In der Ruhe liegt der Wahnsinn
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Description
"Ich war mit einem Plan hergekommen - zehn langweilige Tage sitzen, darüber nachdenken, wie toll ich war, darüber nachdenken, wie meine Beziehung zu Evelyn in die Brüche gegangen war, nach Hause fahren und alles in Ordnung bringen , aber wie der Philosoph Mike Tyson einmal sagte: "Jeder hat einen Plan, bis er eins aufs Maul bekommt."
Adam und Evelyn stecken in einer Sackgasse, ihre Beziehung droht ihnen zu entgleiten. Hinter seinem Rücken meldet sie ihn für ein Vipassana-Retreat an: Zehn Tage Schweigen, zehn Tage Meditieren, zwölf Stunden am Tag! Ohne Bücher, ohne Handy, ohne Internet! Was in diesen zehn Tagen passiert, hat das Zeug dazu, sein Leben umzukrempeln wenn er nur alles überlebt ...
In seinem schonungslos offenen, komischen und berührenden Buch nimmt Adam Fletcher uns mit auf einen Roadtrip ohne Reiseversicherung: ins eigene Innere, wo er schließlich lernt, sich selbst zuzuhören und wieder hinaus, zu den Menschen und zur Liebe seines Lebens.
"Und das war bloß der erste Tag. Mein Körper schrie mich an, ich solle weglaufen. Mein Geist stimmte nachdrücklich zu. Die beiden waren ein erstklassiges Team." Adam Fletchers irre Story über sein Meditations-Retreat Zehn Tage Schweigen, ohne Handy, ohne Internet: Ein Selbstversuch Mit britischem Humor geschrieben und tief berührend Eine Reise zu mehr Empathie mit anderen und mit sich selbst
Book Information
Author Description
Adam Fletcher, 1983 in England geboren, lebt seit 2010 in Berlin. Nachdem er die halbe Welt bereist hatte, stand ihm seine größte Reise noch bevor: die Reise zu sich selbst. Von ihr erzählt er in seinem neuen Buch. Bei C.H.Beck erschienen seine Kultbücher "Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten. Eine Anleitung von Apfelsaftschorle bis Tschüss" (15. Aflg. 2023) und "So Sorry. Ein Brite erklärt sein komisches Land" (3. Aflg. 2022).
Posts
Sternebewertung fiktiv
Adam Fletcher nimmt uns in seinem Buch „In der Ruhe liegt der Wahnsinn“ mit auf eine skurrile und urkomische Reise durch ein zehntägiges Vipassana-Retreat. Was zunächst wie eine harmlose Beziehungstherapie klingt, denn seine Partnerin schickt ihn zur Meditation, um ihre Beziehung zu retten, entwickelt sich schnell zu einem existenziellen Abenteuer voller innerer Monologe, absurder Begegnungen und intensiver Selbstreflexion. Fletcher beschreibt das Retreat mit einer Mischung aus Ironie, Ehrlichkeit und Wortwitz. Seine Mitstreiter, von Meditations-Neulingen bis zu den erfahrenen Wiederholungstätern, sorgen für eine bunte Mischung an Anekdoten. Doch trotz aller humorvollen Beobachtungen stellt sich mit der Zeit eine gewisse Ernsthaftigkeit ein. Die Stille wird nicht nur zur Herausforderung, sondern auch zur Möglichkeit der Selbsterkenntnis , wenn auch nicht immer auf die angenehmste Weise. Besonders stark ist die Art und Weise, wie Fletcher die Spannung zwischen Komik und Tiefgang balanciert. Einerseits bringt er uns zum Lachen, wenn er über die Absurdität der Situation reflektiert, andererseits stellt er Fragen, die auch über seine persönliche Erfahrung hinausgehen: Wer bin ich eigentlich ohne Ablenkung? Und kann man sich selbst wirklich entkommen? Das Buch ist kein typischer Ratgeber oder eine spirituelle Anleitung, sondern ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht mit philosophischem Unterton. Wer Meditation und Achtsamkeit einmal aus einer ungewohnten Perspektive betrachten möchte und dabei gerne lacht, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Allerdings ist es sicherlich nicht für jeden etwas, wer eine tief spirituelle Auseinandersetzung oder eine ernste Abhandlung über Vipassana erwartet, wird hier nicht fündig. Doch für alle, die Lust auf eine humorvolle, ehrliche und reflektierte Lektüre haben, ist es eine klare Empfehlung.
