Jetzt ist alles, was wir haben
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Description
Hadley McCauley hat gelernt, in ihrer Familie zu überleben, sprich ihren Vater bei Laune zu halten: durch Höchstleistungen auf allen Gebieten und die Fähigkeit, sich wenn nötig unsichtbar zu machen. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila davor zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann trifft sie Charlie Simmons und diese große Liebe gibt Hadley fast etwas wie Hoffnung. Als unterdessen zu Hause die Gewalt eskaliert, muss Hadley sich fragen, wie lange sie noch schweigen kann.
Book Information
Author Description
Amy Giles ist Werbetexterin und hat so ziemlich alles betextet, was man sich vorstellen kann, darunter Frühstücksflocken-Spots, animierte Webisoden und Katalogtexte für Anglerprodukte. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben von Romanen für Jugendliche. Sie lebt auf Long Island mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern im Teenageralter und einem Rettungshund. Ihr erster Roman, »Jetzt ist alles, was wir haben«, wurde mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben
Neben dem schweren Thema häusliche Gewalt geht es auch um Freundschaft, erste Liebe und vor allem um Geschwisterliebe – alles sehr feinfühlig und realistisch erzählt. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die einen noch lange beschäftigt. Ich persönlich fand das Ende ein wenig zu offen und hätte mir gewünscht, in einem zweiten Band zu erfahren, wie es mit Hadley und ihrer Schwester weitergeht. Ein Buch, das unter die Haut geht. Emotional, traurig und unglaublich wichtig. "Jetzt ist alles, was wir haben" sollte jede/r Jugendliche mal gelesen haben
Dieses Buch hat mich so sehr bewegt wie lange keins mehr. So viel Schmerz, Hilflosifkeit, Ungerechtigkeit & pure Fassungslosigkeit. Hadley hat mich als Protagonistin unglaublich beeindruckt. Ihre innere Stärke ist hervorragend dargestellt - dennoch fragt man sich beim Lesen: Wie soll ein so junges Mädchen das ertragen? Neben all den schweren Facetten dieser Geschichte, ist sie trotz allem auch mit bedingungsloser Freundschaft (Noah-Liebe!), der ersten Liebe (Charlie 💖!) sowie Schwesterliebe (Hach Lila🥺) daher gekommen, wodurch sie mich auf mehr als nur einer Ebene emotional gekriegt hat. Das Buch war schrecklich & wunderschön zugleich. Es ist super spannend aufgebaut durch den eindringlichen Einstieg sowie die Frage danach, was passiert ist. Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb unglaublich gut, stach sehr hervor & passte hervorragend zu Hadley. Ich habe es sehr geliebt, auch wenn es mein Herz ganz schön mitgenommen hat. Nichts für schwache Nerven, aber definitiv eine ganz große Empfehlung für alle „Jugendbücher mit ernsten Themen“-Fans🙏🏼
Meine Meinung Ich bin ohne Erwartungen an die Geschichte herangegangen und was soll ich sagen,sie hat mich komplett umgehauen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wurde aus Hadleys Leben erzählt,es wird unterteilt in „Damals“ und „Jetzt“. Die Kapitellänge,war für mich genau richtig. Man merkt schon am Anfang des Buches,das Hadley unter großem Druck steht. Ihr Vater erwartet von ihr Höchstleistungen im Sport und in der Schule-mit anderen Worten Hadley muss perfekt sein.Wenn sie das nicht ist nicht,erlebt sie ihren persönlichen Horror. Jeden Morgen vor der Schule muss sie mit ihm Joggen gehen und mittags geht es mit Training weiter. Ihr Vater bestimmt ihr gesamtes Leben,mit wem sie wann,wo hingeht… Für ihre Mutter zählt nur,das die Familie nach außen hin markellos Am besten sogar perfekt. wirkt. Sie ist kühl und distanziert zu ihren Töchtern. Ich hatte leider nie das Gefühl gehabt,dass sie ihre Töchter wirklich liebt. Denn auch sie hat ein dunkles Geimnis,das Hadley mit aller Macht zu verstecken versucht. Doch Hadley nimmt das alles in kauf,damit ihre geliebte kleine Schwester Lila unbeschwert aufwachsen kann. Lila und Hadley haben eine sehr enge Bindung zueinander. Man merkt wie sehr die beiden auf sich gestellt