Jo
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Description
Jocelyne, eine Tochter aus "gutem Hause", erfährt fast zufällig, dass sie HIV-infiziert ist. Auf eindrucksvolle Art wird gezeigt, wie sie lernt, mit Hilfe ihrer Freunde ihr Schicksal anzunehmen, wie sie bis zum Schluss ihre ganze Energie gegen den unaufhaltsamen Fortschritt der Krankheit mobilisiert. Jo ist eine spannende Geschichte, die in Bildern und Dialogen sehr authentisch dargestellt wird, und "typische" Jugendthemen zur Sprache bringt: Musik, erste Liebe, Generationskonflikte, Auflehnung und Gewalt, Drogen etc. Jo ist vor allem eine Geschichte, die Jugendlichen betroffen macht, ohne "moralisch" zu wirken - und ist dadurch ein ausgezeichnetes Aufklärungswerk zum Thema Aids. Farbige bande dessinée im Großformat mit kartoniertem Umschlag.
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Book Information
Author Description
Derib wurde unter dem Namen Claude de Ribaupierre am 8. August 1944 in La Tour-de-Peilz im Kanton Waadt geboren und ist ein Schweizer Comiczeichner. Schon im Alter von vier Jahren begann Derib zu zeichnen und übte – ermutigt von seinem Vater – täglich mehrere Stunden. Sein Berufsleben begann er zunächst als Zeichner in einer Werbeagentur, bevor er 1965 zum Studio „Peyo“ in Brüssel wechselte, wo er der Erfolgsserie „Die Schlümpfe“ mitgestaltete. Im Jahre 1967 brachte er bereits zwei eigene Comicalben heraus: „Attila“ und „Die Abenteuer von Pythagoras“. Zurück in der Schweiz 1970 änderte Derib seinen bis dahin noch stark unter dem Einfluss Peyos stehenden Stil. Das erste Projekt wurde gleich zum Erfolg: „Yakari“, eine Kinderserie über die Abenteuer eines Indianerjungen, die bis heute vor allem in Deutschland beliebt ist. Die Indianerkultur beschäftigt Derib ebenso in seiner wohl erfolgreichsten Reihe „Buddy Longway“, die er seit 1972 für Tintin zeichnete sowie in den Serien „Der Weg des Schamanen“ und „Red Road“, die sich mit dem Genozid an den Indianern beschäftigt und ausgezeichnet wurde. Derib zeichnete zunehmend sozialmotivierte Comics, wie 1991 „Jo“, den ersten veröffentlichten Comic über AIDS und 1995 mit „Pour toi, Sandra“ einen Comic über Prostitution. Derib lebt heute in La Tour-de-Peilz am Genfersee.
Posts
War okay.
Jo ist ein verantwortungsbewusstes Teenager-Mädchen, das mit sich selbst im Reinen zu sein scheint. Da ihre Eltern beruflich sehr eingespannt sind, haben sie ihr schon früh beigebracht, sich selbstständig zu versorgen. Weil Laurents Vater sich vehement gegen seinen Wunsch wehrt, Musiker zu werden, hat er seine Familie und die Zukunftspläne, die sie ihm auferlegt hat, abrupt abgelehnt. Jo ist schnell von dem Talent und Charme dieses Außenseiters fasziniert. Was sie vor allem fasziniert, ist das schmerzhafte Geheimnis, das dieser Junge hartnäckig zu verbergen versucht. Laurent gesteht ihr schließlich, dass er seit dem Tod seines an AIDS erkrankten Bruders in der Angst lebt, sich anzustecken oder andere anzustecken. Jo beschließt daraufhin, ihn zu einem Arzt zu begleiten, wo sie sich, um ihn zu beruhigen, ebenfalls einem Test unterzieht... Ich hab den Comic als Schullektüre gelesen und er ist eigentlich ganz gut zu verstehen.

