Ich wünsch’ dir nur das Beste
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Description
Book Information
Author Description
Mason Deaver ist ein*e preisgekrönte*r Young Adult Bestseller- Autor*in. Masons erstes Buch, „Ich wünsch’ dir nur das Beste“, war in den USA ein sofortiger Bestseller und hat zahlreiche Preise gewonnen. Masons zweites Buch, „The Ghosts We Keep“, erhielt eine ausgezeichnete Rezension von Booklist und wurde von der American Library Association für die „Reading Rainbow List“ ausgewählt. Masons drittes Buch, „The Feeling of Falling in Love“, erschien im Sommer 2022.
Posts
Insgesamt ist es ein wichtiges Buch mit starken Themen und viel Gefühl, das aber emotional sehr belastend sein kann und sich nicht immer leicht liest
"Ich wünsch’ dir nur das Beste“ ist ein Buch, das sich emotional ziemlich schwer anfühlt. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines sehr jungen Protagonisten erzählt, was einerseits authentisch wirkt, andererseits aber manchmal auch dazu führt, dass sich vieles sehr intensiv und roh anfühlt. Besonders gelungen finde ich, wie sensibel das Thema Queerness herausgearbeitet ist. Die Suche nach Identität, Zugehörigkeit und Akzeptanz wird sehr berührend dargestellt und gibt der Geschichte eine wichtige Tiefe. Auch das Thema Mental Health ist stark präsent und grundsätzlich finde ich es gut, wie offen damit umgegangen wird. Gleichzeitig macht genau das das Buch stellenweise ziemlich bedrückend. Einige Passagen ziehen sich etwas und wirken dadurch recht zäh, was das Lesen manchmal schwer macht. Insgesamt ist es ein wichtiges Buch mit starken Themen und viel Gefühl, das aber emotional sehr belastend sein kann und sich nicht immer leicht liest. Trotzdem lohnt es sich, besonders wegen der sensiblen Darstellung queerer Erfahrungen.
Gut angefangen stark nachgelassen
Der Anfang war gefühlvoll, humorvoll und hat mich emotional gut abgeholt. Besonders gelungen fand ich den Einblick in die Gedankenwelt der Hauptfigur und das authentische Familienchaos. Doch je näher das Ende rückte, desto mehr verlor die Geschichte für mich an Spannung und Tiefe, es wurde sogar langweilig und vorhersehbar. Ich wusste vorher nicht was binär oder nicht binär sein bedeutet. Dafür habe ich dann tatsächlich Internetrecherche benutzt.
Das war wirklich eine sehr bewegende Geschichte. Das Buch schlägt sanfte aber auch eindringliche Töne an. Durch Nathan kommt zusätzlich etwas Leichtigkeit in die Story. Vor allem gibt er Ben einen sicheren Platz, soweit möglich. Da Ben nicht weiter geoutet ist, wird Ben dementsprechend völlig misgendert. Was sehr belastend und schmerzhaft ist. Nach Bens traumatischen Erlebnis zu Hause ist das allerdings absolut nachvollziehbar. Bens Angst war immer spürbar. Ich finde, hier wurde sehr einfühlsam aber auch nachdrücklich aufgezeigt, was es mit Menschen macht, die Angst haben sie selbst sein zu können. Mir hat die Geschichte auf jeden Fall weiter geholfen, zu verstehen. Vor allem regt sie zum Nachdenken an. PS: Das Hörbuch wurde ganz wunderbar vorgetragen.
Ben outet sich gegenüber den Eltern als nicht-binär und wird prompt aus dem Haus geworfen. Mangels besserer Alternativen muss Ben bei der älteren Schwester einziehen, zu der es seit 10 Jahren keinerlei Kontakt gab. Bei dem Versuch sich ein neues Leben aufzubauen, muss Ben sich zusätzlich mit einer Angststörung auseinandersetzen. Die Befürchtung auf noch mehr Ablehnung zu stoßen, macht es schwierig sich in der neuen Schule oder Umgebung zu öffnen. Doch Nathan, einer der neuen Mitschüler, beschließt: Ben ist es wert, dass man die Schutzmauern einreißt. Die beiden freunden sich an und kommen sich dabei immer näher. 💛🤍💜🖤 Ich liebe Ben und die verletzliche Gedanken- und Gefühlswelt, die uns hier offenbart wird. Man wünscht Ben definitiv nur das Beste und leidet die ganze Zeit mit. Immer wieder hatte ich einen dicken Kloß im Hals, denn es wird hoch emotional. Wir erleben die Verzweiflung, Zerrissenheit, Ängste hautnah mit. Bereits nach den ersten Seiten war ich den Tränen nahe. Das Buch ist abwechselnd herzzerreißend und herzerwärmend und stürzt Lesende in ein wahres Gefühlschaos. Es klärt zudem auf und macht allen Mut, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden. 💛🤍💜🖤 Mir hat die Repräsentation unheimlich gut gefallen. Wir lernen neben Ben auch Mariam kennen, eine ebenfalls non-binäre Person, welche aber schon länger geoutet ist und aufgrund von YouTube-Videos und Vorträgen zum Thema eine große Fangemeinde um sich schart. 💛🤍💜🖤 Es geht um Freundschaft und Liebe, Selbstfindung und Selbstliebe, das Auseinandersetzen mit der eigenen Sexualität sowie Verrat und Vergebung, Vorurteile und toxische Beziehungen. Für mich ein absolutes Highlight, das zum Nachdenken anregt und sensibilisiert. 💛🤍💜🖤

Tolles Buch mit ernster Thematik
Der Autor schafft es mit einem leichten Schreibstil durch ein sehr ernstes Thema zu führen. Sehr schön fand ich auch, dass die Liebesbeziehung der Protagonist*innen nicht total klischeehaft war, sondern einfach mal etwas anderes! Auch dass die nichtbinären Personen im Buch unterschiedliche Pronomen hatten, fand ich ganz toll. Dadurch wurde nochmal die Diversität hervorgehoben.

