Kein Himmel über Berlin
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Kurz vorher habe ich das Buch "Aimée und Jaguar", das ja auch genau zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt spielt, gelesen. Allerdings war dort der Fokus auf die Judenverfolgung/vernichtung gerichtet. So wie bei den meisten Büchern, die ich über dem 2. Weltkrieg gelesen habe. Dieses hier erzählt von einer ganz normalen deutschen Familie aus dieser Zeit und wie sie fast ein Jahr lang mit vielen Nachbarn und ohne Strom, fließendem Wasser und so gut wie keiner Nahrung im Keller des Mehrfamilienhauses zubrachten. Alles aus der Sicht der damalig 6-8 jährigen Helga, der Autorin des Buches. Wenn man mitbekommt, was sie und ihr kleiner Bruder und tausende anderer Kinder in dieser Zeit miterleben mussten und zwar ohne ärztliche oder psychologische Hilfe, verblassen die heutigen "Problemchen", wegen denen heutzutage oft zum Therapeuten gerannt wird ins lächerliche! Die Grausamkeit des Krieges war unvorstellbar und wirklich harter "Tobak"! Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Helga Schneider zeigt uns vor unserem inneren Auge nicht nur die Trümmerlandschaft eines zerstörten Berlins, wie wir es auf Bildern schon gesehen haben, sondern auch was sie neben diesen Ruinen abspielte und was man an jeder Ecke vorfand. Ein Buch, dass sich nur sehr am Rande mit dem Elend der Juden beschäftigt (obwohl diese Thema natürlich auch nie vergessen werden darf!!!), sondern auch mal eins, das zeigt, dass auch die Stadtbevölkerung und vor allem die Kinder unvorstellbares durchmachen mussten! Und es ist egal, ob diese Stadt jetzt Berlin, Dresden, Köln oder anders hieß. Ich denke, die Bilder glichen sich. Ich war echt erschüttert bei der Lektüre, da ich bisher über das Leben in einer Stadt am Ende des 2. Weltkrieges noch nie einen so offenen, ungeschönten Bericht gelesen hatte. Wohingegen die Judenverfolgung und/oder Flucht aus den Gebieten Ostpreußens oder Schlesiens oft Thema von Büchern sind.
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Kurz vorher habe ich das Buch "Aimée und Jaguar", das ja auch genau zur gleichen Zeit in der gleichen Stadt spielt, gelesen. Allerdings war dort der Fokus auf die Judenverfolgung/vernichtung gerichtet. So wie bei den meisten Büchern, die ich über dem 2. Weltkrieg gelesen habe. Dieses hier erzählt von einer ganz normalen deutschen Familie aus dieser Zeit und wie sie fast ein Jahr lang mit vielen Nachbarn und ohne Strom, fließendem Wasser und so gut wie keiner Nahrung im Keller des Mehrfamilienhauses zubrachten. Alles aus der Sicht der damalig 6-8 jährigen Helga, der Autorin des Buches. Wenn man mitbekommt, was sie und ihr kleiner Bruder und tausende anderer Kinder in dieser Zeit miterleben mussten und zwar ohne ärztliche oder psychologische Hilfe, verblassen die heutigen "Problemchen", wegen denen heutzutage oft zum Therapeuten gerannt wird ins lächerliche! Die Grausamkeit des Krieges war unvorstellbar und wirklich harter "Tobak"! Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Helga Schneider zeigt uns vor unserem inneren Auge nicht nur die Trümmerlandschaft eines zerstörten Berlins, wie wir es auf Bildern schon gesehen haben, sondern auch was sie neben diesen Ruinen abspielte und was man an jeder Ecke vorfand. Ein Buch, dass sich nur sehr am Rande mit dem Elend der Juden beschäftigt (obwohl diese Thema natürlich auch nie vergessen werden darf!!!), sondern auch mal eins, das zeigt, dass auch die Stadtbevölkerung und vor allem die Kinder unvorstellbares durchmachen mussten! Und es ist egal, ob diese Stadt jetzt Berlin, Dresden, Köln oder anders hieß. Ich denke, die Bilder glichen sich. Ich war echt erschüttert bei der Lektüre, da ich bisher über das Leben in einer Stadt am Ende des 2. Weltkrieges noch nie einen so offenen, ungeschönten Bericht gelesen hatte. Wohingegen die Judenverfolgung und/oder Flucht aus den Gebieten Ostpreußens oder Schlesiens oft Thema von Büchern sind.




