Inmitten der Nacht

Inmitten der Nacht

Hardback
3.5204
KlimakatastropheRassismusGesellschaftsromanUsa

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Description

Eines der Lieblingsbücher von Barack Obama: Der internationale Erfolgsroman und Times #1 Bestseller. Nominiert für den National Book Award.
Verfilmt von Netflix u.a. mit Julia Roberts, Start Ende 2023


Amanda und Clay wollen mit ihren beiden Kindern eine unbeschwerte Ferienwoche auf Long Island verbringen. In einem Haus am Ende der Welt, weit weg von allem. Doch mitten in der Nacht steht dort plötzlich ein älteres, schwarzes Ehepaar vor der Tür. Die beiden behaupten, das Haus gehöre ihnen. Sie berichten, dass ganz New York im Dunkeln liege, das Leben an der Ostküste komplett lahmgelegt sei. Hier draußen jedoch, an diesem abgeschiedenen Ort, ohne Internet, Handy- oder Fernsehempfang, wissen Amanda und Clay nicht, was sie davon halten sollen. Können sie den beiden trauen?

Rumaan Alam hat einen modernen Klassiker geschrieben. Einen brillanten Gesellschaftsroman, der sich mit den brennenden Fragen unserer Zeit auseinandersetzt – mit der Irrationalität unseres Lebensstils, sozialem Status, Rassismus und mit einer Welt, die unerwartet aus den Fugen gerät …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
320
Price
20.64 €

Author Description

Rumaan Alam, 1977 geboren, ist Schriftsteller und Journalist. Er gilt als »eine der großen literarischen Hoffnungen der USA« (Buchreport). »Inmitten der Nacht« war New-York-Times-Bestseller und National Book Award-Finalist. Der Roman wird verfilmt mit Julia Roberts, Mahershala Ali und Ethan Hawke in den Hauptrollen. Rumaan Alam schreibt u.a. für The New York Times, The New Yorker und The New Republic. Er unterrichtet an der Columbia University und lebt mit seiner Familie in Brooklyn.

Posts

54
All
3.5

Was anderes erwartet

Der Schreibstil ist gut aber das Ende unbefriedigend man liest die ganze Zeit weiter weil man wissen will was es mit all dem auf sich hat aber am Ende bleiben noch viele Fragezeichen. Die Machtlosigkeit die diese Geschichte vermittelt wird nicht aufgelöst was vermutlich so vom Autor beabsichtigt ist für mich aber das Leseerlebnis schmälert. Nachtrag Gerade den Film geschaut und auch wenn er die Frage „was war der Auslöser“ nicht aufklärt finde ich ihn gerade für diejenigen empfehlenswert denen es wie mir mit dem Buch ging.

Was anderes erwartet
3.5

WTF ?

Mir fehlen irgend wie die Worte und ich weiß auch ehrlich gesagt nicht was ich zu diesem Buch sagen soll. Auch die Verfilmung auf Netflix hat mich mit 1000 Fragen zurück gelassen…

4

Spannendes Szenario! Die rasch wechselnde Erzählperspektive und die detaillieren Alltagsschilderungen haben mich anfangs etwas irritiert, im Nachhinein hat sich beides als stimmig erwiesen. Insgesamt ein sehr guter, spannender, subtil-verstörender Thriller.

3.5

Viel Atmosphäre, wenig Klarheit

Der Roman entwirft eine düstere, fast durchgehend apokalyptische Atmosphäre, die zwar konsequent durchgezogen wird, auf Dauer aber auch etwas erdrückend wirkt. Positiv hervorzuheben ist, dass dabei durchaus spannende Themen angerissen werden – etwa existenzielle Unsicherheit, zwischenmenschliche Entfremdung und die Frage nach Orientierung in einer zerfallenden Welt. Allerdings bleibt vieles davon eher angedeutet als wirklich ausgearbeitet. Gerade diese Vielzahl an Andeutungen sorgt dafür, dass man sich als Leser oft unsicher fühlt, was nun tatsächlich „Realität“ innerhalb der Handlung ist und was nicht. Das kann zwar stellenweise reizvoll und interpretativ offen sein, wirkt insgesamt jedoch eher diffus und teilweise frustrierend. So hinterlässt das Buch trotz interessanter Ansätze einen zwiespältigen Eindruck.

3

Amanda und Clay wollen mit ihren Kindern einen unbeschwerten Urlaub auf Long Island verbringen. Aber kaum angekommen stehen plötzlich die Eigentümer des angemieteten Ferienhauses auf der Matte und die sind irgendwie anders als die beiden sich das vorgestellt haben und erzählen zudem von einem Stromausfall unbekannten Ursprungs, der sie hat aufs Land fliehen lassen. Ich weiß nicht so recht. In Ansätzen ist das ein richtig gutes Buch, das sich mit wichtigen und interessanten Themen auseinandersetzt. Und das auf eine teils vage, aber gleichsam bedrückende Art und Weise. Passagenweise, insbesondere zu Beginn des Buches, hat es mich auch richtig gepackt, aber dann irgendwie plötzlich doch nicht mehr und das Ende hat mich irgendwie arg unbefriedigt hinterlassen.

3

Es war okay. Etwas wirr. Dafür kurze schnelle Kapitel.

4.5

Unglaublich spannend

Diese Buch ja gleich von Beginn an ein spezielle Atmosphäre, deren Sog man sich nicht entziehen kann. Alles ist so mysteriös und der Leser muss sich selbst viel vorstellen. Gleichzeitig erfährt man in kurzen Sätzen immer wieder dass diese Katastrophe nicht gut ausgehen wird. Und am Schluss ein offenes Ende… Ein unglaublich gutes Buch! Unbedingt lesen!