sind. Lila ist ein tolles,lebensfrohes Mädchen. Den einzigen Mensch,auf den sich Hadley teilweise verlässt ist ihre Großmutter. Doch als sie sich Charlie verliebt,kann sie das alles nicht länger verbergen. Charlie ist ein sehr sympathischer Charakter,der Hadley immer zur Seite steht,auch wenn er nicht weiß,wie groß ihr Leidesdruck wirklich ist. Anfangs schämt er sich sehr,da seine Familie nicht so vermögend ist,dies Verändert sich ein bisschen.Doch als etwas Schreckliches passiert,droht die gesamte Lüge zu platzen. Bewertung Im Laufe der Geschichte,stand ich persönlich vor der moralischen Frage,darfst du einen Menschen hassen,ihm sogar den Tod wünschen,wenn er ein Teil deiner Familie ist? Wenn er dir dein Leben zur Hölle macht? Ehrlich gesagt kann ich diese Frage,weder wirklich mit ja noch mit nein beantworten. Hadleys Geschichte,hat mich schockiert und sprachlos gemacht. An manchen Stellen,war ich unglaublich wütend,an anderen habe ich geweint. Eine tolle Geschichte,bei der man merkt,dass nicht immer alles so ist,wie es scheint,das wir die Menschen in unserem Umfeld nicht nach Geld,ihrem Sozialenstatus,ihrer Kleidung… beurteilen sollten,da wir nicht wissen,was hinter dieser Fassade steckt.Und das Familie einem alles bedeuten kann,egal was passiert. Die Bewertung von „Jetzt ist alles was wir haben“ fällt mir sehr schwer,es ist eine Geschichte,die bewegt,schockiert,,wütendt,traurig,fassungslos macht.Trotzdem war es für mich ein tolles Buch,welches 4 Blumen verdient hat.
Ach, das hat mal richtig gut getan, zwischendurch ein Jugendbuch zu lesen. Klar, das Thema war heftig und hat mich sehr aufgewühlt, aber ich konnte den Bösewicht einfach ganz in Ruhe hassen, ohne von seiner schlimmen Kindheit zu lesen und die Gründe zu erfahren, warum er so geworden. Total entspannend. Und dann wurde es auch noch von Isabel Abedi übersetzt - ein Traum
Jetzt ist alles war wir haben ist kein leichtes Buch. Die Autorin behandelt hier das Thema häusliche Gewalt, welches leider häufig totgeschwiegen wird. Hadley muss immer die Beste sein, sei es in der Schule oder beim Sport, dabei mag sie Sport nicht mal. Doch sie widerspricht nicht, wenn ihr Vaters sie um 4 Uhr morgens zum Joggen weckt oder sie bei jedem Spiel antreibt. Sie hat gelernt, lieber nicht zu widersprechen, für sich und ihre Schwester. Hadley versucht die Aufmerksamkeit ihres Vater zu halten, sodass sie sich nicht auf Lila, ihre 10 jährige Schwester richtet. Sie spricht nicht darüber, was bei ihr zu Hause passiert und das funktioniert auch alles so weit, bis sie auf Charlie trifft und sich verliebt. Schon auf der ersten Seite ist man mit etwas Schrecklichen konfrontiert, einem Flugzeug abstürzt, was genau passiert ist, erfährt man dann erst im Verlauf der Geschichte. Diese wird in der Gegenwart dem "jetzt" und der Vergangenheit dem "damals" erzählt. Dabei verbringt man mehr Zeit in der Vergangenheit, so bekommt man, als Leser einen guten Einblick in Hadley leben vor dem Absturz. Zunächst scheint alles ganz o.k. der Vater übertreibt es mit dem Sport und der gesunden Ernährung, kommt vor. Aber je mehr man liest, umso mehr gibt es diese bedrückende Atmosphäre und man spürt, da stimmt etwas nicht. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und leicht so konnte ich das Buch trotz des schwierigen Themas gut lesen. Auch die Lovestory lockert die Geschichte auf, sodass sie nicht zu düster wird. Die Geschichte um Hardley und Lila kratzt stark an den Emotionen der Leser. Und ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Warum es dann nicht die volle Punktzahl bekommt, ich hätte mir dann doch eine andere und wie soll ich sagen, alltäglicherer Lösung gewünscht. Toll fand ich die Anmerkung der Autorin, in dem sie noch mal auf häusliche Gewalt eingeht und auch Anlaufstellen werden mit eingebracht. Fazit: Eine berührende Geschichte mit dem Thema häusliche Gewalt, die nicht einfach zu lesen ist, aber trotzdem lesenswert. Der einfache Schreibstil und die süße Liebesgeschichte lockeren das Thema auf, sodass es nicht zu düster wird.
