Immernacht
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Description
Book Information
Author Description
Ross MacKenzie wusste bereits mit 7 Jahren, dass er Schriftsteller werden wollte. Sein Roman »The Nowhere Emporium« wurde mit dem Blue Peter Best Story Award und dem Scottish Children's Book Award ausgezeichnet. MacKenzie arbeitet sowohl als Autor als auch als Graphikdesigner, und lebt mit seiner Frau, seinen Töchtern und einem Hund in der Nähe von Glasgow. @RossAuthor
Posts
Ein typisches Jugendbuch für jüngere Leserschaft. Das sollte man beim Lesen im Hinterkopf bewahren. Wunderbare Story.
Was für ein wundervolles Jugendbuch. Wir tauchen hier in eine ganz besondere Welt ein, die von Magie umgeben ist. In dieser Welt kämpft Lara, die Protagonistin, jeden Tag um ihr Überleben und geht dem Beruf Tosher nach. Das ist ein Beruf - der Begriff kommt aus dem Englischen - in dem man in der Kanalisation im Dreck wühlen muss, um was Wertvolles zu finden. Das bringt man zu Händlern und tauscht es gegen Geld ein. Besonders sticht der Schreibstil im Buch heraus und dazu die kurzen Kapitel, meistens unter 10 Seiten pro Kapitel. Jedoch ging es mir tatsächlich ab und zu doch zu schnell voran, was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um ein Jugendbuch für jüngere Leser handelt und die nicht überfordert werden dürfen. Insgesamt ein tolles Buch, mit starken Charakteren und einer tollen Welt. 9/10 ⭐ und eine Leseempfehlung von mir.

Ein schöner Fantasyroman, gerade durch seine einzigartige Atmosphäre und die Idee mit der Immernacht und der mutigen Protagonistin. Die Protagonistin war Lara Fox, ein dreizehnjähriges Mädchen das schon lange auf der Straße lebte als eine Tosherin, sie suchte in der Kanalisation nach wertvollen Gegenständen um sie verkaufen zu können. Sie war ein Charakter, den ich sofort mochte, sie war mutig und einfallsreich. Die Geschichte beleuchtete sie und auch weitere Charaktere abwechselnd und das war spannend, da man somit viel Einblick in die Charaktere und auch in die Welt und ihre Orte bekam. In die Stadt King‘s Haven und den Palast des Königs, den Turm der Magierin und das Armenviertel. Man bekam einen Einblick in das Schreiben eines Zaubers und den Zauberstabhain, das aussuchen und die Herstellung eines Zauberstabs und den Ursprung aller Magie, die es in der Welt gab, Hexenmagie und Weiße Magie. Die Menschen hatten Angst vor Magie, doch vor allem vor der Immernacht, eine dunkle Magie, die am Himmel war, das Sonnenlicht und die Sterne verschwinden ließ und somit alles in Dunkelheit tauchte. Da waren dunkle Kreaturen und das Löschen von Erinnerungen, die Stadt in Flammen und Chaos, die Geschichte bekam somit eine ganz neue Atmosphäre. Doch es gab in all der Dunkelheit auch Hoffnung. Da war ein Untergangszauber versteckt in einem Uhrwerkvogel in einem Kästchen. Und als dieses gefunden wurde, wendete sich die Geschichte noch einmal. Wendungen gab es ab da einige in dem Buch, mir persönlich waren es zu viele und zu viel Spannung, die zu schnell aufgebaut und ebenso schnell wieder aufgelöst wurde. Manche Charaktere waren mir außerdem zu sprunghaft in ihrem Verhalten und dem Sinneswandel und manchen Lösungen waren mir zu einfach. Das Ende war auch etwas zu schnell, ein paar Seiten mehr hätten glaube ich nicht geschadet. Dennoch war es sehr schön genauso wie die Themen der Geschichte. Es ging um Verpflichtung und Versprechen, um Freude und Freunde, um Angst aber auch um Liebe. Und um Bücher und über diese wurde gesagt: ,,Bücher sind magische Gegenstände. Nicht die Art, die einen Zauberstab oder einen Kessel benötigt. Eine andere Art Magie. Sie steckt in den Seiten, in den Wörtern. Eine gute Geschichte gräbt sich in dich hinein, wird ein Teil von dir, verändert wer du bist.“ Und auch diese Geschichte war ganz klar eine gute Geschichte.
