Jerusalem
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Description
»Montefiore erzählt so lebendig, dass man wie bei einem Krimi das Buch nicht aus der Hand legen kann.« Deutschlandfunk
Aktualisierte Ausgabe mit einem zusätzlichen Kapitel zum Palästina-Konflikt
Die Geschichte Jerusalems ist die Geschichte der Welt. In seinem Weltbestseller erzählt Simon Sebag Montefiore die epische Geschichte von dreitausend Jahren Glauben, Fanatismus, Blutvergießen und Koexistenz: von König David bis zum 21. Jahrhundert, von der Geburt des Judentums, des Christentums und Islams bis zum Israel-Palästina-Konflikt.
»Dieses gewaltige und glanzvolle Portrait Jerusalems ist von Anfang bis zum Ende absolut überwältigend.« Sunday Times
Book Information
Author Description
Simon Sebag Montefiore, geboren 1965, britischer Historiker und Journalist, studierte Geschichte an der Universität Cambridge und promovierte in Philosophie. Montefiore verfasste mehrere preisgekrönte Weltbestseller, die mittlerweile in 48 Sprachen übersetzt sind: »Die Romanows«, »Jerusalem: die Biografie«, »Stalin. Am Hof des roten Zaren« und »Die Welt. Eine Familiengeschichte der Menschheit«.
Posts
Eine Reise, die so alt ist wie die Welt selbst.
Jerusalem, eine Biographie. Welche Ironie, einem Buch solch einen Titel zu verleihen. Doch genauso beschreibt der Autor diese Stadt. Sie lebt, über Jahrtausende, „erlebt“ Dinge, die für tausend Leben reichen. Von Blut durchtränkt, ihr Leben lang gelitten, wie Jesus es beschrieben hat und doch noch immer um Frieden kämpfend. Was hat der Autor hier für ein Buch geschrieben? Ein stimmgewaltiges Werk, über 740 Seiten stark und mindestens genauso stark im Ausdruck. Erst im letzten Drittel bekommt ein Satz das ganze Werk zu fassen. „Wann wird der Frieden eintreten, den wir alle erreichen wollen und wie begegnen wir ihm? Wird es wirklich so leicht sein, ihn zu festigen?“ So, oder so ähnlich entnehme ich diesen Satz, der sich im hinteren Drittel aufbaut und für dieses Buch spricht. Ein wahnsinnig gut recherchiertes Buch, durch die Jahrtausende geschildert, detailgerecht erzählt, Namen auserkoren, die sich in diesem Buch wiederfinden, mit denen ich mich bereits als Kind, als Heranwachsende und jetzt im Alter beschäftigen muss. Ein aktuelles Thema, weitreichend, weltweit und doch noch immer nicht auserzählt… 5 von 5 Sternen, die m. E. nicht ausreichen, um das wiederzugeben, was dieses Buch erzählt!
Quellenarbeit Quellenarbeit Quellenarbeit
Quellenarbeit Zuallererst das Positive: Das Buch sieht schön aus und macht ordentlich was her im Bücherregal. Eine Auswahl der Kritikpunkte: Zuallererst die Auswahl der Quellen. Zielsicher wird aus den dramatischsten und explizitesten Quellen zitiert, die in 2000 Jahren Geschichte zu finden sind. Es ist ein bisschen so, als würde man im Fußball sich mit Dortmund beschäftigen und die einzigen Quellen sind Dauerkartenbesitzer aus Schalke und Dortmund. Sind Quellen, aber wir würden beide Aussagen vielleicht etwas kritischer betrachten. Desweiteren wird kaum auf die archäologischen Quellen eingegangen und es werden vor allem "westliche" Quellen benutzt, was bei einer Stadt, die in Arabien liegt und lange im muslimischen Hoheitsgebiet lag, auch eine Leistung ist. Quellenkritik: wenn etwas aufgeschrieben wurde, muss es ja stimmen! Ich glaube nicht mal, dass der Autor so denkt, aber es erfolgt kaum eine Einordnung der Quellen(siehe oben das Schalke-Dortmund Beispiel) Einordnung der Quellen: es sind oft Quellen von außerhalb Jerusalems, die nur auf Durchreise waren und es werden auch gerne alte Familiengeschichten(auch die eigene(die Montefiores hatten einen gewissen Einfluss auf Jerusalem)), Zitate aus literarischen Werken wie z.b. von Oz oder Twain einfach so wiedergeben. Auch werden Aussagen nicht verglichen(wenn zb. Jerusalem um 1860 als dreckige Kleinstadt dargestellt wird, kann man das auch Mal mit anderen Städten vergleichen und schauen wie einzigartig Jerusalem in dem Aspekt zu dem Zeitpunkt ist) Thema verfehlt: wenn es im Titel um Jerusalem geht, erhoffe ich mir zumindest, dass