4

«Eines der Lieblingsbücher von Barack Obama»… er wird auch in der Geschichte von zwei unterschiedlichen Charakteren erwähnt und beide sind kein Fan von ihm. 😅

Ich bin froh, dass ich zu erst den Film gesehen habe. Das Buch habe ich (im Gegensatz zum Film) zuerst etwas langweilig gefunden. Die Geschichte und die Charaktere sind auch leicht anders als im Film. Das Buch fand ich erst ab der Mitte/gegen Ende spannend und konnte es dann auch nicht mehr aus der Hand legen. 🦩💥

«Eines der Lieblingsbücher von Barack Obama»… er wird auch in der Geschichte von zwei unterschiedlichen Charakteren erwähnt und beide sind kein Fan von ihm. 😅
4

Super Gau statt Ferienidylle

Erwartet hatte ich eine Art dystopischen Psychothriller. Animiert war ich u.a. aufgrund der Tatsache, dass es sich um eines der Lieblingsbücher Barak Obamas handelt ( "Das Institut für gute Mütter", ebenfalls ein Favorit Obamas, hat mir gut gefallen). Der erwartete 'Psychothriller' entpuppte sich jedoch als eher leises, aber dramatisches Kammerspiel ( nur wenige Handlungen ereignen sich außerhalb des Ferienhauses, im Wald oder auf den Straßen) der Apokalypse. Der Einstieg war zunächst zäh, verliert sich die Handlung doch zunächst in Belanglosigkeiten und einem unnötigen ellenlangen Einkaufszettel... Nach Eintreffen der beiden Unbekannten in der Nacht, beginnt die friedliche Ferienstimmung zu kippen. Die Atmosphäre wird zunehmend skurril und beängstigend. Der Leser ahnt früher ( durch scheinbar belanglose Anmerkungen/Hinweise eines allwissenden Erzählers ) als die Charaktere, dass sich eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes anbahnt. Ein ohrenbetäubender Knall kündigt diese lautstark an, Glasscheiben bersten, jegliche Verbindungen zur Außenwelt sind gekappt. Der Sog der beklemmenden Atmosphäre hat den Leser hier bereits gepackt. Die Beschreibung der unnzähligen, sich am Waldrand versammelnden Rehe, die später im Pool badenden Flamingos und nicht zuletzt das Ausfallen der Zähne des Jungen (schwer zu ertragen) sowie dessen angeschlagener gesundheitlicher Allgemeinzustand, lassen das Schlimmste befürchten. Das offene Ende lässt m..E. keinen Zweifel am fatalen Ende der Geschichte. Lesen !

Super Gau statt Ferienidylle
3.5

Ein packendes Buch. Zeigt auf woran der Mensch in der heutigen Welt gewöhnt ist und was passiert, wenn die Gewohnheiten nicht mehr gefüttert werden. Die Story ist mysteriös und teilweise dramatisch. Wie hängt die Welt zusammen, wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät. Leider waren mir die Charaktere nicht besonders sympathisch und das Ende hat mich unzufrieden zurückgelassen. Trotzdem lesenswert.

4

Ich habe selten ein Buch gelesen, das so sehr von seiner Atmosphäre lebt, wie "Inmitten der Nacht" denn die Geschichte an sich, ist nicht wirklich ... nennen wir es handlungsstark. Das geniale ist, wir bekommen immer wieder Häppchen an Wissen zugeworfen, die unsere Protagonisten, nicht haben. Wir haben also mehr Einblick in das Geschehen der Welt, als die Charaktere selbst. Das ist schon eine sehr coole Idee, denn sonst sind wir Leser, immer die, die "warten" müssen, bis jemand etwas preis gibt. Trotzdem war ich das gesamte Buch über unglaublich skeptisch, konnte niemanden vertrauen, nicht mal dem Autor. 😅 Was ist passiert? Ist überhaupt irgendetwas passiert? Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Die Protagonisten sind nicht gerade sympathisch Zeitgenossen und trotzdem ist es unglaublich spannend, wie sie sich im laufe des Buches entwickeln und was diese Notsituation in jedem einzelnen auslöst. Hilflosigkeit, Kontrollverlust und Verunsicherung ließen sie (und auch mich) alle möglichen Gefühle durchleben. Der emotionslose, trockene Schreibstil erschafft eine (wie schon erwähnt) unglaublich dichte Atmosphäre. Dieses enge und bedrückende Gefühl, hat mich den ganzen Roman lang begleitet und ich hab es richtig gefeiert. 😅 Nur ein Punkt hat mich etwas "gestört", einfach aus dem Grund weil ich komplett anders reagieren würde (glaub ich zumindest). Ich wäre VIEL früher losgefahren um zu gucken was abgeht. Ich könnte nicht rum sitzen und warten ohne irgendeine Gewissheit. Ich fand das Buch sehr gut und danke hiermit Herrn Barack Obama für seine tolle Empfehlung 😅 Nein im Ernst, wir haben hier einen gesellschaftskritischen Roman, der unterschwelligen Rassismus und die Doppelmoral einer weißen Familie ans Tageslicht befördert. Der Menschen in einer Ausnahmesituation zeigt und zum nachdenken anregt, wie wir wohl handeln würden. Kann man auf jeden Fall lesen.