Kampf gegen Immernacht Kurzbeschreibung Das Waisenkind Larabelle Fox ahnt nichts von der drohenden Gefahr, als es ein geheimnisvolles Holzkästchen aus den Abwässern fischt. Mrs Hester, die bösartige Beraterin des Königs und mächtigste Magierin des Reiches, ist fieberhaft auf der Suche nach diesem Schatz, denn es ist der Schlüssel zur Immernacht, die Dunkelheit über das Königreich bringen soll. Mrs Hester schickt einen Dschinn aus, der seine Freiheit nur wiedererlangt, wenn er das Kästchen mit dem Zauberspruch findet. Er verwandelt sich in einen Mann ohne Schatten und gerät bald auf Larabelles Spur … Eine magische Geschichte für alle Fantasy-Fans. Quelle: Verlag Cover Das Cover ist im Hintergrund sehr düster gehalten, da die nahende Dunkelheit eine Bedrohung darstellt und im Vordergrund ist der golden-feurige Uhrwerkvogel abgebildet und unter ihm die Lichter der Stadt. Einfach nur ein wunderschönes Buchcover. Protagonist, Antagonist und Nebenfiguren Larabelle ist eine Tosher (Kanalsammlerin) und immer auf der Suche nach neuen Schätzen. Als Waisenkind ist sie es gewohnt, sich durchzukämpfen und auf sich allein gestellt zu sein. Larabelle ist eine mutige Protagonistin und entdeckt eines Tages ein Holzkästchen, welches ihre gewohnte Welt verändern wird… Mrs. Hester ist die Magierin des Silberkönigs und verfolgt ihre eigenen Pläne. Dabei sind ihr die Konsequenzen, die durch ihr Handeln hervorgerufen werden, gänzlich egal. Schattenjack oder auch Dschinn folgt den Befehlen seiner Herrin, in diesem Fall Mrs. Hester. Die Aufträge, die er ausführt, dienen allein dem Zweck, dass er eines Tages seine Freiheit, die er sich herbeisehnt, wiedererlangt. Weitere Nebenfiguren sind authentisch beschrieben und gut gestaltet. Meine Meinung Das Buch ist aus wechselnden Perspektiven (personale Erzählperspektive) geschrieben, nicht nur aus die der Protagonistin Larabelle sowie der Antagonistin Mrs Hester, sondern auch aus Sicht verschiedener Nebenfiguren wie beispielsweise des Schattenjack. Diese Erzählform finde ich sehr schön, da man Einblicke erhält in viele Figuren und die Geschichte somit auch mehr Tiefe und Spannung bekommt. Der Spannungsbogen war die gesamte Zeit im Buch vorhanden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. „Immernacht“ ist ein sprachlich sehr ausdrucksstarkes Buch. Es ist sehr eindrucksvoll und bildgewaltig geschrieben. Auch die Fantasy in diesem Buch kommt nicht zu kurz. Die Form und Anwendung der Magie, die hier beschrieben wird, ist auch besonders und neuartig. Einziges Manko in diesem Buch ist, dass es teilweise sehr düstere und schreckliche Szenen gibt, die zwar nicht detailliert beschrieben, aber dennoch für 11-Jährige nicht unbedingt geeignet sind. Ich würde es eher für ältere Jugendliche und Erwachsene empfehlen. Mein Fazit Ein sehr starker Fantasyroman, den ich empfehlen kann für ältere Jugendliche und Erwachsene, die gerne Fantasy lesen. 4,5 Sterne
Seichte Kinder- und Jugendfantasy, ohne das Rad neu zu erfinden.
TW Blut, gore, Folter, Gewalt, fatphobia, Ableismus Joa, »Immernacht« ist ein solides Einstiegerfantasybuch, das sich bei den Ideen vieler bereits etablierter Welten bedient hat, aber damit immerhin nicht gänzlich in die Tonne gegriffen hat. Es war ganz gut zu lesen - ich hab’s in zwei Sitzungen á 175 Seiten gelesen - und hatte nicht die anspruchsvollsten Plottwists. Aber das soll’s ja auch nicht haben. Für das, für das es beworben wird, ist’s ausreichend, auch wenn es so wirkt, als wäre es nach dem „how to fantasy novel“ Lehrbuch geschrieben worden wäre. Meine Ausgabe der Übersetzung hatte einige Interpunktions- und Tempusfehler, über die ich nicht hinwegsehen kann. Alles in allem war’s halt ein Buch.

