Insel am Rand der Welt

Insel am Rand der Welt

Hardback
4.324

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Description

Ein magisches Buch über einen lebensverändernden Frühling am Ende der Welt

»Ein zauberhaftes Buch, zugleich ein Klagelied über eine Welt, die zu verschwinden droht, und eine Hymne auf einen unbeugsamen Geist, der entschlossen ist, sie zu erhalten. James Rebanks hat ein stilles und doch eindrucksvolles Meisterwerk geschrieben.« John Banville

Drei Monate verbringt James Rebanks auf einer norwegischen Insel, wo im Frühjahr schwere Stürme toben, wo im kurzen Sommer die Sonne das Meer Tag und Nacht leuchten lässt, wo die Gezeiten das Leben bestimmen. Hier, auf der letzten Insel vor dem offenen, wilden Atlantik, begegnet Rebanks der alten Norwegerin Anna: einer zähen Frau, die ganz im Einklang mit der Natur lebt und sich weigert, sich von der Hektik der modernen Zeit vereinnahmen zu lassen. Im Lauf der Monate entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen ihnen, und James lernt von Anna, dass es sich lohnt, für das zu kämpfen, was einem wichtig ist.

»Dieses Buch fühlt sich nicht nur an wie ein moderner Klassiker, sondern auch wie einer, den wir gerade jetzt dringend brauchen - menschenfreundlich, sanft und seltsam fesselnd, in wunderschönem Rhythmus erzählt.« George Saunders

»Eine leise, berührende Fabel über die Sehnsucht, eine sterbende Welt zu retten.« Sydney Morning Herald

»Einfühlsam und bezaubernd... Rebanks ist ein außergewöhnlicher Autor, und dieses Buch wird lange in Erinnerung bleiben.« Daily Telegraph

»Eine poetische, wehmütige und zärtliche Hymne auf eine verschwindende Lebensweise.« Financial Times

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Literary Essays
Format
Hardback
Pages
304
Price
24.70 €

Author Description

James Rebanks wurde 1974 auf einer Farm im englischen Lake District geboren, die seine Familie seit über sechshundert Jahren bewirtschaftet. Er studierte Geschichte in Oxford, bevor er die Farm von seinem Vater übernahm. Sein erstes Buch, der eindrucksvolle autobiografische Bericht »Mein Leben als Schäfer«, wurde zum internationalen Bestseller und verschaffte ihm in England Kultstatus. Sein zweites Buch »Mein englisches Bauernleben« wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. als Sunday Times Nature Book of the Year 2020 und mit dem Wainwright Prize for Nature Writing 2021. Es erschien 2025 unter dem Titel »Unser kleiner Hof in den Hügeln« als Taschenbuch bei Penguin. Einblicke in sein Leben gibt James Rebanks auf X und Instagram (@herdyshepherd1).

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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N/A
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

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Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

