Im Schatten der Weiblichkeit
Softcover
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Description
Die Frage nach der Bedeutung und der Funktion produktiver aggressiver Impulse sowie ihrer Unbewußtmachung in der weiblichen Entwicklung durchzieht die hier vorgelegte Untersuchung. Es werden Mythen aggressionsloser Weiblichkeit, wie sie auch in feministischen Entwürfen tradiert werden, auf ihre abgewehrten Anteile befragt und ebenso die aus diesen Mythen folgenden Konsequenzen einer Polarität von weiblicher Bindung und männlicher Autonomie diskutiert. Gezeigt wird, wie die für eine aktive Selbst-Identifikation notwendigen aggressiven Impulse, Erlebnis- und Handlungsweisen abgewehrt, ausgeblendet, diskriminiert und schließlich als "böse" oder "zerstörend" abgewertet und gefürchtet werden. Dies geschieht bereits in der Interaktion mit der primären Bezugsperson - in der Regel der Mutter - und wird durch gesellschaftliche Zuschreibungen und Tabus verstärkt. Dieser Zugang dient nicht der Beschuldigung der Mutter und auch nicht der Psychologisierung der höchst politischen Geschlechterarrangements. Im Gegenteil, es wird ein Verständnis dafür entwickelt für die weibliche Verwicklung in das bestehende Arrangement und für die unbewußte Reproduktion eines bewußt bekämpften Verhältnisses. Das Aufdecken dieser Abwehr notwendiger aggressiver, auf Autonomie und Durchsetzung zielender Wünsche bei Mädchen ermöglicht eine Befreiung von inneren Behinderungen, die bislang zur Festigung äußerer Diskriminierung und Fesselung beitragen.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
320
Price
20.50 €
Description
Die Frage nach der Bedeutung und der Funktion produktiver aggressiver Impulse sowie ihrer Unbewußtmachung in der weiblichen Entwicklung durchzieht die hier vorgelegte Untersuchung. Es werden Mythen aggressionsloser Weiblichkeit, wie sie auch in feministischen Entwürfen tradiert werden, auf ihre abgewehrten Anteile befragt und ebenso die aus diesen Mythen folgenden Konsequenzen einer Polarität von weiblicher Bindung und männlicher Autonomie diskutiert. Gezeigt wird, wie die für eine aktive Selbst-Identifikation notwendigen aggressiven Impulse, Erlebnis- und Handlungsweisen abgewehrt, ausgeblendet, diskriminiert und schließlich als "böse" oder "zerstörend" abgewertet und gefürchtet werden. Dies geschieht bereits in der Interaktion mit der primären Bezugsperson - in der Regel der Mutter - und wird durch gesellschaftliche Zuschreibungen und Tabus verstärkt. Dieser Zugang dient nicht der Beschuldigung der Mutter und auch nicht der Psychologisierung der höchst politischen Geschlechterarrangements. Im Gegenteil, es wird ein Verständnis dafür entwickelt für die weibliche Verwicklung in das bestehende Arrangement und für die unbewußte Reproduktion eines bewußt bekämpften Verhältnisses. Das Aufdecken dieser Abwehr notwendiger aggressiver, auf Autonomie und Durchsetzung zielender Wünsche bei Mädchen ermöglicht eine Befreiung von inneren Behinderungen, die bislang zur Festigung äußerer Diskriminierung und Fesselung beitragen.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
320
Price
20.50 €



