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Description
Bringt eine Erbschaft den Sandmanns das Glück?
Für Tatjana, Nikolai und ihre zehnjährige Tochter Marie kommt sie fast überraschend: die Erbschaft von Tante Rose, die ihnen ein neues Leben ermöglicht. Aus der liebgewonnenen Altbauwohnung ziehen sie in Tante Roses Villa und in ein Viertel mit vermögenden Nachbarn, die alle Geheimnisse zu haben scheinen. Was zunächst anmutet wie die Erfüllung eines Traums, stellt die Familie bald auf eine schwere Probe.
Literarisch raffiniert und mit feinem Gespür für seine Figuren und ihre Lebenswelten erzählt Georg Oswald von schlummernden Sehnsüchten und platzenden Illusionen. Eine Parabel unserer Zeit.
»Oswalds Stärke liegt darin, dass er das gesellschaftliche Milieu seiner Figuren sehr gut kennt.« SZ
»Eine ruhig und fein erzählte Geschichte mit einem bösen doppelten Boden.« Elke Heidenreich, Kölner Stadtanzeiger
»Georg M. Oswald benutzt literarisches Präzisionswerkzeug, um die Merkmale und die Unterschiede zwischen den Schichten fein herauszuarbeiten. Er zeigt auf amüsante und vor allem durch und durch wiedererkennbare Weise, dass sich ein Wechsel zwischen den Schichten auch heute noch nur mit erheblichem sozialem Getöse vollziehen lässt.« Juli Zeh, Podcast "Edle Federn"
»Zu seinen Stärken zählt die ironische Beschreibung einschlägiger Milieus sowie die Wandlung der Sandmanns von linksliberalen, engagierten Hipstern zu neuen Großbürgern.« WDR 3, Lesestoff
Book Information
Author Description
Georg M. Oswald, geboren 1963, arbeitet als Schriftsteller und Jurist in München. Seine Romane und Erzählungen zeigen ihn als gesellschaftskritischen Schriftsteller, sein erfolgreichster Roman »Alles was zählt«, ist mit dem International Prize ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt worden. Zuletzt erschienen von ihm der Roman »Vom Geist der Gesetze« und der Band »Wie war dein Tag, Schatz?«.
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Ein Roman der zum Nachdenken einlädt. Ist Geld alles? Was tun bei Reichtum? Eine Erbschaft samt Villa und Millionen muss man annehmen. ODER?
Für eine kleine Familie, bestehend aus Tatjana, Nikolai und der gemeinsamen Tochter Marie verändert sich auf einen Schlag alles. Das „alte“ Leben, dass sie kannten, ist plötzlich verschwunden. Hier denkt man vermutlich sofort an einen tragischen, schlimmen Schicksalsschlag. Doch dem ist nicht so. Tatjana hat plötzlich und unerwartet geerbt. Ihre Tante Rose ist verstorben. Das Verhältnis war so mittelmäßig, man hat ab und an voneinander gehört, die Lebenseinstellungen- und Ansichten waren einfach zu unterschiedlich. Aber so eine Erbschaft muss man doch annehmen, oder? Immerhin geht es hier um eine luxuriöse Villa, erbaut in den 1930er Jahren, einen Betrag in Millionenhöhe am Konto. Man wohnt nun in einem schicken Viertel der Stadt, die Tochter kann nun eine Privatschule besuchen, denn Geld ist ja nun genug vorhanden. Natürlich zieht man auch aus der kleinen beengten Wohnung aus, in der man eigentlich immer glücklich war, in der man sich wohlgefühlt hat. Das Verhältnis mit den Nachbarn ist noch etwas unterkühlt, aber das wird sich bestimmt noch legen. Ja, ganz bestimmt. Denn so macht man das. Wenn man so viel Geld, ein Haus und alle Möglichkeiten geschenkt bekommt, dann muss man diese doch annehmen? Auch wenn man früher eine komplett andere Einstellung zu vielen Themen hatte. Die guten Freunde, mit denen man sich immer prima verstanden hat, eben wegen der selben Ansichten, ach die werden das schon verstehen. Bestimmt werden Tatjana, Nikolai und Marie glücklich werden. Oder? Bei diesem Roman von Georg M. Oswald haben mich sofort das Cover und die Kurzbeschreibung angesprochen. Ich wusste hier nicht was auch mich zukommt, was mich in diesem Buch erwarten wird. Die ersten Seiten waren etwas holprig, danach nahm das Buch aber sehr an Fahrt und auch an Tiefe zu. Schnell ist man Mitten im Geschehen. Die Gedanken rasen. Wie würde ich handeln? Wie würde ich mich fühlen? Alles, was mir lieb war, alles womit ich glücklich war, über den Haufen schmeißen? Für viel Geld und eine Villa? Dann wieder die Gedanken, man macht das doch so, ist ja klar. Dann eine gut platzierte Wendung, die alles sofort in Frage stellt, wie verhält man sich nun richtig? Was ist richtig und falsch? Wie weit sollte man sich selbst verlieren? Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr stimmig und gut zu lesen. Dieser Roman lädt zum Nachdenken ein. Zum Nachdenken darüber, ob Geld und Reichtum alles ist. Das Ende des Buches, lies mich eine Zeitlang etwas ratlos zurück, doch ich denke, der Autor regt auch hier wieder zum Nachdenken an.
