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**4 von 5 Sternen – Eine charmante Reise zur Selbstfindung** In *Immer schön die Ballons halten* entführt Tobi Katze seine Leser auf eine erfrischend selbstironische und humorvolle Reise der Selbstfindung. Die Geschichte von Henriette Liebling, einer Frau, die in ihrem Leben festhängt und nach einem Ausweg sucht, berührt tief, ohne zu überladen oder zu pathetisch zu wirken. Henriette ist unzufrieden mit ihrem Leben – sie steckt in einem sicheren, aber langweiligen Job, lebt in einer sterilen Wohnung und führt eine eher monotone Beziehung. Ihre Reise zur Erkenntnis, dass das Leben, das sie führt, eigentlich nur Plan B ist, ist sowohl tiefgründig als auch amüsant. Tobi Katze gelingt es meisterhaft, Themen wie Erwachsenwerden, Selbstfindung und das Überdenken eigener Entscheidungen in eine Geschichte zu verpacken, die sowohl unterhaltsam als auch nachdenklich stimmt. Dabei gelingt es ihm, tiefgründige Themen auf eine zugängliche und oft humorvolle Weise zu behandeln, ohne dass sie schwer oder überintellektuell wirken. Gerade diese Mischung macht das Buch besonders ansprechend. Die Erzählweise ist erfrischend zynisch und sympathisch, und die Sprache ist voll von wunderbaren Bildern und Wortspielen, die es zu einem Vergnügen machen, dem Geschehen zu folgen. Es gibt zahlreiche Stellen, die einem das Gefühl geben, man müsste sie sich herausschreiben und für später aufbewahren. Besonders hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass der Autor eine weibliche Protagonistin in der Ich-Perspektive verkörpert, ohne je zu künstlich oder klischeehaft zu wirken. Zudem werden immer wieder gesellschaftliche Themen angesprochen, wie etwa Mansplaining oder die Stellung von Frauen in bestimmten Berufen – und das auf eine unaufgeregte, aber dennoch wichtige Weise. Die Themen des Buches sind nicht nur für Frauen von Bedeutung, sondern bieten auch Männern viele interessante Denkanstöße. Es ist ein Buch, das keine direkten Ratschläge gibt, aber durchaus dazu anregen kann, das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen. Die Erzählstimme ist dabei so charmant und angenehm, dass man das Buch gerne immer weiter liest. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass es in manchen Momenten etwas langatmig wird. Besonders in den ruhigeren Passagen hätte die Geschichte etwas mehr Tempo vertragen können. Dennoch überwiegt der Eindruck einer gelungenen Erzählung, die sowohl humorvoll als auch tiefgründig ist. Insgesamt ist *Immer schön die Ballons halten* ein gelungenes Werk über Selbstfindung, die Freude an den kleinen Dingen und das Akzeptieren der eigenen Unvollkommenheiten. Es ist ein Buch, das mit viel Humor und Herzlichkeit zeigt, dass der Weg zur eigenen Glückseligkeit oft über das Akzeptieren des Unperfekten führt. Empfehlenswert für all jene, die ein Buch suchen, das sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt.

Jan 21, 2025
**4 von 5 Sternen – Eine charmante Reise zur Selbstfindung** In *Immer schön die Ballons halten* entführt Tobi Katze seine Leser auf eine erfrischend selbstironische und humorvolle Reise der Selbstfindung. Die Geschichte von Henriette Liebling, einer Frau, die in ihrem Leben festhängt und nach einem Ausweg sucht, berührt tief, ohne zu überladen oder zu pathetisch zu wirken. Henriette ist unzufrieden mit ihrem Leben – sie steckt in einem sicheren, aber langweiligen Job, lebt in einer sterilen Wohnung und führt eine eher monotone Beziehung. Ihre Reise zur Erkenntnis, dass das Leben, das sie führt, eigentlich nur Plan B ist, ist sowohl tiefgründig als auch amüsant. Tobi Katze gelingt es meisterhaft, Themen wie Erwachsenwerden, Selbstfindung und das Überdenken eigener Entscheidungen in eine Geschichte zu verpacken, die sowohl unterhaltsam als auch nachdenklich stimmt. Dabei gelingt es ihm, tiefgründige Themen auf eine zugängliche und oft humorvolle Weise zu behandeln, ohne dass sie schwer oder überintellektuell wirken. Gerade diese Mischung macht das Buch besonders ansprechend. Die Erzählweise ist erfrischend zynisch und sympathisch, und die Sprache ist voll von wunderbaren Bildern und Wortspielen, die es zu einem Vergnügen machen, dem Geschehen zu folgen. Es gibt zahlreiche Stellen, die einem das Gefühl geben, man müsste sie sich herausschreiben und für später aufbewahren. Besonders hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass der Autor eine weibliche Protagonistin in der Ich-Perspektive verkörpert, ohne je zu künstlich oder klischeehaft zu wirken. Zudem werden immer wieder gesellschaftliche Themen angesprochen, wie etwa Mansplaining oder die Stellung von Frauen in bestimmten Berufen – und das auf eine unaufgeregte, aber dennoch wichtige Weise. Die Themen des Buches sind nicht nur für Frauen von Bedeutung, sondern bieten auch Männern viele interessante Denkanstöße. Es ist ein Buch, das keine direkten Ratschläge gibt, aber durchaus dazu anregen kann, das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen. Die Erzählstimme ist dabei so charmant und angenehm, dass man das Buch gerne immer weiter liest. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass es in manchen Momenten etwas langatmig wird. Besonders in den ruhigeren Passagen hätte die Geschichte etwas mehr Tempo vertragen können. Dennoch überwiegt der Eindruck einer gelungenen Erzählung, die sowohl humorvoll als auch tiefgründig ist. Insgesamt ist *Immer schön die Ballons halten* ein gelungenes Werk über Selbstfindung, die Freude an den kleinen Dingen und das Akzeptieren der eigenen Unvollkommenheiten. Es ist ein Buch, das mit viel Humor und Herzlichkeit zeigt, dass der Weg zur eigenen Glückseligkeit oft über das Akzeptieren des Unperfekten führt. Empfehlenswert für all jene, die ein Buch suchen, das sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt.
Jan 21, 2025








