Immer links vom Meer
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Description
Book Information
Author Description
Doris Hollnbuchner ist im Spätsommer der späten Siebziger zur Welt gekommen und schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie lebt in Graz, arbeitet als selbstständige Texterin und Übersetzerin, trinkt zu viel Kaffee und hat ein unerklärliches Faible für Einschübe in Klammern (warum auch immer). Das Weitwandern hat sie 2020 für sich entdeckt, als die geplante Spanienreise pandemiebedingt ins Wasser fallen musste und sie sich stattdessen mit ihrer Schwester vier Tage lang auf einen Pilgerweg begab. Das Wandern ist geblieben. In Spanien war sie immer noch nicht.
Posts
Ein toller Begleiter auf dem Path
Ich hab das Buch gelesen, während ich zum dritten Mal auf dem South West Coast Path unterwegs war. Es macht Spaß, zu lesen, was die Autorin auf den einzelne Strecken erlebt und vieles konnte ich sehr gut nachvollziehen (ja, Wanderer bekommen wirklich immer das oberste Zimmer, das nur über steile Stufen zu erreichen ist und ja, die Wegweiseer scheinen eher Empfehlungen zu sein, als sichere Entfernungsangaben). Das Buch lässt sich leicht lesen und am Ende habe ich mich total mitgefreut, als sie ihr Ziel erreicht hat. Mir hat gut gefallen, dass sie so ehrlich war, zuzugeben, dass ihr Leben danach eigentlich genauso weiterging wie vorher und nicht geschrieben hat, dass der Coastal Path sie komplett verändert hat, denn das Fernwandern macht keine neuen Menschen aus einem, aber es bringt ganz viel Ruhe, einen klaren Kopf und macht einfach glücklich. Mir persönlich kam die atemberaubende Landschaft Südenglands etwas zu kurz, die mich jedes Jahr aufs Neue umhaut, aber wenn man so lang auf dem Path unterwegs ist, wiederholt sich tatsächlich vieles ohne dabei jedoch an Faszination zu verlieren.
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Doris Hollnbuchner ist im Spätsommer der späten Siebziger zur Welt gekommen und schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Sie lebt in Graz, arbeitet als selbstständige Texterin und Übersetzerin, trinkt zu viel Kaffee und hat ein unerklärliches Faible für Einschübe in Klammern (warum auch immer). Das Weitwandern hat sie 2020 für sich entdeckt, als die geplante Spanienreise pandemiebedingt ins Wasser fallen musste und sie sich stattdessen mit ihrer Schwester vier Tage lang auf einen Pilgerweg begab. Das Wandern ist geblieben. In Spanien war sie immer noch nicht.
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Ein toller Begleiter auf dem Path
Ich hab das Buch gelesen, während ich zum dritten Mal auf dem South West Coast Path unterwegs war. Es macht Spaß, zu lesen, was die Autorin auf den einzelne Strecken erlebt und vieles konnte ich sehr gut nachvollziehen (ja, Wanderer bekommen wirklich immer das oberste Zimmer, das nur über steile Stufen zu erreichen ist und ja, die Wegweiseer scheinen eher Empfehlungen zu sein, als sichere Entfernungsangaben). Das Buch lässt sich leicht lesen und am Ende habe ich mich total mitgefreut, als sie ihr Ziel erreicht hat. Mir hat gut gefallen, dass sie so ehrlich war, zuzugeben, dass ihr Leben danach eigentlich genauso weiterging wie vorher und nicht geschrieben hat, dass der Coastal Path sie komplett verändert hat, denn das Fernwandern macht keine neuen Menschen aus einem, aber es bringt ganz viel Ruhe, einen klaren Kopf und macht einfach glücklich. Mir persönlich kam die atemberaubende Landschaft Südenglands etwas zu kurz, die mich jedes Jahr aufs Neue umhaut, aber wenn man so lang auf dem Path unterwegs ist, wiederholt sich tatsächlich vieles ohne dabei jedoch an Faszination zu verlieren.