Ein superschöner Roman über das Erwachsenwerden und mutig sein
Als Ben sich vor Bens Eltern als nicht-binär Outlet, werfen diese Ben raus. Von jetzt auf gleich steht Ben auf der Straße und muss Bens Schwester Hannah anrufen, mit der Ben seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Trotzdem nimmt Hannah und ihr Ehemann Ben gerne bei sich auf und hilft Ben wieder klar zu kommen. Doch vielleicht hat das ganze tiefere Wunden bei Ben hinterlassen als Ben zugeben möchte. Die Geschichte war wunderschön geschrieben. Ich konnte von der ersten Seite an mit Ben mitfühlen, die Nervosität vor dem Coming Out war spürbar, aber auch die Ratlosigkeit, die Angst, die Unsicherheit als Ben rausgeworfen wurde. Generell hat mir sehr gut gefallen, wie mit dem Thema Kontaktabbruch zu den Eltern umgegangen wurde. Es war schön zu lesen, dass dies viel mit Ben gemacht hat und nicht einfach so vorübergegangen ist. Im Gegenteil, dass sich daraus eine Angststörung entwickelt hat und Ben eine Therapie braucht kam mir sehr realistisch vor. Auch, dass zwischen Hannah und Ben nicht alles gut war, war sehr gut ausgearbeitet, wie zwischen den beiden immer wieder alte Wunden und Konflikte aufgebrochen sind, aber auch Bens Gefühl, sich nicht äußern zu dürfen, weil Ben jetzt ja bei Hannah lebt. Dieser ganze emotionale Twist war sehr spannend und gut ausgearbeitet. Mir hat die Repräsentation gut gefallen, Ben als nicht-binärer Charakter, Bens Freund ist schwarz und Bens Freund*in Mariam ist auch nicht-binär und trägt einen Hijab. Alles Punkte, die in der Realität auch vorkommen, ohne dass ein Riesenaufriss drum gemacht wurde. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen für Leute, die mal etwas aus der Perspektive von nicht-binären Menschen lesen möchten oder sich vielleicht selber darin wieder finden. Die Themen sind nicht immer einfach zu verdauen, aber durchaus gut und sensibel ausgearbeitet. Und ich möchte jetzt gerne den Film dazu gucken, den es aber in Deutschland noch nicht in den Kinos gibt.
Ach Ben, ich würde dich gern in den Arm nehmen
Das war wunderschön… und traurig. Und aufregend. Und todescute. Und zum in die Wand schlagen. Und zum in die Luft hüpfen. Ich glaube, dieses Buch ist dieses Jahr bislang meine liebste Geschichte, auch wenn sie mich wieder mal durch eine Gefühlsachterbahn geschleift hat und mir doch eigentlich auch noch ein paar Details mehr zu manchen Themen gefehlt haben. Aber mein Herz schreit, dass es einfach ein 5 Sterne Buch ist (ich habe gerade im Bus nach Hause geheult, okay?). Mein Kopf ist auch bei 4,5 - da kann ich ohne Bedenken aufrunden. Ich liebe Ben und ich LIEBE Nathan. Ich liebe dieses Buch und gehe nun noch meine Gänsehaut und Tränen wegwischen. 💛

Das Buch war wirklich gut und eigentlich würde ich auch 5 Sterne geben. Der Grund warum ich keine 5 Sterne gebe ist, dass mir das gewisse Etwas gefehlt hat. Das Buch ist definitiv lesenswert, denn es behandelt ein sehr wichtiges Thema auch die Charaktere waren toll, auch wenn ich denn Hauptcharakter leider nicht so sehr mochte kann ich das Buch nur weiter empfehlen.