Das 13-jährige Waisenmädchen Larabelle Fox, genannt Lara, schlägt sich als Tosherin in den Abwasserkanälen von King's Haven durch. An ihre Eltern hat sie kaum eine Erinnerung, ihr einziger Freund ist der 10-jährige Joe, der allein mit seiner Großmutter lebt und dem sie alles über die Schatzsuche in den Katakomben der Stadt beigebracht hat. Doch dann geschehen viele Dinge auf einmal: Ein düsterer Mann ohne Schatten macht Jagd auf die Tosher und ein geheimnisvolles Kästchen. Die Beraterin des Silberkönigs, Mrs. Hester, schmiedet währenddessen einen Plan, den Regenten zu manipulieren und die Immernacht über das Land zu bringen. Beim Lesen ist recht schnell klar, dass Lara durch ihre Herkunft enger mit den Geschehnissen rund um die Immernacht verbunden ist, als sie ahnt, dennoch ist dem Autor eine durchaus spannende Geschichte gelungen. Die Handlung springt in kurzen Kapiteln von Figur zu Figur, egal auf welcher Seite diese stehen. Das ermöglicht zwar einen guten Rundumblick auf die Ereignisse, verhindert leider aber auch, dass man zu den Charakteren eine tiefere Bindung entwickelt. Selbst Protagonistin Lara bleibt über weite Strecken flach und blass. Dafür sind die fantastischen Elemente durchaus interessant: Magie und Technik scheinen sich miteinander verbunden zu haben, Stäbe werden mit Zaubern nachgeladen, als wären es Patronen. Hexerei ist verpöhnt und wird gefürchtet, während die Beraterin des Königs weiße Magier als seelenlose Sklaven hält. Darüber hinaus ist "Immernacht" inhaltlich jedoch nicht allzu komplex oder neuartig, bekannte Elemente wie die Auserwählte, die allein die Welt retten kann oder der Begleiter, der sich vom Konkurrenten zum Freund (oder mehr?) entwickelt, werden ausgiebig verwendet. Trotzdem ist das Buch von der ersten Seite an temporeich, es gibt keine überflüssigen Szenen oder unnötige Längen. Für ein Kinderbuch wird sogar nicht mit Blut und Tod gegeizt, so dass auch Erwachsene sich nicht über Belanglosigkeit beschweren können. Der Schluss ist rund und zufriedenstellend, auch wenn am Ende immer noch einige Schwierigkeiten für die Figuren bestehen. Aber ist nicht gerade das realistisch?
Eine spannende, doch zähe Reise Die Leseprobe zu diesem Buch hat mich einfach mega fasziniert! Ich musste es lesen, denn auch das Cover und der Klappentext haben es mir sofort angetan. Wir lernen Lara kennen, einem Waisenkind von der Straße, dass in der Kanalisation von King’s Haven nach Schätzen sucht. Sie hat einen Freund namens Joe, den sie „ausgebildet“ hat und der der zweitbeste Tosher der Stadt ist. Alles in allem, führt sie zwar ein beschwerliches, doch zufriedenes eben. Bis sie eines Tages Ratten gegen böse Jungs aufhetzen kann und merkwürdige Melodien durch ihren Körper fließen. Eine wundervolle Geschichte, die leider auch sehr zäh und langatmig ist. Man hätte das ganze locker um 100 Seiten kürzer machen können, denn es gibt wahnsinnig viele Details, die mich immer wieder aus der Geschichte geholt haben und mich aufgeregt haben. Allerdings geht es auch sehr düster zu, gerade wenn Schattenjack auf den Plan tritt und alles durcheinander bringen will. Dennoch ist es eine Geschichte mit viel Potenzial, das hier zum Glück auch genutzt wurde. Die Geschichte ist beendet, auch wenn ich mir eine Fortsetzung auf Laras Weg wünschen würde, denn sie steht noch am Anfang ihrer Magierkarriere und die verspricht riesig zu werden.
