Im Rausch der Stille
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Book Information
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>>Wir ähneln denen, die wir hassen, mehr als wir denken. Und deshalb glauben wir, dass wir denen, die wir lieben, nie ganz nah sind. ...<< "Im Rausch der Stille" von Albert Sanchez Pinol war für mich wenn ich ehrlich bin ein totaler Cover-Kauf und der Titel des Buches hat sich quasi in mein herz katapultiert! Ja, was soll ich sagen... das Buch war so ganz anders als erwartet! ich hatte hier eine feinfühlige sanfte Geschichte erwartet und es kam sowas von anders!!! Die Geschichte, die den Leser hier erwartet ist geprägt von der rauen See, der Düsternis und Einsamkeit. Gleichzeitig stehen phantastische Elemente hier sehr im Vordergrund, die das Ganze noch ein wenig unheimlicher gestalten, was mir persönlich gut gefallen hat! Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn sehr gefallen, da der Autor so einen poetischen Hauch mit fließen lies. Leider hat er das mit teilweisen vulgären Szenen und Bildern für mich total kaputt gemacht... Die Idee und die Tiefe der Geschichte, die Umgebung und Düsternis haben mir sehr gefallen, leider haben die Hormonausbrüche des Autors (kam mir zumindest so vor) leider alles echt zerstört, daher gibt's von mir nur 3/5✨
Aus diversen Gründen dürfte ich diesem Buch keine bessere Bewertung als einen Stern geben. Das fängt zunächst mit dem deutschen Buchtitel, dem Klappentext und die kurzen Zitate von Reviews auf dem Cover und Buchrücken an. Dort wird eine „spannende Liebesgeschichte“ versprochen und Yann Martel findet das Buch nicht nur „großartig“, sondern sogar „zärtlich“. Dazu eine naturschöne Klippenszenerie im Halbdunkel und der nichtssagende Buchtitel, der sowohl einen Rausch als auch Stille verspricht. Rein gar nichts davon ist zutreffend und dafür gehört der Fischer Verlag mit Verachtung gestraft. Es handelt sich hierbei nämlich weder um einen Abenteuer- noch um einen Liebesroman, sondern um eine metaphorisch überladene Horrorgeschichte mit expliziter Darstellung von sexueller und kriegerischer Gewalt. Der Titel im Original lautet übersetzt „Kalte Haut“, was viel besser die Situation auf der kleinen Insel beschreibt, auf der in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ein irischer Freiheitskämpfer an Land gebracht wird, um für ein Jahr das Wetter aufzuzeichnen. Die namenlose Insel nahe der Antarktis beherbergt einen Leuchtturm samt Wärter sowie eine Hütte für den Wetterbeobachter. Schon in der ersten Nacht wird der Protagonist in seiner Hütte von amphibienartigen Wesen überfallen. Im Folgenden findet er Zuflucht im Leuchtturm, auch wenn der bärbeißige, alte Wärter ihn nur ungern in seine Räume läßt, denn dieser verschrobene, dicke Mann hält sich eine solche Amphibienfrau als sogenanntes Maskottchen, welches er täglich mehrmals vergewaltigt. Es entwickelt sich im Verlauf des Buchs die allseits bekannte „Mein Geliebter Feind“ Geschichte, nur diesmal bezogen auf Wesen, denen die beiden Männer auf der Insel jegliche Existenzberechtigung absprechen. Fast jede Nacht überfallen die Froschwesen den Leuchtturm und werden dort von den Beiden routinemäßig massakriert. Wenn das Buch außerhalb der Gewaltszenen nicht so ansprechend geschrieben wäre, hätte ich aufgrund der Geschichte schon viel früher abgebrochen. Aber ich hegte immer noch die Hoffnung, dass sich am Ende die Liebesgeschichte durchsetzt. Liebe bedeutet hier für den Iren, dass er sich auch dem Maskottchen bedient und es nach Lust und Laune zum Sex hernimmt. Die Frage nach dem Einvernehmen wird erst gar nicht gestellt. Stattdessen setzt sich gegen Ende die Ansicht durch, dass die Kreaturen ja auch Lebewesen sind, die zu Emotionen neigen und mit denen eine friedliche Koexistenz möglich sein könnte. Ach was. Für diese platte, moralische Keule brauche ich keinen Horrorroman lesen, in dem das Blut in Strömen fließt. Xenophobie rechtfertigt über weite Strecken hier jedes asoziale, verbrecherische Verhalten. Zu allem Überfluss ist das Ende dann auch noch offen gehalten, um die Leserschaft zum eigenen Nachdenken anzuregen. Aber durch das detaillierte Beschreiben sämtlicher kriegerischer Handlungen ist mir nach 250 Seiten soviel Phantasie genommen worden, dass mich das Ende nur fragend zurückläßt. Schade, dabei war der Anfang der Geschichte vielversprechend, wofür es zumindest einen zweiten Stern gibt.