Rezension zu "Ich wünsch dir nur das Beste" von "Mason Deaver"
_______________________________________________________ ✨️Kurzbeschreibung:✨️ Ben outet sich als nicht-binär und wird von den Eltern rausgeworfen. Die Geschichte folgt Bens Weg zu sich selbst, zu neuer Sicherheit, zu Freundschaft und zarten Gefühlen für einen Mitschüler. Es ist keine dramatische Coming-of-Age-Story, sondern eine stille, ehrliche Suche nach einem gemeinsamen Wir. _______________________________________________________ ✅ Gut für dich, wenn... - du ein ruhiges, realistisches Jugendbuch suchst, das queere Identität feinfühlig erzählt - du ehrliche, vorsichtige Teenagerbeziehungen magst, ohne überdramatisiertes Drama - du dich in Bens Gedankenwelt wiederfinden willst (inkl. realistischer Gender-Dysphorie) _______________________________________________________ ❌ Eher nicht geeignet für dich, wenn... - du viel Handlung, Tempo oder Plottwists brauchst. Das Buch ist eher ruhig und introspektiv - du einen tief ausgearbeiteten Konflikt mit den Eltern erwartest. Dieser Teil bleibt relativ oberflächlich _______________________________________________________ ✨️Fazit✨️ Das Buch ist einfach schön. Ruhig aber schön. Die Beziehung von Ben und Bens Schwester fand ich besonders schön. Auch die Beschreibung von Bens Geschlechtsdisphorie war auch sehr realistisch. Bei viele Dingen konnte ich sehr relaten. Es war mal schön ein Buch mit Romanze zu lesen, bei der sie am Ende nicht seit irgendwie 2 Jahren auf einmal zusammen sind. Nathan und Ben sind beide noch sehr schüchtern in der Beziehung. Das soll keine Kritik sein. Es ist sogar eher Lob. Es ist so schön mal eine realistische Darstellung einer Teenagerbeziehung zu lesen. Im generellen war das Buch für mich sehr realistisch. Der einzige ernste Kritikpunkt ist, dass ich den Handlungsstrang mit Bens Eltern nicht so gut ausgearbeitet fand. Sonst kann ich das Buch aber nur empfehlen.
"Was ist mit mein Mensch?" "Dein Mensch." Ich mag, wie die Worte klingen. Auf seinen Lippen und in meinen Ohren.
Ein tolles Buch mit sehr sympathischer Hauptperson. Ben ist mir schnell ans Herz gewachsen, und auch die anderen Charaktere, besonders Hannah und mariam, haben mir das Lesen noch schöner gemacht. Über die Eltern muss man gar nicht reden, einfach furchtbar unsympathische Homophobe Menschen. Was ich aber vorallem schade fande, das ich am Anfang noch Hoffnung hatte das die Mutter sich mehr von dem Vater Distanziert, und das die Beziehung zwischen ihr und Ben wenigstens schwach weiter existieren könnte, aber das ist leider nicht eingetreten, wenn dann hat sie sich eher noch mehr auf seine Seite gestellt. Ich finde es super mutig, das Ben sich dann wirklich komplett von den Eltern Distanziert hat. Ein absolut wichtiger und richtiger Schritt, diese psychischen Wunden die Bens Eltern Ben hinzugefügt haben heilen zu lassen.❤️🩹
Definitv eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe. Vorallem im Bezug auf das Thema Nichtbinär sein und gender neutrale Pronomen. Ich hab auch noch nie so krasse Wut empfunden wie Bens Eltern gegenüber. Das Buch ist NIE langweilig und slebst wenn man mitten im Kapitel aufhört zu lesen ist man sofort wieder drinnen. Das Buch ist so schön und so wichtig. Kann es wirklich nur empfehlen.
Die Geschichte von Ben konnte mich von Anfang an richtig fesseln, sodass ich die ganze Zeit immer nur weiterhören wollte, weil ich einfach wissen musste, was als nächstes passiert. Vor allem die Thematik auch mit Outing, queerfeindlichen Eltern, Angsstörungen und Depressionen fand ich sehr gut umgesetzt. Ben und Nathan fand ich als Person echt gut und vor allem auch die Freundys der beiden mochte ich sehr. Der Schreibstil und die Stimme des Sprechenden fand ich ebenfalls sehr angenehm. Kann das Buch echt nur jeder Person empfehlen
Mein Mensch: emotional ergreifend!
**** Worum geht es? **** Bens Leben steht Kopf. Als Ben sich als nicht-binär outet, bleibt Ben nichts anderes übrig, als bei der entfremdeten Schwester Unterschlupf zu finden. Bens Angststörung kommt der neuen Situation und dem emotionalen Chaos nicht zu Gute. Erst als Ben Nathan kennenlernt und eine Freundschaft anwächst, scheint wieder Licht am Horizont zu finden zu sein. Wird Ben ein glückliches neues Leben beginnen können? **** Mein Eindruck **** Feinfühlig und voller Achtsamkeit schreibt Mason Deaver von dem Erwachsenwerden. Ben bildet eine Generation ab, die den Konflikten mit den Eltern zu trotzen lernt und für sich selbst einsteht, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Das Thema nicht-binär bekommt hier eine hervorragende Stimme und eine niederschwellige Zugänglichkeit. Ben ist eine Person, mit der ich leicht mitfühlen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass Ben vielen Menschen Hoffnung geben kann und gleichzeitig das Gefühl, nicht allein zu sein. Nathan nimmt hierbei eine ganz besondere Rolle ein und ist alles andere als perfekt und damit letztlich genau der richtige Gegenspieler um die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die beiden Charaktere haben mit ihrer Entwicklung in dem Roman mein Herz gestohlen. Ich habe selten so intensiv auf ein Happy End hingefiebert. Die Tränen flossen zum Schluss und „Mein Mensch“ bekommt in diesem Buch eine ganz besondere Bedeutung. Ein Hörbuch, das mich fesselte und in einem Stück genossen wurde. Das kommt selten bei mir vor und sagt vor allem etwas über die Qualität und den Inhalt aus. **** Empfehlung? **** Zart, ehrlich und achtsam. Nicht-binäre Menschen bekommen hier eine gelungene Stimme. Eine Geschichte für die breite Masse, eine absolute Empfehlung, vor allem für das Hörbuch!