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All
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➡️ Inhalt: James Rebanks lernt auf einer Reise durch Norwegen Anna kennen, die sich als sogenannte Entenfrau um die Eiderenten vor und während ihrer Brutzeit kümmert. Er ist so beeindruckt von ihr, dass er einige Zeit später beschließt, 3 Monate gemeinsam mit ihr und Ingrid (einer Freundin Annas) auf einer verlassenen Insel zu verbringen, um sie zu unterstützen. ➡️ Meinung: Ich hab vor einiger Zeit eine Reportage über Norwegen gesehen, bei der auch von den Eiderenten und ihren wertvollen Daunen berichtet wurde. In dem Buch jedoch bekommt man einen viel größeren Einblick in diese Tätigkeit und somit ein tieferes Verständnis für die jahrhunderte alte Familientradition. James Rebanks schafft es, mit seinen Beschreibungen der norwegischen Küste vor Vega, der rauhen Natur und schwierigen Begebenheiten, den Leser mit auf diese Insel zu entführen. Anna selbst ist eine unglaublich beeindruckende, starke und eigenwillige Persönlichkeit, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Brutplätze der Eiderenten herzurichten, um ihnen einen sicheren Platz zu bieten. Was im ersten Moment recht simpel klingt, ist jedoch harte Arbeit mit vielen Entbehrungen (keine Dusche, nur alle 2-3Tage Strom durch einen Generator). Während andere wohl längst verzweifelt wären, ist die Einsamkeit und das geduldige Warten während dieser Monate kein Problem für Anna und Ingrid. Sie haben sich ganz auf die Bedürfnisse der Tiere eingestellt und kennen die Abläufe genau. Alles hat seine Zeit und erfordert manchmal echte Geduld. Jede Störung von aussen ist besonders Anna ein Dorn im Auge, und dass lässt sie die jeweiligen Personen auch recht deutlich spüren. Wir erfahren sehr viel aus ihrer Kindheit, in der diese Tradition noch weiter verbreitet war & wie es kam, dass der Bestand der Eiderenten um ein vielfaches gesunken ist. ➡️ Fazit: Mich hat das Buch wirklich berührt. Annas Liebe zu den Enten war deutlich zu spüren. Es zeigt wiedermal wie wichtig es ist, unsere Natur und ihre Lebewesen zu schützen und zu schätzen. Ein Geben und ein Nehmen, voller Respekt und Vertrauen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5

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4

"Ich bin nur der Geschichtenerzähler. Die Geschichte ist sie." Sie, das ist Anna, die Entenfrau. Seit Jahrzehnten lässt sie sich in jedem Frühjahr auf eine der unbewohnten, norwegischen Inseln fahren, um sich dort um die brütenden Eiderenten zu kümmern. James Rebanks erzählt in diesem Buch aber nicht nur aus dem bewegten Leben von Anna und wie es dazu kam, dass sie zur "Entenfrau" wurde, sondern auch von dem Rückgang des Bestandes der Eiderenten und die Wichtigkeit der Arbeit, die auf diesen Inseln verrichtet wird. Das Buch erzählt aber auch den Weg des Autors zu sich selbst, sich und anderen Verzeihen zu können und seinen eigenen Weg zu finden. "Den letzten Menschen auf Erden stelle ich mir als Frau vor, die an einer Felsküste steht." Dieses Bild hat mich sofort verzaubert. Ich konnte es so sehr vor mir sehen und hatte sofort diese Sehnsucht nach dem Ort. Rebanks schildert in diesem Buch seinen Aufenthalt auf einer dieser norwegischen Inseln, zusammen mit Anna und ihrer Freundin Ingrid, um sie bei der Arbeit für die Eiderenten zu beobachten und zu helfen. So gerne wäre ich dabei gewesen. Bestimmt romantisiere ich die Vorstellung von dem Leben dort, aber wenn die raue Landschaft und das Meer geschildert werden, wächst meine Sehnsucht nach einer menschenleeren Insel. "Die Küche hatte ein Sprossenfenster mit sechs Scheiben, jede davon ein Gemälde der Bucht, der kleinen Inseln hinter dem Haus und der fernen Berge." Die Schilderung der harten Arbeit, das Reinigen der alten Nester, neue Behausungen und Nester bauen und die Sorge, ob es nur wenige Vögel werden, hat mich nachdenklich gemacht. Der Raubbau am Meer hält an, die Verschmutzung durch Plastikmüll gibt ihm und den Lebewesen darin, den Rest, aber wir Menschen machen einfach so weiter. Nur wenige, wie Anna, versuchen ihren Anteil an Hilfe, die sie leisten können, vorzuleben und darauf aufmerksam zu machen. "Ich begriff, dass sie sich voll und ganz der Wahrnehmung der Schönheit dieser Welt widmete, ja dazu verpflichtet fühlte." Mich hat das Buch sehr bewegt und mich Anna bewundern lassen, die das sicher nicht wollen würde. Aber dieses Einstehen für eine Sache und sich dieser mit Hingabe widmen zeugt von großer Stärke. Sicherlich hat dieses Leben im Einklang mit der Natur aber auch einen großen positiven Einfluss auf ihr eigenes und letztendlich auch auf das Leben des Autors gehabt um das ich sie beneide. "Anna rief mir die oberste Regel des Lebens in Erinnerung: Wir sollen schlicht leben. Die Welt sehen, hören, riechen, betasten und schmecken. " Auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir!

