Kalt wie die Nacht
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Description
Nach dem Tod seiner Frau braucht Ex-Kommissar Wolf Larsen einen Neuanfang. Von der Großstadt Oslo zieht er nach Bø, einen kleinen Ort in der abgeschiedenen norwegischen Provinz Telemark, wo er sich als Privatdetektiv selbstständig macht. Sein erster Fall scheint harmlos: Er soll einen untreuen Ehemann überführen. Doch während seiner ersten Observierung wird sein Zielobjekt getötet, und Wolf entgeht selbst nur knapp dem Tod. Bei seinen Ermittlungen trifft er auf die Journalistin Sanna, die ihm entscheidende Hinweise gibt und hinter deren ruhiger Fassade mehr steckt, als sie preisgeben will. Die beiden verstricken sich immer mehr in einen Fall, in dem nichts so ist, wie es scheint ...
Book Information
Author Description
Bernhard Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet in der Provinz Telemark in Südnorwegen. Er veröffentlicht Fantasyromane und Thriller, darunter »RAUBTIERSTADT« und »DUNKLES ABBILD«. In seine Thrillerreihe »ARNE ERIKSEN ERMITTELT« um den gleichnamigen Psychologen ließ er seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen.
Posts
Wolfs Frau ist verstorben. Daraufhin zieht sich der ehemalige Polizeikommissar in das zur Hälfte geerbte Haus in Bø, einer Kleinstadt in Norwegen zurück, um als Privatdetektiv leben. Er trifft die außergewönliche Journalistin Sanna und löst gemeinsam mit ihr den alten Fall eines Diamantenraubs. Ich habe das gut vorgetragene Buch gehört. Nachdem man am Beginn etwas Geduld brauchte, hineinzufinden und die Protagonisten kennenzulernen, entspann sich ein interessanter Fall, dem man gut folgen konnte. Wolf ist eine interessante Persönlichkeit und ich bin gespannt, wie es mit ihm und der noch interessanterer Sanna weiter geht. Nachdem beide ziemlich schnell den Hintergrund ermittelt hatten, zog es sich dann etwas. Allerdings wird so gut erzählt, dass man sich alles super vorstellen kann. Nette Dialoge, spezielle Charaktere, etwas Humor und Spannung. Eine gute Mischung.
Ungewöhnliche Charaktere in düsterem Setting
Durch Zufall wurde ich auf den Auftakt der Krimireihe "Kalt wie die Nacht" von Bernhard Stäber, erschienen bei Lübbe, aufmerksam. Ein norwegischer Krimi fällt natürlich zu hundert Prozent in mein Beuteschema, und ich begann zu lesen. Der Autor schaffte es, mich durch einen spannenden Einstieg in die Storyline rund um den Ex-Kommissar Wolf Larsen und die Journalistin Sanna zu fesseln. Dabei zeichnete er interessante und vielschichtige Charaktere, über die ich sofort mehr erfahren musste. Besonders hervorzuheben ist hier Sanna, die der Autor wunderbar ausgearbeitet hatte und eine ganz ungewöhnliche Backstory verlieh. Sie war fast das Zugpferd dieses Teams, auch wenn ihr Anteil an der Story für meinen Geschmack noch größer hätte sein können. Nach einem wirklich starken Anfang kam leider erst einmal wenig Dynamik in den Kriminalfall. Ich kann verstehen, warum sich der Autor so viele Seiten der Vorgeschichte von Wolf widmete, jedoch führte es für mich zu großen Längen, in denen die Storyline stagnierte. Dennoch schaffte es der Autor in diesen Passagen gut, die Hoffnungslosigkeit und Trauer von Wolf zu transportieren und mich fühlen zu lassen. Der Fall an sich war klug konstruiert, wenn auch etwas weit hergeholt. Der Spannungsbogen zog sich stringent durch die Geschichte, auch wenn er für mich gerne ein paar Wendungen mehr hätte aufweisen können. Trotzdem wollte ich weiterlesen, was vor allem an Sanna und ihrer dissoziativen Identitätsstörung lag. Diese setzte der Autor sehr gekonnt ein, um die Spannung zu steigern. Im Großen und Ganzen ist "Kalt wie die Nacht" ein solider Reihenauftakt, der einige Längen aufweist. Durch Sanna wurde ich jedoch neugierig auf mehr. Für mich waren es am Ende 3,5 von 5 Sternen für diesen Krimi.

