Katzenberge
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Sabrina Janesch, Jahrgang 1985, studierte Kreatives Schreiben, Kulturjournalismus und Polonistik. Sie war erste Stadtschreiberin von Danzig. Für „Katzenberge“ wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Debüt, dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2011 war sie Stipendiatin im Ledig House/New York. 2012 erschien ihr Roman „Ambra“, 2014 „Tango für einen Hund“.Mehr zur Autorin unter www.sabrinajanesch.de
Posts
Eine lehrreiche Reise in die familiäre Vergangenheit von Schlesien nach Galizien.
Nele, halb Deutsche, halb Polin, fährt durch die im Nebel versunkene niederschlesische Landschaft: sie ist auf dem Weg zum Grab ihres Großvaters. Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit. Ihr geliebter, starrköpfiger „Djadjo“ kämpfte gegen die Dämonen, die die Deutschen in Schlesien zurückließen. Noch seine Enkeltochter steht im Bann der Geschichte. Nur eine Reise ins Gestern kann den Fluch bannen. Und so begibt sich Nele bis nach Galizien (heute Ukraine), an den Rand der Zeit. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und musste oft über die Familie schmunzeln.
Was für eine Reise!
Wow - am Anfang kam ich wirklich schwer in die Geschichte rein, die Charaktere waren für mich schwer zuzuordnen zeitlich aber auch schwer auseinanderzuhalten, aber als ich drin war, konnte ich es nur noch verschlingen. Es ist eine wundervolle Reise in die Vergangenheit eines polnisch Galizischen Vertriebenen der danach in Schlesien neu anfangen musste. Seine Enkelin macht sich nach seinem Tod für ihn auf die Reise um seinen eigentlichen Ursprung in der heutigen Ukraine zu finden. Die Geschichte ist viel mit polnischer Folklore und Mystik gestrickt, was ich ebenfalls echt cool fand - der Erzählung folgt auch ein Schattenwesen, welches ich für mich als personifiziertes Generationstrauma interpretiere, da auch Nele ihn sehen kann. Das Buch ist abwechselnd in Neles Perspektive und in der ihres Großvaters (rückwärts bis zu seiner Geburt) erzählt - sehr interessanter Erzählstil. Was mich gestört hat, war dass es keine Markierung der wörtlichen Rede gibt, alles was gesagt wird fließt ohne Anführungszeichen in den Text, dass ist leider sehr verwirrend aber man gewöhnt sich dran. Zum Schluss musste ich wirklich weinen, weil die Reise und die Verbindung zwischen Nele und ihrem Djadjo (Opa) wirklich toll ist. Ebenfalls bin ich dankbar dafür durch dieses Buch mal wieder etwas über Geschichte gelernt zu haben und das von einer nicht so bekannten Bevölkerungsgruppe. Das hat mich motiviert mehr über Galizien, Polen, Schlesien und die Ukraine bzw. die Sowjet-Union erfahren zu wollen und wie genau da was abgelaufen ist.
Toller Debutroman der uns mit auf eine Reise nach Polen und in die Ukraine nimmt
Dieses Buch habe ich fast verschlungen. Wir begleiten Nele auf der Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Wir erfahren die Geschichte aus der Gegenwart und, durch Neles Erinnerungen an die Geschichten ihres Großvaters, auch aus der Vergangenheit. Wir erleben Vertreibung und Schicksalsschläge aber auch viele fröhliche Momente. Klare Empfehlung!
Description
Book Information
Author Description
Sabrina Janesch, Jahrgang 1985, studierte Kreatives Schreiben, Kulturjournalismus und Polonistik. Sie war erste Stadtschreiberin von Danzig. Für „Katzenberge“ wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis für das beste Debüt, dem Nicolas-Born-Förderpreis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2011 war sie Stipendiatin im Ledig House/New York. 2012 erschien ihr Roman „Ambra“, 2014 „Tango für einen Hund“.Mehr zur Autorin unter www.sabrinajanesch.de
Posts
Eine lehrreiche Reise in die familiäre Vergangenheit von Schlesien nach Galizien.
Nele, halb Deutsche, halb Polin, fährt durch die im Nebel versunkene niederschlesische Landschaft: sie ist auf dem Weg zum Grab ihres Großvaters. Ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit. Ihr geliebter, starrköpfiger „Djadjo“ kämpfte gegen die Dämonen, die die Deutschen in Schlesien zurückließen. Noch seine Enkeltochter steht im Bann der Geschichte. Nur eine Reise ins Gestern kann den Fluch bannen. Und so begibt sich Nele bis nach Galizien (heute Ukraine), an den Rand der Zeit. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und musste oft über die Familie schmunzeln.
Was für eine Reise!
Wow - am Anfang kam ich wirklich schwer in die Geschichte rein, die Charaktere waren für mich schwer zuzuordnen zeitlich aber auch schwer auseinanderzuhalten, aber als ich drin war, konnte ich es nur noch verschlingen. Es ist eine wundervolle Reise in die Vergangenheit eines polnisch Galizischen Vertriebenen der danach in Schlesien neu anfangen musste. Seine Enkelin macht sich nach seinem Tod für ihn auf die Reise um seinen eigentlichen Ursprung in der heutigen Ukraine zu finden. Die Geschichte ist viel mit polnischer Folklore und Mystik gestrickt, was ich ebenfalls echt cool fand - der Erzählung folgt auch ein Schattenwesen, welches ich für mich als personifiziertes Generationstrauma interpretiere, da auch Nele ihn sehen kann. Das Buch ist abwechselnd in Neles Perspektive und in der ihres Großvaters (rückwärts bis zu seiner Geburt) erzählt - sehr interessanter Erzählstil. Was mich gestört hat, war dass es keine Markierung der wörtlichen Rede gibt, alles was gesagt wird fließt ohne Anführungszeichen in den Text, dass ist leider sehr verwirrend aber man gewöhnt sich dran. Zum Schluss musste ich wirklich weinen, weil die Reise und die Verbindung zwischen Nele und ihrem Djadjo (Opa) wirklich toll ist. Ebenfalls bin ich dankbar dafür durch dieses Buch mal wieder etwas über Geschichte gelernt zu haben und das von einer nicht so bekannten Bevölkerungsgruppe. Das hat mich motiviert mehr über Galizien, Polen, Schlesien und die Ukraine bzw. die Sowjet-Union erfahren zu wollen und wie genau da was abgelaufen ist.
Toller Debutroman der uns mit auf eine Reise nach Polen und in die Ukraine nimmt
Dieses Buch habe ich fast verschlungen. Wir begleiten Nele auf der Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Wir erfahren die Geschichte aus der Gegenwart und, durch Neles Erinnerungen an die Geschichten ihres Großvaters, auch aus der Vergangenheit. Wir erleben Vertreibung und Schicksalsschläge aber auch viele fröhliche Momente. Klare Empfehlung!