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Ross MacKenzie wusste bereits mit 7 Jahren, dass er Schriftsteller werden wollte. Sein Roman »The Nowhere Emporium« wurde mit dem Blue Peter Best Story Award und dem Scottish Children's Book Award ausgezeichnet. MacKenzie arbeitet sowohl als Autor als auch als Graphikdesigner, und lebt mit seiner Frau, seinen Töchtern und einem Hund in der Nähe von Glasgow. @RossAuthor
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Ein typisches Jugendbuch für jüngere Leserschaft. Das sollte man beim Lesen im Hinterkopf bewahren. Wunderbare Story.
Was für ein wundervolles Jugendbuch. Wir tauchen hier in eine ganz besondere Welt ein, die von Magie umgeben ist. In dieser Welt kämpft Lara, die Protagonistin, jeden Tag um ihr Überleben und geht dem Beruf Tosher nach. Das ist ein Beruf - der Begriff kommt aus dem Englischen - in dem man in der Kanalisation im Dreck wühlen muss, um was Wertvolles zu finden. Das bringt man zu Händlern und tauscht es gegen Geld ein. Besonders sticht der Schreibstil im Buch heraus und dazu die kurzen Kapitel, meistens unter 10 Seiten pro Kapitel. Jedoch ging es mir tatsächlich ab und zu doch zu schnell voran, was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um ein Jugendbuch für jüngere Leser handelt und die nicht überfordert werden dürfen. Insgesamt ein tolles Buch, mit starken Charakteren und einer tollen Welt. 9/10 ⭐ und eine Leseempfehlung von mir.

Ein schöner Fantasyroman, gerade durch seine einzigartige Atmosphäre und die Idee mit der Immernacht und der mutigen Protagonistin. Die Protagonistin war Lara Fox, ein dreizehnjähriges Mädchen das schon lange auf der Straße lebte als eine Tosherin, sie suchte in der Kanalisation nach wertvollen Gegenständen um sie verkaufen zu können. Sie war ein Charakter, den ich sofort mochte, sie war mutig und einfallsreich. Die Geschichte beleuchtete sie und auch weitere Charaktere abwechselnd und das war spannend, da man somit viel Einblick in die Charaktere und auch in die Welt und ihre Orte bekam. In die Stadt King‘s Haven und den Palast des Königs, den Turm der Magierin und das Armenviertel. Man bekam einen Einblick in das Schreiben eines Zaubers und den Zauberstabhain, das aussuchen und die Herstellung eines Zauberstabs und den Ursprung aller Magie, die es in der Welt gab, Hexenmagie und Weiße Magie. Die Menschen hatten Angst vor Magie, doch vor allem vor der Immernacht, eine dunkle Magie, die am Himmel war, das Sonnenlicht und die Sterne verschwinden ließ und somit alles in Dunkelheit tauchte. Da waren dunkle Kreaturen und das Löschen von Erinnerungen, die Stadt in Flammen und Chaos, die Geschichte bekam somit eine ganz neue Atmosphäre. Doch es gab in all der Dunkelheit auch Hoffnung. Da war ein Untergangszauber versteckt in einem Uhrwerkvogel in einem Kästchen. Und als dieses gefunden wurde, wendete sich die Geschichte noch einmal. Wendungen gab es ab da einige in dem Buch, mir persönlich waren es zu viele und zu viel Spannung, die zu schnell aufgebaut und ebenso schnell wieder aufgelöst wurde. Manche Charaktere waren mir außerdem zu sprunghaft in ihrem Verhalten und dem Sinneswandel und manchen Lösungen waren mir zu einfach. Das Ende war auch etwas zu schnell, ein paar Seiten mehr hätten glaube ich nicht geschadet. Dennoch war es sehr schön genauso wie die Themen der Geschichte. Es ging um Verpflichtung und Versprechen, um Freude und Freunde, um Angst aber auch um Liebe. Und um Bücher und über diese wurde gesagt: ,,Bücher sind magische Gegenstände. Nicht die Art, die einen Zauberstab oder einen Kessel benötigt. Eine andere Art Magie. Sie steckt in den Seiten, in den Wörtern. Eine gute Geschichte gräbt sich in dich hinein, wird ein Teil von dir, verändert wer du bist.“ Und auch diese Geschichte war ganz klar eine gute Geschichte.