Spannender Norwegen-Krimi
Nach dem Tod seiner Frau zieht der ehemalige Kommissar Wolf Larsen aufs Land in das Haus seiner verstorbenen Schwiegereltern. Dort macht er sich als Privatermittler selbstständig. Aus einem harmlosen Auftrag zum Thema ehelichem Betrug, wird ganz schnell eine Mordermittlung. Die junge Journalistin Sanna ist ihm dabei eine Hilfe, allerdings hat Sanna wirklich genug eigene Probleme. Insgesamt ein sehr solider Norwegen-Krimi mit spannenden Ermittlern. Schön fand ich, dass es in dem Fall mal nicht klassische Polizeiarbeit war.
Von einem harmlosen Fall zu einem Gefährlichen
Im Buch geht es um einen Privatdetektiv Wolf/Rolf Larsen, der nach einem Neuanfang sucht. Während seines Umzugs stößt er auf einen Fall, der sich zu einer gefährlichen Situation herausstellt. Während dem Fall trifft er auf die Journalistin Sanna, die ihm gute Hilfe leistet und gleichzeitig selbst ein kleines Geheimnis vor anderen verbirgt. Mein Fazit: Es ist mein erstes zuende gelesenes Krimi-Buch & zusätzlich mein erstes Blind-Date! Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, da mich der Anfang vom Buch zum Teile verwirrt hat und man etwas Geduld benötigt, den Faden zu finden. Danach war es sehr angenehm und verständlich zu lesen. Von Zeit zu Zeit fing ich selbst an herauszufinden zu wollen, wie es vielleicht weitergehen und wie der Fall gelöst wird. Die Eigenschaften der Charaktere entwickelten die Geschichte zu etwas Spannendem und zu ein paar unerwarteten Plot-Twists. Von der Persönlichkeit aus fiel mir Sanna am meisten auf, während ich mit Wolf Larsen mehr Mitgefühl und Gedanken geteilt habe. Der Fall selbst wurde für durchdacht, fand jedoch (ACHTUNG SPOILER) die Perspektive vom Mörder aus nicht nötig. Den hätte man sozusagen ganz weglassen können. Der Schluss vom Buch war zum Teile zu erwarten/vorhersehbar. Auf der emotionalen Ebene traf es mich dennoch unerwartet, sodass ich kurz Tränen vergießen musste und das Buch kurz zur Seite legte, um mich zu beruhigen. Bewertung: 4/5 Würde ich es empfehlen? Ja!

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Nach dem Tod seiner Frau braucht Ex-Kommissar Wolf Larsen einen Neuanfang. Von der Großstadt Oslo zieht er nach Bø, einen kleinen Ort in der abgeschiedenen norwegischen Provinz Telemark, wo er sich als Privatdetektiv selbstständig macht. Sein erster Fall scheint harmlos: Er soll einen untreuen Ehemann überführen. Doch während seiner ersten Observierung wird sein Zielobjekt getötet, und Wolf entgeht selbst nur knapp dem Tod. Bei seinen Ermittlungen trifft er auf die Journalistin Sanna, die ihm entscheidende Hinweise gibt und hinter deren ruhiger Fassade mehr steckt, als sie preisgeben will. Die beiden verstricken sich immer mehr in einen Fall, in dem nichts so ist, wie es scheint ...
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Author Description
Bernhard Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet in der Provinz Telemark in Südnorwegen. Er veröffentlicht Fantasyromane und Thriller, darunter »RAUBTIERSTADT« und »DUNKLES ABBILD«. In seine Thrillerreihe »ARNE ERIKSEN ERMITTELT« um den gleichnamigen Psychologen ließ er seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen.
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Wolfs Frau ist verstorben. Daraufhin zieht sich der ehemalige Polizeikommissar in das zur Hälfte geerbte Haus in Bø, einer Kleinstadt in Norwegen zurück, um als Privatdetektiv leben. Er trifft die außergewönliche Journalistin Sanna und löst gemeinsam mit ihr den alten Fall eines Diamantenraubs. Ich habe das gut vorgetragene Buch gehört. Nachdem man am Beginn etwas Geduld brauchte, hineinzufinden und die Protagonisten kennenzulernen, entspann sich ein interessanter Fall, dem man gut folgen konnte. Wolf ist eine interessante Persönlichkeit und ich bin gespannt, wie es mit ihm und der noch interessanterer Sanna weiter geht. Nachdem beide ziemlich schnell den Hintergrund ermittelt hatten, zog es sich dann etwas. Allerdings wird so gut erzählt, dass man sich alles super vorstellen kann. Nette Dialoge, spezielle Charaktere, etwas Humor und Spannung. Eine gute Mischung.
