Joanna
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Book Information
Author Description
Lisa St Aubin de Terán wurde am 2. Oktober 1953 als Tochter einer Engländerin und eines Guyaners in London geboren. Sie wuchs in London auf und begann bereits im Alter von 12 Jahren zu schreiben. Nach ihrer Heirat mit dem Venezolaner Jaime Terán lebte Lisa St Aubin de Terán in den venezolanischen Anden. Sieben Jahre lang führte sie dort eine Hazienda. Nach ihrer Rückkehr nach Europa veröffentlicht sie 1982 ihren ersten Roman, Keepers of the House, der noch im gleichen Jahr von The Slow Train to Milan gefolgt wird. Sie wird als "Best of Young British Novelists" nominiert. 1983 erhält sie "The Somerset Maugham Award" für Keepers of the House. Dieser Roman kommt ebenfalls in die engere Wahl für den "Casa de las Américas"-Preis. Ihre Romane Joanna und Hüter des Hauses, der Erzählband Der Marmorberg und andere Geschichten sowie ihr Bericht Ein Haus in Italien liegen im suhrkamp taschenbuch vor, Venedig. Die vier Jahreszeiten im insel taschenbuch (mit Fotos). - Übrigens enthält Der Palast die Geschichte des Mannes, der genau das "Haus" erdachte und bauen ließ, dessen Renovierung und Inbesitznahme durch die Autorin in Ein Haus in Italien so anschaulich und unterhaltsam beschrieben wird. Lisa St Aubin de Terán hat seit 1982 zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in 12 Sprachen übersetzt wurde. Für einige ihrer Bücher wurden Film-Optionen vergeben. Lisa St Aubin de Terán hat, zumeist als Reisejournalistin, für The Observer, The Guardian, The Telegraph, The Times, The Independent, The New York Times, Vanity Fair, Marie Claire, Cosmopolitan geschrieben. Lisa St. Aubin de Terán hat zwei Töchter und einen Sohn und lebt zur Zeit in den Niederlanden.
Posts
Inhalt: Die Tochter, die Mutter und die Grossmutter - drei Generationen einer Familie, die dem Untergang geweiht ist. Doch alle haben sie ihre Gründe, weshalb sie sich so verhalten, wie sie es tun. Nur, dass das Schicksal es nicht gut mit ihnen gemeint hat... Meine Meinung: "Joanna" von Lisa St Aubin de Terán ist kein einfaches Buch und beileibe keine Wohlfühlgeschichte. Eher im Gegenteil, es ist eine harte Geschichte über unschöne Erlebnisse und teilweise fühlt sich das Buch an wie ein unangenehmer Belag auf der Zunge. Jede der drei beteiligten Personen erzählt ihre Geschichte aus ihrer Perspektive, wir haben es also drei Mal mit unterschiedlichen Ich-Sichten zu tun, was das Ganze noch eindrücklicher macht. Der Anfang macht die junge Joan, die aus ihrer Kindheit und ihrem Schulalltag erzählt. Aber auch davon, wie ihre Mutter sie schlägt (besser prügelt) und ihre Grossmutter ihr beisteht, aber nichts gegen die Tiraden der Mutter ausrichten kann. Wir erfahren von Joans Sehnsucht nach der Liebe ihrer Mutter, doch die ist unendlich fern. Danach erzählt die Mutter und hier erfahren wir auch den Grund für die Abneigung gegen ihre eigene Tochter. Sie hat wirklich viel mitgemacht. Dann kommt noch die Grossmutter zu Wort und berichtet von ihrer Tochter und ihrer Enkelin und wie sie versucht, das Gleichgewicht zu wahren. Dieses Buch wirft sehr viele Fragen auf. Ethische Fragen, auf die es keine einfache Antwort geben wird. Wir erleben zwei Weltkriege und einen Krieg innerhalb der Familie, komplizierte Personenkonstellationen und tiefgehende Schicksalsschläge. Vor allem zu Beginn macht es einem das Buch nicht leicht, da man als Leser einfach nur geschockt ist, wie Kitty mit Joan umspringt. Zumindest ging es mir so. Was ich insgesamt von "Joanna" halten soll, weiss ich nicht. Das Buch trägt autobiographische Züge, was ebenfalls ziemlich hart ist. Diese Geschichte wird mir wohl noch länger im Kopf herumspuken, denn loslassen wird einen dieses Buch bestimmt nicht so schnell. Fazit: Kein einfaches Buch, sondern ein überaus ehrliches, das sehr viele ernste Themen anspricht. Viele Fragen werden aufgeworfen, die man gut in einem Lesekreis besprechen kann. Alles in allem lässt mich das Buch eher ratlos zurück.
