J. Robert Oppenheimer
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Description
Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis: Das Buch zum großen Kino-Highlight
J. Robert Oppenheimer (1904-1967) zählt zu den schillerndsten Figuren der jüngeren Zeitgeschichte. Kai Bird und Martin J. Sherwin erzählen das Leben des »Vaters der Atombombe« und zeigen exemplarisch das Drama eines Forschers, der sich zwischen Erkenntnisdrang und ethischer Verantwortung entscheiden muss. Basierend auf ihrer mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Biographie drehte Regisseur Christopher Nolan sein Meisterwerk Oppenheimer .
Book Information
Author Description
Kai Bird (im Bild links), geboren 1951, arbeitet weltweilt als Journalist. Er ist Kolumnist und Mitherausgeber von The Nation und Autor zahlreicher biographischer Bücher.
Posts
„Sein Verständnis der Dinge war umfassend, seine Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, gewachsen, seine Begeisterung für die Sache wirkte ansteckend. In knapp fünfzehn Jahren hatte Oppenheimer durch seine Arbeit und in seinem sozialen Leben vom schüchternen wissenschaftlichen Wunderlind zu einem charismatischen Intellektuellen gewandelt.“ (S. 184) Dass der Junge Oppenheimer in seinem Privatleben ebenfalls ein von Zerrissenheit erfasster Suchender war, deutet sich aus Oppenheimer’s Brief an seinen Bruder im Jahr 1929 an: „Zu versuchen, glücklich zu sein, ist wie eine Maschine zu bauen, die keinen anderen Zweck hat, als geräuschlos zu laufen.“ (S.103) Interessante Einblicke in die McCarthy-Ära geben die sehr detaillierten Darstellungen der FBI-Ermittlungen und der Anhörung Oppenheimers. Mir war es an manchen Stellen jedoch zu langatmig geschrieben.

"Now I am become death, the destroyer of worlds."
Uffff.... ich bin sprachlos! Was für ein Buch. Es fällt mir schwer überhaupt anzufangen so sehr hat es mich von den Socken gerissen! (Man könnte auch sagen, es hätte bei mir eingeschlagen wie eine Bombe 😉😅) Worum geht es? Das Buch ist eine Biographie über J. Robert Oppenheimer, dem "Vater der Atombombe". Meine Meinung: Nachdem ich den Film Oppenheimer geschaut habe führte an diesem Buch für mich kein Weg vorbei. Die Biographie an sich umfasst 580 Seiten.... darauf kommen dann noch mal gut 200 Seiten an Verweisen, Quellen und anderen Fußnoten. Man kann also mit Recht behaupten, das Buch ist gut recherchiert! Natürlich machen genau diese Fußnoten es allerdings auch schwer das Buch zu lesen. Dennoch habe ich mich da mal durchgewühlt. Oppenheimer war ein extrem komplexer Mensch, so viel steht fest! Sein Leben ist wirklich interessant gewesen. Und obwohl ich kaum non-fiction Bücher lese, hat mich dieses in seinen Bann gezogen. Es behandelt ein extrem aktuelles und ernstes Thema und es ist schade, dass damals niemand auf den guten 'Oppie' gehört hat. Dann würden wir jetzt nicht in ganz so einer Angst vor diesen Waffen leben. Fazit auf alle Fälle: Wer den Film gesehen hat und noch mehr erfahren will kommt hier auf alle Fälle auf seine Kosten! Ein sehr wichtiges Buch das ich gerne weiterempfehle - besonders in diesen Zeiten! 5/5⭐️

Sehr gelungene Biografie
Oppenheimer, war das nicht der mit der Atombombe? Genau. Aber wer war Oppenheimer wirklich? Was hat ihn ausgemacht? In dieser Biographie beleuchten Kai Bird & Martin J. Sherwin Oppenheimer genau. Bevor ich jetzt Oppenheimers Biographie zusammen fasse – das kann man in einschlägigen Internetprotalen selbst nachlesen, oder eben dieses Buch. Das ist übrigens als sehr gelungen empfunden habe. Oppenheimers Familie, Jugend, Studium, Forschung, der Umzug in die USA wird genau beleuchtet, ohne langweilig zu wirken. Alles läuft auf die Forschung heraus, die in der schrecklichen Atombombe endete. Aber hier bricht die Biographie nicht ab. Sie geht weiter, und beleuchtet auch Oppenheimers Situation während bzw. nach der Atombombe. Wie ging Oppenheimer um mit der Verantwortung, die auch er zu tragen hatte? Was hat der Gerichtsprozess mit ihm gemacht, dem er sich stellen musste? Oppenheimer war ein hochintelligenter Mann. Manch Gefühlsregung viel ihm schwer, und doch ging die Atombombe auch an ihm nicht spurlos vorbei. Genie, Mensch: Oppenheimer hatte einiges davon. Er war an vielen Stellen unbequem, störrisch, fordernd. Ein Zeitgenosse, mit dem nicht viele klarkamen, vor dem viele Respekt hatten, aber auch ihren Hut zogen. Ein eigenartiger Mensch. Heute würde man vielleicht Nerd sagen. Eine beeindruckende Biografie, die meines Erachtens Oppenheimer vermutlich ganz gut trifft. Es ist nicht leicht, hier die Brücke zu schlagen zwischen Genie und Wahnsinn, aber auch Mensch. Klare Lese-/Hörempfehlung.