So wie Nathen aus dem Buch es sagen würde „ich mag das Buch, weil es mich in den Bann gezogen hat.“🥰 obwohl Ich schon von Liebe sprechen würde 😇
Es geht um Ben. Und Ben ist nicht Binär. Als Ben sich vor Bens Eltern outet, schmeißen sie Ben raus. Ich gebe zu ich musste dieses Buch in Etappen lesen. Besonders während den ersten 70 Seiten musste ich das Buch nach jedem Kapitel weglegen, weil es einfach so unfassbar traurig, gefühlvoll und frustrierend war. Ich habe Ben direkt in mein Herz geschlossen. Alles war so feinfühlig, aber auch in den richtigen Momenten niederschmetternd. Trotzdem lässt die Geschichte den*die Leser*in nicht im Stich und mir hat sie sogar am Ende ein wenig Hoffnung gegeben.
Rezension [Genre :Jugendroman] F:Wie geht ihr mit Outings um? Kennt ihr Non binäre Menschen? Durch das Buch von Mason Deaver,, Ich wünsche dir nur das Beste " bin ich zum ersten Mal mit Thema Non binär in Kontakt gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und wird nicht durch die Pronomen dey und demm und nicht Pronomen nicht gestört. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Ben wiedergegeben. Es ist wirklich bedeutsam zu lesen, wie es Ben damit geht. Die Handlung tut weh, wie queer feindlich die Eltern sind und sogar das eigene Fleisch und Blut so behandeln. Dieses Verhalten hat mich an meine Vergangenheit erinnert, sehr schmerzhaft, wenn man nicht so das Leben leben kann, wie man es für sich am besten hält. Ich denke und bin davon überzeugt, dass dieses Buch sensibilisiert und einen authentischen Einblick gibt. Als Schullektüre ist sie super geeignet. Was ich auch super finde ist, dass der Verlag darauf achtet, dass im Buch darauf eingegangen wird, das mit gendergerechten Sprache kommuniziert wird und damit die Figuren richtig repräsentiert werden! Auch ist die Innenseite vorne und hinten mit der Non binären Flagge gekleidet . Generell wird sehr respektvoll in der Handlung mit den Figuren umgegangen das man den Menschen akzeptiert , auch dass Beleidigungen nicht ausgeschrieben werden! Ein schöne intensive Handlung, wo mir Ben manchmal sehr anstrengend ist mit der Introvertiertheit, auch wenn ich die Situation nachvollziehen kann, warum Ben so ist. Auch finde ich gut das hier Probleme realistisch angegangen werden! Nicht dass darüber kurz geredet wird und alles ist wieder gut, es ist ein langer Prozess und diesen erlebt man intensiv mit! Was ich auch toll finde, dass der erste Kuss hier nicht als super Perfekt dargestellt wird. Ein tolles Jugendbuch, was ich für jede Person empfehlen kann! Danke für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

Ich habe gelacht, Tränchen vergossen, wollte Ben so oft in den Arm nehmen, schütteln und sagen "Red doch bitte mit den Menschen!", habe Nathan geliebt und die zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden, fand Bens künstlerische Kreativität so berührend, habe mich gesehen und repräsentiert gefühlt, habe mitgefiebert, ich war wütend, ergriffen und kann gar nicht ausdrücken, wie viel Liebe ich für dieses Buch habe! So wunderschön!
Ein leichtes und doch ernstes Buch <3
Ich mag, wie das Buch geschrieben ist. Ich habe schnell ein Gefühl für die einzelnen Figuren bekommen, die einem auch schnell ans Herz wachsen. Die Handlung fühlt sich natürlich und authentisch an. Bens Geschichte wird leicht erzählt und hat trotzdem Tiefe. Es ist ein tolles Buch über Identität, Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnung. Mit den Pronomen der Figuren wird respektvoll umgegangen und fallen nicht negativ aus dem restlichen Sprachgebrauch heraus. Eine Empfehlung.
Must-Reed für jeden der täglich mit Menschen zutun hat
Ich dachte ich wäre aufgeklärt über das Thema LGBTQ+. Aber wow, ich hab definitiv noch einiges zu lernen. Dieses Buch hat mich die ein oder andere Tränen gekostet und mir zugleich einige Lacher geschenkt. Es ist beeindruckend, wie gut die Gedanken eines Teenagers eingefangen werden. In was für einem Chaos man steckt, wenn man Erwachsen wird und herausfinden möchte, wer man ist. Und das man oft nicht das sagen kann, was man gerne würde, aus Selbstzweifel oder anderen Gründen. Es war definitiv eine super Wahl, um das Lesejahr 2025 zu starten!