es um Jerusalem und die Menschen die dort leben geht(was auch im Vorwort mir bestätigt wurde). Ich weiß jetzt "sehr viel" über Menschen, die mal durch Jerusalem durchgefahren sind und dort regiert haben und über die jeweiligen Länder und Herrscher unter deren Hoheit Jerusalem stand. Über die Menschen die dort lebten aber nichts und das war für mich das eigentlich interessante. Wenn ich was über die römischen Kaiser oder Churchill erfahren möchte, lese ich dazu eine Biographie. Der Autor verzettelt sich. Es sind ganz viele Abschweifungen, sodass ich von eigentlich allen Protagonisten die Lebensgeschichte kurz erfahre und mag sie noch so nichtssagend und nichts mit dem Thema zu tun haben oder mit dem Thema nichts zu tun haben. Desweiteren fühle ich mich von dem Autor nicht ernst genommen, wenn er zb. in 20 Sätzen beschreibt, dass Hitler Antisemit gewesen sei. Das darf ich als Vorwissen voraussetzen bei meinen Leser:innen, wenn man sich 720 Seiten über Jerusalem zu Gemüte führt. Der Autor hat eine Meinung und die teilt er mit. Aber mich persönlich interessiert es nicht, wen er für einen "Schwachkopf" hält, wenn er es nicht wenigstens mit Quellenarbeit belegen kann Es gibt noch mehr zu kritisieren. Aber wenn man Bock auf eine kleine Geschichte der Region hat, sich nicht an Schlagzeilen auf Springer-Niveau stört oder sein Wissen wieder etwas auffrischen will, oder ein Teenager ist und sich mal einen groben Überblick verschaffen will und Pornografie und Gewalt benötigt um am Thema dran zu bleiben... Aber eigentlich war es einfach schlecht und Zeitverschwendung
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»Montefiore erzählt so lebendig, dass man wie bei einem Krimi das Buch nicht aus der Hand legen kann.« Deutschlandfunk
Aktualisierte Ausgabe mit einem zusätzlichen Kapitel zum Palästina-Konflikt
Die Geschichte Jerusalems ist die Geschichte der Welt. In seinem Weltbestseller erzählt Simon Sebag Montefiore die epische Geschichte von dreitausend Jahren Glauben, Fanatismus, Blutvergießen und Koexistenz: von König David bis zum 21. Jahrhundert, von der Geburt des Judentums, des Christentums und Islams bis zum Israel-Palästina-Konflikt.
»Dieses gewaltige und glanzvolle Portrait Jerusalems ist von Anfang bis zum Ende absolut überwältigend.« Sunday Times
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Author Description
Simon Sebag Montefiore, geboren 1965, britischer Historiker und Journalist, studierte Geschichte an der Universität Cambridge und promovierte in Philosophie. Montefiore verfasste mehrere preisgekrönte Weltbestseller, die mittlerweile in 48 Sprachen übersetzt sind: »Die Romanows«, »Jerusalem: die Biografie«, »Stalin. Am Hof des roten Zaren« und »Die Welt. Eine Familiengeschichte der Menschheit«.
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Eine Reise, die so alt ist wie die Welt selbst.
Jerusalem, eine Biographie. Welche Ironie, einem Buch solch einen Titel zu verleihen. Doch genauso beschreibt der Autor diese Stadt. Sie lebt, über Jahrtausende, „erlebt“ Dinge, die für tausend Leben reichen. Von Blut durchtränkt, ihr Leben lang gelitten, wie Jesus es beschrieben hat und doch noch immer um Frieden kämpfend. Was hat der Autor hier für ein Buch geschrieben? Ein stimmgewaltiges Werk, über 740 Seiten stark und mindestens genauso stark im Ausdruck. Erst im letzten Drittel bekommt ein Satz das ganze Werk zu fassen. „Wann wird der Frieden eintreten, den wir alle erreichen wollen und wie begegnen wir ihm? Wird es wirklich so leicht sein, ihn zu festigen?“ So, oder so ähnlich entnehme ich diesen Satz, der sich im hinteren Drittel aufbaut und für dieses Buch spricht. Ein wahnsinnig gut recherchiertes Buch, durch die Jahrtausende geschildert, detailgerecht erzählt, Namen auserkoren, die sich in diesem Buch wiederfinden, mit denen ich mich bereits als Kind, als Heranwachsende und jetzt im Alter beschäftigen muss. Ein aktuelles Thema, weitreichend, weltweit und doch noch immer nicht auserzählt… 5 von 5 Sternen, die m. E. nicht ausreichen, um das wiederzugeben, was dieses Buch erzählt!