Ungewöhnliche Charaktere in düsterem Setting
Durch Zufall wurde ich auf den Auftakt der Krimireihe "Kalt wie die Nacht" von Bernhard Stäber, erschienen bei Lübbe, aufmerksam. Ein norwegischer Krimi fällt natürlich zu hundert Prozent in mein Beuteschema, und ich begann zu lesen. Der Autor schaffte es, mich durch einen spannenden Einstieg in die Storyline rund um den Ex-Kommissar Wolf Larsen und die Journalistin Sanna zu fesseln. Dabei zeichnete er interessante und vielschichtige Charaktere, über die ich sofort mehr erfahren musste. Besonders hervorzuheben ist hier Sanna, die der Autor wunderbar ausgearbeitet hatte und eine ganz ungewöhnliche Backstory verlieh. Sie war fast das Zugpferd dieses Teams, auch wenn ihr Anteil an der Story für meinen Geschmack noch größer hätte sein können. Nach einem wirklich starken Anfang kam leider erst einmal wenig Dynamik in den Kriminalfall. Ich kann verstehen, warum sich der Autor so viele Seiten der Vorgeschichte von Wolf widmete, jedoch führte es für mich zu großen Längen, in denen die Storyline stagnierte. Dennoch schaffte es der Autor in diesen Passagen gut, die Hoffnungslosigkeit und Trauer von Wolf zu transportieren und mich fühlen zu lassen. Der Fall an sich war klug konstruiert, wenn auch etwas weit hergeholt. Der Spannungsbogen zog sich stringent durch die Geschichte, auch wenn er für mich gerne ein paar Wendungen mehr hätte aufweisen können. Trotzdem wollte ich weiterlesen, was vor allem an Sanna und ihrer dissoziativen Identitätsstörung lag. Diese setzte der Autor sehr gekonnt ein, um die Spannung zu steigern. Im Großen und Ganzen ist "Kalt wie die Nacht" ein solider Reihenauftakt, der einige Längen aufweist. Durch Sanna wurde ich jedoch neugierig auf mehr. Für mich waren es am Ende 3,5 von 5 Sternen für diesen Krimi.

Spannender Norwegen-Krimi
Nach dem Tod seiner Frau zieht der ehemalige Kommissar Wolf Larsen aufs Land in das Haus seiner verstorbenen Schwiegereltern. Dort macht er sich als Privatermittler selbstständig. Aus einem harmlosen Auftrag zum Thema ehelichem Betrug, wird ganz schnell eine Mordermittlung. Die junge Journalistin Sanna ist ihm dabei eine Hilfe, allerdings hat Sanna wirklich genug eigene Probleme. Insgesamt ein sehr solider Norwegen-Krimi mit spannenden Ermittlern. Schön fand ich, dass es in dem Fall mal nicht klassische Polizeiarbeit war.
Von einem harmlosen Fall zu einem Gefährlichen
Im Buch geht es um einen Privatdetektiv Wolf/Rolf Larsen, der nach einem Neuanfang sucht. Während seines Umzugs stößt er auf einen Fall, der sich zu einer gefährlichen Situation herausstellt. Während dem Fall trifft er auf die Journalistin Sanna, die ihm gute Hilfe leistet und gleichzeitig selbst ein kleines Geheimnis vor anderen verbirgt. Mein Fazit: Es ist mein erstes zuende gelesenes Krimi-Buch & zusätzlich mein erstes Blind-Date! Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, da mich der Anfang vom Buch zum Teile verwirrt hat und man etwas Geduld benötigt, den Faden zu finden. Danach war es sehr angenehm und verständlich zu lesen. Von Zeit zu Zeit fing ich selbst an herauszufinden zu wollen, wie es vielleicht weitergehen und wie der Fall gelöst wird. Die Eigenschaften der Charaktere entwickelten die Geschichte zu etwas Spannendem und zu ein paar unerwarteten Plot-Twists. Von der Persönlichkeit aus fiel mir Sanna am meisten auf, während ich mit Wolf Larsen mehr Mitgefühl und Gedanken geteilt habe. Der Fall selbst wurde für durchdacht, fand jedoch (ACHTUNG SPOILER) die Perspektive vom Mörder aus nicht nötig. Den hätte man sozusagen ganz weglassen können. Der Schluss vom Buch war zum Teile zu erwarten/vorhersehbar. Auf der emotionalen Ebene traf es mich dennoch unerwartet, sodass ich kurz Tränen vergießen musste und das Buch kurz zur Seite legte, um mich zu beruhigen. Bewertung: 4/5 Würde ich es empfehlen? Ja!