Hallo! Ich habe heute wieder eine Rezension für euch! Und zwar zu einem Buch, dass ich vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe und somit ein REZENSIONSEXEMPLAR ist! Eckdaten: "Jetzt ist alles, was wir haben" ist ein Einzelband von Amy Giles und am 15.Oktober 2018 im cbj-Verlag (randomhouse) erschienen. Das Hardcover beinhaltet 400 Seiten und ist ins Genre Jungendbücher einzuteilen. Es wurde von Isabel Abedi aus dem Englischen übersetzt. ISBN: 978-3-570-16487-7 Preis: 17,00 (D) / 17,50 (A) Inhalt: Hadley McCauley scheint der perfekte Teenager: perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter. Doch das alles ist eine Fassade, hinter die niemand Blicken darf, denn Hadley tut all dies nur um ihren Vater bei Laune zu halten und ihre kleine Schwester Lila zu schützen. Als Charlie jedoch in ihr Leben tritt, scheint diese zu bröckeln, bis alles eskaliert... Cover: Ich finde das Cover ist hübsch gestaltet! Man erkennt die Silhouette eines Mädchens, dass in einer Wohnsiedlung steht. Ansonsten ist das Cover in einem dunklen Blau gehalten. Da Hadley in einer dieser Siedlungen wohnt, passt das Cover auch gut zur Geschichte! Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf die Geschichte und habe mich gefreut das Buch zu lesen. Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, war ich sofort in der Geschichte, die durch einen leichten und flüssig geschriebenen Schreibstil begleitet und unterstrichen wurde. Dadurch konnte ich mich noch besser in die Charaktere und in ihre teilweise sehr extremen Situationen hineinversetzen! Auch Hadley war eine tolle Protagonistin, sie war mir von der ersten Seite sympathisch und ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen. Ich konnte auch verstehen, weshalb für sie die Situation so aussichtslos scheint und sie bis jetzt noch nichts getan hat. Auch wenn es oftmals für außenstehende sehr unverständlich sein kann. Auch Hadleys kleine Schwester konnte ich lieb gewinnen und fand sie wirklich sehr süß. Ich glaube vom Vater der Geschwister muss ich nicht reden. Ich finde es immer wieder schrecklich was Menschen ihren Kindern antun, nur weile diese ihre eigenen Gedanken fortführen. Für mich sollte eine Elternteil jemand sein, der einen unterstützt, einem Denkanstöße gibt und einen dabei hilft seinen eigenen Weg zu gehen. Und nicht jemand der seine eigenen Probleme auf seine Kinder kompensiert und sie dabei körperlich und seelisch schwerwiegende und langanhaltende Probleme bereitet. Auch Charlie war ein sehr toller Charakter! Er hat immer zu Hadley gestanden und ihr geholfen, wo er nur konnte. Er war ein echt süßer und sympathischer Freund. Und genau so eine Person hat Hadley für diese wichtigen Schritte gebraucht. Ich fand das Buch war auch wirklich ausgezeichnet ausgearbeitet. Denn es spielt auf zwei Zeitebenen. Die wir als "Damals" und "Jetzt" kennen. Weshalb genau das so ist, will ich an der Stelle nicht verraten, aber es hat meiner Meinung einen sehr wichtigen und guten Grund, weshalb das so ist. Vor allem konnte ich mich so noch weniger von dem Buch losreißen. Auch wenn Hadley manchmal zu sehr drastischen Mitteln greift, ist das Buch meiner Meinung ein Muss für jeden der über so ein wichtiges und schwieriges Thema lesen will. Denn zusätzlich dazu ist es wirklich spannend und gut geschrieben und weckt beim Leser fast von selbst einen Gedankenstrom aus. Meiner Meinung wirklich sehr gut gelungen und eine klare Empfehlung! Fazit: Insgesamt eine wirklich spannende Geschichte, die ein sehr wichtiges Thema beinhaltet! Von mir gibt es eindeutig 5/5 Sterne!