Story: Bens Leben ändert sich schlagartig, als Ben sich als nichtbinär outet und von den Eltern aus dem Haus geworfen wird. Schlagartig allein und ohne Sicherheiten bleibt Ben nichts anderes übrig als Kontakt mit Hannah aufzunehmen, der Schwester, die Ben seit vielen Jahren nicht gesehen hat. Bei ihr kommt Ben unter und startet das letztes Halbjahr, in der Hoffnung die letzten Monate der Schulzeit ohne Aufsehen zu überstehen. Allerdings setzt der witzige, charismatische Nathan Allen alles daran, Bens Freundschaft zu gewinnen und mit der Zeit kommen sich die beiden näher. Doch Bens Erinnerungen an das katastrophale Coming-Out, eine zunehmende Angststörung und weitere Sorgen, sorgen dafür, dass es Ben schwerfällt dem Neuen eine Chance zu geben … Eigene Meinung: Mit dem Jugendroman „Ich wünsch dir nur das Beste“ erschien im Mai 2023 der Debütroman di*er Autor*in Mason Deaver beim Katalyst Verlag. Das Buch wurde zu einem Bestseller, wurde für mehrere Preise nominiert und wird zur Zeit unter der Regie von Tommy Dorfman verfilmt. Im Jahr 2020 erschien unter dem Titel „I’ll Be Home For Christmas“ ein Sequel, das nach den Ereignissen der Geschichte angesiedelt ist und in englischer Sprachen kostenfrei oder gegen eine kleine Spende über die Webseite der*s Autor*in bezogen werden kann. Die Geschichte setzt direkt mit Bens Coming-Out an und den Problemen, die sich darauf ergeben – der Rauswurf aus dem elterlichen Haus, die Flucht zur Schwester, die selbst vor langer Zeit Eltern und Bruder fluchtartig verlassen hat. Welch tiefe Spuren all die Ereignisse in Ben hinterlassen haben, bekommt man als Leser*in erst nach und nach mit. Mason Deaver lässt sich Zeit die Geschichte um Ben zu entwickeln und die vielen Probleme, Ängste und Sorgen zu beleuchten, die Ben mit sich herumträgt. Die Tatsache, dass Ben nichtbinär ist, spielt eine große Rolle und ist, neben der Angststörung Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. In die Handlung findet man als Leser*in schnell Zugang. Sie ist gut ausgearbeitet, sehr emotional und regt zum Nachdenken an. Auch die Beleuchtung des Themas nonbinary ist Mason Deaver gut gelungen – man bekommt einen guten Einblick in de Gefühlswelten eines Menschen, der sich als nichtbinär identifiziert. Die Tatsache, dass Ben keinerlei Pronomen verwendet, zeigt wie weitläufig dieses Thema ist und dass es nicht damit getan ist, ein einheitliches Pronomen für nichtbinäre Menschen zu finden, sondern dass es darauf ankommt, wie sie empfinden. Die Liebegeschichte zwischen Ben und Nathan entwickelt sich langsam, aber absolut glaubwürdig und ohne die Dinge zu überstürzen. Mason Deaver gibt den Figuren genug Zeit, sich zu entwickeln und sich selbst neu kennenzulernen. Das macht die, sich entwickelnde Beziehung zwischen Nathan und Ben so angenehm und hoffnungsvoll. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, wirken authentisch und gut nachvollziehbar. Ben wirkt sehr verunsichert, was aufgrund der Ereignisse nur allzu verständlich ist und braucht lange um einen Platz im Leben zu finden. Obwohl Ben keinerlei Interesse hat, Freund*innen zu finden und sich an der neuen Schule zu integrieren, stehen am Ende viele Menschen bereit, um Ben zu unterstützen und beizustehen. Für den Leser ist es angenehm, zu sehen, wie Ben sich entwickelt und immer mutiger wird und bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt einer nichtbinären Person. Auch Nathan lernt man sehr gut kennen, ebenso die übrigen Figuren, die in Bens neuem Leben eine Rolle spielen – sie sind sympathisch, offen und hilfsbereit, ohne künstlich zu wirken. Mason Deaver hat es geschafft, lebendige Figuren zu erschaffen, die man gerne begleitet. Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – di*er Autor*in hat einen angenehm lesbaren, lockerleichten Stil, der gut zur Geschichte passt, die komplett aus Bens Sicht geschrieben ist. Dadurch baut man als Leser*in eine starke Verbindung zu Ben auf und ist immer mitten im Geschehen. Mason Deaver weiß, wie man Jugendlichen eine Stimme verleiht und entsprechend wichtige Themen anspricht, ohne die Geschichte zu überfrachten. Das gilt sowohl für die Dialoge, die einen Großteil der Geschichte ausmachen, als auch für die Einblicke in Bens Gefühlswelt, die nicht minder wichtig sind. Fazit: „Ich wünsch dir nur das Beste“ ist ein wunderbares, ergreifendes und wichtiges Jugendbuch von Mason Deaver, das zu recht mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Die Geschichte um Ben ist berührend und fesselnd, die angesprochen Themen sind wichtig und regen zum Nachdenken an. Wer auf der Suche nach einem Roman ist, der eine nichtbinäre Figur ins Zentrum stellt, kommt an „Ich wünsch dir nur das Beste“ nicht vorbei – ein gelungener Jugendroman, der das zeug zu einem Klassiker hat. Unbedingt lesen!
Ich kann nicht mehr. So ein gutes Buch
Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch gelesen welches mich emotional so getroffen hat. Meine beste Freundin hat es mir empfohlen und ich dachte so:" Ja ich lese es aber wird nicht so gut sein". Ich liebe es. Am liebsten würde ich 5 sterne geben aber irgendwie war das Ende so chaotisch und so auf die Art alles muss jetzt ganz schnell passieren. Außerdem hat es mich genervt dass die Kapitel am Anfang nur ein paar Seiten lang waren was sehr angenehm zu lesen ist und gegen Ende immer länger wurden. Aber ansonsten ist es ein sehr sehr gutes Buch welches zum nachdenken anregt.