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4.5

Du willst nur Urlaub machen. Raus aus der großen Stadt. Mal keine Menschen sehen, einfach nur entspannen und in die große weite Ferne blicken. Keine Handys, keine Technologie. Doch dann passiert etwas. Etwas, was du dir nicht erklären kannst. Und plötzlich macht dir die Ferne Angst. Die Weite. Und die Dunkelheit. "Inmitten der Nacht" ist eine Geschichte über eine Familie, die Urlaub macht in einem Ferienhaus auf Long Island. Das Haus liegt abseits jeglich stark von Menschen frequentierter Gebiete, es gibt keinen Handyempfang und nur endlose Weite. Die perfekte Möglichkeit Ruhe zu finden. Doch eines Abends stehen plötzlich die Besitzer:innen des Hauses vor der Tür und erzählen von einem großflächigen Stromausfall in New York. Aus Vorsicht vor der Situation in der Stadt bitten sie ebenfalls in dem Haus unterzukommen. Auf die ungewöhnliche Wohngemeinschaft warten daraufhin eine Vielzahl beängstigender, ungewöhnlicher Vorkommnisse, wobei der Ausfall des Internetnetzwerkes und der Telefone noch das am wenigsten Ungewöhnliche ist. Und irgendwann müssen sie sich fragen, wie viel von der Welt da draußen eigentlich noch existiert. Rumaan Alam ist mit seinem Roman ein subtiles aber dennoch wahnsinnig unterhaltsames Weltuntergangsszenario gelungen. Das mag angesichts des Themas irrational klingen, aber genau das ist "Inmitten der Nacht".Ruhig und unaufgeregt erzählt der Autor vom langsamen Abgleiten seiner Figuren in den Überlebensmodus, dabei beschreibt er die Ungläubigkeit seiner Charaktere angesichts der Situation genauso glaubwürdig wie einige Übersprungshandlungen, die man nur der reinen Verzweiflung zuschreiben kann. Genauso treffend und gleichzeitig irrational wie die ruhige und subtile Art und Weise des Erzählens von Rumaan Alam ist anscheinend die unwiderrufliche Tatsache, wie sehr die Menschheit mit der Technologie verbunden ist, ohne sie überhaupt nicht existieren kann. Ohne Internet und Fernsehen und damit abgeschnitten von jeglichen Kommunikationskanälen in dem Haus auf Long Island, in dessen kilometerweiten Umkreis scheinbar keine Menschenseele zu existieren scheint, wird diese ungewöhnliche Wohngemeinschaft dazu gezwungen der Dinge auszuharren, fast schon darauf zu warten, dass irgendwas passiert. Das Chaos und die Verzweiflung schierer Menschenmassen angesichts einer Katastrophe, die niemand versteht fehlt in dieser Umgebung völlig. Die Charaktere legen ihre vorgefertigten Rollen ab und versuchen in ihrer auswegslosen Situation nach Antworten und vor allem instinktiv nach einem Anführer zu suchen, was vor allem im letzten Teil des Romans deutlich wird. Jemanden, der sie durch diese Krise leitet und Antworten liefert. Vieles hat mir an "Inmitten der Nacht" gefallen, doch am meisten war es doch der Schreibstil des Autoren, der dieser subtilen Erzählweise immer wieder Nebensätze hinzufügt, die die Rolle eines allwissenden Erzählers einnehmen, also auch die Welt außerhalb des Hauses beleuchten. Und doch weiß man nie so richtig, ob man ihm trauen kann diesen Erzähler. Und ob er nicht nur mit der Unwissenheit seiner Charaktere, sondern auch mit der seiner Leser:innen spielt. Info: Am 8. Dezember kommt die Filmadaption von "Inmitten der Nacht" mit dem englischen Originaltitel: "Leave the world behind" zu Netflix

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3

War ganz okay

Es war auf jeden Fall durchgehend spannend. Jedoch hatte ich mit dem Schreibstil zu Beginn so meine Probleme. Aber da gewöhnt man flott dran. Hab den Fehler gemacht, dass ich zuerst den Film geschaut habe und daraufhin das Buch gelesen habe. Andersrum wäre klüger gewesen.

4

Dystopischer Roman, von dem ich zunächst was anderes erwartet habe

Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Erwartet habe ich ein Buch, dass vor allem den Alltagsrassismus zwischen weißen, scheinbar weltoffenen New Yorker Mittleständlern und eines Schwarzen wohlhabenden älteren Ehepaares beleuchtet. Und ja, das wurde vor allem zu Beginn der Geschichte auch in gewissen Zügen geboten. Aber dann ging die Geschichte in eine sehr dystopische Richtung, die ich so nicht erwartet habe. Kleine Spoilerwarnung: Wer das Buch liest, sollte es aushalten können, dass Themen wie Krieg, Terrorismus und Umweltkatastrophen thematisiert werden. Das Buch verursachte bei mir Gefühle des Unbehagens. Denn wer das aktuelle politische Geschehen verfolgt, findet immer wieder Situationen, die zeigen, dass bestimmte Beschreibungen und Andeutungen des Autors nicht ganz aus der Luft gegriffen sind, sondern sich genau so zutragen könnten. Es gibt ein offenes Ende. Das kann man gut finden oder nicht, aber im Grunde werden zwischendurch genügend Hints gegeben, wie es wohl in der Geschichte weitergehen könnte, daher fand ich diese Herangehensweise in Ordnung. Ein Punkt der mir auffiel war der, dass mir nahezu alle Charaktere (bis auf Ruth) unsympathisch waren. Ich kann mir aber vorstellen, dass genau dies im Sinne des Autors war, daher will ich es nicht als Kritik am Buch werten. Den einen Punktabzug vergebe ich lediglich, weil ich mir eine andere Story erwartet habe. Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Roman ein Klassiker unserer modernen Zeit werden wird.

4

Dystopie mal anders

Ich finde den Roman gut. Ich finde interessant wie die verschiedenen Generationen sind und handeln, wie das Thema von Rassismus behandelt wurde. Klar hat es mich auf eine Art gestört, dass ich am Ende so viel Fragen hatte aber ich glaube, dass lässt sich einen die Situationen von den beiden Familien nochmal genauer nachspühren. Klar will man wissen, wie alles endet. Obwohl man es sich auch so vorstellen kann, denn genug Andeutungen gibt es ja im Buch. Ich fande die Erzähladt schön und die sozialen Handlungen. Wie würde man selbst handeln?

4

Ich habe selten ein Buch gelesen, das eine so vage Handlung besitzt und welches mich trotzdem so fesselt.