Zwischen Hoffnung und Zerbrechlichkeit
Dieses Buch hat bei mir keine atemlose Spannung ausgelöst – aber es hat etwas anderes getan: Es ist leise unter die Haut gegangen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Man gleitet durch die Seiten, ohne ins Stocken zu geraten. Es gibt keine sperrigen Formulierungen, keine unnötigen Umwege. Und genau das passt auch zur Geschichte – sie drängt sich nicht auf, sie schreit nicht, sie wirkt eher wie ein ruhiges, beharrliches Erzählen von etwas, das ohnehin schon schwer genug wiegt. Das ist kein Stoff, den man „mal eben“ liest. Und doch schafft es die Autorin, sensibel und respektvoll zu zeigen, was solche Erfahrungen mit Menschen machen. Nicht nur mit Hadley, sondern mit allen Beteiligten. Man spürt die Risse, die bleiben. Die Sprachlosigkeit. Die Unsicherheit. Die Schuldgefühle. Und auch die komplizierten Dynamiken, die daraus entstehen. Das fühlte sich ehrlich an – nicht dramatisiert, nicht ausgeschlachtet, sondern ernsthaft und nah. Am Ende ist es für mich ein gutes, wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und lange nachhallt – auch wenn es kein absolutes Highlight war.

TW: domestic child abuse, suicide How is this book not more popular? This is one of the most haunting stories I've ever read. The pressure Hadley is under is conveyed so realistically that I had a stomach ache for most of the book. The whole terror of it unfolds as the story progresses and continually, I dreaded to read on because I was so scared of what was going to happen to her.
»Wer einmal lügt, dem fällt es immer leichter.« Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema, welches nichts für schwache Nerven ist! Trigger-Warnung: • häusliche Gewalt und Missbrauch in der Familie • detaillierte Beschreibung eines Unfalls mit Todesfolge Trotz des wichtigen Themas, konnte mich das Buch leider emotional kaum berühren. Ich hatte keinerlei Verbindung zu den Charakteren, vor allem nicht zu der Hauptprotagonistin. Der Konflikt in der Familie nahm viel mehr des Buches ein, als die Liebesgeschichte, was ich absolut nicht schlimm fand. Nur war die Beziehung zwischen den beiden so insta-love mäßig, dass man sie auch genau so gut hätte weglassen können. Obwohl die Protagonistin so vieles über sich hat ergehen lassen, konnte das alles nicht wirkliche Emotionen aus mir hervorrufen, bis auf sehr großen Hass auf den Vater. Schade – da gibt es andere Bücher, die in diesem Aspekt deutlich besser geschrieben sind. Trotzdem ein gutes Buch, mit einer sehr wichtigen Thematik! »Ich glaube, nichts, was ich getan habe, hat ihn glücklich gemacht.«
Wow! Das hat meine Erwartungen übertroffen!
Ich habe dieses Buch in einem Bücherschrank gefunden und das Cover fand ich sehr schön. Ich war erst etwas unsicher, ob die Geschichte vielleicht zu jugendlich für mich wäre. Jetzt muss ich wirklich sagen es hat mich sehr abgeholt. Sie behandelt ein sehr wichtiges Thema und hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt. Es ist vielleicht nicht am brillantesten geschrieben, aber die Story dahinter und die Figuren haben mir einfach sehr gut gefallen.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Hadley McCauley hat gelernt, in ihrer Familie zu überleben, sprich ihren Vater bei Laune zu halten: durch Höchstleistungen auf allen Gebieten und die Fähigkeit, sich wenn nötig unsichtbar zu machen. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila davor zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann trifft sie Charlie Simmons und diese große Liebe gibt Hadley fast etwas wie Hoffnung. Als unterdessen zu Hause die Gewalt eskaliert, muss Hadley sich fragen, wie lange sie noch schweigen kann.