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Author Description
Mason Deaver ist ein*e preisgekrönte*r Young Adult Bestseller- Autor*in. Masons erstes Buch, „Ich wünsch’ dir nur das Beste“, war in den USA ein sofortiger Bestseller und hat zahlreiche Preise gewonnen. Masons zweites Buch, „The Ghosts We Keep“, erhielt eine ausgezeichnete Rezension von Booklist und wurde von der American Library Association für die „Reading Rainbow List“ ausgewählt. Masons drittes Buch, „The Feeling of Falling in Love“, erschien im Sommer 2022.
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Insgesamt ist es ein wichtiges Buch mit starken Themen und viel Gefühl, das aber emotional sehr belastend sein kann und sich nicht immer leicht liest
"Ich wünsch’ dir nur das Beste“ ist ein Buch, das sich emotional ziemlich schwer anfühlt. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines sehr jungen Protagonisten erzählt, was einerseits authentisch wirkt, andererseits aber manchmal auch dazu führt, dass sich vieles sehr intensiv und roh anfühlt. Besonders gelungen finde ich, wie sensibel das Thema Queerness herausgearbeitet ist. Die Suche nach Identität, Zugehörigkeit und Akzeptanz wird sehr berührend dargestellt und gibt der Geschichte eine wichtige Tiefe. Auch das Thema Mental Health ist stark präsent und grundsätzlich finde ich es gut, wie offen damit umgegangen wird. Gleichzeitig macht genau das das Buch stellenweise ziemlich bedrückend. Einige Passagen ziehen sich etwas und wirken dadurch recht zäh, was das Lesen manchmal schwer macht. Insgesamt ist es ein wichtiges Buch mit starken Themen und viel Gefühl, das aber emotional sehr belastend sein kann und sich nicht immer leicht liest. Trotzdem lohnt es sich, besonders wegen der sensiblen Darstellung queerer Erfahrungen.
Gut angefangen stark nachgelassen
Der Anfang war gefühlvoll, humorvoll und hat mich emotional gut abgeholt. Besonders gelungen fand ich den Einblick in die Gedankenwelt der Hauptfigur und das authentische Familienchaos. Doch je näher das Ende rückte, desto mehr verlor die Geschichte für mich an Spannung und Tiefe, es wurde sogar langweilig und vorhersehbar. Ich wusste vorher nicht was binär oder nicht binär sein bedeutet. Dafür habe ich dann tatsächlich Internetrecherche benutzt.
Das war wirklich eine sehr bewegende Geschichte. Das Buch schlägt sanfte aber auch eindringliche Töne an. Durch Nathan kommt zusätzlich etwas Leichtigkeit in die Story. Vor allem gibt er Ben einen sicheren Platz, soweit möglich. Da Ben nicht weiter geoutet ist, wird Ben dementsprechend völlig misgendert. Was sehr belastend und schmerzhaft ist. Nach Bens traumatischen Erlebnis zu Hause ist das allerdings absolut nachvollziehbar. Bens Angst war immer spürbar. Ich finde, hier wurde sehr einfühlsam aber auch nachdrücklich aufgezeigt, was es mit Menschen macht, die Angst haben sie selbst sein zu können. Mir hat die Geschichte auf jeden Fall weiter geholfen, zu verstehen. Vor allem regt sie zum Nachdenken an. PS: Das Hörbuch wurde ganz wunderbar vorgetragen.
Ben outet sich gegenüber den Eltern als nicht-binär und wird prompt aus dem Haus geworfen. Mangels besserer Alternativen muss Ben bei der älteren Schwester einziehen, zu der es seit 10 Jahren keinerlei Kontakt gab. Bei dem Versuch sich ein neues Leben aufzubauen, muss Ben sich zusätzlich mit einer Angststörung auseinandersetzen. Die Befürchtung auf noch mehr Ablehnung zu stoßen, macht es schwierig sich in der neuen Schule oder Umgebung zu öffnen. Doch Nathan, einer der neuen Mitschüler, beschließt: Ben ist es wert, dass man die Schutzmauern einreißt. Die beiden freunden sich an und kommen sich dabei immer näher. 💛🤍💜🖤 Ich liebe Ben und die verletzliche Gedanken- und Gefühlswelt, die uns hier offenbart wird. Man wünscht Ben definitiv nur das Beste und leidet die ganze Zeit mit. Immer wieder hatte ich einen dicken Kloß im Hals, denn es wird hoch emotional. Wir erleben die Verzweiflung, Zerrissenheit, Ängste hautnah mit. Bereits nach den ersten Seiten war ich den Tränen nahe. Das Buch ist abwechselnd herzzerreißend und herzerwärmend und stürzt Lesende in ein wahres Gefühlschaos. Es klärt zudem auf und macht allen Mut, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden. 💛🤍💜🖤 Mir hat die Repräsentation unheimlich gut gefallen. Wir lernen neben Ben auch Mariam kennen, eine ebenfalls non-binäre Person, welche aber schon länger geoutet ist und aufgrund von YouTube-Videos und Vorträgen zum Thema eine große Fangemeinde um sich schart. 💛🤍💜🖤 Es geht um Freundschaft und Liebe, Selbstfindung und Selbstliebe, das Auseinandersetzen mit der eigenen Sexualität sowie Verrat und Vergebung, Vorurteile und toxische Beziehungen. Für mich ein absolutes Highlight, das zum Nachdenken anregt und sensibilisiert. 💛🤍💜🖤

Tolles Buch mit ernster Thematik
Der Autor schafft es mit einem leichten Schreibstil durch ein sehr ernstes Thema zu führen. Sehr schön fand ich auch, dass die Liebesbeziehung der Protagonist*innen nicht total klischeehaft war, sondern einfach mal etwas anderes! Auch dass die nichtbinären Personen im Buch unterschiedliche Pronomen hatten, fand ich ganz toll. Dadurch wurde nochmal die Diversität hervorgehoben.