4

Die Apokalypse

Netflix sei Dank, habe ich endlich ein weiteres Buch von meinem SUB befreit. Dieses Jahr gab es unfassbar viele Buchverfilmungen. Leider war ich meist dann zu faul, dass Buch vorab zu lesen. Nun wollte ich es richtig machen und habe „Inmitten der Nacht“ in einer Nacht inhaliert. Rumaan Alam hat ein Buch rausgebracht, dass bei Vormarsch von KI und fortschrittlicher Technologien nicht aktueller sein könnte. Ein Buch, dass unsere Abhängigkeit und auch unseren Umgang mit der heutigen Technik besser nicht beschreiben könnte. Er schreibt intensiv und bringt uns durch eine Erzählstimme einzelne Figuren näher. Aber worum geht es eigentlich… Eine weiße Familie aus New York will den Ende des Sommers nochmal schön ausklingen lassen und mietet mit zwei Teenager Kindern ein Haus an der Küste Long Islands. Während Sie ein paar Tage die Abgeschiedenheit und die Ruhe genießen, fernab von Internet und Nachrichten, braut sich in der Stadt, nein im Land etwas Großes an. Plötzlich mitten in der Nacht klopft ein schwarzes Paar an die Tür und geben sich als Eigentümer des Hauses aus. Sie sind in Smoking und Abendgarderobe gekleidet, da Sie nach einer Veranstaltung in New York auf dem Weg in ihre dortige Wohnung waren, als plötzlich der Strom überall ausfiel und Chaos ausbrach. Sie haben somit als erstes an Ihr Haus gedacht und wollten sich in Sicherheit bringen. Das Ehepaar Amanda und Clay sind unsicher, füllen sich überrumpelt aber ihnen bleibt keine andere Wahl als die Washingtons reinzulassen. Dieses Buch ist gespickt mit rassistischen Vorurteilen. Ein gesellschaftskritischer amerikanischer Roman. Ich weiß nicht warum dieses Buch so eine Sogwirkung entwickelt, es passieren surreale Dinge nachts, keiner weiß was wirklich los ist. Ein großer Knall verändert alles. Man ist abgeschieden und erhält keinerlei Informationen. Es ist als würden sich die Washingtons und die Familie von Amanda und Clay eine eigene Zufluchtsrealität bei drohender Apokalypse erschaffen. Es ist eine Geschichte mit offenem Ende und dennoch spannend und gut konstruiert. Vielleicht hat mich der Trailer zum Film so sehr angefixt, dass mir das Buch daher so gut gefallen hat. Ich weiß es nicht, aber das Buch hat mich gerade in der heutigen Zeit, wo Kl und Co. immer mehr Einzug in unsere Realität beziehen, sehr gut unterhalten und auch nachdenklich gemacht. Ein dystopischer Roman, der literarisch sehr gut umgesetzt wurde. Woran erkennen wir die Wahrheit? Wem kann ich eigentlich trauen? Was ist real? All das sind Fragen, die hier in der Geschichte Ihren Platz beanspruchen. Eine Leseempfehlung für alle, die ein offenes Ende mögen und sich gerne mit einem „möglichen" Ende beschäftigen...4/5 So und nun wird der Film geschaut....

3

Das Buch war meiner Meinung nach sehr langatmig geschrieben, wenig Konversation und man musste irgendwie die Sätze genaustens lesen, da sie sonst keinen Sinn ergaben. Natürlich stimmt das Buch nicht zu 100% mit dem Film überein, aber selbst im Buch hätte ich mir ein besseres Ende gewünscht - Zumindest ein "detaillierteres".

3

Zu Bgeinn empfand ich den Schreibstil als sehr gewöhnungsbeduerftig, wurde dann aber doch recht schnell warm damit. Das Buch lässt sich schnell lesen. Obwohl einem der rote Faden nicht direkt ins Auge springt, mag man das Buch nicht weglesen. Trotz wenig Handlung ist es spannend.

3.5

Eine packend geschriebene Geschichte über Angst vor dem Unbekannten und Ungewissen, die mich inhaltlich leider nicht völlig überzeugen konnte. „Die Stimme aus dem Off“ hat für mich nicht gepasst bzw. Mich als Leserin in eine bestimmte Richtung „gezwungen“ und am Ende blieb es zu weit offen, für meinen Geschmack.

5

Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte.

3

Spannendes Setting, guter Anfang. dann verlor es mich.

Zu Beginn ist alles wunderbar, der Urlaub im tollen Haus, die Familie entspannt, dann mitten in der Nacht Klopft ein fremdes Ehepaar an die Tür und bittet um Unterschlupf, sie seien die Eigentümer und es geht etwas vor sich…. erst dachte ich, guter Krimi, was ist passiert, aber darum geht es nicht, vielmehr will der Autor zeigen, mit welchen Vorurteilen und Ängsten Menschen leben und wie Abhängig wir von Technik sind. Aber das Buch endet plötzlich und ich hab noch viele Fragen offen… mich hat der Ende entzäuscht, es ist als hätte ein Teil gefehlt, Mich hat es nucht wirklich begeistern können. PS: Ergänzend möchte ich sagen, dass die Verfilmung bei mir so einige Fragen geklärt hat und zusamnen nun doch ein schlüssiges Ende ergeben haben. Was im Buch nicht so deutlich wird, ergänzt der Film sehr gut.

4

Spannende Einblicke in die Natur menschlicher (nicht erotischer) Beziehungen. Nur die derbe Sprache an manchen Stellen hat mich gestört

4

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und auch der Klappentext klang richtig gut. Ich war super gespannt was mich hier erwarten würde. Ich hatte mich für das Hörbuch entschieden und das war die perfekte Wahl. Benito Bause als Sprecher kannte ich bisher noch nicht aber seine Stimme gefiel mir auf Anhieb. Er brachte die Emotionen gekonnt rüber und es gelang ihm mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Amanda und Clay wollen mit ihren Kindern eine entspannte Ferienwoche in einem gemieteten Haus verbringen. Anfangs läuft alles super. Doch dann klingelt es inmitten der Nacht an der Tür .... Alle Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Wobei man aber keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbaut. Besonders Amanda und Clay sind zwei Charaktere die mir einfach nicht symphatisch waren. Sie waren voller Vorurteile und Arroganz. Aber das war okay denn sie müssen nicht sympathisch sein. Während des Lesens spürt man eine düstere und beklemmende Atmosphäre. Man spürt das etwas in der Luft liegt. Man spürt das etwas passieren wird. Was als Gesellschaftskritischer Roman entwickelt entpuppt sich in Wahrheit als dystopischer Roman der es in sich hat. Das Ganze warf viele Fragen auf die erst nach und nach beantwortet werden. Abgeschieden im Ferienhaus bekommen die Protagonisten nicht mit was in der Welt wirklich los ist. Das wird erst zum Ende hin genauer aufgeklärt. Das Ende kam leider viel zu schnell, ich hätte gerne noch weiter gehört. An sich passte das Ende aber mir fehlte noch der große Knall. Aber das ist nur meine Meinung. Nichtsdestotrotz ein sehr gelungener Roman der auf Grund seiner Thematik ganz klar zum Nachdenken anregt. Fazit: Mit "Inmitten der Nacht" gelingt Rumaan Alam ein faszinierender Roman mit einer wichtigen Thematik. Einige Fragen blieben zwar offen aber ehrlich gesagt störte mich das nicht.