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Author Description
Lisa St Aubin de Terán wurde am 2. Oktober 1953 als Tochter einer Engländerin und eines Guyaners in London geboren. Sie wuchs in London auf und begann bereits im Alter von 12 Jahren zu schreiben. Nach ihrer Heirat mit dem Venezolaner Jaime Terán lebte Lisa St Aubin de Terán in den venezolanischen Anden. Sieben Jahre lang führte sie dort eine Hazienda. Nach ihrer Rückkehr nach Europa veröffentlicht sie 1982 ihren ersten Roman, Keepers of the House, der noch im gleichen Jahr von The Slow Train to Milan gefolgt wird. Sie wird als "Best of Young British Novelists" nominiert. 1983 erhält sie "The Somerset Maugham Award" für Keepers of the House. Dieser Roman kommt ebenfalls in die engere Wahl für den "Casa de las Américas"-Preis. Ihre Romane Joanna und Hüter des Hauses, der Erzählband Der Marmorberg und andere Geschichten sowie ihr Bericht Ein Haus in Italien liegen im suhrkamp taschenbuch vor, Venedig. Die vier Jahreszeiten im insel taschenbuch (mit Fotos). - Übrigens enthält Der Palast die Geschichte des Mannes, der genau das "Haus" erdachte und bauen ließ, dessen Renovierung und Inbesitznahme durch die Autorin in Ein Haus in Italien so anschaulich und unterhaltsam beschrieben wird. Lisa St Aubin de Terán hat seit 1982 zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in 12 Sprachen übersetzt wurde. Für einige ihrer Bücher wurden Film-Optionen vergeben. Lisa St Aubin de Terán hat, zumeist als Reisejournalistin, für The Observer, The Guardian, The Telegraph, The Times, The Independent, The New York Times, Vanity Fair, Marie Claire, Cosmopolitan geschrieben. Lisa St. Aubin de Terán hat zwei Töchter und einen Sohn und lebt zur Zeit in den Niederlanden.
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Inhalt: Die Tochter, die Mutter und die Grossmutter - drei Generationen einer Familie, die dem Untergang geweiht ist. Doch alle haben sie ihre Gründe, weshalb sie sich so verhalten, wie sie es tun. Nur, dass das Schicksal es nicht gut mit ihnen gemeint hat... Meine Meinung: "Joanna" von Lisa St Aubin de Terán ist kein einfaches Buch und beileibe keine Wohlfühlgeschichte. Eher im Gegenteil, es ist eine harte Geschichte über unschöne Erlebnisse und teilweise fühlt sich das Buch an wie ein unangenehmer Belag auf der Zunge. Jede der drei beteiligten Personen erzählt ihre Geschichte aus ihrer Perspektive, wir haben es also drei Mal mit unterschiedlichen Ich-Sichten zu tun, was das Ganze noch eindrücklicher macht. Der Anfang macht die junge Joan, die aus ihrer Kindheit und ihrem Schulalltag erzählt. Aber auch davon, wie ihre Mutter sie schlägt (besser prügelt) und ihre Grossmutter ihr beisteht, aber nichts gegen die Tiraden der Mutter ausrichten kann. Wir erfahren von Joans Sehnsucht nach der Liebe ihrer Mutter, doch die ist unendlich fern. Danach erzählt die Mutter und hier erfahren wir auch den Grund für die Abneigung gegen ihre eigene Tochter. Sie hat wirklich viel mitgemacht. Dann kommt noch die Grossmutter zu Wort und berichtet von ihrer Tochter und ihrer Enkelin und wie sie versucht, das Gleichgewicht zu wahren. Dieses Buch wirft sehr viele Fragen auf. Ethische Fragen, auf die es keine einfache Antwort geben wird. Wir erleben zwei Weltkriege und einen Krieg innerhalb der Familie, komplizierte Personenkonstellationen und tiefgehende Schicksalsschläge. Vor allem zu Beginn macht es einem das Buch nicht leicht, da man als Leser einfach nur geschockt ist, wie Kitty mit Joan umspringt. Zumindest ging es mir so. Was ich insgesamt von "Joanna" halten soll, weiss ich nicht. Das Buch trägt autobiographische Züge, was ebenfalls ziemlich hart ist. Diese Geschichte wird mir wohl noch länger im Kopf herumspuken, denn loslassen wird einen dieses Buch bestimmt nicht so schnell. Fazit: Kein einfaches Buch, sondern ein überaus ehrliches, das sehr viele ernste Themen anspricht. Viele Fragen werden aufgeworfen, die man gut in einem Lesekreis besprechen kann. Alles in allem lässt mich das Buch eher ratlos zurück.