𝐓𝐮 𝐚𝐬 𝐜𝐡𝐨𝐢𝐬𝐢 𝐥𝐚 𝐯𝐢𝐞, 𝐞𝐧 𝐚𝐜𝐜𝐞𝐩𝐭𝐚𝐧𝐭 𝐜𝐞 𝐪𝐮𝐢 𝐚𝐫𝐫𝐢𝐯𝐞, 𝐨𝐧 𝐚 𝐜𝐡𝐨𝐢𝐬𝐢 𝐥𝐚 𝐯𝐢𝐞…
(Du hast dich für das Leben entschieden, indem du akzeptiert hast, was passiert, haben wir uns für das Leben entschieden...) Eine wirklich schöne Geschichte, über eine ganz normale junge Frau, die durch eine gute Tat völlig unvorbereitet mit der schlimmsten Nachricht ihres Lebens konfrontiert wird. Dieses französische Comic ist eine Schullektüre, die mich zum Ende hin sehr berührt hat. Jo geht zur Schule, spielt gerne mit ihrer besten Freundin Tennis und verliebt sich in ein Mitglied einer angesagten Musikband. Laurent und Jo müssen beide privat Vieles durchmachen und obwohl sich die beiden noch nicht lange kennen, finden sie sofort zusammen. Ihr Glück scheint perfekt, bis eine einzige Nachricht ihr gesamtes Leben verändert… _____ Spoiler_____ Jo ist an AIDS erkrankt. Das erfährt sie, als sie sich zusammen mit Laurent testen lässt. Sein Bruder ist ebenfalls auf verheerende Weise an AIDS gestorben. Als Jo diese Nachricht erfährt bricht sie zusammen, doch so wie sie zuvor scheut Laurent nicht davor bis zum Ende an ihrer Seite zu bleiben und gemeinsam mit ihr gegen die Krankheit anzukämpfen. Eine rührende Liebesgeschichte, die nicht nur inhaltlich sehr interessant war, sondern mir auch zum Französisch-Lesen sehr gefallen hat.

Wir haben das Buch in der Schule auf französisch gelesen und ich muss sagen, dass es mich nicht sehr überzeugt hat. Das Thema ist leider schon recht veraltet, da heutzutage eigentlich niemand mehr an Aids stirbt. Zudem bin ich generell kein Comic Fan und fand auch hier die Zeichnungen nicht besonders gelungen, da viele Figuren zu alt aussehen und einige schwer zu unterscheiden sind. Empfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall erst ab 14 und nur wenn man wirklich Comic begeistert ist und sich für das Thema “Aids früher” interessiert.
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Jocelyne, eine Tochter aus "gutem Hause", erfährt fast zufällig, dass sie HIV-infiziert ist. Auf eindrucksvolle Art wird gezeigt, wie sie lernt, mit Hilfe ihrer Freunde ihr Schicksal anzunehmen, wie sie bis zum Schluss ihre ganze Energie gegen den unaufhaltsamen Fortschritt der Krankheit mobilisiert. Jo ist eine spannende Geschichte, die in Bildern und Dialogen sehr authentisch dargestellt wird, und "typische" Jugendthemen zur Sprache bringt: Musik, erste Liebe, Generationskonflikte, Auflehnung und Gewalt, Drogen etc. Jo ist vor allem eine Geschichte, die Jugendlichen betroffen macht, ohne "moralisch" zu wirken - und ist dadurch ein ausgezeichnetes Aufklärungswerk zum Thema Aids. Farbige bande dessinée im Großformat mit kartoniertem Umschlag.
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Derib wurde unter dem Namen Claude de Ribaupierre am 8. August 1944 in La Tour-de-Peilz im Kanton Waadt geboren und ist ein Schweizer Comiczeichner. Schon im Alter von vier Jahren begann Derib zu zeichnen und übte – ermutigt von seinem Vater – täglich mehrere Stunden. Sein Berufsleben begann er zunächst als Zeichner in einer Werbeagentur, bevor er 1965 zum Studio „Peyo“ in Brüssel wechselte, wo er der Erfolgsserie „Die Schlümpfe“ mitgestaltete. Im Jahre 1967 brachte er bereits zwei eigene Comicalben heraus: „Attila“ und „Die Abenteuer von Pythagoras“. Zurück in der Schweiz 1970 änderte Derib seinen bis dahin noch stark unter dem Einfluss Peyos stehenden Stil. Das erste Projekt wurde gleich zum Erfolg: „Yakari“, eine Kinderserie über die Abenteuer eines Indianerjungen, die bis heute vor allem in Deutschland beliebt ist. Die Indianerkultur beschäftigt Derib ebenso in seiner wohl erfolgreichsten Reihe „Buddy Longway“, die er seit 1972 für Tintin zeichnete sowie in den Serien „Der Weg des Schamanen“ und „Red Road“, die sich mit dem Genozid an den Indianern beschäftigt und ausgezeichnet wurde. Derib zeichnete zunehmend sozialmotivierte Comics, wie 1991 „Jo“, den ersten veröffentlichten Comic über AIDS und 1995 mit „Pour toi, Sandra“ einen Comic über Prostitution. Derib lebt heute in La Tour-de-Peilz am Genfersee.
