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Wenn Toxic Romance plötzlich nur noch toxisch ist und der Plot im Safe House verschwindet. 🫠
Achtung, diese Rezension kommt nicht ohne Spoiler aus. Und nach Seite 210 war für mich endgültig Schluss. DNF. 📚✋ Meine Güte, das war absolut nicht meins. Zwischen haufenweise Klischees, intensiven Wortwiederholungen und Charakteren ohne roten Faden, hatte mich die Geschichte einfach verloren. Maria wächst als Tochter eines Dons derart eingeschränkt auf, dass sie praktisch nur Zuhause und in der Kirche existieren darf. Natürlich ist sie noch Jungfrau. Natürlich hat sie aber durch Telenovelas bereits ein komplettes Expertenstudium in Sachen Leidenschaft abgeschlossen. Klar. Absolut glaubwürdig. 🤣 Ihr Vater schlägt sie regelmäßig brutal, jeder weiß davon, aber niemand greift ein, weil er eben „der Boss“ ist. Dann taucht Salvatore auf, der Freund aus Kindheitstagen, rettet sie bei einem Angriff der Feinde und bringt sie in ein Safe House. Dort entdeckt er ihre blauen Flecken, ist zutiefst schockiert, schwört Rache und wirkt kurz so, als würde jetzt endlich irgendeine emotionale Tiefe entstehen. Nur um ihr im nächsten Moment wortwörtlich den Hintern zu versohlen, weil sie frech geworden ist. 🤦♀️ Die Anziehung ist natürlich sofort da. Aber Salvatore ist ja „einer von den Guten“, also möchte er selbstverständlich erst heiraten, bevor er ihre Jungfräulichkeit nimmt. Gleichzeitig erklärt uns das Buch aber auch, dass Frauen für ihn bisher nur ein netter Zeitvertreib waren und romantische Liebe quasi ein Fremdwort ist. Diese moralische Ehrenmann-Nummer hielt ungefähr drei Kapitel und zwei Atemzüge durch. Danach wird bereits an Tag zwei herumgeknutscht knklusive "du gehörst mir" an Tag drei wird schon ihre Jungfräulichkeit „geschmeckt“. Ja. Genau so steht es da. Offenbar hat Unschuld neuerdings ein eigenes Aroma. 😭 An Tag vier spricht man dann von Liebe. An Tag fünf wird dann geheiratet, damit endlich gevögelt werden kann. 🙄 Und selbst da schafft das Buch es nicht, irgendeine Form von emotionaler Intimität aufzubauen. Stattdessen wird alles möglichst dominant, hart und schmerzhaft dargestellt. Besonders unangenehm fand ich dabei, dass Salvatore es erregend findet, wenn sie Schmerzen hat. Eine Frau, die jahrelang misshandelt wurde. Da saß ich wirklich nur noch da und dachte: Wer hat entschieden, dass DAS romantisch sein soll? 🙃 Aber Maria weiß natürlich trotzdem sofort, dass sie ihm bedingungslos vertrauen kann. Und obwohl sie angeblich völlig abgeschirmt aufgewachsen ist, kennt sie plötzlich exakt ihre Vorlieben. Natürlich inklusive des obligatorischen klischeehaften, übermächtigen, kilometerlangen uuuuunheimlichen dicken schw..... Das Buch hat wirklich keine einzige Gelegenheit ausgelassen, jedes mögliche Dark-Romance-Klischee einmal komplett durch den Fleischwolf zu drehen. 😮💨 Irgendwann bestand die Handlung dann gefühlt nur noch aus Sexszenen und hitzigen Blicken, während die Mafia-Thematik immer weiter in den Hintergrund gerückt ist. Bis auf den Anfang kam davon kaum noch etwas an. Selbst der angepriesene Hund war bisher eher dekoratives Beiwerk als tatsächlicher Bestandteil der Geschichte. Das einzig wirklich Interessante war tatsächlich die Begegnung mit dem Erzfeind. Der Mann war so irre, dass er als Einziger überhaupt sowas wie Charakter hatte. Traurig, wenn der psychopathische Gegner plötzlich die spannendste Person im Raum ist. 😅
