»Juden, die ins Lied sich retten« – der Komponist Mieczysław Weinberg (1919–1996) in der Sowjetunion
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Description
Vor allem während Stalins letzter Regierungsdekade sah sich Weinberg schweren Übergriffen ausgesetzt, doch auch nach dem Tod des Diktators blieb die Situation kritisch.
Die Beleuchtung seines kompositorischen Schaffens zeigt erstmals umfassend und systematisch, wie Weinberg künstlerisch auf die Doktrin des Sozialistischen Realismus reagierte. Es wird deutlich, wie eng sich ideologischer Druck und individuelles Schicksal verbanden, weshalb auch der biographische und zeitgeschichtliche Hintergrund der Werke vor allem aus der Phase zwischen 1943 und 1968 ausführlich und mit vielen bisher unbekannten Fakten erhellt wird.
Book Information
Author Description
Verena Mogl schloss an der Universität Hamburg ihr Studium in Historischer und Systematischer Musikwissenschaft sowie in Neuerer deutscher Literatur mit dem Magister Artium ab. Im Anschluss war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt ›Pauline Viardot‹ an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Als Stipendiatin der Gerda-Henkel-Stiftung nahm sie ihre Arbeit an der Dissertation zu Mieczysław Weinberg auf. Seit September 2016 ist Verena Mogl wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am Institut für kulturelle Innovationsforschung in Hamburg.
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Vor allem während Stalins letzter Regierungsdekade sah sich Weinberg schweren Übergriffen ausgesetzt, doch auch nach dem Tod des Diktators blieb die Situation kritisch.
Die Beleuchtung seines kompositorischen Schaffens zeigt erstmals umfassend und systematisch, wie Weinberg künstlerisch auf die Doktrin des Sozialistischen Realismus reagierte. Es wird deutlich, wie eng sich ideologischer Druck und individuelles Schicksal verbanden, weshalb auch der biographische und zeitgeschichtliche Hintergrund der Werke vor allem aus der Phase zwischen 1943 und 1968 ausführlich und mit vielen bisher unbekannten Fakten erhellt wird.
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Verena Mogl schloss an der Universität Hamburg ihr Studium in Historischer und Systematischer Musikwissenschaft sowie in Neuerer deutscher Literatur mit dem Magister Artium ab. Im Anschluss war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt ›Pauline Viardot‹ an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Als Stipendiatin der Gerda-Henkel-Stiftung nahm sie ihre Arbeit an der Dissertation zu Mieczysław Weinberg auf. Seit September 2016 ist Verena Mogl wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am Institut für kulturelle Innovationsforschung in Hamburg.