Eine gelungene Biographie über einen Mann der ein sehr interessantes Leben geführt hat. Dieses Buch zeichnet sich vor allem durch sein unglaublich gründliche Recherche zur Person Oppenheimer, seinem Leben, seinen Erfolgen und Misserfolgen sowie seiner Freunde und bekannten aus. An manchen Stellen wurde es etwas zäh was aber auch dem geschuldet sein kann dass das Leben eines Wissenschaftlers nicht immer von Drama durchzogen sein kann. Ansonsten hätte ich mir ab und zu gerne noch einen Absatz mehr zu anderen Wissenschaftlern wie Rabi oder Lawrence gewünscht dies hätte aber auch schnell den Rahmen gesprengt. Allen die die Person Oppenheimer oder Atomphysik generell spannend finden würde ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen alle anderen finden bestimmt ansprechendere biographische Alternativen.
A deep insight into J. Robert Oppenheimer‘s upbringing, the school that shaped his later ethical implications and his life after the bomb.
When I watched to movie, a few years ago, I could not understand how a man could work on the possibly most deadly weapon, if he had such deep moral values. Surely he would‘ve seen coming, that the construction alone would catapult humanity into a new time. A time of constant fear of a atomic war. After reading this book, I still do not understand fully. But I have a better holistic view of Oppenheimer as a person, not just a scientist. Of multi-disciplinary genius that he was, being a physicist, a car lover, a man that spoke many languages, and read philosophic literature. A man that wanted to combine physics with ethical questions of philosophy. I believe that in the end he did not regret building the bomb, but he regretted not having more influence on its use and later politics surrounding it. Maybe it was arrogance that led him to believe, he alone could steer the atomic discussion, I do not know. But I came to understand Oppenheimer as more than just a scientist. A man that was betrayed by his own country. And a man that was of so much depth. I am happy, that the book covers his entire life. Including his dearest friends, and including so many of his lover. Including how he grew up, the bullying, and the lowest point of his life. I am happy this book shows so much more than the movie, only covering Los Santon. This book, I warmly recommend to people that strive to get to the bottom of things. To understand a person fully, in its entire being.
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Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis: Das Buch zum großen Kino-Highlight
J. Robert Oppenheimer (1904-1967) zählt zu den schillerndsten Figuren der jüngeren Zeitgeschichte. Kai Bird und Martin J. Sherwin erzählen das Leben des »Vaters der Atombombe« und zeigen exemplarisch das Drama eines Forschers, der sich zwischen Erkenntnisdrang und ethischer Verantwortung entscheiden muss. Basierend auf ihrer mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Biographie drehte Regisseur Christopher Nolan sein Meisterwerk Oppenheimer .
Book Information
Author Description
Kai Bird (im Bild links), geboren 1951, arbeitet weltweilt als Journalist. Er ist Kolumnist und Mitherausgeber von The Nation und Autor zahlreicher biographischer Bücher.
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„Sein Verständnis der Dinge war umfassend, seine Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, gewachsen, seine Begeisterung für die Sache wirkte ansteckend. In knapp fünfzehn Jahren hatte Oppenheimer durch seine Arbeit und in seinem sozialen Leben vom schüchternen wissenschaftlichen Wunderlind zu einem charismatischen Intellektuellen gewandelt.“ (S. 184) Dass der Junge Oppenheimer in seinem Privatleben ebenfalls ein von Zerrissenheit erfasster Suchender war, deutet sich aus Oppenheimer’s Brief an seinen Bruder im Jahr 1929 an: „Zu versuchen, glücklich zu sein, ist wie eine Maschine zu bauen, die keinen anderen Zweck hat, als geräuschlos zu laufen.“ (S.103) Interessante Einblicke in die McCarthy-Ära geben die sehr detaillierten Darstellungen der FBI-Ermittlungen und der Anhörung Oppenheimers. Mir war es an manchen Stellen jedoch zu langatmig geschrieben.

"Now I am become death, the destroyer of worlds."
