Im Labor der Weltgesellschaft
Hardback
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Description
Gesellschaften, in denen über längere Zeit Krieg herrscht, gelten gemeinhin als weltpolitische Problemzonen. Oftmals zielen dann internationale humanitäre Interventionen auf eine Korrektur dieser Situation ab. In ihrer ethnografischen Studie zum afghanischen Fall zeigt die Soziologin Teresa Koloma Beck, dass diese Kampfzonen der Gegenwart jedoch mehr sind als Reparaturfälle der Weltpolitik. Sie sind auch Orte, an denen Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Zusammenlebens unter den Bedingungen der Globalität verhandelt und erprobt werden.
An Orten der Intervention ist der gesellschaftliche Alltag durch die Spannung zwischen Universalität und Partikularität geprägt. Akteure, die beauftragt sind, scheinbar allgemeingültige Normen durchzusetzen, treffen auf eine widerständige Lebenswelt, die ihrer eigenen Logik folgt. Die Unterscheidung zwischen »internationalen« und »lokalen« Akteuren ist deshalb für diese sozialen Kontexte konstitutiv. Sie wirft praktische Probleme auf, die in Begegnungen und Prozessen bearbeitet werden müssen. Kontinuierlich wird sie in Interaktionen und Organisationsprozessen (re)produziert und schreibt sich auch physisch materiellen Strukturen ein. So wird der Alltag der Intervention zum Experimentierfeld weltgesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Eindrücklich legt die Autorin die wissenschaftliche und politische Relevanz solcher Grenzzonen globaler Ordnung dar – und fragt zugleich, welche Herausforderungen diese für soziologisches Forschen und Schreiben aufwerfen.
An Orten der Intervention ist der gesellschaftliche Alltag durch die Spannung zwischen Universalität und Partikularität geprägt. Akteure, die beauftragt sind, scheinbar allgemeingültige Normen durchzusetzen, treffen auf eine widerständige Lebenswelt, die ihrer eigenen Logik folgt. Die Unterscheidung zwischen »internationalen« und »lokalen« Akteuren ist deshalb für diese sozialen Kontexte konstitutiv. Sie wirft praktische Probleme auf, die in Begegnungen und Prozessen bearbeitet werden müssen. Kontinuierlich wird sie in Interaktionen und Organisationsprozessen (re)produziert und schreibt sich auch physisch materiellen Strukturen ein. So wird der Alltag der Intervention zum Experimentierfeld weltgesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Eindrücklich legt die Autorin die wissenschaftliche und politische Relevanz solcher Grenzzonen globaler Ordnung dar – und fragt zugleich, welche Herausforderungen diese für soziologisches Forschen und Schreiben aufwerfen.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
180
Price
N/A
Author Description
Teresa Koloma Beck forscht seit vielen Jahren zu Gewalt, Globalisierung und dem Alltag in Konflikt- und Krisensituationen. Sie ist Professorin für Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.
Description
Gesellschaften, in denen über längere Zeit Krieg herrscht, gelten gemeinhin als weltpolitische Problemzonen. Oftmals zielen dann internationale humanitäre Interventionen auf eine Korrektur dieser Situation ab. In ihrer ethnografischen Studie zum afghanischen Fall zeigt die Soziologin Teresa Koloma Beck, dass diese Kampfzonen der Gegenwart jedoch mehr sind als Reparaturfälle der Weltpolitik. Sie sind auch Orte, an denen Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Zusammenlebens unter den Bedingungen der Globalität verhandelt und erprobt werden.
An Orten der Intervention ist der gesellschaftliche Alltag durch die Spannung zwischen Universalität und Partikularität geprägt. Akteure, die beauftragt sind, scheinbar allgemeingültige Normen durchzusetzen, treffen auf eine widerständige Lebenswelt, die ihrer eigenen Logik folgt. Die Unterscheidung zwischen »internationalen« und »lokalen« Akteuren ist deshalb für diese sozialen Kontexte konstitutiv. Sie wirft praktische Probleme auf, die in Begegnungen und Prozessen bearbeitet werden müssen. Kontinuierlich wird sie in Interaktionen und Organisationsprozessen (re)produziert und schreibt sich auch physisch materiellen Strukturen ein. So wird der Alltag der Intervention zum Experimentierfeld weltgesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Eindrücklich legt die Autorin die wissenschaftliche und politische Relevanz solcher Grenzzonen globaler Ordnung dar – und fragt zugleich, welche Herausforderungen diese für soziologisches Forschen und Schreiben aufwerfen.
An Orten der Intervention ist der gesellschaftliche Alltag durch die Spannung zwischen Universalität und Partikularität geprägt. Akteure, die beauftragt sind, scheinbar allgemeingültige Normen durchzusetzen, treffen auf eine widerständige Lebenswelt, die ihrer eigenen Logik folgt. Die Unterscheidung zwischen »internationalen« und »lokalen« Akteuren ist deshalb für diese sozialen Kontexte konstitutiv. Sie wirft praktische Probleme auf, die in Begegnungen und Prozessen bearbeitet werden müssen. Kontinuierlich wird sie in Interaktionen und Organisationsprozessen (re)produziert und schreibt sich auch physisch materiellen Strukturen ein. So wird der Alltag der Intervention zum Experimentierfeld weltgesellschaftlicher Transformationsprozesse.
Eindrücklich legt die Autorin die wissenschaftliche und politische Relevanz solcher Grenzzonen globaler Ordnung dar – und fragt zugleich, welche Herausforderungen diese für soziologisches Forschen und Schreiben aufwerfen.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
180
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N/A
Author Description
Teresa Koloma Beck forscht seit vielen Jahren zu Gewalt, Globalisierung und dem Alltag in Konflikt- und Krisensituationen. Sie ist Professorin für Soziologie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.



