KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

by Tom Jacuba·Book 3 of 3
Paperback
3.36
Epische FantasyLow FantasyHerr Der RingeTroll

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Description

Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen ...

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
512
Price
12.40 €

Author Description

Tom Jacuba ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Jacuba war bis Mitte der 90er Jahre Diakon und Sozialpädagoge und schrieb vorwiegend Satiren, Kurzgeschichten und Kinderbücher. Seither ist er freier Autor und verfasst Fantasyromane, historische Romane, Spannungs- und Science-Fiction-Geschichten. Er erhielt 2001 den Deutschen Phantastik-Preis als Autor des Jahres.

Posts

2
All
4

Ein deftiges und erschütterndes Ende, einer sehr wechselhaften Reihe.

3

Fantasytrilogie mit großer Welt voller Wirr-Warr Die Ausgangssituation: Es tut sich etwas im Land. Catolis wurde auserwählt um das zweite Reich Kalyptos auferstehen zu lassen. Mit ihren Helfern versucht sie nun, das geeignetste Volk für die Auferstehung zu finden. Zeitgleich wird Lasnic der Waldmann eher unfreiwillig zum neuen Waldfürsten gewählt. Dies passt ihm gar nicht und macht sich schnell mit seinem mysteriösen Ring auf die Flucht. Unterwegs trifft er auf Ayrin, die Königin von Garona, die von einem geheimnisvollen Volk angegriffen wurde und weiter Angriffe gewiss folgen werden. Wird Catolis ihr Ziel erreichen? Wird Lasnic mit Ayrin die Angriffe abwehren können? Und was hat das mit diesen mysteriösen Ringen auf sich? Fazit: Das Buch wurde von vornherein auf eine Trilogie ausgelegt. Und das merkt man auch. Die Geschichten die vier Hauptcharaktere Lasnic, Ayrin, Lauka und Catolis sind tiefgründig und langsam erzählt. Abwechselnd werden die Stories weiterzählt und es dauert schon eine ganze Weile, bis man Zusammenschlüsse zwischen den Charakteren erkennt und erzählt werden. Und so plätschern alle drei Bücher anfangs langsam dahin, bis die letzten 20% des Buches immer in einer Spannungssteigerung enden. Leider nimmt dieser Mechanismus bei knapp 600 Seiten pro Buch doch ein gewisses Durchhaltevermögen in Anspruch. Doch die Enden lassen das Durchhalten immer wieder vergessen. Denn klug ausgearbeitet ist diese Story. Okay, vieleicht doch mit einer kleinen Einschränkung: Das erste Buch ist die Einführung in das ganze Drama. Man weiß nicht, was Kalypto ist, aber es scheint gefährlich zu sein. Dabei werden viele (kurz vor zu viele) Personen eingeführt. Hauptcharaktere treffen zum ersten Mal aufeinander. Das zweite Buch erzählt über die Verbündungen untereinander. Koalitionen werden geschlossen und Seiten gewechselt. Erste Abgründe der Personen treten auf. Außerdem wird viel gereist. War es im ersten Teil nur Lasnic und Catolis, so ziehen leider nun alle wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend. Das dritte Buch ist das Finale. Aber vorher reisen alle Personen einfach weiter durch die Gegend. Denn die Karte in der Buchinnenseite hat sich plötzlich erweitert und ohne Grund weiß nun jeder wohin die Reise geht: nach Kalypto. Unterschiedliche Reisemöglichkeiten ergeben sich, weitere Personen und weitere fantastische Wesen (die zuvor auch keiner Erwähnung wert waren) treten auf (z.B. Zwerge, der Stille). Zum Schluss ergibt sich ein Zusammentreffen aller Charaktere und das Buch endet. Mehr oder weniger mit einem zufriedenstellenden Ende. Ganz vom Ende abgesehen werden vor allem im dritten Teil die großen Mankos dieser Reihe sichtbar: Zum einen wird einfach viel zu viel ohne Grund durch die Gegend gereist. Man hat das Gefühl, dass zuerst die Idee mit der Karte da war. Danach wurde geschrieben und die Landkarte abgearbeitet. Als diese Karte plötzlich im zweiten Teil schon ausgefüllt war musste letztendlich noch eine Erweiterung im dritten Teil her. Auch das Auftreten von weiteren Wesen kann sonderlich wirken. Denn ehrlich, so wie unsere Hauptfiguren darüber reden, wussten sie schon längst über diese Wesen Bescheid. Schade, denn da wird wieder dem Leser etwas vorenthalten, worüber er schon längst hätte wissen könnte. Stilistisch sind alle drei Teile wunderbar geschrieben. Manchmal ein wenig zu Detailverliebt. Der Autor Jacuba hat es nicht versäumt jedem Volk eine sprachliche Eigenart anzubringen. Und so werden einige Wörter gern umschrieben, z.B. die Zeitrechnung erfolgt hier nach Monden, Schneeschmelzen oder Sommern. Der Punkt zu den Ringen erinnert einen ja doch schon an den „Herr der Ringe“. Doch hier haben die Ringe eine andere Bedeutung und sind eher ein Instrument für Kalypto. Trotzdem haben alle Ringe eine gewisse Macht über die Völker, Menschen und Verläufe. Denn wer einen Ring hat, hat Macht. Und so wandern die Ringe gern mal von einem zum andern, obwohl sich vor allem Lasnic nichts aus den Ringen macht. Das ist wiederum schade, da so ein starkes Element nur von einem kleinen Teil der Charaktere benutzt wird. Zusammenfassend ist diese Trilogie ein Muss für Fantasyliebhaber. Aber auch Einsteiger werden hier ihren Spaß finden. Jedoch ist ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen erforderlich, denn die Geschichte öffnet sich nicht gleich für den Leser. Die Reihe: Kalypto – Die Herren der Wälder Kalypto – Die Magierin der Tausend Inseln Kalypto – Der Wächter des schlafenden Berges https://booksoftination.wordpress.com/2016/10/12/tom-jacuba-kalypto-trilogie/

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