die im Fokus stand. Es ging hier um viel mehr als nur um die Beziehung zwischen unseren beiden Protagonisten. Liebe, Familie, Verlust, sich selber finden. Von all dem gab es etwas in diesem Buch. Ich hätte mir wirklich einige Seiten mehr gewünscht und war traurig, dass die Geschichte von Hanna, Emma, Pia, Mika und Mark so schnell zu Ende war. Ich freue mich außerdem schon wahnsinnig auf die Fortsetzungen und bin gespannt, was die Autorin noch aus dieser Reihe macht. Klare Leseempfehlung! 4,5 Sterne