Book Information
Author Description
Amy Giles ist Werbetexterin und hat so ziemlich alles betextet, was man sich vorstellen kann, darunter Frühstücksflocken-Spots, animierte Webisoden und Katalogtexte für Anglerprodukte. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben von Romanen für Jugendliche. Sie lebt auf Long Island mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern im Teenageralter und einem Rettungshund. Ihr erster Roman, »Jetzt ist alles, was wir haben«, wurde mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.
Posts
Dieses Buch sollte jeder mal gelesen haben
Neben dem schweren Thema häusliche Gewalt geht es auch um Freundschaft, erste Liebe und vor allem um Geschwisterliebe – alles sehr feinfühlig und realistisch erzählt. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die einen noch lange beschäftigt. Ich persönlich fand das Ende ein wenig zu offen und hätte mir gewünscht, in einem zweiten Band zu erfahren, wie es mit Hadley und ihrer Schwester weitergeht. Ein Buch, das unter die Haut geht. Emotional, traurig und unglaublich wichtig. "Jetzt ist alles, was wir haben" sollte jede/r Jugendliche mal gelesen haben
Dieses Buch hat mich so sehr bewegt wie lange keins mehr. So viel Schmerz, Hilflosifkeit, Ungerechtigkeit & pure Fassungslosigkeit. Hadley hat mich als Protagonistin unglaublich beeindruckt. Ihre innere Stärke ist hervorragend dargestellt - dennoch fragt man sich beim Lesen: Wie soll ein so junges Mädchen das ertragen? Neben all den schweren Facetten dieser Geschichte, ist sie trotz allem auch mit bedingungsloser Freundschaft (Noah-Liebe!), der ersten Liebe (Charlie 💖!) sowie Schwesterliebe (Hach Lila🥺) daher gekommen, wodurch sie mich auf mehr als nur einer Ebene emotional gekriegt hat. Das Buch war schrecklich & wunderschön zugleich. Es ist super spannend aufgebaut durch den eindringlichen Einstieg sowie die Frage danach, was passiert ist. Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb unglaublich gut, stach sehr hervor & passte hervorragend zu Hadley. Ich habe es sehr geliebt, auch wenn es mein Herz ganz schön mitgenommen hat. Nichts für schwache Nerven, aber definitiv eine ganz große Empfehlung für alle „Jugendbücher mit ernsten Themen“-Fans🙏🏼
Meine Meinung Ich bin ohne Erwartungen an die Geschichte herangegangen und was soll ich sagen,sie hat mich komplett umgehauen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wurde aus Hadleys Leben erzählt,es wird unterteilt in „Damals“ und „Jetzt“. Die Kapitellänge,war für mich genau richtig. Man merkt schon am Anfang des Buches,das Hadley unter großem Druck steht. Ihr Vater erwartet von ihr Höchstleistungen im Sport und in der Schule-mit anderen Worten Hadley muss perfekt sein.Wenn sie das nicht ist nicht,erlebt sie ihren persönlichen Horror. Jeden Morgen vor der Schule muss sie mit ihm Joggen gehen und mittags geht es mit Training weiter. Ihr Vater bestimmt ihr gesamtes Leben,mit wem sie wann,wo hingeht… Für ihre Mutter zählt nur,das die Familie nach außen hin markellos Am besten sogar perfekt. wirkt. Sie ist kühl und distanziert zu ihren Töchtern. Ich hatte leider nie das Gefühl gehabt,dass sie ihre Töchter wirklich liebt. Denn auch sie hat ein dunkles Geimnis,das Hadley mit aller Macht zu verstecken versucht. Doch Hadley nimmt das alles in kauf,damit ihre geliebte kleine Schwester Lila unbeschwert aufwachsen kann. Lila und Hadley haben eine sehr enge Bindung zueinander. Man merkt wie sehr die beiden auf sich gestellt sind. Lila ist ein tolles,lebensfrohes Mädchen. Den einzigen Mensch,auf den sich Hadley teilweise verlässt ist ihre Großmutter. Doch als sie sich Charlie verliebt,kann sie das alles nicht länger verbergen. Charlie ist ein sehr sympathischer Charakter,der Hadley immer zur Seite