Aus diversen Gründen dürfte ich diesem Buch keine bessere Bewertung als einen Stern geben. Das fängt zunächst mit dem deutschen Buchtitel, dem Klappentext und die kurzen Zitate von Reviews auf dem Cover und Buchrücken an. Dort wird eine „spannende Liebesgeschichte“ versprochen und Yann Martel findet das Buch nicht nur „großartig“, sondern sogar „zärtlich“. Dazu eine naturschöne Klippenszenerie im Halbdunkel und der nichtssagende Buchtitel, der sowohl einen Rausch als auch Stille verspricht. Rein gar nichts davon ist zutreffend und dafür gehört der Fischer Verlag mit Verachtung gestraft. Es handelt sich hierbei nämlich weder um einen Abenteuer- noch um einen Liebesroman, sondern um eine metaphorisch überladene Horrorgeschichte mit expliziter Darstellung von sexueller und kriegerischer Gewalt. Der Titel im Original lautet übersetzt „Kalte Haut“, was viel besser die Situation auf der kleinen Insel beschreibt, auf der in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ein irischer Freiheitskämpfer an Land gebracht wird, um für ein Jahr das Wetter aufzuzeichnen. Die namenlose Insel nahe der Antarktis beherbergt einen Leuchtturm samt Wärter sowie eine Hütte für den Wetterbeobachter. Schon in der ersten Nacht wird der Protagonist in seiner Hütte von amphibienartigen Wesen überfallen. Im Folgenden findet er Zuflucht im Leuchtturm, auch wenn der bärbeißige, alte Wärter ihn nur ungern in seine Räume läßt, denn dieser verschrobene, dicke Mann hält sich eine solche Amphibienfrau als sogenanntes Maskottchen, welches er täglich mehrmals vergewaltigt. Es entwickelt sich im Verlauf des Buchs die allseits bekannte „Mein Geliebter Feind“ Geschichte, nur diesmal bezogen auf Wesen, denen die beiden Männer auf der Insel jegliche Existenzberechtigung absprechen. Fast jede Nacht überfallen die Froschwesen den Leuchtturm und werden dort von den Beiden routinemäßig massakriert. Wenn das Buch außerhalb der Gewaltszenen nicht so ansprechend geschrieben wäre, hätte ich aufgrund der Geschichte schon viel früher abgebrochen. Aber ich hegte immer noch die Hoffnung, dass sich am Ende die Liebesgeschichte durchsetzt. Liebe bedeutet hier für den Iren, dass er sich auch dem Maskottchen bedient und es nach Lust und Laune zum Sex hernimmt. Die Frage nach dem Einvernehmen wird erst gar nicht gestellt. Stattdessen setzt sich gegen Ende die Ansicht durch, dass die Kreaturen ja auch Lebewesen sind, die zu Emotionen neigen und mit denen eine friedliche Koexistenz möglich sein könnte. Ach was. Für diese platte, moralische Keule brauche ich keinen Horrorroman lesen, in dem das Blut in Strömen fließt. Xenophobie rechtfertigt über weite Strecken hier jedes asoziale, verbrecherische Verhalten. Zu allem Überfluss ist das Ende dann auch noch offen gehalten, um die Leserschaft zum eigenen Nachdenken anzuregen. Aber durch das detaillierte Beschreiben sämtlicher kriegerischer Handlungen ist mir nach 250 Seiten soviel Phantasie genommen worden, dass mich das Ende nur fragend zurückläßt. Schade, dabei war der Anfang der Geschichte vielversprechend, wofür es zumindest einen zweiten Stern gibt.