Uffff.... ich bin sprachlos! Was für ein Buch. Es fällt mir schwer überhaupt anzufangen so sehr hat es mich von den Socken gerissen! (Man könnte auch sagen, es hätte bei mir eingeschlagen wie eine Bombe 😉😅) Worum geht es? Das Buch ist eine Biographie über J. Robert Oppenheimer, dem "Vater der Atombombe". Meine Meinung: Nachdem ich den Film Oppenheimer geschaut habe führte an diesem Buch für mich kein Weg vorbei. Die Biographie an sich umfasst 580 Seiten.... darauf kommen dann noch mal gut 200 Seiten an Verweisen, Quellen und anderen Fußnoten. Man kann also mit Recht behaupten, das Buch ist gut recherchiert! Natürlich machen genau diese Fußnoten es allerdings auch schwer das Buch zu lesen. Dennoch habe ich mich da mal durchgewühlt. Oppenheimer war ein extrem komplexer Mensch, so viel steht fest! Sein Leben ist wirklich interessant gewesen. Und obwohl ich kaum non-fiction Bücher lese, hat mich dieses in seinen Bann gezogen. Es behandelt ein extrem aktuelles und ernstes Thema und es ist schade, dass damals niemand auf den guten 'Oppie' gehört hat. Dann würden wir jetzt nicht in ganz so einer Angst vor diesen Waffen leben. Fazit auf alle Fälle: Wer den Film gesehen hat und noch mehr erfahren will kommt hier auf alle Fälle auf seine Kosten! Ein sehr wichtiges Buch das ich gerne weiterempfehle - besonders in diesen Zeiten! 5/5⭐️

Sehr gelungene Biografie
Oppenheimer, war das nicht der mit der Atombombe? Genau. Aber wer war Oppenheimer wirklich? Was hat ihn ausgemacht? In dieser Biographie beleuchten Kai Bird & Martin J. Sherwin Oppenheimer genau. Bevor ich jetzt Oppenheimers Biographie zusammen fasse – das kann man in einschlägigen Internetprotalen selbst nachlesen, oder eben dieses Buch. Das ist übrigens als sehr gelungen empfunden habe. Oppenheimers Familie, Jugend, Studium, Forschung, der Umzug in die USA wird genau beleuchtet, ohne langweilig zu wirken. Alles läuft auf die Forschung heraus, die in der schrecklichen Atombombe endete. Aber hier bricht die Biographie nicht ab. Sie geht weiter, und beleuchtet auch Oppenheimers Situation während bzw. nach der Atombombe. Wie ging Oppenheimer um mit der Verantwortung, die auch er zu tragen hatte? Was hat der Gerichtsprozess mit ihm gemacht, dem er sich stellen musste? Oppenheimer war ein hochintelligenter Mann. Manch Gefühlsregung viel ihm schwer, und doch ging die Atombombe auch an ihm nicht spurlos vorbei. Genie, Mensch: Oppenheimer hatte einiges davon. Er war an vielen Stellen unbequem, störrisch, fordernd. Ein Zeitgenosse, mit dem nicht viele klarkamen, vor dem viele Respekt hatten, aber auch ihren Hut zogen. Ein eigenartiger Mensch. Heute würde man vielleicht Nerd sagen. Eine beeindruckende Biografie, die meines Erachtens Oppenheimer vermutlich ganz gut trifft. Es ist nicht leicht, hier die Brücke zu schlagen zwischen Genie und Wahnsinn, aber auch Mensch. Klare Lese-/Hörempfehlung.
Eine gelungene Biographie über einen Mann der ein sehr interessantes Leben geführt hat. Dieses Buch zeichnet sich vor allem durch sein unglaublich gründliche Recherche zur Person Oppenheimer, seinem Leben, seinen Erfolgen und Misserfolgen sowie seiner Freunde und bekannten aus. An manchen Stellen wurde es etwas zäh was aber auch dem geschuldet sein kann dass das Leben eines Wissenschaftlers nicht immer von Drama durchzogen sein kann. Ansonsten hätte ich mir ab und zu gerne noch einen Absatz mehr zu anderen Wissenschaftlern wie Rabi oder Lawrence gewünscht dies hätte aber auch schnell den Rahmen gesprengt. Allen die die Person Oppenheimer oder Atomphysik generell spannend finden würde ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen alle anderen finden bestimmt ansprechendere biographische Alternativen.
A deep insight into J. Robert Oppenheimer‘s upbringing, the school that shaped his later ethical implications and his life after the bomb.
When I watched to movie, a few years ago, I could not understand how a man could work on the possibly most deadly weapon, if he had such deep moral values. Surely he would‘ve seen coming, that the construction alone would catapult humanity into a new time. A time of constant fear of a atomic war. After reading this book, I still do not understand fully. But I have a better holistic view of Oppenheimer as a person, not just a scientist. Of multi-disciplinary genius that he was, being a physicist, a car lover, a man that spoke many languages, and read philosophic literature. A man that wanted to combine physics with ethical questions of philosophy. I believe that in the end he did not regret building the bomb, but he regretted not having more influence on its use and later politics surrounding it. Maybe it was arrogance that led him to believe, he alone could steer the atomic discussion, I do not know. But I came to understand Oppenheimer as more than just a scientist. A man that was betrayed by his own country. And a man that was of so much depth. I am happy, that the book covers his entire life. Including his dearest friends, and including so many of his lover. Including how he grew up, the bullying, and the lowest point of his life. I am happy this book shows so much more than the movie, only covering Los Santon. This book, I warmly recommend to people that strive to get to the bottom of things. To understand a person fully, in its entire being.