steht,auch wenn er nicht weiß,wie groß ihr Leidesdruck wirklich ist. Anfangs schämt er sich sehr,da seine Familie nicht so vermögend ist,dies Verändert sich ein bisschen.Doch als etwas Schreckliches passiert,droht die gesamte Lüge zu platzen. Bewertung Im Laufe der Geschichte,stand ich persönlich vor der moralischen Frage,darfst du einen Menschen hassen,ihm sogar den Tod wünschen,wenn er ein Teil deiner Familie ist? Wenn er dir dein Leben zur Hölle macht? Ehrlich gesagt kann ich diese Frage,weder wirklich mit ja noch mit nein beantworten. Hadleys Geschichte,hat mich schockiert und sprachlos gemacht. An manchen Stellen,war ich unglaublich wütend,an anderen habe ich geweint. Eine tolle Geschichte,bei der man merkt,dass nicht immer alles so ist,wie es scheint,das wir die Menschen in unserem Umfeld nicht nach Geld,ihrem Sozialenstatus,ihrer Kleidung… beurteilen sollten,da wir nicht wissen,was hinter dieser Fassade steckt.Und das Familie einem alles bedeuten kann,egal was passiert. Die Bewertung von „Jetzt ist alles was wir haben“ fällt mir sehr schwer,es ist eine Geschichte,die bewegt,schockiert,,wütendt,traurig,fassungslos macht.Trotzdem war es für mich ein tolles Buch,welches 4 Blumen verdient hat.
Ach, das hat mal richtig gut getan, zwischendurch ein Jugendbuch zu lesen. Klar, das Thema war heftig und hat mich sehr aufgewühlt, aber ich konnte den Bösewicht einfach ganz in Ruhe hassen, ohne von seiner schlimmen Kindheit zu lesen und die Gründe zu erfahren, warum er so geworden. Total entspannend. Und dann wurde es auch noch von Isabel Abedi übersetzt - ein Traum
Jetzt ist alles war wir haben ist kein leichtes Buch. Die Autorin behandelt hier das Thema häusliche Gewalt, welches leider häufig totgeschwiegen wird. Hadley muss immer die Beste sein, sei es in der Schule oder beim Sport, dabei mag sie Sport nicht mal. Doch sie widerspricht nicht, wenn ihr Vaters sie um 4 Uhr morgens zum Joggen weckt oder sie bei jedem Spiel antreibt. Sie hat gelernt, lieber nicht zu widersprechen, für sich und ihre Schwester. Hadley versucht die Aufmerksamkeit ihres Vater zu halten, sodass sie sich nicht auf Lila, ihre 10 jährige Schwester richtet. Sie spricht nicht darüber, was bei ihr zu Hause passiert und das funktioniert auch alles so weit, bis sie auf Charlie trifft und sich verliebt. Schon auf der ersten Seite ist man mit etwas Schrecklichen konfrontiert, einem Flugzeug abstürzt, was genau passiert ist, erfährt man dann erst im Verlauf der Geschichte. Diese wird in der Gegenwart dem "jetzt" und der Vergangenheit dem "damals" erzählt. Dabei verbringt man mehr Zeit in der Vergangenheit, so bekommt man, als Leser einen guten Einblick in Hadley leben vor dem Absturz. Zunächst scheint alles ganz o.k. der Vater übertreibt es mit dem Sport und der gesunden Ernährung, kommt vor. Aber je mehr man liest, umso mehr gibt es diese bedrückende Atmosphäre und man spürt, da stimmt etwas nicht. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und leicht so konnte ich das Buch trotz des schwierigen Themas gut lesen. Auch die Lovestory lockert die Geschichte auf, sodass sie nicht zu düster wird. Die Geschichte um Hardley und Lila kratzt stark an den Emotionen der Leser. Und ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Warum es dann nicht die volle Punktzahl bekommt, ich hätte mir dann doch eine andere und wie soll ich sagen, alltäglicherer Lösung gewünscht. Toll fand ich die Anmerkung der Autorin, in dem sie noch mal auf häusliche Gewalt eingeht und auch Anlaufstellen werden mit eingebracht. Fazit: Eine berührende Geschichte mit dem Thema häusliche Gewalt, die nicht einfach zu lesen ist, aber trotzdem lesenswert. Der einfache Schreibstil und die süße Liebesgeschichte lockeren das Thema auf, sodass es nicht zu düster wird.