Ein superschöner Roman über das Erwachsenwerden und mutig sein
Als Ben sich vor Bens Eltern als nicht-binär Outlet, werfen diese Ben raus. Von jetzt auf gleich steht Ben auf der Straße und muss Bens Schwester Hannah anrufen, mit der Ben seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Trotzdem nimmt Hannah und ihr Ehemann Ben gerne bei sich auf und hilft Ben wieder klar zu kommen. Doch vielleicht hat das ganze tiefere Wunden bei Ben hinterlassen als Ben zugeben möchte. Die Geschichte war wunderschön geschrieben. Ich konnte von der ersten Seite an mit Ben mitfühlen, die Nervosität vor dem Coming Out war spürbar, aber auch die Ratlosigkeit, die Angst, die Unsicherheit als Ben rausgeworfen wurde. Generell hat mir sehr gut gefallen, wie mit dem Thema Kontaktabbruch zu den Eltern umgegangen wurde. Es war schön zu lesen, dass dies viel mit Ben gemacht hat und nicht einfach so vorübergegangen ist. Im Gegenteil, dass sich daraus eine Angststörung entwickelt hat und Ben eine Therapie braucht kam mir sehr realistisch vor. Auch, dass zwischen Hannah und Ben nicht alles gut war, war sehr gut ausgearbeitet, wie zwischen den beiden immer wieder alte Wunden und Konflikte aufgebrochen sind, aber auch Bens Gefühl, sich nicht äußern zu dürfen, weil Ben jetzt ja bei Hannah lebt. Dieser ganze emotionale Twist war sehr spannend und gut ausgearbeitet. Mir hat die Repräsentation gut gefallen, Ben als nicht-binärer Charakter, Bens Freund ist schwarz und Bens Freund*in Mariam ist auch nicht-binär und trägt einen Hijab. Alles Punkte, die in der Realität auch vorkommen, ohne dass ein Riesenaufriss drum gemacht wurde. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen für Leute, die mal etwas aus der Perspektive von nicht-binären Menschen lesen möchten oder sich vielleicht selber darin wieder finden. Die Themen sind nicht immer einfach zu verdauen, aber durchaus gut und sensibel ausgearbeitet. Und ich möchte jetzt gerne den Film dazu gucken, den es aber in Deutschland noch nicht in den Kinos gibt.
Ach Ben, ich würde dich gern in den Arm nehmen
Das war wunderschön… und traurig. Und aufregend. Und todescute. Und zum in die Wand schlagen. Und zum in die Luft hüpfen. Ich glaube, dieses Buch ist dieses Jahr bislang meine liebste Geschichte, auch wenn sie mich wieder mal durch eine Gefühlsachterbahn geschleift hat und mir doch eigentlich auch noch ein paar Details mehr zu manchen Themen gefehlt haben. Aber mein Herz schreit, dass es einfach ein 5 Sterne Buch ist (ich habe gerade im Bus nach Hause geheult, okay?). Mein Kopf ist auch bei 4,5 - da kann ich ohne Bedenken aufrunden. Ich liebe Ben und ich LIEBE Nathan. Ich liebe dieses Buch und gehe nun noch meine Gänsehaut und Tränen wegwischen. 💛

Das Buch war wirklich gut und eigentlich würde ich auch 5 Sterne geben. Der Grund warum ich keine 5 Sterne gebe ist, dass mir das gewisse Etwas gefehlt hat. Das Buch ist definitiv lesenswert, denn es behandelt ein sehr wichtiges Thema auch die Charaktere waren toll, auch wenn ich denn Hauptcharakter leider nicht so sehr mochte kann ich das Buch nur weiter empfehlen.
