Karma
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Description
Ein deutscher Herbst im Zeitalter der KI: eine abgründige, erhellende, rauschhafte Lektüre. Der lang erwartete Nachfolger des SPIEGEL-Bestsellers Hochdeutschland .
Brandenburg, im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE , des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht das Zeitalter der Muße an, «die Zeit der Melonen und Feigen». Gläserne Smarthouses stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee bereit. Dort finden sie zu sich, sie kommen zur Ruhe. Doch am Himmel über den Endmoränen kündigt sich schon ein Wetterleuchten an …
Alexander Schimmelbusch führt uns an einen Ort in naher Zukunft, wo erschöpfte Bildungsbürger und die Anhänger neuer Diktaturen allein sind mit ihrer Wut und ihrer Sehnsucht, mit invasiven Arten und Technologien. Karma ist eine Zukunftsvision, ein Gesellschaftsroman, dem es um nicht weniger geht als «das gute Leben». Aber was ist gut? Wer entscheidet, und wer richtet über wen? Und was richtet sie an, die Anziehung, die Verachtung, auf allen Seiten?
Book Information
Author Description
Alexander Schimmelbusch, geboren 1975 in Frankfurt am Main, wuchs in New York auf und studierte an der Georgetown University in Washington. Seine Romane werden von der Kritik gefeiert. 2018 erschien Hochdeutschland und wurde ein Bestseller, 2019 gewann der Autor den Rom-Preis der Deutschen Akademie. Er lebt in Berlin.
Posts
Tolles Cover
Der Schutzumschlag war der Grund für den Kauf dieses Buches. Er zeigt das Eismeer, ein Gemälde von Caspar David Friedrich. Der Roman heißt „Karma“ von Alexander Schimmelbusch und spielt in Brandenburg im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE, des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht ein Zeitalter der Muße an. Gläserne Smarthäuser stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee für sie bereit. Die Häuser sind KI-gesteuert, die Menschen darin existieren in meinen Augen ohne wirklich zu leben. Das Klima hat sich erwärmt, aber die Menschheit hat sich abgekühlt. Es hat nicht gereicht, um das Buch abzubrechen, aber ich weiß auch nicht, was der Autor mit seinem Buch will.
Mir fällt es schwer hierfür eine Zusammenfassung zu schreiben, da diese in einem Satz abgearbeitet wäre, weil schlichtweg fast nichts passiert. Daher heute mal nur den Klappentext: Brandenburg, im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE, des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht das Zeitalter der Muße an, «die Zeit der Melonen und Feigen». Gläserne Smarthouses stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee bereit. Dort finden sie zu sich, sie kommen zur Ruhe. Doch am Himmel über den Endmoränen kündigt sich schon ein Wetterleuchten an ... - Klang für mich erstmal ziemlich spannend: Bisschen KI, ein großes Tech-Unternehmen, abgearbeitete Führungskräfte, Endzeitstimmung… Das ganze spielt ein paar Jahre in der Zukunft, die Deutschen leben in einem totalitären Matriarchat(?), das Leben wird sehr von künstlicher Intelligenz beherrscht, nachdenken ist überflüssig. Im ersten Abschnitt wird eine Rede auf die Ausgeschiedenen gehalten und eine Lobpreisung des Unternehmens, immer wieder unterbrochen von den Gedanken und den Werdegängen der Protagonist*innen. Die Rede an sich gleicht einer schlechten Politveranstaltung und ist erschreckend realitätsnah, wenn man die Richtung, in die sich unser Land gerade entwickelt, betrachtet. Im Verlauf des Buches werden immer wieder die Apps thematisiert, die in den meisten Fällen absolut überflüssig erscheinen, und technisch ausgeschmückt. Auch die Protagonist*innen kommen immer wieder abwechselnd zu Wort, sie alle scheinen dem Alkohol sehr zugetan und fristen ansonsten ein eher deprimiertes Leben, dass sie langweilt und runterzieht. Die KI entwickelt ein bisschen ein Eigenleven, was das einzig spannende war, allerdings wird dies nur am Rande erwähnt und trägt damit nicht viel zu der Handlung, sofern überhaupt eine vorhanden ist, bei. Selbst der Stil konnte hier nichts rausreißen. Sprachlich hat es mich absolut nicht angesprochen, es ist trocken, langatmig und sehr technisch… Ich für mich kann sagen, dass das absolut nicht mein Buch war, was schade ist, da ich schon Potenzial gesehen habe. Macht euch gern selbst ein Bild.