3

Ruhig, unaufgeregt erzählt

Ich bin in die Geschichte mit der Erwartung gegangen, dass das Leben auf der Insel sehr ruhig verlaufen wird. Daher habe ich mir auch den Erzählstil so vorgestellt. Und das war er auch, ruhig, unaufgeregt, gleichförmig. Anfangs fand ich das noch völlig in Ordnung, doch mit den Seiten haben mir immer mehr die Emotionen, die Bewegungen gefehlt. Ich kam mir vor als würde ich in einem Tümpel aus Worten treiben. Anna hat einen Großteil ihres Lebens dem Schutz der Eiderenten gewidmet. Natürlich sind da Emotionen vorhanden, doch die kamen mir eindeutig zu wenig rüber. Es gab hin und wieder Ausschläge, wenn ein Räuber zu sehen war, oder die Arbeit soweit getan und sie auf der Terrasse ihren Kaffee genossen und die Landschaft beobachtet haben. Auch die zähe Ankunft der Enten auf der Insel war einigermaßen gut beschrieben. Doch darüberhinaus habe ich einfach gelesen und war mir der Gefühle der Figuren nicht wirklich bewusst. Zugutehalten möchte ich James Rebanks seine Landschaftsbeschreibungen. Wie er das Meer und Wetter beschreibt, ist durchaus vorstellbar. Auch hat mir gefallen, dass ich über die mir unbekannte Arbeit der Entenfrauen etwas lernen durfte. Doch nach dem Lesen des Buches hätte ich keine Lust die „Insel am Rand der Welt“ selbst zu besuchen. So richtig gepackt hat es mich leider nicht.

5

Es passiert wirklich nicht viel und doch mag man immer weiter lesen. Es tut irgendwie gut, die Natur zu erlesen.

