Johnny und Jean

Johnny und Jean

Hardback
2.86
Deutschsprachige GegenwartsliteraturPolizeiAutorinKunst

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Description

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 (Kategorie Belletristik). Der zweite Roman der aspekte-Preisträgerin. Lustvoll, abenteuerlich und temporeich geht es um Kunst und Leben. Mach gute Kunst! Nichts Geringeres haben Johnny und Jean im Sinn, als sie sich nach dem Sommer in der Kunsthochschule wieder begegnen. Ein Sprung ins kalte Wasser steht am Beginn dieser Geschichte, und hundert Schritte sind noch zu tun für eine Weltkarriere in New York und Paris. Was dabei hilft: die Einflüsterungen der Alten Meister, gut gespitzte Buntstifte und eine Flasche Pastis. Und manchmal hilft das alles überhaupt nicht. Was, wenn man beim Anblick von Blumen an Geschlechtsteile denkt? Was, wenn einen beim Baden die Polizei verhaften will? Was, wenn die Pin-up-Girls den Magazinen davonlaufen? Wenn Europa in Flammen steht? Wenn einen der Wärter aus dem Museum wirft? Wenn der eigene Vater ein riesiger Zwerg ist? Wenn man Frauen mit französischen Vornamen liebt? Wenn man sich einen Goldzahn im Munde wünscht? Wenn die Kunst zu viele Katzen hat? Wenn der Teufel selbst unter Burn out leidet? Wenn man ohne Geld nach Zürich will? Wenn man Björk heiraten möchte? In zahlreichen Episoden erfindet Teresa Präauer das abenteuerliche Leben zweier junger Männer, die sich in der Kunst und im Leben üben. Lustvoll und schlagfertig!

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
208
Price
22.70 €

Author Description

Teresa Präauer geb. 1979, studierte Germanistik und bildende Kunst. Im Wallstein Verlag erschienen die Romane »Für den Herrscher aus Übersee«, »Johnny und Jean« und »Oh Schimmi« sowie der Großessay »Tier werden«, das Geschichtenbuch »Das Glück ist eine Bohne« und der Erzählband »Mädchen«, dessen theoretischen Unterbau Präauers Ende 2021 gehaltenen Zürcher Poetikvorlesungen bilden. Sie wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis (2012), dem Erich-Fried-Preis (2017), dem Ben-Witter-Preis (2022) und dem Bremer Literaturpreis (2024) ausgezeichnet. Teresa Präauer lebt in Wien.

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Inhalt Jean ist der Typ Künstler dem Alles gelingt. Aus Sperrmüll macht er mal eben Performanceart. Die Herzen fliegen ihm nur so zu. Er ist auf der Überholspur und scheinbar jeder an der Uni kennt seinen Namen. Johnny ist eher ein kleiner Fisch an der Kunsthochschule. Ihn kennt kaum jemand, geschweige seine Kunst. Er ist begeistert von Jean und wäre gerne mit ihm befreundet. Ein Roman über die Freundschaft, das Erwachsenwerden und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen im Leben. Meine Meinung Johnny und Jean könnten nicht unterschiedlicher sein. Johnny hadert noch mit sich und seinem Leben. Er ist künsterlisch begabt, weiß aber noch nicht so recht wohin er seine Kreativität lenken soll. Auch Kontakt mit Kommilitonen findet nur schleppend statt. Jean ist das genaue Gegenteil. Er scheint zu wissen wohin sein Weg gehen soll und was er tun möchte. Ihm fällt es leicht Kontakte zu Studenten und Galerien herzustellen. Ihm scheint alles zu zufliegen. Der Schreibstil war für mich nicht leicht lesbar. Es gibt keinen sichtbaren roten Faden und man fragt sich wohin das Ganze führen wird. Zudem war für mich nie klar ob Johnny und Jean wirklich beide existieren oder der jeweils andere nur eine Art Phantasiefreund ist. Die Charaktere sind zwar nicht uninteressant aber auch nicht so spannend, dass man das Buch in einem Rutsch liest. Im Gegenteil, mir war es nicht möglich das Buch nahtlos zu lesen. Ich benötigte die ein oder andere Pause um zu verarbeiten was ich gelesen habe. Oftmals war mir die Handlung auch zu simpel. Man begleitet Johnny in eine Bar und ist dabei wie er an Fischen verzweifelt. Alles war so belanglos, dass ich aufpassen musste nicht ins "überfliegen" zu gleiten. Auch die Zwiegespräche mit großen, verstorbenen Künstlern stießen mit eher sauer auf. Ich bestreite nicht das die Autorin durchaus Interessantes (besonders über die Kunstszene) geschrieben hat, aber das Buch an sich konnte mich nicht überzeugen. Mir war egal was aus Johnny und Jean wird. Fazit Ich kann nur dazu raten eine Leseprobe zu begutachten und dann zu entscheiden ob man das Buch lesen mag. Ich bin froh es aus der Onleihe gehabt zu haben, da ich mich bei der Printausgabe über den Preis geärgert hätte.

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Inhalt Jean ist der Typ Künstler dem Alles gelingt. Aus Sperrmüll macht er mal eben Performanceart. Die Herzen fliegen ihm nur so zu. Er ist auf der Überholspur und scheinbar jeder an der Uni kennt seinen Namen. Johnny ist eher ein kleiner Fisch an der Kunsthochschule. Ihn kennt kaum jemand, geschweige seine Kunst. Er ist begeistert von Jean und wäre gerne mit ihm befreundet. Ein Roman über die Freundschaft, das Erwachsenwerden und die damit einhergehenden Höhen und Tiefen im Leben. Meine Meinung Johnny und Jean könnten nicht unterschiedlicher sein. Johnny hadert noch mit sich und seinem Leben. Er ist künsterlisch begabt, weiß aber noch nicht so recht wohin er seine Kreativität lenken soll. Auch Kontakt mit Kommilitonen findet nur schleppend statt. Jean ist das genaue Gegenteil. Er scheint zu wissen wohin sein Weg gehen soll und was er tun möchte. Ihm fällt es leicht Kontakte zu Studenten und Galerien herzustellen. Ihm scheint alles zu zufliegen. Der Schreibstil war für mich nicht leicht lesbar. Es gibt keinen sichtbaren roten Faden und man fragt sich wohin das Ganze führen wird. Zudem war für mich nie klar ob Johnny und Jean wirklich beide existieren oder der jeweils andere nur eine Art Phantasiefreund ist. Die Charaktere sind zwar nicht uninteressant aber auch nicht so spannend, dass man das Buch in einem Rutsch liest. Im Gegenteil, mir war es nicht möglich das Buch nahtlos zu lesen. Ich benötigte die ein oder andere Pause um zu verarbeiten was ich gelesen habe. Oftmals war mir die Handlung auch zu simpel. Man begleitet Johnny in eine Bar und ist dabei wie er an Fischen verzweifelt. Alles war so belanglos, dass ich aufpassen musste nicht ins "überfliegen" zu gleiten. Auch die Zwiegespräche mit großen, verstorbenen Künstlern stießen mit eher sauer auf. Ich bestreite nicht das die Autorin durchaus Interessantes (besonders über die Kunstszene) geschrieben hat, aber das Buch an sich konnte mich nicht überzeugen. Mir war egal was aus Johnny und Jean wird. Fazit Ich kann nur dazu raten eine Leseprobe zu begutachten und dann zu entscheiden ob man das Buch lesen mag. Ich bin froh es aus der Onleihe gehabt zu haben, da ich mich bei der Printausgabe über den Preis geärgert hätte.

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