Inselleben

Inselleben

Softcover
3.01

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Description

Bei Tim Winton ist die Natur Australiens allgegenwärtig, und hier erzählt er, wie diese enge Beziehung entstanden ist, wie sehr sie seine Gedanken, sein Schreiben und sein Leben prägt. Sein beeindruckendes, poetisches und intensives Buch ist auch ein Plädoyer für Achtsamkeit, für einen neuen Dialog mit der Natur. Er ist auf Berge geklettert, hat in der Wüste gecampt, am Ningaloo Reef getaucht, ist auf den Wellen rund um seine Insel gesurft, und er hat dabei den Rhythmus, die Gefahren, das eigenständige Wesen der Natur erfahren. Denn trotz aller Konflikte zwischen Wildnis und menschlicher Zivilisation, trotz Umweltzerstörung und Klimawandel: Die Natur ist auch ohne den Menschen da. Tim Winton erzählt davon, wie gut es tun kann, sich bewusst zu machen, dass es immer etwas geben wird, das älter, größer, reicher und komplexer ist als wir, die Menschen; und er berichtet von der Gedankenwelt und dem Erfahrungsschatz der Aborigines, ihrem ganz eigenen Verhältnis zur natürlichen Welt.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Softcover
Pages
224
Price
15.00 €

Author Description

Tim Winton wurde 1960 in der Nähe von Perth, Westaustralien, geboren. Er hat zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher sowie ein Theaterstück veröffentlicht und ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Australiens. Zweimal kam er auf die Shortlist des Man Booker Prize, und viermal erhielt er den Miles Franklin Award, den wichtigsten Literaturpreis Australiens. Seine Werke sind in zwölf Sprachen übersetzt, fast alles wurde für Bühne, Radio oder Film adaptiert. Tim Winton lebt mit seiner Familie in Westaustralien.

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Mit der Bewertung hatte ich so meine Probleme. Ich glaube als Fazit kann man sagen, dass dieses Buch für wahre Australien Fans ist. Oder für Australier selbst, die in diesem Land leben. Am besten noch im Westen Australiens. Denn der Autor, der wohl einer der bekanntesten des Landes ist, beschreibt sehr viele Situationen und auch Probleme das Landes auf sehr ausführliche Art und Weise. Manchmal war es mir zu langatmig, manchmal zu hochgestochen. Der Schreibstil mag poetisch sein, aber hin und wieder war es einfach nicht mein Geschmack. Andere Passagen lassen einen nachdenken, besonders wenn er über die Naturprobleme, Aborigines-Kultur und andere „Schwierigkeiten“ des Landes spricht. Inselleben ist biografischer Natur und dadurch kann ich nicht immer alles nachvollziehen. Zum Beispiel wenn der Autor über die australische Literatur sinniert und die Veränderungen. Da ich keinen einzigen der genannten Autoren kenne und deren Werke, war das für mich zum Beispiel ein wenig interessanter Abschnitt. Wer Tim Winton schon kennt und seine Bücher mag, für den ist auch dieses Buch vielleicht etwas. Für „Touri-Fans“ des Landes vielleicht nicht unbedingt, weil sie sich (wie ich auch) eventuell etwas anderes darunter vorstellen.

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