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War okay.
Jo ist ein verantwortungsbewusstes Teenager-Mädchen, das mit sich selbst im Reinen zu sein scheint. Da ihre Eltern beruflich sehr eingespannt sind, haben sie ihr schon früh beigebracht, sich selbstständig zu versorgen. Weil Laurents Vater sich vehement gegen seinen Wunsch wehrt, Musiker zu werden, hat er seine Familie und die Zukunftspläne, die sie ihm auferlegt hat, abrupt abgelehnt. Jo ist schnell von dem Talent und Charme dieses Außenseiters fasziniert. Was sie vor allem fasziniert, ist das schmerzhafte Geheimnis, das dieser Junge hartnäckig zu verbergen versucht. Laurent gesteht ihr schließlich, dass er seit dem Tod seines an AIDS erkrankten Bruders in der Angst lebt, sich anzustecken oder andere anzustecken. Jo beschließt daraufhin, ihn zu einem Arzt zu begleiten, wo sie sich, um ihn zu beruhigen, ebenfalls einem Test unterzieht... Ich hab den Comic als Schullektüre gelesen und er ist eigentlich ganz gut zu verstehen.

𝐓𝐮 𝐚𝐬 𝐜𝐡𝐨𝐢𝐬𝐢 𝐥𝐚 𝐯𝐢𝐞, 𝐞𝐧 𝐚𝐜𝐜𝐞𝐩𝐭𝐚𝐧𝐭 𝐜𝐞 𝐪𝐮𝐢 𝐚𝐫𝐫𝐢𝐯𝐞, 𝐨𝐧 𝐚 𝐜𝐡𝐨𝐢𝐬𝐢 𝐥𝐚 𝐯𝐢𝐞…
(Du hast dich für das Leben entschieden, indem du akzeptiert hast, was passiert, haben wir uns für das Leben entschieden...) Eine wirklich schöne Geschichte, über eine ganz normale junge Frau, die durch eine gute Tat völlig unvorbereitet mit der schlimmsten Nachricht ihres Lebens konfrontiert wird. Dieses französische Comic ist eine Schullektüre, die mich zum Ende hin sehr berührt hat. Jo geht zur Schule, spielt gerne mit ihrer besten Freundin Tennis und verliebt sich in ein Mitglied einer angesagten Musikband. Laurent und Jo müssen beide privat Vieles durchmachen und obwohl sich die beiden noch nicht lange kennen, finden sie sofort zusammen. Ihr Glück scheint perfekt, bis eine einzige Nachricht ihr gesamtes Leben verändert… _____ Spoiler_____ Jo ist an AIDS erkrankt. Das erfährt sie, als sie sich zusammen mit Laurent testen lässt. Sein Bruder ist ebenfalls auf verheerende Weise an AIDS gestorben. Als Jo diese Nachricht erfährt bricht sie zusammen, doch so wie sie zuvor scheut Laurent nicht davor bis zum Ende an ihrer Seite zu bleiben und gemeinsam mit ihr gegen die Krankheit anzukämpfen. Eine rührende Liebesgeschichte, die nicht nur inhaltlich sehr interessant war, sondern mir auch zum Französisch-Lesen sehr gefallen hat.

Wir haben das Buch in der Schule auf französisch gelesen und ich muss sagen, dass es mich nicht sehr überzeugt hat. Das Thema ist leider schon recht veraltet, da heutzutage eigentlich niemand mehr an Aids stirbt. Zudem bin ich generell kein Comic Fan und fand auch hier die Zeichnungen nicht besonders gelungen, da viele Figuren zu alt aussehen und einige schwer zu unterscheiden sind. Empfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall erst ab 14 und nur wenn man wirklich Comic begeistert ist und sich für das Thema “Aids früher” interessiert.