Auf der Insel am Rand der Welt leben im Frühling unendlich viele Eiderdaunenenten. Eine Insel, die aus der Zeit geschnitten zu sein scheint. Ohne Strom ohne Kanalisation. James Rebanks ist ein englischer Schafzüchter. Er lebt auf einer Farm, die seine Familie schon seit 600 Jahren bewirtschaftet und er ist Autor. Rebanks bekommt die Chance, auf einer der entlegensten norwegischen Inseln einen kompletten Frühling zu verbringen. Seine Reise führt ihn zunächst nach Vega, um dort auf Anna zu treffen, die mit ihm das nächste viertel Jahr verbringen wird. Zusammen mit vielen Eider-Enten und einer gewaltigen Natur. Vega ist einer der größeren Orte auf den Inseln des Vega – Archipel. Einer der letzten größeren Orte am Rand der Welt. Rebanks hatte keine Ahnung, was ihn dort erwarten würde. Während einer Präsentation wurde der Autor auf die entlegensten Inseln aufmerksam gemacht. Inseln, auf denen meistens Frauen leben. Diese Frauen sind dort im Frühling, ohne Strom, ohne jeglichen Komfort. Sie bauen die Behausungen und die Nester für die Enten. Sie passen darauf auf, dass die Enten in Ruhe brüten, vor Fressfeinden geschützt sind und ihre Küken am Ende sicher ins Meer führen können. Der Lohn sind dann die feinen Eiderdaunen, die sich die Enten aus der Brust zupfen. Die in den Nestern eingesammelt werden und dann gesäubert werden müssen. Fluffige Federn, die in der Welt einen hohen Preis erzielen. James Rebanks wird nach einer Präsentation in Vega mit einem Fischerboot zu einer der entlegenen Inseln gefahren und sieht dabei eine alte, abweisende Frau, die mit wehenden Haaren auf einem von Seetang bedeckten Felsplateau steht. Unwirklich, unnahbar und irgendwie verwunschen. Rebanks konnte diesen Anblick und die Inseln nicht mehr aus seinen Gedanken streichen. Sieben Jahre später schrieb er Anna, der Frau auf der Insel, einen Brief und bat sie darum, dass er sie auf ihre Insel begleiten darf. Er würde für seinen Unterhalt arbeiten und sich ganz zurücknehmen, er würde gerne über ihre Arbeit dort einen Bericht schreiben. Wochen später traf die Antwort ein: Er müsse Arbeitszeug und feste Stiefel mitnehmen. Nach meiner Ankunft auf der Insel hatte ich rasch gespürt, dass ich mich zurücknehmen und bei der Arbeit ihre Anweisung befolgen, mich also unterordnen musste, um die Dynamik nicht zu stören, die sich zwischen beiden entfaltete. Ich hatte mich noch nie so klein gemacht. Seite 232 James Rebanks beschreibt die Inseln und ihre Natur mit einer solchen Farbvielfalt, dass man sofort seinen Koffer packen möchte und auf die Inseln des Vega-Archipels reisen möchte. Sein Text ist unaufgeregt, so wie die Tage auf der Insel, zwischen den alten Frauen. Jeden Tag wird ein bisschen mehr an den Nestern gebaut und eines Tages sind die wunderschönen Wildvögel endlich da, um dort erst zögerlich die Nester zu beziehen. Rebanks schreibt fast sensibel, deutet aber auch auf die Veränderungen in der Natur hin. Das Leben mit den Frauen auf der Insel wirkt beruhigend. Es passiert wirklich nicht viel und doch mag man immer weiter lesen. Es tut irgendwie gut, die Natur zu erlesen. Für Anna wird es der letzte Aufenthalt auf der Insel sein. Ihr Bedauern darüber, sowie die Selbstreflexion des Autors über sein eigenes Leben geben dem Roman eine besondere Würze. Es ist ein sanftes, leises Buch mit einem Hauch Melancholie. Ich mochte den Schreibstil des Autors.

Es passiert wirklich nicht viel und doch mag man immer weiter lesen. Es tut irgendwie gut, die Natur zu erlesen.
4

Dieses Buch nimmt einen direkt mit auf die abgelegenen Inseln in Norwegen. Sehr klar und einfach geschrieben, erlebt man den Sommer der Entenfrauen.

4

Ein Buch wie ein langsamer Atemzug: unaufgeregt, aber berührend schön.

In kurzen, klaren Sätzen erzählt James Rebanks die Geschichte von Anna, einer stillen Alltagsheldin, die auf einer abgelegenen Insel lebt. Ihr Leben ist schlicht, geprägt von Natur, Routinen und Begegnungen mit den wenigen Menschen, die den Weg zu ihr finden. Durch ihre Haltung, ihre Ruhe und ihren respektvollen Umgang mit der Welt um sie herum inspiriert sie andere. ✨ Und vor allem James ist es, der von ihr und ihrer Art zu leben, begeistert ist. Er verbringt drei Monate auf der norwegischen Insel bei Anna und lernt von ihr, dass es sich lohnt, für das zu kämpfen, was einem wichtig ist. 💬 Dieses Buch hat mich in eine völlig andere Welt versetzt – leise, erdverbunden und wunderschön. Es ist kein aufregendes oder spannendes Abenteuer, sondern eine sanfte, atmosphärische Erzählung, die bleibt. Besonders Annas Art zu leben, ihr Mut zur Einfachheit und ihre Wirkung auf andere haben mich beeindruckt. 🙌🏻 Ein Buch wie ein langsamer Atemzug: unaufgeregt, aber berührend schön. 🌿 Herzlichen Dank an @team.bloggerportal @penguinbuecher und @penguinrandomhouse für dieses bezaubernde Rezensionsexemplar! 🧡

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