Hallo! Ich habe heute wieder eine Rezension für euch! Und zwar zu einem Buch, dass ich vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe und somit ein REZENSIONSEXEMPLAR ist! Eckdaten: "Jetzt ist alles, was wir haben" ist ein Einzelband von Amy Giles und am 15.Oktober 2018 im cbj-Verlag (randomhouse) erschienen. Das Hardcover beinhaltet 400 Seiten und ist ins Genre Jungendbücher einzuteilen. Es wurde von Isabel Abedi aus dem Englischen übersetzt. ISBN: 978-3-570-16487-7 Preis: 17,00 (D) / 17,50 (A) Inhalt: Hadley McCauley scheint der perfekte Teenager: perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter. Doch das alles ist eine Fassade, hinter die niemand Blicken darf, denn Hadley tut all dies nur um ihren Vater bei Laune zu halten und ihre kleine Schwester Lila zu schützen. Als Charlie jedoch in ihr Leben tritt, scheint diese zu bröckeln, bis alles eskaliert... Cover: Ich finde das Cover ist hübsch gestaltet! Man erkennt die Silhouette eines Mädchens, dass in einer Wohnsiedlung steht. Ansonsten ist das Cover in einem dunklen Blau gehalten. Da Hadley in einer dieser Siedlungen wohnt, passt das Cover auch gut zur Geschichte! Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf die Geschichte und habe mich gefreut das Buch zu lesen. Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, war ich sofort in der Geschichte, die durch einen leichten und flüssig geschriebenen Schreibstil begleitet und unterstrichen wurde. Dadurch konnte ich mich noch besser in die Charaktere und in ihre teilweise sehr extremen Situationen hineinversetzen! Auch Hadley war eine tolle Protagonistin, sie war mir von der ersten Seite sympathisch und ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen. Ich konnte auch verstehen, weshalb für sie die Situation so aussichtslos scheint und sie bis jetzt noch nichts getan hat. Auch wenn es oftmals für außenstehende sehr unverständlich sein kann. Auch Hadleys kleine Schwester konnte ich lieb gewinnen und fand sie wirklich sehr süß. Ich glaube vom Vater der Geschwister muss ich nicht reden. Ich finde es immer wieder schrecklich was Menschen ihren Kindern antun, nur weile diese ihre eigenen Gedanken fortführen. Für mich sollte eine Elternteil jemand sein, der einen unterstützt, einem Denkanstöße gibt und einen dabei hilft seinen eigenen Weg zu gehen. Und nicht jemand der seine eigenen Probleme auf seine Kinder kompensiert und sie dabei körperlich und seelisch schwerwiegende und langanhaltende Probleme bereitet. Auch Charlie war ein sehr toller Charakter! Er hat immer zu Hadley gestanden und ihr geholfen, wo er nur konnte. Er war ein echt süßer und sympathischer Freund. Und genau so eine Person hat Hadley für diese wichtigen Schritte gebraucht. Ich fand das Buch war auch wirklich ausgezeichnet ausgearbeitet. Denn es spielt auf zwei Zeitebenen. Die wir als "Damals" und "Jetzt" kennen. Weshalb genau das so ist, will ich an der Stelle nicht verraten, aber es hat meiner Meinung einen sehr wichtigen und guten Grund, weshalb das so ist. Vor allem konnte ich mich so noch weniger von dem Buch losreißen. Auch wenn Hadley manchmal zu sehr drastischen Mitteln greift, ist das Buch meiner Meinung ein Muss für jeden der über so ein wichtiges und schwieriges Thema lesen will. Denn zusätzlich dazu ist es wirklich spannend und gut geschrieben und weckt beim Leser fast von selbst einen Gedankenstrom aus. Meiner Meinung wirklich sehr gut gelungen und eine klare Empfehlung! Fazit: Insgesamt eine wirklich spannende Geschichte, die ein sehr wichtiges Thema beinhaltet! Von mir gibt es eindeutig 5/5 Sterne!