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Bringt eine Erbschaft den Sandmanns das Glück?
Für Tatjana, Nikolai und ihre zehnjährige Tochter Marie kommt sie fast überraschend: die Erbschaft von Tante Rose, die ihnen ein neues Leben ermöglicht. Aus der liebgewonnenen Altbauwohnung ziehen sie in Tante Roses Villa und in ein Viertel mit vermögenden Nachbarn, die alle Geheimnisse zu haben scheinen. Was zunächst anmutet wie die Erfüllung eines Traums, stellt die Familie bald auf eine schwere Probe.
Literarisch raffiniert und mit feinem Gespür für seine Figuren und ihre Lebenswelten erzählt Georg Oswald von schlummernden Sehnsüchten und platzenden Illusionen. Eine Parabel unserer Zeit.
»Oswalds Stärke liegt darin, dass er das gesellschaftliche Milieu seiner Figuren sehr gut kennt.« SZ
»Eine ruhig und fein erzählte Geschichte mit einem bösen doppelten Boden.« Elke Heidenreich, Kölner Stadtanzeiger
»Georg M. Oswald benutzt literarisches Präzisionswerkzeug, um die Merkmale und die Unterschiede zwischen den Schichten fein herauszuarbeiten. Er zeigt auf amüsante und vor allem durch und durch wiedererkennbare Weise, dass sich ein Wechsel zwischen den Schichten auch heute noch nur mit erheblichem sozialem Getöse vollziehen lässt.« Juli Zeh, Podcast "Edle Federn"
»Zu seinen Stärken zählt die ironische Beschreibung einschlägiger Milieus sowie die Wandlung der Sandmanns von linksliberalen, engagierten Hipstern zu neuen Großbürgern.« WDR 3, Lesestoff
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Author Description
Georg M. Oswald, geboren 1963, arbeitet als Schriftsteller und Jurist in München. Seine Romane und Erzählungen zeigen ihn als gesellschaftskritischen Schriftsteller, sein erfolgreichster Roman »Alles was zählt«, ist mit dem International Prize ausgezeichnet und in zehn Sprachen übersetzt worden. Zuletzt erschienen von ihm der Roman »Vom Geist der Gesetze« und der Band »Wie war dein Tag, Schatz?«.
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Ein Roman der zum Nachdenken einlädt. Ist Geld alles? Was tun bei Reichtum? Eine Erbschaft samt Villa und Millionen muss man annehmen. ODER?
Für eine kleine Familie, bestehend aus Tatjana, Nikolai und der gemeinsamen Tochter Marie verändert sich auf einen Schlag alles. Das „alte“ Leben, dass sie kannten, ist plötzlich verschwunden. Hier denkt man vermutlich sofort an einen tragischen, schlimmen Schicksalsschlag. Doch dem ist nicht so. Tatjana hat plötzlich und unerwartet geerbt. Ihre Tante Rose ist verstorben. Das Verhältnis war so mittelmäßig, man hat ab und an voneinander gehört, die Lebenseinstellungen- und Ansichten waren einfach zu unterschiedlich. Aber so eine Erbschaft muss man doch annehmen, oder? Immerhin geht es hier um eine luxuriöse Villa, erbaut in den 1930er Jahren, einen Betrag in Millionenhöhe am Konto. Man wohnt nun in einem schicken Viertel der Stadt, die Tochter kann nun eine Privatschule besuchen, denn Geld ist ja nun genug vorhanden. Natürlich zieht man auch aus der kleinen beengten Wohnung aus, in der man eigentlich immer glücklich war, in der man sich wohlgefühlt hat. Das Verhältnis mit den Nachbarn ist noch etwas unterkühlt, aber das wird sich bestimmt noch legen. Ja, ganz bestimmt. Denn so macht man das. Wenn man so viel Geld, ein Haus und alle Möglichkeiten geschenkt bekommt, dann muss man diese doch annehmen? Auch wenn man früher eine komplett andere Einstellung zu vielen Themen hatte. Die guten Freunde, mit denen man sich immer prima verstanden hat, eben wegen der selben Ansichten, ach die werden das schon verstehen. Bestimmt werden Tatjana, Nikolai und Marie glücklich werden. Oder? Bei diesem Roman von Georg M. Oswald haben mich sofort das Cover und die Kurzbeschreibung angesprochen. Ich wusste hier nicht was auch mich zukommt, was mich in diesem Buch erwarten wird. Die ersten Seiten waren etwas holprig, danach nahm das Buch aber sehr an Fahrt und auch an Tiefe zu. Schnell ist man Mitten im Geschehen. Die Gedanken rasen. Wie würde ich handeln? Wie würde ich mich fühlen? Alles, was mir lieb war, alles womit ich glücklich war, über den Haufen schmeißen? Für viel Geld und eine Villa? Dann wieder die Gedanken, man macht das doch so, ist ja klar. Dann eine gut platzierte Wendung, die alles sofort in Frage stellt, wie verhält man sich nun richtig? Was ist richtig und falsch? Wie weit sollte man sich selbst verlieren? Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr stimmig und gut zu lesen. Dieser Roman lädt zum Nachdenken ein. Zum Nachdenken darüber, ob Geld und Reichtum alles ist. Das Ende des Buches, lies mich eine Zeitlang etwas ratlos zurück, doch ich denke, der Autor regt auch hier wieder zum Nachdenken an.






