KAI
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Description
Book Information
Author Description
Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler in eigenem Atelier tätig, schreibt Essays und Bücher und hält Vorträge zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. KAI ist nach Die Heimat der Wölfe (Neuauflage 2024, Europa Verlag) das zweite belletristische Werk des Autors. Als renommierter Sachbuchautor verfasste Unger unter anderem die Gesellschaftsanalysen Die Wiedergutmacher (2018, Europa Verlag), Vom Verlust der Freiheit (2021, Europa Verlag), Das Impfbuch (2021, Scorpio Verlag) und Die Heldenreise des Bürgers (2023, Europa Verlag).
Posts
ABGEBROCHEN NACH 240 SEITEN Okkultismus trifft auf KI-Terror und Klimakampf. Was in der Theorie verdammt spannend klingen mag, wurde hier in der Praxis für meinen Geschmack überhaupt nicht gut umgesetzt. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem in allen Forschungs- und Lebensbereichen mit KI gearbeitet wird. Dass dabei einige Individuen tiefer hinter diese künstlichen Augen, welche auf die Menschheit gerichtet sind, blicken wollen und dabei anscheinend mehr aus dem Sack lassen als nur die Katze… Yeah, das klang echt geil! Und der Anfang hat mir auch gefallen. Außer die cringen Beschreibungen der weiblichen Figuren (das Hauptaugenmerk liegt hier wahrlich zu stark auf Äußerlichkeiten: einer Elfe gleich, einer Walküre gleich, hier Anmut, Sanfftheit, da klare Linien, Kampfesgeist. Bei Gott, solche Frauen kenne ich nicht einmal aus FIlmen…) Sei’s drum, hab ich mir gesagt. Immerhin nimmt die Geschichte mehrere interessante Wendungen. Und versteht mich nicht falsch: ich liebe okkulte Themen. Mich fasziniert die Mystik. Aber wenn all das im Zusammenhang mit Schwurbeltheorien aus der Corona-Pandemie zusammengeworfen wird - und genau das ist dieser Roman: aufgewärmtes COVID-Gulasch, in dem wirklich alle Debatten, Diskussionen, Konflikte und Gegebenheiten abgefrühstükt werden, als gäbe es kein Morgen - dann tut es mir leid sagen zu müssen, dass dieser „Science-Fiction-Thriller“ Müll ist. Er ist nicht spannend, er ist nicht innovativ, er ist ätzend. Alles, was man nach der Pandemie allerherzlichst verarbeitet haben sollte, wird einem hier als riesig großer Flashback ins Gesicht geworfen. Ich sag’s euch: nach diesem Buch werden hitzige Debatten und Diskussionen von neuem entflammen und Familien und Freunde auseinanderreißen, weil man wieder anfängt mit „Der Impfstoff hat uns alle nur noch kränker gemacht, sieh dir doch die Statistiken an.“ oder „Das ist alles nur ein großer Plan, um uns unser letztes bisschen Freiheit zu rauben.“. Würg. Nein, danke. (Wenn ich mir die Sachbuch-Titel des Autors so anschaue, wundert mich eigentlich gar nichts mehr.)
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Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler in eigenem Atelier tätig, schreibt Essays und Bücher und hält Vorträge zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. KAI ist nach Die Heimat der Wölfe (Neuauflage 2024, Europa Verlag) das zweite belletristische Werk des Autors. Als renommierter Sachbuchautor verfasste Unger unter anderem die Gesellschaftsanalysen Die Wiedergutmacher (2018, Europa Verlag), Vom Verlust der Freiheit (2021, Europa Verlag), Das Impfbuch (2021, Scorpio Verlag) und Die Heldenreise des Bürgers (2023, Europa Verlag).
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ABGEBROCHEN NACH 240 SEITEN Okkultismus trifft auf KI-Terror und Klimakampf. Was in der Theorie verdammt spannend klingen mag, wurde hier in der Praxis für meinen Geschmack überhaupt nicht gut umgesetzt. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem in allen Forschungs- und Lebensbereichen mit KI gearbeitet wird. Dass dabei einige Individuen tiefer hinter diese künstlichen Augen, welche auf die Menschheit gerichtet sind, blicken wollen und dabei anscheinend mehr aus dem Sack lassen als nur die Katze… Yeah, das klang echt geil! Und der Anfang hat mir auch gefallen. Außer die cringen Beschreibungen der weiblichen Figuren (das Hauptaugenmerk liegt hier wahrlich zu stark auf Äußerlichkeiten: einer Elfe gleich, einer Walküre gleich, hier Anmut, Sanfftheit, da klare Linien, Kampfesgeist. Bei Gott, solche Frauen kenne ich nicht einmal aus FIlmen…) Sei’s drum, hab ich mir gesagt. Immerhin nimmt die Geschichte mehrere interessante Wendungen. Und versteht mich nicht falsch: ich liebe okkulte Themen. Mich fasziniert die Mystik. Aber wenn all das im Zusammenhang mit Schwurbeltheorien aus der Corona-Pandemie zusammengeworfen wird - und genau das ist dieser Roman: aufgewärmtes COVID-Gulasch, in dem wirklich alle Debatten, Diskussionen, Konflikte und Gegebenheiten abgefrühstükt werden, als gäbe es kein Morgen - dann tut es mir leid sagen zu müssen, dass dieser „Science-Fiction-Thriller“ Müll ist. Er ist nicht spannend, er ist nicht innovativ, er ist ätzend. Alles, was man nach der Pandemie allerherzlichst verarbeitet haben sollte, wird einem hier als riesig großer Flashback ins Gesicht geworfen. Ich sag’s euch: nach diesem Buch werden hitzige Debatten und Diskussionen von neuem entflammen und Familien und Freunde auseinanderreißen, weil man wieder anfängt mit „Der Impfstoff hat uns alle nur noch kränker gemacht, sieh dir doch die Statistiken an.“ oder „Das ist alles nur ein großer Plan, um uns unser letztes bisschen Freiheit zu rauben.“. Würg. Nein, danke. (Wenn ich mir die Sachbuch-Titel des Autors so anschaue, wundert mich eigentlich gar nichts mehr.)