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Ein deutscher Herbst im Zeitalter der KI: eine abgründige, erhellende, rauschhafte Lektüre. Der lang erwartete Nachfolger des SPIEGEL-Bestsellers Hochdeutschland .
Brandenburg, im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE , des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht das Zeitalter der Muße an, «die Zeit der Melonen und Feigen». Gläserne Smarthouses stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee bereit. Dort finden sie zu sich, sie kommen zur Ruhe. Doch am Himmel über den Endmoränen kündigt sich schon ein Wetterleuchten an …
Alexander Schimmelbusch führt uns an einen Ort in naher Zukunft, wo erschöpfte Bildungsbürger und die Anhänger neuer Diktaturen allein sind mit ihrer Wut und ihrer Sehnsucht, mit invasiven Arten und Technologien. Karma ist eine Zukunftsvision, ein Gesellschaftsroman, dem es um nicht weniger geht als «das gute Leben». Aber was ist gut? Wer entscheidet, und wer richtet über wen? Und was richtet sie an, die Anziehung, die Verachtung, auf allen Seiten?
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Alexander Schimmelbusch, geboren 1975 in Frankfurt am Main, wuchs in New York auf und studierte an der Georgetown University in Washington. Seine Romane werden von der Kritik gefeiert. 2018 erschien Hochdeutschland und wurde ein Bestseller, 2019 gewann der Autor den Rom-Preis der Deutschen Akademie. Er lebt in Berlin.
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Tolles Cover
Der Schutzumschlag war der Grund für den Kauf dieses Buches. Er zeigt das Eismeer, ein Gemälde von Caspar David Friedrich. Der Roman heißt „Karma“ von Alexander Schimmelbusch und spielt in Brandenburg im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE, des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht ein Zeitalter der Muße an. Gläserne Smarthäuser stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee für sie bereit. Die Häuser sind KI-gesteuert, die Menschen darin existieren in meinen Augen ohne wirklich zu leben. Das Klima hat sich erwärmt, aber die Menschheit hat sich abgekühlt. Es hat nicht gereicht, um das Buch abzubrechen, aber ich weiß auch nicht, was der Autor mit seinem Buch will.
Mir fällt es schwer hierfür eine Zusammenfassung zu schreiben, da diese in einem Satz abgearbeitet wäre, weil schlichtweg fast nichts passiert. Daher heute mal nur den Klappentext: Brandenburg, im Herbst 2033. Mit einem Festakt werden die führenden Köpfe der Omen SE, des wertvollsten deutschen Technologieunternehmens, in den Ruhestand verabschiedet. Für sie bricht das Zeitalter der Muße an, «die Zeit der Melonen und Feigen». Gläserne Smarthouses stehen in der unternehmenseigenen Siedlung am Auensee bereit. Dort finden sie zu sich, sie kommen zur Ruhe. Doch am Himmel über den Endmoränen kündigt sich schon ein Wetterleuchten an ... - Klang für mich erstmal ziemlich spannend: Bisschen KI, ein großes Tech-Unternehmen, abgearbeitete Führungskräfte, Endzeitstimmung… Das ganze spielt ein paar Jahre in der Zukunft, die Deutschen leben in einem totalitären Matriarchat(?), das Leben wird sehr von künstlicher Intelligenz beherrscht, nachdenken ist überflüssig. Im ersten Abschnitt wird eine Rede auf die Ausgeschiedenen gehalten und eine Lobpreisung des Unternehmens, immer wieder unterbrochen von den Gedanken und den Werdegängen der Protagonist*innen. Die Rede an sich gleicht einer schlechten Politveranstaltung und ist erschreckend realitätsnah, wenn man die Richtung, in die sich unser Land gerade entwickelt, betrachtet. Im Verlauf des Buches werden immer wieder die Apps thematisiert, die in den meisten Fällen absolut überflüssig erscheinen, und technisch ausgeschmückt. Auch die Protagonist*innen kommen immer wieder abwechselnd zu Wort, sie alle scheinen dem Alkohol sehr zugetan und fristen ansonsten ein eher deprimiertes Leben, dass sie langweilt und runterzieht. Die KI entwickelt ein bisschen ein Eigenleven, was das einzig spannende war, allerdings wird dies nur am Rande erwähnt und trägt damit nicht viel zu der Handlung, sofern überhaupt eine vorhanden ist, bei. Selbst der Stil konnte hier nichts rausreißen. Sprachlich hat es mich absolut nicht angesprochen, es ist trocken, langatmig und sehr technisch… Ich für mich kann sagen, dass das absolut nicht mein Buch war, was schade ist, da ich schon Potenzial gesehen habe. Macht euch gern selbst ein Bild.