Vor einigen Jahren hatte ich bereits Pinols Pandora-Buch gelesen, das mich leicht irritiert zurückliess. Deswegen erinnere ich mich so gut an dieses Werk. Nun habe ich mich an einen zweiten Titel des Autoren gewagt, und das Leseerlbnis war in etwa dasselbe. Erneut erzählt Pinol eigensinnig und abseitig der gewohten Wege. Man weiss nie, worauf man sich wirklich einlässt. Dabei verwirrt er mich auch wieder, da ich seine Art nicht einschätzen kann. Mag ich seinen Stil nun, oder eben nicht? Absolut keine Ahnung. Dem Zitat auf dem Cover würde ich übrigens keinen Glauben schenken. Hierbei ist nichts Romantisches, nichts Verträumtes. Zärtlich ist schon gar kein Wort, das ich im Zusammenhang mit diesem Werk gebrauchen würde. Eher ist alles schroff, spitz, kalt und glitschig. Pinol macht, was er will. Dabei wechseln sich Längen erneut mit grossartigen Ideen und Szenen ab. Ein weiterer Grund, weshalb es mir so schwer fällt, dieses Buch einzuschätzen. Es ist ein ständiges Auf und Ab zwischen Langeweile und Wow. Aber was denn nun? Vielleicht ist es genau das, was diesen Autoren ausmacht. Denn vergessen werde ich auch dieses Buch nicht. Damit hat Pinol schon sehr viel erreicht. Nämlich sich im Gehirn und dem Herzen der Leser einzunisten. Ob im Guten oder im Argen sei dahingestellt.
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>>Wir ähneln denen, die wir hassen, mehr als wir denken. Und deshalb glauben wir, dass wir denen, die wir lieben, nie ganz nah sind. ...<< "Im Rausch der Stille" von Albert Sanchez Pinol war für mich wenn ich ehrlich bin ein totaler Cover-Kauf und der Titel des Buches hat sich quasi in mein herz katapultiert! Ja, was soll ich sagen... das Buch war so ganz anders als erwartet! ich hatte hier eine feinfühlige sanfte Geschichte erwartet und es kam sowas von anders!!! Die Geschichte, die den Leser hier erwartet ist geprägt von der rauen See, der Düsternis und Einsamkeit. Gleichzeitig stehen phantastische Elemente hier sehr im Vordergrund, die das Ganze noch ein wenig unheimlicher gestalten, was mir persönlich gut gefallen hat! Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn sehr gefallen, da der Autor so einen poetischen Hauch mit fließen lies. Leider hat er das mit teilweisen vulgären Szenen und Bildern für mich total kaputt gemacht... Die Idee und die Tiefe der Geschichte, die Umgebung und Düsternis haben mir sehr gefallen, leider haben die Hormonausbrüche des Autors (kam mir zumindest so vor) leider alles echt zerstört, daher gibt's von mir nur 3/5✨