5

bedrückend gut

Ich habe selten ein Buch gelesen, das so sehr von seiner Atmosphäre lebt, wie "Inmitten der Nacht" denn die Geschichte an sich, ist nicht wirklich ... nennen wir es handlungsstark. Das geniale ist, wir bekommen immer wieder Häppchen an Wissen zugeworfen, die unsere Protagonisten, nicht haben. Wir haben also mehr Einblick in das Geschehen der Welt, als die Charaktere selbst. Das ist schon eine sehr coole Idee, denn sonst sind wir Leser, immer die, die "warten" müssen, bis jemand etwas preis gibt. Trotzdem war ich das gesamte Buch über unglaublich skeptisch, konnte niemanden vertrauen, nicht mal dem Autor. 😅 Was ist passiert? Ist überhaupt irgendetwas passiert? Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? Die Protagonisten sind nicht gerade sympathisch Zeitgenossen und trotzdem ist es unglaublich spannend, wie sie sich im laufe des Buches entwickeln und was diese Notsituation in jedem einzelnen auslöst. Hilflosigkeit, Kontrollverlust und Verunsicherung ließen sie (und auch mich) alle möglichen Gefühle durchleben. Der emotionslose, trockene Schreibstil erschafft eine (wie schon erwähnt) unglaublich dichte Atmosphäre. Dieses enge und bedrückende Gefühl, hat mich den ganzen Roman lang begleitet und ich hab es richtig gefeiert. ;) Nur ein Punkt hat mich etwas "gestört", einfach aus dem Grund weil ich komplett anders reagieren würde (glaub ich zumindest). Ich wäre VIEL früher losgefahren um zu gucken was abgeht. Ich könnte nicht rum sitzen und warten ohne irgendeine Gewissheit. Ich fand das Buch sehr gut und danke hiermit Herrn Barack Obama für seine tolle Empfehlung ;) Nein im Ernst, wir haben hier einen gesellschaftskritischen Roman, der unterschwelligen Rassismus und die Doppelmoral einer weißen Familie ans Tageslicht befördert. Der Menschen in einer Ausnahmesituation zeigt und zum nachdenken anregt, wie wir wohl handeln würden. Kann man auf jeden Fall lesen.

bedrückend gut
4.5

Was passiert, wenn plötzlich alles stillsteht? Ein fremdes Paar steht bei einer Familie im Urlaubsdomizil mitten in der Nacht vor der Tür – Stromausfall, kein Netz, kein Kontakt zur Außenwelt, merkwürdige Naturphänomene, Krankheitssymptome. Willkommen in einem stillen, psychologischen Ausnahmezustand.

Ich fand das Buch wirklich total genial. Es ist kein klassischer Thriller – sondern eine subtile, düstere Reise in unsere Abhängigkeiten, Ängste und Vorurteile. Ein Roman über Angst, Kontrolle, Rassismus und das Auseinanderfallen unserer scheinbar sicheren Welt. Geht die Story zunächst schleppend voran, schwillt die Geschichte mit jeder Seite mehr zu einer ausgereiften, spannenden Dystopie an. So baut auch die außergewöhnliche Schreibweise eine beklemmende Atmosphäre auf. Teilweise mit harter Sprache, dann wieder schon fast philosophisch, ist es mit dem allwissenden Erzähler als gut gewähltes Stilelement klug und fesselnd geschrieben. Die Bedrohung bleibt bis zum Ende vage – und genau das macht es so intensiv, die Unwissenheit der Protagonisten und das Halbwissen des Lesers. Mich hat es ein kleines bisschen an Enemy von Ian Reid erinnert und ist perfekt für Fans von ruhiger Spannung mit gesellschaftlichem Tiefgang.

Was passiert, wenn plötzlich alles stillsteht? 
Ein fremdes Paar steht bei einer Familie im Urlaubsdomizil mitten in der Nacht vor der Tür – Stromausfall, kein Netz, kein Kontakt zur Außenwelt, merkwürdige Naturphänomene, Krankheitssymptome. Willkommen in einem stillen, psychologischen Ausnahmezustand.
3

Dieses Buch ist seltsam: auf der einen Seite wahnsinnig gut geschrieben und man fühlt förmlich die Angst, die durch geschickten Einsatz von Sprache und dem Zeichnen von Ungewissheit fokussiert wird. Auf der anderen Seite, endet das Buch wahnsinnig unbefriedigend für mich. Ganz schlimme Kombi. Aber wahrscheinlich hat der Autor es genau daraus ausgelegt.

4

Nicht perfekt, aber konnte überzeugen! 🌿

— Ein sehr intensiver Roman, den man in möglichst kurzer Zeit lesen sollte, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Ich denke sobald zu viel Zeit dazwischen liegt beim Lesen, könnte er als zu langatmig empfunden werden. Es baut sich im Laufe des Buches ein Gefühl der Bedrohung auf, das der Leser zunächst nur in der Einbildung der Charaktere vermuten könnte - das aber allmählich sehr real wird. Für mich persönlich trifft das genau meinen Geschmack. Ich liebe "slow burn man weiß nicht was Sache ist" Mystery. 🍷 ⠀ — Grundsätzlich mochte ich den Schreibstil, hab aber das Gefühl gehabt, dass manche Sätze etwas gestellt wirkten. Als hätte der Autor zu lange drüber nachgedacht. Die Perspektivenwechsel innerhalb eines Kapitels empfand ich auch als störend und das Ende hätte für mich etwas länger sein können. 🌿 ⠀ — Sicher kein perfekter Roman, aber mich konnte er größtenteils abholen. ☁️ — 𝐁𝐄𝐖𝐄𝐑𝐓𝐔𝐍𝐆: 4 / 5 ✨️

Nicht perfekt, aber konnte überzeugen! 🌿

Schnell gelesen, nicht gelangweilt... Mehr kann ich gerade nicht dazu sagen...

