Look inside

Innocents and Others

3.3(24)
Language
English
Not availableFree shipping
Buy Now

About the book

From Dana Spiotta, the author of Wayward, Eat the Document, and Stone Arabia, “a brilliant novel…about female friendship, the limits of love and work, and costs of claiming your right to celebrate your triumphs and own your mistakes” (ELLE).

Innocents and Others is about two women who grow up in LA in the 1980s and become filmmakers. Meadow and Carrie have everything in common—except their views on sex, power, Hollywood, and morality. Their friendship is complicated, but their devotion to each other trumps their wildly different approaches to film and to life. Meadow was always the more idealistic and brainy of the two; Carrie was more pragmatic. Into their lives comes Jelly, a master of seduction who calls powerful men and seduces them not with sex, but by being a superior listener. All of these women grapple with the question of how to be good: a good lover, a good friend, a good mother, a good artist.

A startlingly acute observer of the way we live now, Dana Spiotta “has created a new kind of great American novel” (The New York Times Magazine). “Impossible to put down” (Marie Claire), Innocents and Others is “a sexy, painfully insightful, and strangely redemptive novel about the ways we misread one another—with an ending that comes at you like a truck around a blind curve and stays with you for much, much longer” (Esquire).

Editions (1)

ISBN9781501122736
PublisherScribner Book Company
Publication Date11/15/16
Pages288

Reviews & Ratings

24 ratings

5 reviews

3.3

Tap to filter

  • wassilkeliest
    wassilkeliest

    187 Followers

    Mit „Die schönere Lüge“ hat Dana Spiotta einen faszinierenden, komplexen Roman geschrieben, der sich mit Freundschaft, Kunst, Film und Wahrheit auseinandersetzt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die beiden Freundinnen Meadow und Carrie, die seit ihrer Kindheit eine enge Verbindung haben. Beide entscheiden sich für eine Karriere im Filmgeschäft, gehen jedoch sehr unterschiedliche Wege: Meadow verfolgt eine experimentelle, avantgardistische Herangehensweise, während Carrie sich eher dem konventionellen Kino zuwendet. Zusätzlich gibt es die geheimnisvolle Figur Jelly, deren Geschichte zunächst rätselhaft erscheint, sich aber im Laufe des Romans als essenzieller Bestandteil entpuppt. Die Struktur des Romans ist unkonventionell: Spiotta kombiniert verschiedene Erzählstile, darunter Blog-Beiträge, Interviews, Zeitungsartikel und klassische Prosa. Dadurch entsteht eine vielschichtige, oft fragmentierte Erzählweise, die das Lesen herausfordernd, aber auch spannend macht. Wer eine lineare Handlung erwartet, wird möglicherweise enttäuscht – doch gerade dieser experimentelle Aufbau verleiht dem Roman eine besondere Dynamik. Ein zentrales Thema des Romans ist die Auseinandersetzung mit Wahrheit und Fiktion, besonders im Kontext der Filmkunst. Was bedeutet es, eine Geschichte zu erzählen? Wie beeinflussen künstlerische Entscheidungen die Wahrnehmung der Realität? Meadow, deren Dokumentarfilme sich oft an ethischen Grenzen bewegen, steht im Mittelpunkt dieser Fragestellung. Die Parallele zum deutschen Titel „Die schönere Lüge“ ist hier besonders treffend – manchmal ist eine gut erzählte Lüge wirkungsvoller als die Wahrheit. Gleichzeitig ist „Die schönere Lüge“ auch eine Geschichte über Freundschaft. Die Beziehung zwischen Meadow und Carrie bleibt über die Jahre bestehen, verändert sich aber durch ihre unterschiedlichen Lebens- und Karrierewege. Ein weiteres wichtiges Motiv ist der „male gaze“ in der Filmbranche, den Spiotta vor allem mit ihrer Nebenfigur Jelly subtil kritisiert. Sie zeigt, wie sich Frauen in einer von Männern dominierten Industrie behaupten müssen und wie ihre künstlerischen Entscheidungen von diesem Umfeld beeinflusst werden. Dana Spiottas Stil ist anspruchsvoll, intelligent und zugleich einfühlsam. Sie schafft es, sowohl cineastische Fachsimpelei als auch tiefe psychologische Beobachtungen geschickt in die Handlung zu integrieren. Besonders bemerkenswert ist ihr Gespür für Details – sei es in der Beschreibung von Filmprojekten oder in der Charakterzeichnung. „Die schönere Lüge“ ist kein leicht zugänglicher Roman, aber ein außergewöhnlich kluger und kunstvoller. Wer sich für Filme, Erzähltechniken und unkonventionelle Handlungsstrukturen begeistern kann, wird hier fündig. Dana Spiotta erzählt nicht nur eine Geschichte über Freundschaft und Kunst, sondern auch über die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion. Ein ganz besonderer Roman. Aus dem Amerikanischen von Miriam Mandelkow.

    Feb 28, 2025

  • claudi
    claudi

    66 Followers

    3.5

    Toller Stil, interessant erzählte Freundschaftsgeschichte. Mich haben die Charaktere beeindruckt. Da ich aber kein kein Cineastin bin ging für mich leider viel verloren.

    Feb 14, 2025

  • shizu_reads
    shizu_reads

    120 Followers

    3.0

    Lange ist es her, dass es mir so schwerfiel, eine Rezension zu einem Buch zu schreiben. Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, und auch der kurze Klappentext weckte meine Neugier. Den ausführlicheren Text im Inneren habe ich hingegen erst sehr spät gelesen – warum auch immer. Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch, doch schon zu Beginn fragte ich mich: Was lese ich hier? Wohin soll das führen? Tatsächlich wurde mir das Ziel erst sehr, sehr spät klar – was aber überraschenderweise ziemlich unterhaltsam war. Man begleitet eigentlich drei Frauen und nicht nur die beiden Freundinnen, die Filme drehen. Filmproduktion spielt eine zentrale Rolle, und anfangs fand ich die detaillierten Beschreibungen spannend – doch irgendwann verlor sich das Buch für meinen Geschmack zu sehr in technischen Details. Deutlich besser gefiel mir die Nebenhandlung rund um eine Frau, die Telefonate mit berühmten Filmgrößen führt. Diese Szenen haben mir über die teils zähen Passagen hinweggeholfen. Die drei Frauen blieben für mich insgesamt recht distanziert – alle auf ihre Weise undurchsichtig und schwer greifbar. Besonders Meadow, die zwar exzentrisch wirkt, aber dabei auch künstlich und aufgesetzt erscheint. Kurz gesagt: Es fiel mir schwer, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Die Handlung selbst ist stellenweise unübersichtlich und nicht immer klar zeitlich einzuordnen, schafft es aber dennoch, unterhaltsam zu bleiben. Ab dem Moment, in dem Haupt- und Nebenstrang zusammenlaufen, wird es auf jeden Fall interessanter – allerdings passiert das erst im letzten Drittel. Ein wirkliches Fazit fällt mir schwer. Das Buch hat Längen, aber auch unterhaltsame Passagen. Und selbst nach mehreren Tagen frage ich mich noch immer: Was habe ich da eigentlich gelesen? Also kann ich nur anraten: Falls es dir in die Hände fällt – einfach mal ausprobieren!

    Feb 17, 2025

3 of 5 reviews

Reading is better with the READO app.

Discover books, track progress, read together.

Library

Keep track