Aus diversen Gründen dürfte ich diesem Buch keine bessere Bewertung als einen Stern geben. Das fängt zunächst mit dem deutschen Buchtitel, dem Klappentext und die kurzen Zitate von Reviews auf dem Cover und Buchrücken an. Dort wird eine „spannende Liebesgeschichte“ versprochen und Yann Martel findet das Buch nicht nur „großartig“, sondern sogar „zärtlich“. Dazu eine naturschöne Klippenszenerie im Halbdunkel und der nichtssagende Buchtitel, der sowohl einen Rausch als auch Stille verspricht. Rein gar nichts davon ist zutreffend und dafür gehört der Fischer Verlag mit Verachtung gestraft. Es handelt sich hierbei nämlich weder um einen Abenteuer- noch um einen Liebesroman, sondern um eine metaphorisch überladene Horrorgeschichte mit expliziter Darstellung von sexueller und kriegerischer Gewalt. Der Titel im Original lautet übersetzt „Kalte Haut“, was viel besser die Situation auf der kleinen Insel beschreibt, auf der in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ein irischer Freiheitskämpfer an Land gebracht wird, um für ein Jahr das Wetter aufzuzeichnen. Die namenlose Insel nahe der Antarktis beherbergt einen Leuchtturm samt Wärter sowie eine Hütte für den Wetterbeobachter. Schon in der ersten Nacht wird der Protagonist in seiner Hütte von amphibienartigen Wesen überfallen. Im Folgenden findet er Zuflucht im Leuchtturm, auch wenn der bärbeißige, alte Wärter ihn nur ungern in seine Räume läßt, denn dieser verschrobene, dicke Mann hält sich eine solche Amphibienfrau als sogenanntes Maskottchen, welches er täglich mehrmals vergewaltigt. Es entwickelt sich im Verlauf des Buchs die allseits bekannte „Mein Geliebter Feind“ Geschichte, nur diesmal bezogen auf Wesen, denen die beiden Männer auf der Insel jegliche Existenzberechtigung absprechen. Fast jede Nacht überfallen die Froschwesen den Leuchtturm und werden dort von den Beiden routinemäßig massakriert. Wenn das Buch außerhalb der Gewaltszenen nicht so ansprechend geschrieben wäre, hätte ich aufgrund der Geschichte schon viel früher abgebrochen. Aber ich hegte immer noch die Hoffnung, dass sich am Ende die Liebesgeschichte durchsetzt. Liebe bedeutet hier für den Iren, dass er sich auch dem Maskottchen bedient und es nach Lust und Laune zum Sex hernimmt. Die Frage nach dem Einvernehmen wird erst gar nicht gestellt. Stattdessen setzt sich gegen Ende die Ansicht durch, dass die Kreaturen ja auch Lebewesen sind, die zu Emotionen neigen und mit denen eine friedliche Koexistenz möglich sein könnte. Ach was. Für diese platte, moralische Keule brauche ich keinen Horrorroman lesen, in dem das Blut in Strömen fließt. Xenophobie rechtfertigt über weite Strecken hier jedes asoziale, verbrecherische Verhalten. Zu allem Überfluss ist das Ende dann auch noch offen gehalten, um die Leserschaft zum eigenen Nachdenken anzuregen. Aber durch das detaillierte Beschreiben sämtlicher kriegerischer Handlungen ist mir nach 250 Seiten soviel Phantasie genommen worden, dass mich das Ende nur fragend zurückläßt. Schade, dabei war der Anfang der Geschichte vielversprechend, wofür es zumindest einen zweiten Stern gibt.