Quellenarbeit Quellenarbeit Quellenarbeit
Quellenarbeit Zuallererst das Positive: Das Buch sieht schön aus und macht ordentlich was her im Bücherregal. Eine Auswahl der Kritikpunkte: Zuallererst die Auswahl der Quellen. Zielsicher wird aus den dramatischsten und explizitesten Quellen zitiert, die in 2000 Jahren Geschichte zu finden sind. Es ist ein bisschen so, als würde man im Fußball sich mit Dortmund beschäftigen und die einzigen Quellen sind Dauerkartenbesitzer aus Schalke und Dortmund. Sind Quellen, aber wir würden beide Aussagen vielleicht etwas kritischer betrachten. Desweiteren wird kaum auf die archäologischen Quellen eingegangen und es werden vor allem "westliche" Quellen benutzt, was bei einer Stadt, die in Arabien liegt und lange im muslimischen Hoheitsgebiet lag, auch eine Leistung ist. Quellenkritik: wenn etwas aufgeschrieben wurde, muss es ja stimmen! Ich glaube nicht mal, dass der Autor so denkt, aber es erfolgt kaum eine Einordnung der Quellen(siehe oben das Schalke-Dortmund Beispiel) Einordnung der Quellen: es sind oft Quellen von außerhalb Jerusalems, die nur auf Durchreise waren und es werden auch gerne alte Familiengeschichten(auch die eigene(die Montefiores hatten einen gewissen Einfluss auf Jerusalem)), Zitate aus literarischen Werken wie z.b. von Oz oder Twain einfach so wiedergeben. Auch werden Aussagen nicht verglichen(wenn zb. Jerusalem um 1860 als dreckige Kleinstadt dargestellt wird, kann man das auch Mal mit anderen Städten vergleichen und schauen wie einzigartig Jerusalem in dem Aspekt zu dem Zeitpunkt ist) Thema verfehlt: wenn es im Titel um Jerusalem geht, erhoffe ich mir zumindest, dass es um Jerusalem und die Menschen die dort leben geht(was auch im Vorwort mir bestätigt wurde). Ich weiß jetzt "sehr viel" über Menschen, die mal durch Jerusalem durchgefahren sind und dort regiert haben und über die jeweiligen Länder und Herrscher unter deren Hoheit Jerusalem stand. Über die Menschen die dort lebten aber nichts und das war für mich das eigentlich interessante. Wenn ich was über die römischen Kaiser oder Churchill erfahren möchte, lese ich dazu eine Biographie. Der Autor verzettelt sich. Es sind ganz viele Abschweifungen, sodass ich von eigentlich allen Protagonisten die Lebensgeschichte kurz erfahre und mag sie noch so nichtssagend und nichts mit dem Thema zu tun haben oder mit dem Thema nichts zu tun haben. Desweiteren fühle ich mich von dem Autor nicht ernst genommen, wenn er zb. in 20 Sätzen beschreibt, dass Hitler Antisemit gewesen sei. Das darf ich als Vorwissen voraussetzen bei meinen Leser:innen, wenn man sich 720 Seiten über Jerusalem zu Gemüte führt. Der Autor hat eine Meinung und die teilt er mit. Aber mich persönlich interessiert es nicht, wen er für einen "Schwachkopf" hält, wenn er es nicht wenigstens mit Quellenarbeit belegen kann Es gibt noch mehr zu kritisieren. Aber wenn man Bock auf eine kleine Geschichte der Region hat, sich nicht an Schlagzeilen auf Springer-Niveau stört oder sein Wissen wieder etwas auffrischen will, oder ein Teenager ist und sich mal einen groben Überblick verschaffen will und Pornografie und Gewalt benötigt um am Thema dran zu bleiben... Aber eigentlich war es einfach schlecht und Zeitverschwendung