Kampf gegen Immernacht Kurzbeschreibung Das Waisenkind Larabelle Fox ahnt nichts von der drohenden Gefahr, als es ein geheimnisvolles Holzkästchen aus den Abwässern fischt. Mrs Hester, die bösartige Beraterin des Königs und mächtigste Magierin des Reiches, ist fieberhaft auf der Suche nach diesem Schatz, denn es ist der Schlüssel zur Immernacht, die Dunkelheit über das Königreich bringen soll. Mrs Hester schickt einen Dschinn aus, der seine Freiheit nur wiedererlangt, wenn er das Kästchen mit dem Zauberspruch findet. Er verwandelt sich in einen Mann ohne Schatten und gerät bald auf Larabelles Spur … Eine magische Geschichte für alle Fantasy-Fans. Quelle: Verlag Cover Das Cover ist im Hintergrund sehr düster gehalten, da die nahende Dunkelheit eine Bedrohung darstellt und im Vordergrund ist der golden-feurige Uhrwerkvogel abgebildet und unter ihm die Lichter der Stadt. Einfach nur ein wunderschönes Buchcover. Protagonist, Antagonist und Nebenfiguren Larabelle ist eine Tosher (Kanalsammlerin) und immer auf der Suche nach neuen Schätzen. Als Waisenkind ist sie es gewohnt, sich durchzukämpfen und auf sich allein gestellt zu sein. Larabelle ist eine mutige Protagonistin und entdeckt eines Tages ein Holzkästchen, welches ihre gewohnte Welt verändern wird… Mrs. Hester ist die Magierin des Silberkönigs und verfolgt ihre eigenen Pläne. Dabei sind ihr die Konsequenzen, die durch ihr Handeln hervorgerufen werden, gänzlich egal. Schattenjack oder auch Dschinn folgt den Befehlen seiner Herrin, in diesem Fall Mrs. Hester. Die Aufträge, die er ausführt, dienen allein dem Zweck, dass er eines Tages seine Freiheit, die er sich herbeisehnt, wiedererlangt. Weitere Nebenfiguren sind authentisch beschrieben und gut gestaltet. Meine Meinung Das Buch ist aus wechselnden Perspektiven (personale Erzählperspektive) geschrieben, nicht nur aus die der Protagonistin Larabelle sowie der Antagonistin Mrs Hester, sondern auch aus Sicht verschiedener Nebenfiguren wie beispielsweise des Schattenjack. Diese Erzählform finde ich sehr schön, da man Einblicke erhält in viele Figuren und die Geschichte somit auch mehr Tiefe und Spannung bekommt. Der Spannungsbogen war die gesamte Zeit im Buch vorhanden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. „Immernacht“ ist ein sprachlich sehr ausdrucksstarkes Buch. Es ist sehr eindrucksvoll und bildgewaltig geschrieben. Auch die Fantasy in diesem Buch kommt nicht zu kurz. Die Form und Anwendung der Magie, die hier beschrieben wird, ist auch besonders und neuartig. Einziges Manko in diesem Buch ist, dass es teilweise sehr düstere und schreckliche Szenen gibt, die zwar nicht detailliert beschrieben, aber dennoch für 11-Jährige nicht unbedingt geeignet sind. Ich würde es eher für ältere Jugendliche und Erwachsene empfehlen. Mein Fazit Ein sehr starker Fantasyroman, den ich empfehlen kann für ältere Jugendliche und Erwachsene, die gerne Fantasy lesen. 4,5 Sterne
Seichte Kinder- und Jugendfantasy, ohne das Rad neu zu erfinden.
TW Blut, gore, Folter, Gewalt, fatphobia, Ableismus Joa, »Immernacht« ist ein solides Einstiegerfantasybuch, das sich bei den Ideen vieler bereits etablierter Welten bedient hat, aber damit immerhin nicht gänzlich in die Tonne gegriffen hat. Es war ganz gut zu lesen - ich hab’s in zwei Sitzungen á 175 Seiten gelesen - und hatte nicht die anspruchsvollsten Plottwists. Aber das soll’s ja auch nicht haben. Für das, für das es beworben wird, ist’s ausreichend, auch wenn es so wirkt, als wäre es nach dem „how to fantasy novel“ Lehrbuch geschrieben worden wäre. Meine Ausgabe der Übersetzung hatte einige Interpunktions- und Tempusfehler, über die ich nicht hinwegsehen kann. Alles in allem war’s halt ein Buch.