Zwischen Hoffnung und Zerbrechlichkeit
Dieses Buch hat bei mir keine atemlose Spannung ausgelöst – aber es hat etwas anderes getan: Es ist leise unter die Haut gegangen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Man gleitet durch die Seiten, ohne ins Stocken zu geraten. Es gibt keine sperrigen Formulierungen, keine unnötigen Umwege. Und genau das passt auch zur Geschichte – sie drängt sich nicht auf, sie schreit nicht, sie wirkt eher wie ein ruhiges, beharrliches Erzählen von etwas, das ohnehin schon schwer genug wiegt. Das ist kein Stoff, den man „mal eben“ liest. Und doch schafft es die Autorin, sensibel und respektvoll zu zeigen, was solche Erfahrungen mit Menschen machen. Nicht nur mit Hadley, sondern mit allen Beteiligten. Man spürt die Risse, die bleiben. Die Sprachlosigkeit. Die Unsicherheit. Die Schuldgefühle. Und auch die komplizierten Dynamiken, die daraus entstehen. Das fühlte sich ehrlich an – nicht dramatisiert, nicht ausgeschlachtet, sondern ernsthaft und nah. Am Ende ist es für mich ein gutes, wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und lange nachhallt – auch wenn es kein absolutes Highlight war.

TW: domestic child abuse, suicide How is this book not more popular? This is one of the most haunting stories I've ever read. The pressure Hadley is under is conveyed so realistically that I had a stomach ache for most of the book. The whole terror of it unfolds as the story progresses and continually, I dreaded to read on because I was so scared of what was going to happen to her.
»Wer einmal lügt, dem fällt es immer leichter.« Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema, welches nichts für schwache Nerven ist! Trigger-Warnung: • häusliche Gewalt und Missbrauch in der Familie • detaillierte Beschreibung eines Unfalls mit Todesfolge Trotz des wichtigen Themas, konnte mich das Buch leider emotional kaum berühren. Ich hatte keinerlei Verbindung zu den Charakteren, vor allem nicht zu der Hauptprotagonistin. Der Konflikt in der Familie nahm viel mehr des Buches ein, als die Liebesgeschichte, was ich absolut nicht schlimm fand. Nur war die Beziehung zwischen den beiden so insta-love mäßig, dass man sie auch genau so gut hätte weglassen können. Obwohl die Protagonistin so vieles über sich hat ergehen lassen, konnte das alles nicht wirkliche Emotionen aus mir hervorrufen, bis auf sehr großen Hass auf den Vater. Schade – da gibt es andere Bücher, die in diesem Aspekt deutlich besser geschrieben sind. Trotzdem ein gutes Buch, mit einer sehr wichtigen Thematik! »Ich glaube, nichts, was ich getan habe, hat ihn glücklich gemacht.«
Wow! Das hat meine Erwartungen übertroffen!
Ich habe dieses Buch in einem Bücherschrank gefunden und das Cover fand ich sehr schön. Ich war erst etwas unsicher, ob die Geschichte vielleicht zu jugendlich für mich wäre. Jetzt muss ich wirklich sagen es hat mich sehr abgeholt. Sie behandelt ein sehr wichtiges Thema und hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt. Es ist vielleicht nicht am brillantesten geschrieben, aber die Story dahinter und die Figuren haben mir einfach sehr gut gefallen.




