Interessant und etwas verwirrend
„In der Ruhe liegt der Wahnsinn” bietet intime und humorvolle Einblicke in Adam Fletchers Privatleben und seine Erfahrungen in einem Schweige-Retreat. Die Einblicke in den Ablauf eines Schweige-Retreats und speziell die Vipassana-Meditation fand ich sehr faszinierend. So einen straffen Zeitplan und tatsächlich so viel Meditation hätte ich mir gar nicht vorgestellt. Da Fletcher von seiner Partnerin dort angemeldet wurde, landet er eher unfreiwillig dort und das spürt man beim Lesen auch. Mit der Zeit lässt er sich jedoch immer mehr darauf ein und gewinnt erstaunliche Erkenntnisse über sich selbst. Ich bewundere, wie offen Fletcher über seine inneren Dämonen spricht und wie er uns an seinen aufwühlenden Erfahrungen teilhaben lässt. Für meinen Geschmack war das Buch jedoch etwas zu humorvoll, denn durch all die Einschübe und Wiederholungen gerade zu Beginn des Retreats geriet mein Lesefluss ins Stocken. Zudem wurde vieles bewusst überspitzt dargestellt, wo vielleicht etwas mehr Ernsthaftigkeit angebracht gewesen wäre. Die eingeschobenen Rückblenden im Privatleben erklären Fletchers schwierige Situation: Seine Frau und er verzweifeln an dem Versuch der Befruchtung und dies wirkt sich enorm auf deren Beziehung aus. Auch hier hat es mir manchmal ein wenig an Tiefgründigkeit gefehlt – es ist ein ernstes Thema, doch durch den Schreibstil konnte ich nicht so richtig mitfühlen. Insgesamt ist es ein interessantes Buch für jeden, der mal in ein Schweige-Retreat reinschnuppern möchte und auch gerne mehr über das Privatleben des Autors erfahren möchte.
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"Ich war mit einem Plan hergekommen - zehn langweilige Tage sitzen, darüber nachdenken, wie toll ich war, darüber nachdenken, wie meine Beziehung zu Evelyn in die Brüche gegangen war, nach Hause fahren und alles in Ordnung bringen , aber wie der Philosoph Mike Tyson einmal sagte: "Jeder hat einen Plan, bis er eins aufs Maul bekommt."
Adam und Evelyn stecken in einer Sackgasse, ihre Beziehung droht ihnen zu entgleiten. Hinter seinem Rücken meldet sie ihn für ein Vipassana-Retreat an: Zehn Tage Schweigen, zehn Tage Meditieren, zwölf Stunden am Tag! Ohne Bücher, ohne Handy, ohne Internet! Was in diesen zehn Tagen passiert, hat das Zeug dazu, sein Leben umzukrempeln wenn er nur alles überlebt ...
In seinem schonungslos offenen, komischen und berührenden Buch nimmt Adam Fletcher uns mit auf einen Roadtrip ohne Reiseversicherung: ins eigene Innere, wo er schließlich lernt, sich selbst zuzuhören und wieder hinaus, zu den Menschen und zur Liebe seines Lebens.
"Und das war bloß der erste Tag. Mein Körper schrie mich an, ich solle weglaufen. Mein Geist stimmte nachdrücklich zu. Die beiden waren ein erstklassiges Team." Adam Fletchers irre Story über sein Meditations-Retreat Zehn Tage Schweigen, ohne Handy, ohne Internet: Ein Selbstversuch Mit britischem Humor geschrieben und tief berührend Eine Reise zu mehr Empathie mit anderen und mit sich selbst
Book Information
Author Description
Adam Fletcher, 1983 in England geboren, lebt seit 2010 in Berlin. Nachdem er die halbe Welt bereist hatte, stand ihm seine größte Reise noch bevor: die Reise zu sich selbst. Von ihr erzählt er in seinem neuen Buch. Bei C.H.Beck erschienen seine Kultbücher "Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten. Eine Anleitung von Apfelsaftschorle bis Tschüss" (15. Aflg. 2023) und "So Sorry. Ein Brite erklärt sein komisches Land" (3. Aflg. 2022).