May 27, 2026
Wenn Toxic Romance plötzlich nur noch toxisch ist und der Plot im Safe House verschwindet. 🫠
Achtung, diese Rezension kommt nicht ohne Spoiler aus. Und nach Seite 210 war für mich endgültig Schluss. DNF. 📚✋ Meine Güte, das war absolut nicht meins. Zwischen haufenweise Klischees, intensiven Wortwiederholungen und Charakteren ohne roten Faden, hatte mich die Geschichte einfach verloren. Maria wächst als Tochter eines Dons derart eingeschränkt auf, dass sie praktisch nur Zuhause und in der Kirche existieren darf. Natürlich ist sie noch Jungfrau. Natürlich hat sie aber durch Telenovelas bereits ein komplettes Expertenstudium in Sachen Leidenschaft abgeschlossen. Klar. Absolut glaubwürdig. 🤣 Ihr Vater schlägt sie regelmäßig brutal, jeder weiß davon, aber niemand greift ein, weil er eben „der Boss“ ist. Dann taucht Salvatore auf, der Freund aus Kindheitstagen, rettet sie bei einem Angriff der Feinde und bringt sie in ein Safe House. Dort entdeckt er ihre blauen Flecken, ist zutiefst schockiert, schwört Rache und wirkt kurz so, als würde jetzt endlich irgendeine emotionale Tiefe entstehen. Nur um ihr im nächsten Moment wortwörtlich den Hintern zu versohlen, weil sie frech geworden ist. 🤦♀️ Die Anziehung ist natürlich sofort da. Aber Salvatore ist ja „einer von den Guten“, also möchte er selbstverständlich erst heiraten, bevor er ihre Jungfräulichkeit nimmt. Gleichzeitig erklärt uns das Buch aber auch, dass Frauen für ihn bisher nur ein netter Zeitvertreib waren und romantische Liebe quasi ein Fremdwort ist. Diese moralische Ehrenmann-Nummer hielt ungefähr drei Kapitel und zwei Atemzüge durch. Danach wird bereits an Tag zwei herumgeknutscht knklusive "du gehörst mir" an Tag drei wird schon ihre Jungfräulichkeit „geschmeckt“. Ja. Genau so steht es da. Offenbar hat Unschuld neuerdings ein eigenes Aroma. 😭 An Tag vier spricht man dann von Liebe. An Tag fünf wird dann geheiratet, damit endlich gevögelt werden kann. 🙄 Und selbst da schafft das Buch es nicht, irgendeine Form von emotionaler Intimität aufzubauen. Stattdessen wird alles möglichst dominant, hart und schmerzhaft dargestellt. Besonders unangenehm fand ich dabei, dass Salvatore es erregend findet, wenn sie Schmerzen hat. Eine Frau, die jahrelang misshandelt wurde. Da saß ich wirklich nur noch da und dachte: Wer hat entschieden, dass DAS romantisch sein soll? 🙃 Aber Maria weiß natürlich trotzdem sofort, dass sie ihm bedingungslos vertrauen kann. Und obwohl sie angeblich völlig abgeschirmt aufgewachsen ist, kennt sie plötzlich exakt ihre Vorlieben. Natürlich inklusive des obligatorischen klischeehaften, übermächtigen, kilometerlangen uuuuunheimlichen dicken schw..... Das Buch hat wirklich keine einzige Gelegenheit ausgelassen, jedes mögliche Dark-Romance-Klischee einmal komplett durch den Fleischwolf zu drehen. 😮💨 Irgendwann bestand die Handlung dann gefühlt nur noch aus Sexszenen und hitzigen Blicken, während die Mafia-Thematik immer weiter in den Hintergrund gerückt ist. Bis auf den Anfang kam davon kaum noch etwas an. Selbst der angepriesene Hund war bisher eher dekoratives Beiwerk als tatsächlicher Bestandteil der Geschichte. Das einzig wirklich Interessante war tatsächlich die Begegnung mit dem Erzfeind. Der Mann war so irre, dass er als Einziger überhaupt sowas wie Charakter hatte. Traurig, wenn der psychopathische Gegner plötzlich die spannendste Person im Raum ist. 😅
May 27, 2026