Aus diversen Gründen dürfte ich diesem Buch keine bessere Bewertung als einen Stern geben. Das fängt zunächst mit dem deutschen Buchtitel, dem Klappentext und die kurzen Zitate von Reviews auf dem Cover und Buchrücken an. Dort wird eine „spannende Liebesgeschichte“ versprochen und Yann Martel findet das Buch nicht nur „großartig“, sondern sogar „zärtlich“. Dazu eine naturschöne Klippenszenerie im Halbdunkel und der nichtssagende Buchtitel, der sowohl einen Rausch als auch Stille verspricht. Rein gar nichts davon ist zutreffend und dafür gehört der Fischer Verlag mit Verachtung gestraft. Es handelt sich hierbei nämlich weder um einen Abenteuer- noch um einen Liebesroman, sondern um eine metaphorisch überladene Horrorgeschichte mit expliziter Darstellung von sexueller und kriegerischer Gewalt. Der Titel im Original lautet übersetzt „Kalte Haut“, was viel besser die Situation auf der kleinen Insel beschreibt, auf der in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ein irischer Freiheitskämpfer an Land gebracht wird, um für ein Jahr das Wetter aufzuzeichnen. Die namenlose Insel nahe der Antarktis beherbergt einen Leuchtturm samt Wärter sowie eine Hütte für den Wetterbeobachter. Schon in der ersten Nacht wird der Protagonist in seiner Hütte von amphibienartigen Wesen überfallen. Im Folgenden findet er Zuflucht im Leuchtturm, auch wenn der bärbeißige, alte Wärter ihn nur ungern in seine Räume läßt, denn dieser verschrobene, dicke Mann hält sich eine solche Amphibienfrau als sogenanntes Maskottchen, welches er täglich mehrmals vergewaltigt. Es entwickelt sich im Verlauf des Buchs die allseits bekannte „Mein Geliebter Feind“ Geschichte, nur diesmal bezogen auf Wesen, denen die beiden Männer auf der Insel jegliche Existenzberechtigung absprechen. Fast jede Nacht überfallen die Froschwesen den Leuchtturm und werden dort von den Beiden routinemäßig massakriert. Wenn das Buch außerhalb der Gewaltszenen nicht so ansprechend geschrieben wäre, hätte ich aufgrund der Geschichte schon viel früher abgebrochen. Aber ich hegte immer noch die Hoffnung, dass sich am Ende die Liebesgeschichte durchsetzt. Liebe bedeutet hier für den Iren, dass er sich auch dem Maskottchen bedient und es nach Lust und Laune zum Sex hernimmt. Die Frage nach dem Einvernehmen wird erst gar nicht gestellt. Stattdessen setzt sich gegen Ende die Ansicht durch, dass die Kreaturen ja auch Lebewesen sind, die zu Emotionen neigen und mit denen eine friedliche Koexistenz möglich sein könnte. Ach was. Für diese platte, moralische Keule brauche ich keinen Horrorroman lesen, in dem das Blut in Strömen fließt. Xenophobie rechtfertigt über weite Strecken hier jedes asoziale, verbrecherische Verhalten. Zu allem Überfluss ist das Ende dann auch noch offen gehalten, um die Leserschaft zum eigenen Nachdenken anzuregen. Aber durch das detaillierte Beschreiben sämtlicher kriegerischer Handlungen ist mir nach 250 Seiten soviel Phantasie genommen worden, dass mich das Ende nur fragend zurückläßt. Schade, dabei war der Anfang der Geschichte vielversprechend, wofür es zumindest einen zweiten Stern gibt.
Vor einigen Jahren hatte ich bereits Pinols Pandora-Buch gelesen, das mich leicht irritiert zurückliess. Deswegen erinnere ich mich so gut an dieses Werk. Nun habe ich mich an einen zweiten Titel des Autoren gewagt, und das Leseerlbnis war in etwa dasselbe. Erneut erzählt Pinol eigensinnig und abseitig der gewohten Wege. Man weiss nie, worauf man sich wirklich einlässt. Dabei verwirrt er mich auch wieder, da ich seine Art nicht einschätzen kann. Mag ich seinen Stil nun, oder eben nicht? Absolut keine Ahnung. Dem Zitat auf dem Cover würde ich übrigens keinen Glauben schenken. Hierbei ist nichts Romantisches, nichts Verträumtes. Zärtlich ist schon gar kein Wort, das ich im Zusammenhang mit diesem Werk gebrauchen würde. Eher ist alles schroff, spitz, kalt und glitschig. Pinol macht, was er will. Dabei wechseln sich Längen erneut mit grossartigen Ideen und Szenen ab. Ein weiterer Grund, weshalb es mir so schwer fällt, dieses Buch einzuschätzen. Es ist ein ständiges Auf und Ab zwischen Langeweile und Wow. Aber was denn nun? Vielleicht ist es genau das, was diesen Autoren ausmacht. Denn vergessen werde ich auch dieses Buch nicht. Damit hat Pinol schon sehr viel erreicht. Nämlich sich im Gehirn und dem Herzen der Leser einzunisten. Ob im Guten oder im Argen sei dahingestellt.