3

Spannend aber was und wie?!

Es ist gut geschrieben, man kommt gut durch und will auch wirklich nicht aufhören aber irgendwie fehlt da was … Spoiler: wo ist das Ende? Was ist da passiert? Und hä? Help!

2

Was soll ich da jetzt denken

Ich weiß beim besten Willen nicht was ich von diesem Buch halten soll. Es hat mich ab einem gewissen Punkt schon sehr gefesselt und mich dazu verleitet Theorien aufzustellen. Aber das Ende dann ….. der Autor lässt es einfach so offen stehen….? Was zum Teufel war denn letztendlich der Auslöser für das ganze Chaos, wie geht es mit den Menschen dort weiter? Ich komme mit solchen Enden einfach ich zurecht und kann deswegen nur 2,5 Sterne geben. 🙈

5

So spannend. Man kann es kaum aus der Hand legen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Den Anfang fand ich wirklich, wirklich schlecht. Ich war sofort genervt vom Schreibstil. Fast jeder Satz ist geschmückt mit bildlichen Beschreibungen und Metaphern, die 1. viel zu viele und 2. unglaublich schlecht sind. Ich habe lange nicht mehr so oft mit den Augen gerollt bei einem Buch. Und dann passiert ewig nichts, trotzdem wird die "Handlung" so bedeutungsschwer aufgebauscht. Ich hatte ehrlich überlegt das Buch abzubrechen, aber da ich sowas nicht gerne mache, habe ich beschlossen es durchzuziehen. Und dann hat es mich echt gepackt. Die letzten 70 oder 80 Seiten fand ich wirklich spannend. Ich habe sie förmlich verschlungen. Vielleicht lag es daran, dass mehr geredet und weniger beschrieben wurde. Man weiß, es ist etwas passiert, der Autor deutet es aber immer nur an, oder streut es am Rande ein, so dass es verheißungsvoll mitschwankt in der Geschichte, die dann endlich Fahrt aufgenommen hatte. Man spürt die Verzweiflung und Einsamkeit der Personen förmlich. Der große Showdown bleibt aus, doch das passt zur Geschichte. Auf eine Sterne-Bewertung kann ich mich gerade nicht festlegen. Für eine gute Bewertung hat es einfach viel zu lange gebraucht und der Schreibstil war eben leider wirklich nichts für mich. Doch für 1 oder 2 Sterne hat mich der letzte Teil dann doch zu sehr gefesselt.

Darf in keinem Bücherregal fehlen!

Eine Familie( Amanda und Clay mit ihren beiden Kinder) aus der weißen unteren Mittelschicht ist auf dem Weg zu ihrem Sommerurlaub in Long Island. Über Airbnb haben sie ein Haus gemietet, etwas ab vom Schuss, die Hamptons sind leider unerschwinglich für sie. Dafür ist das Haus aber luxuriös ausgestattet und verspricht eine perfekte Urlaubswoche. Und genau so startet diese auch, alles scheint perfekt. Aber dann steht mitten in der Nacht ein schwarzes Paar vor der Tür, es sich als die Besitzer des Hauses vorstellen und behaupten, in New York wäre ein Stromausfall und irgendetwas würde nicht stimmen. Verifizieren lässt sich diese Aussage nicht, die Handys haben auf einmal keinen Empfang mehr, Radio und Fernseher senden nichts – und langsam macht sich eine unbestimmte Angst breit. Meine Meinung „Inmitten der Nacht“ ist mein erstes Buch von Rumann Alam und ich war von Anfang an begeistert von seiner Art zu erzählen. Alam schafft es, scheinbar Profanes so zu erzählen, dass es Gänsehaut erzeugt, mehr als jeder Thriller. Was genau passiert ist, wissen weder die Familien, noch der Leser. Aber als Leser ahnt man – im Gegensatz zu den Protagonisten – was los ist, gänzlich aufgeklärt wird es nie, aber das ist auch nicht notwendig. Die beiden Familien, die hier aufeinandertreffen, hätten sich wahrscheinlich ohne diese Katastrophe nie getroffen. Das wohlhabende ältere Ehepaar, welches durch harte Arbeit und Fleiß es zu etwas gebracht hat auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, die Familie, die zwar irgendwie zur Mittelschicht gehört, aber doch eher am unteren Ende dieser Schicht angesiedelt ist. Diese beiden Familien begleiten wir durch die nächsten, unsicheren Tage, in denen viele merkwürdige Dinge gesehen. Es ist faszinierend und spannend zu beobachten, wie sich die Protagonisten in dieser Extremsituation verändern und verhalten. Der Roman ist eine Dystopie und eine Sozialstudie, aber vor allem eine wahnsinnig gut erzählte Geschichte, die perfekt in die heutige Zeit passt. Fazit „Inmitten der Nacht“ ist ein unglaublich dichtes und spannendes Buch das man gelesen haben muss. Ich konnte und wollte es nicht aus der Hand legen, spannend und bedrückend gleicht der Roman fast einem Thriller! Ein Buch, welches in keinem Bücherregal fehlen sollte!