Das 13-jährige Waisenmädchen Larabelle Fox, genannt Lara, schlägt sich als Tosherin in den Abwasserkanälen von King's Haven durch. An ihre Eltern hat sie kaum eine Erinnerung, ihr einziger Freund ist der 10-jährige Joe, der allein mit seiner Großmutter lebt und dem sie alles über die Schatzsuche in den Katakomben der Stadt beigebracht hat. Doch dann geschehen viele Dinge auf einmal: Ein düsterer Mann ohne Schatten macht Jagd auf die Tosher und ein geheimnisvolles Kästchen. Die Beraterin des Silberkönigs, Mrs. Hester, schmiedet währenddessen einen Plan, den Regenten zu manipulieren und die Immernacht über das Land zu bringen. Beim Lesen ist recht schnell klar, dass Lara durch ihre Herkunft enger mit den Geschehnissen rund um die Immernacht verbunden ist, als sie ahnt, dennoch ist dem Autor eine durchaus spannende Geschichte gelungen. Die Handlung springt in kurzen Kapiteln von Figur zu Figur, egal auf welcher Seite diese stehen. Das ermöglicht zwar einen guten Rundumblick auf die Ereignisse, verhindert leider aber auch, dass man zu den Charakteren eine tiefere Bindung entwickelt. Selbst Protagonistin Lara bleibt über weite Strecken flach und blass. Dafür sind die fantastischen Elemente durchaus interessant: Magie und Technik scheinen sich miteinander verbunden zu haben, Stäbe werden mit Zaubern nachgeladen, als wären es Patronen. Hexerei ist verpöhnt und wird gefürchtet, während die Beraterin des Königs weiße Magier als seelenlose Sklaven hält. Darüber hinaus ist "Immernacht" inhaltlich jedoch nicht allzu komplex oder neuartig, bekannte Elemente wie die Auserwählte, die allein die Welt retten kann oder der Begleiter, der sich vom Konkurrenten zum Freund (oder mehr?) entwickelt, werden ausgiebig verwendet. Trotzdem ist das Buch von der ersten Seite an temporeich, es gibt keine überflüssigen Szenen oder unnötige Längen. Für ein Kinderbuch wird sogar nicht mit Blut und Tod gegeizt, so dass auch Erwachsene sich nicht über Belanglosigkeit beschweren können. Der Schluss ist rund und zufriedenstellend, auch wenn am Ende immer noch einige Schwierigkeiten für die Figuren bestehen. Aber ist nicht gerade das realistisch?
Eine spannende, doch zähe Reise Die Leseprobe zu diesem Buch hat mich einfach mega fasziniert! Ich musste es lesen, denn auch das Cover und der Klappentext haben es mir sofort angetan. Wir lernen Lara kennen, einem Waisenkind von der Straße, dass in der Kanalisation von King’s Haven nach Schätzen sucht. Sie hat einen Freund namens Joe, den sie „ausgebildet“ hat und der der zweitbeste Tosher der Stadt ist. Alles in allem, führt sie zwar ein beschwerliches, doch zufriedenes eben. Bis sie eines Tages Ratten gegen böse Jungs aufhetzen kann und merkwürdige Melodien durch ihren Körper fließen. Eine wundervolle Geschichte, die leider auch sehr zäh und langatmig ist. Man hätte das ganze locker um 100 Seiten kürzer machen können, denn es gibt wahnsinnig viele Details, die mich immer wieder aus der Geschichte geholt haben und mich aufgeregt haben. Allerdings geht es auch sehr düster zu, gerade wenn Schattenjack auf den Plan tritt und alles durcheinander bringen will. Dennoch ist es eine Geschichte mit viel Potenzial, das hier zum Glück auch genutzt wurde. Die Geschichte ist beendet, auch wenn ich mir eine Fortsetzung auf Laras Weg wünschen würde, denn sie steht noch am Anfang ihrer Magierkarriere und die verspricht riesig zu werden.