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Sternebewertung fiktiv
Adam Fletcher nimmt uns in seinem Buch „In der Ruhe liegt der Wahnsinn“ mit auf eine skurrile und urkomische Reise durch ein zehntägiges Vipassana-Retreat. Was zunächst wie eine harmlose Beziehungstherapie klingt, denn seine Partnerin schickt ihn zur Meditation, um ihre Beziehung zu retten, entwickelt sich schnell zu einem existenziellen Abenteuer voller innerer Monologe, absurder Begegnungen und intensiver Selbstreflexion. Fletcher beschreibt das Retreat mit einer Mischung aus Ironie, Ehrlichkeit und Wortwitz. Seine Mitstreiter, von Meditations-Neulingen bis zu den erfahrenen Wiederholungstätern, sorgen für eine bunte Mischung an Anekdoten. Doch trotz aller humorvollen Beobachtungen stellt sich mit der Zeit eine gewisse Ernsthaftigkeit ein. Die Stille wird nicht nur zur Herausforderung, sondern auch zur Möglichkeit der Selbsterkenntnis , wenn auch nicht immer auf die angenehmste Weise. Besonders stark ist die Art und Weise, wie Fletcher die Spannung zwischen Komik und Tiefgang balanciert. Einerseits bringt er uns zum Lachen, wenn er über die Absurdität der Situation reflektiert, andererseits stellt er Fragen, die auch über seine persönliche Erfahrung hinausgehen: Wer bin ich eigentlich ohne Ablenkung? Und kann man sich selbst wirklich entkommen? Das Buch ist kein typischer Ratgeber oder eine spirituelle Anleitung, sondern ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht mit philosophischem Unterton. Wer Meditation und Achtsamkeit einmal aus einer ungewohnten Perspektive betrachten möchte und dabei gerne lacht, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Allerdings ist es sicherlich nicht für jeden etwas, wer eine tief spirituelle Auseinandersetzung oder eine ernste Abhandlung über Vipassana erwartet, wird hier nicht fündig. Doch für alle, die Lust auf eine humorvolle, ehrliche und reflektierte Lektüre haben, ist es eine klare Empfehlung.
Interessant und etwas verwirrend
„In der Ruhe liegt der Wahnsinn” bietet intime und humorvolle Einblicke in Adam Fletchers Privatleben und seine Erfahrungen in einem Schweige-Retreat. Die Einblicke in den Ablauf eines Schweige-Retreats und speziell die Vipassana-Meditation fand ich sehr faszinierend. So einen straffen Zeitplan und tatsächlich so viel Meditation hätte ich mir gar nicht vorgestellt. Da Fletcher von seiner Partnerin dort angemeldet wurde, landet er eher unfreiwillig dort und das spürt man beim Lesen auch. Mit der Zeit lässt er sich jedoch immer mehr darauf ein und gewinnt erstaunliche Erkenntnisse über sich selbst. Ich bewundere, wie offen Fletcher über seine inneren Dämonen spricht und wie er uns an seinen aufwühlenden Erfahrungen teilhaben lässt. Für meinen Geschmack war das Buch jedoch etwas zu humorvoll, denn durch all die Einschübe und Wiederholungen gerade zu Beginn des Retreats geriet mein Lesefluss ins Stocken. Zudem wurde vieles bewusst überspitzt dargestellt, wo vielleicht etwas mehr Ernsthaftigkeit angebracht gewesen wäre. Die eingeschobenen Rückblenden im Privatleben erklären Fletchers schwierige Situation: Seine Frau und er verzweifeln an dem Versuch der Befruchtung und dies wirkt sich enorm auf deren Beziehung aus. Auch hier hat es mir manchmal ein wenig an Tiefgründigkeit gefehlt – es ist ein ernstes Thema, doch durch den Schreibstil konnte ich nicht so richtig mitfühlen. Insgesamt ist es ein interessantes Buch für jeden, der mal in ein Schweige-Retreat reinschnuppern möchte und auch gerne mehr über das Privatleben des Autors erfahren möchte.