Darf in keinem Bücherregal fehlen!
3

Inmitten der Nacht ist mal wieder eines dieser Bücher, die ich nur sehr scher bewerten kann. Und es ist auch eines der Bücher, bei denen die Meinungen stark auseinandergehen. Ich bin weder besonders begeistert von dem Buch, noch finde ich es schlecht. Amanda und Clay verbringen ihren Urlaub mit ihren beiden Kindern in einem abgelegenen Haus auf Long Island. Am zweiten Abend tauchen überraschend die Eigentümer des Hauses auf und erzählen, dass es einen Stromausfall gegeben habe. Amanda und Clay sind zunächst skeptisch, laden die beiden aber doch ins Haus ein. Da Fernsehen, Radio und Internet ausgefallen sind, weiß niemand so genau, was draußen eigentlich passiert. Dann geschehen ein paar merkwürdige Dinge. Das Buch hatte meiner Meinung nach viel verschenktes Potenzial. Ich verstehe, dass es anders als herkömmliche Thriller oder Horrorgeschichten sein möchte und daher viele Dinge nur andeutungsweise erzählt. Auch der Blickwinkel ist gut gewählt, es geht nicht um irgendwelche Superhelden, die eine Katastrophe verhindern sollen, sondern um ganz normale Menschen. Die Reaktionen der Familien sind daher zunächst gut verständlich. Im letzten Drittel allerdings geschieht etwas mit dem Sohn und an diesem Punkt kann ich die Reaktion der Eltern nicht mehr nachvollziehen. Außerdem hätte ich erwartet, dass sich am Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenfügt, aber Fehlanzeige. Durch die kurzen Andeutungen zwischendurch kann man versuchen sich zusammenzureimen, was denn nun eigentlich passiert ist, aber eben auch nur ansatzweise. Als Buch funktioniert die Geschichte für mich nur bedingt. Als Film mit entsprechender Musik und gelungenen Bildern kann ich mir das Ganze jedoch sehr gut vorstellen.

4

Amanda und Clay haben mit ihren Kindern Rose und Archie ein abgelegenes Ferienhaus in Log Island gemietet, um dort einen ruhigen Urlaub zu verbringen. Doch auf einmal stehen Ruth und G.H. vor der Tür, die Hausbesitzer. Sie bitten um Unterschlupf und berichten Unglaubliches: In New York gab es einen Blackout, das Leben an der ganzen Ostküste ist lahmgelegt und aus Angst flohen die beiden in ihr Feriendomizil. Was ist in New York geschehen? Und können Amanda und Clay dem fremden Ehepaar wirklich vertrauen? Die Handlung von „Inmitten der Nacht“ wird von einem allwissenden Erzähler geschildert, der immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren hin- und herspringt und somit einen Einblick in die Psyche und Gedankenwelt jedes einzelnen von ihnen bietet. Das ist besonders interessant, weil so deutlich wird, mit welchen Vorurteilen sich die Erwachsenen gegenübertreten, während sich die beiden Teenager Rose und Archie nur wenig am nächtlichen Auftauchen ihrer Vermieter zu stören scheinen. Das Aufeinandertreffen der Familie mit dem Ehepaar ist umso brisanter, da die beiden Schwarz sind. Vor allem Amanda hat sofort Vorbehalte, fühlt sich bedroht und findet es noch dazu überhaupt nicht plausibel, dass „solche Leute“ genug Geld besitzen sollen, sich ein luxuriöses Ferienhaus zu leisten. Es reinigen? Ja, das macht in ihren Augen mehr Sinn. Umgekehrt hat jedoch auch Ruth jede Menge Vorbehalten gegen die reichen Weißen, ihren Lebensstil und ihre Erziehung. Definitiv ein interessanter Blick auf und Kommentar über die US-amerikanische Gesellschaft. Der Roman fand sich übrigens auf Barack Obamas Liste der besten Bücher 2021 wieder – was umso amüsanter ist, wenn man die Seitenbemerkungen zu seiner Präsidentschaft im Text kennt. „Inmitten der Nacht“ lies sich von Beginn an schwer einschätzen. Es begann wie ein Psychothriller, dann kamen immer mehr dystopische Elemente dazu (Stromausfall, keine Verbindung zur Außenwelt, Explosionen) bis alles schließlich beinahe in magischen Realismus überging (riesige Gruppen von Rehen und Flamingos im Garten, ausfallende Zähne). Das Ende bleibt dabei leider völlig offen.

4

Phasenweise etwas zu ausschweifend, aber das Ende fand ich besonders gut (weil reales Ende). Mehr wäre ein Spoiler.

1.5

So ein schlechtes Buch hab ich schon lange nicht mehr gelesen der Klappentext ist irreführend. Wieso schreibt man immer wieder nebenbei von Katastrophen die irgendwo passieren und die Protagonisten sind derweil in nen Ferienhaus das ergibt keinen Sinn es sollte halt nicht jeder ein Buch schreiben nur weil er denkt er könnte es. Das Buch wäre viel interessanter gewesen wären die Leute auch Mal raus gekommen und tatsächlich mit dem geschilderten Unfällen konfrontiert wurden dann das offen Ende der aller letzte Mist dieses Buch

5

Absolut überraschendes Highlight! Ich wusste nicht genau was ich von diesem Buch zu erwarten habe. Das war im Nachhinein auch gut so, da mich die Geschichte so absolut überraschen konnte! Der Schreibstil des Autors ist recht ungewöhnlich und es hat ein bisschen gedauert bis ich mich damit anfreunden konnte aber ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen! Es handelt sich defintiv nicht um ein "Gute Laune"- Buch und die Stimmung und die Geschichte werden mich noch lange beschäftigen!

3

Der Anfang gestaltet sich wirklich unfassbar schleppend. Amanda und Clay sind unerträglich, komplett unsympathisch und man fragt sich lange, in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln soll, was das Buch einem sagen will. Mit dem Auftauchen von G.H. und Ruth hab ich kurz geglaubt, die ersehnte Wendung würde eintreten, aber da habe ich mich zu früh gefreut, es ging zunächst genauso schleppend weiter. Nachdem man sich an den offenen, ständig zwischen den Figuren springenden Schreibstil gewöhnt hat und die Geschichte weiter ihren Lauf nimmt, gab es zwischenzeitlich einige Stellen, die sich doch interessant lasen und es kam etwas Spannung auf. Die Grundidee des Buchs gefällt mir an sich auch. Dystopisch und zeitgemäß. Wie aufgeschmissen würden wir selbst uns fühlen, wenn das Internet ausfällt, wir keinen Kontakt mehr nach außen aufnehmen können, völlig abgeschieden von der Zivilisation, ohne Informationen. Eine Frage, die sich einige vielleicht bereits gestellt haben, wenn man auf das aktuelle Weltgeschehen blickt. Eine stille Angst von vielen. Das hat das Ganze ziemlich erdrückend, schaurig und unheimlich gemacht. Zwischenzeitlich hat man beim Lesen Eindrücke aus der Außenwelt bekommen, die unseren Figuren verborgen blieben und man bekam ein paar Antworten, die gleichzeitig noch mehr Fragen aufgeworfen haben, von denen man dachte, man wird sie bis zum Schluss noch offenbart bekommen. Doch das ist nicht der Fall. Während ich auf der einen Seite verstehe, dass das genau der Sinn dieses Buchs ist, dass es gewollt mit offenen Fragen spielt, auf der Ungewissheit aufbaut, so fühlt man sich doch unbefriedigt, wenn man das letzte Kapitel beendet. Es fühlt sich einfach unvollständig an und am Ende stellt sich mir wieder die Frage vom Anfang: Was will mir das Buch sagen? Auch wenn ich im Verlauf der Geschichte eine vage Antwort darauf finden konnte, so bleibt es in der Umsetzung doch deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.

