Jahre später

Jahre später

by Angelika Klüssendorf·Book 3 of 3
Hardback
3.818
EheEinzelgängerAprilTrennung

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Description

Jahre später - Eine schicksalhafte Begegnung, die alles verändert

Angelika Klüssendorf, bekannt für ihre eindrucksvollen Romane Das Mädchen und April, erzählt in Jahre später von der intensivsten und zugleich zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April - ihrer Ehe. Auf einer Lesung lernt April einen Mann kennen, der ihr zunächst durch seine dreist raumnehmende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusammenführt, sondern eine andere Form der Anziehung: Intensität.

Ludwig, der Chirurg aus Hamburg, wird für April zum Lebensmenschen werden - und April für ihn. Im Guten wie im Schlechten. Klüssendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern entsteht, die beide mit ihren eigenen Mitteln versuchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von Öffnungsbereitschaft und glühender Gemeinsamkeit, aber auch von den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar auseinandertreiben.

Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt Jahre später die Anatomie einer toxischen Partnerschaft. Als Leser wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden. Messerscharfe Prosa, die keinen Moment lang unberührt lässt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
160
Price
17.50 €

Author Description

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute lebt sie in der Nähe von Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem die Erzählungen »Sehnsüchte« und »Anfall von Glück«, den Roman »Alle leben so«, die Erzählungsbände »Aus allen Himmeln« und »Amateure«.

Posts

1
All
3

Es hat mich leider nicht so umgehauen. Ich denke, dass es daran lag, dass das Buch in der 3. Person geschrieben wurde. Die Vorgänger zwar auch, aber für mich ergab sich einfach keine tiefere Verbindung zur Protagonistin. Es hat mich leider nur immer distanzierter lesen lassen. Vermutlich ist es aber genau das, was auch die Protagonistin fühlt: Nicht sehr viel. Zumeist Beobachterin im eigenen Leben; kann nicht viel für ihre eigenen Söhne empfinden und löst sich immer mehr von ihrem Ehemann. Mir persönlich war mir die Protagonistin am Ende egal und das ist sehr schade.....

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