2

Die Katastrophe naht, die Weltordnung bricht zusammen und man ist aufgeschmissen ohne bekannte Lebensstrukturen. Es gibt einen "Elefanten im Raum", der aber nicht benannt werden kann oder darf. Spannende Grundidee, aber so sehr wiederholende Dialoge, die weder Erkenntnis noch Inhalt bringen, dass es anstrengend ist.

4

3.5* Ich fand die Idee der Geschichte sehr interessant. Es ist klar das etwas grosses, beängstigendes passiert ist aber man erfährt nie was genau. Dadurch entsteht Spannung und eine unbehagliche Atmosphäre. Während dem Lesen wollte ich das Buch dadurch kaum aus der Hand legen. Obwohl kaum etwas passiert werden die Reaktionen der Figuren und das unangenehme Gefühl immer stärker und ich wollte unbedingt wissen wie alles endet. Mit der Zeit wurde jedoch nicht nur klar, dass man keine Antwort auf die Frage was passiert ist erhalten würde, sondern auch die Figuren selbst nicht wirklich etwas unternehmen würden. Somit lies mich das Ende doch etwas enttäuscht zurück.

4

Fesselnd und bedrückend

Eine Familie aus New York verbringt ihren Urlaub in einem abgelegenen Luxushaus. Sie wollen einfach die Ruhe genießen, aber es kommt zu bestimmten Ereignissen, dessen Ursache eher ungeklärt bleibt. Man wird direkt in eine beklemmende und ungeheure Atmosphäre gezogen. Es war spannend zu lesen, wie verschiedene Menschen mit ihren Ängsten umgehen. Das Ende lässt viel Raum für Spekulationen und ist eher Geschmackssache.

5

4.5 Sterne "Das Besondere an der Finsternis ist ihre Seltenheit. Immer brennt irgendwo ein kleines Licht. Immer ist da ein Kontrast, damit man versteht: Hier ist es dunkel." Das New Yorker Ehepaar Amanda und Clay verbringt gemeinsam mit ihren zwei Teenager die Ferien in einem abgeschiedenen ländlichen Haus, gebucht über AirBnB. In der zweiten Urlaubsnacht steht plötzlich ein schwarzes Ehepaar vor der Tür, das behauptet, das Haus gehöre ihnen. Sie erzählen von Stromausfällen in New York. Gleichzeitig bricht auch auf dem Land Fernsehen und Internet zusammen. Wem kann man trauen und wie passen all die unerklärlichen Ereignisse ins Bild? Autor Rumaan Alam erzählt in seinem dystopischen Roman von der Hilflosigkeit seiner Charaktere angesichts von Isolation und dem Fehlen von Informationen und damit von Sicherheit. Dabei bringen vor Allem die immer wieder eingestreuten Hinweise und Andeutungen des auktorialen Erzählers ein Düsternis und Hoffnungslosigkeit in die Story die ich schlichtweg genial umgesetzt finde. Die ganze Zeit gärt eine unmerkliche Drohung, die quasi jede Handlung ad absurdum führt. Gerade diese unterschwellige Spannung hat das Buch für mich zu einem richtigen Pageturner gemacht. Ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen und war gefühlsmäßig voll in der Geschichte abgetaucht. Die Personen sind mir allerdings dabei alle nicht ganz nah gekommen und die ein oder andere Verhaltensweise finde ich unlogisch. Das Ende hat mich überraschend erwischt und ich hätte noch gerne so 50- 100 Seiten mehr gehabt um mit der Situation auch gedanklich ins Reine zu kommen. Man muss mit vielen Fragen und wenig Antworten rechnen und mit einer Geschichte die sich manchmal etwas in Details verliert aber wunderbar subtil mit vielen Zwischentönen erzählt wird. Ein sehr besonderer Roman der mich absolut gepackt hat

1.5

War echt Zeitverschwendung

Also, erstmal fande ich es sehr befremdlich, wie der Autor immer wieder den Körper einer 13 jährigen beschrieben hat und vorallem was für eine Obsession er mit der Sexualität der Teenager hatte. Die Charaktere waren alle sehr platt beschrieben und ich konnte mit keinen wirklich mitfühlen, weil sie so persönlichkeitslos waren. Das Buch sollte, glaube ich mal spannend sein, war es aber meiner Meinung nach nicht. Das Ende war komisch und das gesamte Buch konnte man nicht wirklich sagen was die Mission des Autors beim schreiben war. Achso und die deutsche Übersetzung fand ich jetzt auch nicht wirklich so schön zu lesen. 1.5 Sterne, ich kann es aber jedeM empfehlen der/ die eine Leselaute möchte :)

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I need an option to do 2.5 stars on here, because so many books end up with that rating for me. I was intrigued, the story creeped me out a little at times. I don't know how I feel about the ending and how everything got resolved. - 2.5 stars

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3

Naja...

Ich hab zuerst den Netflix Film gesehen, der mich neugierig auf das Buch gemacht hat. Der Film hat die Stimmung des Buches sehr gut eingefangen. Leider plätschert die Story vor sich hin, ist stellenweise langatmig. Das Ende ist sehr offen und bietet sehr viel Raum für Gedanken - oder einen Fortsetzungsfilm...

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I need an option to do 2.5 stars on here, because so many books end up with that rating for me. I was intrigued, the story creeped me out a little at times. I don't know how I feel about the ending and how everything got resolved. - 2.5 stars

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