Rezension zu "Ich wünsch dir nur das Beste" von "Mason Deaver"
_______________________________________________________ ✨️Kurzbeschreibung:✨️ Ben outet sich als nicht-binär und wird von den Eltern rausgeworfen. Die Geschichte folgt Bens Weg zu sich selbst, zu neuer Sicherheit, zu Freundschaft und zarten Gefühlen für einen Mitschüler. Es ist keine dramatische Coming-of-Age-Story, sondern eine stille, ehrliche Suche nach einem gemeinsamen Wir. _______________________________________________________ ✅ Gut für dich, wenn... - du ein ruhiges, realistisches Jugendbuch suchst, das queere Identität feinfühlig erzählt - du ehrliche, vorsichtige Teenagerbeziehungen magst, ohne überdramatisiertes Drama - du dich in Bens Gedankenwelt wiederfinden willst (inkl. realistischer Gender-Dysphorie) _______________________________________________________ ❌ Eher nicht geeignet für dich, wenn... - du viel Handlung, Tempo oder Plottwists brauchst. Das Buch ist eher ruhig und introspektiv - du einen tief ausgearbeiteten Konflikt mit den Eltern erwartest. Dieser Teil bleibt relativ oberflächlich _______________________________________________________ ✨️Fazit✨️ Das Buch ist einfach schön. Ruhig aber schön. Die Beziehung von Ben und Bens Schwester fand ich besonders schön. Auch die Beschreibung von Bens Geschlechtsdisphorie war auch sehr realistisch. Bei viele Dingen konnte ich sehr relaten. Es war mal schön ein Buch mit Romanze zu lesen, bei der sie am Ende nicht seit irgendwie 2 Jahren auf einmal zusammen sind. Nathan und Ben sind beide noch sehr schüchtern in der Beziehung. Das soll keine Kritik sein. Es ist sogar eher Lob. Es ist so schön mal eine realistische Darstellung einer Teenagerbeziehung zu lesen. Im generellen war das Buch für mich sehr realistisch. Der einzige ernste Kritikpunkt ist, dass ich den Handlungsstrang mit Bens Eltern nicht so gut ausgearbeitet fand. Sonst kann ich das Buch aber nur empfehlen.
"Was ist mit mein Mensch?" "Dein Mensch." Ich mag, wie die Worte klingen. Auf seinen Lippen und in meinen Ohren.
Ein tolles Buch mit sehr sympathischer Hauptperson. Ben ist mir schnell ans Herz gewachsen, und auch die anderen Charaktere, besonders Hannah und mariam, haben mir das Lesen noch schöner gemacht. Über die Eltern muss man gar nicht reden, einfach furchtbar unsympathische Homophobe Menschen. Was ich aber vorallem schade fande, das ich am Anfang noch Hoffnung hatte das die Mutter sich mehr von dem Vater Distanziert, und das die Beziehung zwischen ihr und Ben wenigstens schwach weiter existieren könnte, aber das ist leider nicht eingetreten, wenn dann hat sie sich eher noch mehr auf seine Seite gestellt. Ich finde es super mutig, das Ben sich dann wirklich komplett von den Eltern Distanziert hat. Ein absolut wichtiger und richtiger Schritt, diese psychischen Wunden die Bens Eltern Ben hinzugefügt haben heilen zu lassen.❤️🩹
Definitv eines der besten Bücher die ich bisher gelesen habe. Vorallem im Bezug auf das Thema Nichtbinär sein und gender neutrale Pronomen. Ich hab auch noch nie so krasse Wut empfunden wie Bens Eltern gegenüber. Das Buch ist NIE langweilig und slebst wenn man mitten im Kapitel aufhört zu lesen ist man sofort wieder drinnen. Das Buch ist so schön und so wichtig. Kann es wirklich nur empfehlen.
Die Geschichte von Ben konnte mich von Anfang an richtig fesseln, sodass ich die ganze Zeit immer nur weiterhören wollte, weil ich einfach wissen musste, was als nächstes passiert. Vor allem die Thematik auch mit Outing, queerfeindlichen Eltern, Angsstörungen und Depressionen fand ich sehr gut umgesetzt. Ben und Nathan fand ich als Person echt gut und vor allem auch die Freundys der beiden mochte ich sehr. Der Schreibstil und die Stimme des Sprechenden fand ich ebenfalls sehr angenehm. Kann das Buch echt nur jeder Person empfehlen
Mein Mensch: emotional ergreifend!
**** Worum geht es? **** Bens Leben steht Kopf. Als Ben sich als nicht-binär outet, bleibt Ben nichts anderes übrig, als bei der entfremdeten Schwester Unterschlupf zu finden. Bens Angststörung kommt der neuen Situation und dem emotionalen Chaos nicht zu Gute. Erst als Ben Nathan kennenlernt und eine Freundschaft anwächst, scheint wieder Licht am Horizont zu finden zu sein. Wird Ben ein glückliches neues Leben beginnen können? **** Mein Eindruck **** Feinfühlig und voller Achtsamkeit schreibt Mason Deaver von dem Erwachsenwerden. Ben bildet eine Generation ab, die den Konflikten mit den Eltern zu trotzen lernt und für sich selbst einsteht, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Das Thema nicht-binär bekommt hier eine hervorragende Stimme und eine niederschwellige Zugänglichkeit. Ben ist eine Person, mit der ich leicht mitfühlen konnte. Ich kann mir vorstellen, dass Ben vielen Menschen Hoffnung geben kann und gleichzeitig das Gefühl, nicht allein zu sein. Nathan nimmt hierbei eine ganz besondere Rolle ein und ist alles andere als perfekt und damit letztlich genau der richtige Gegenspieler um die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die beiden Charaktere haben mit ihrer Entwicklung in dem Roman mein Herz gestohlen. Ich habe selten so intensiv auf ein Happy End hingefiebert. Die Tränen flossen zum Schluss und „Mein Mensch“ bekommt in diesem Buch eine ganz besondere Bedeutung. Ein Hörbuch, das mich fesselte und in einem Stück genossen wurde. Das kommt selten bei mir vor und sagt vor allem etwas über die Qualität und den Inhalt aus. **** Empfehlung? **** Zart, ehrlich und achtsam. Nicht-binäre Menschen bekommen hier eine gelungene Stimme. Eine Geschichte für die breite Masse, eine absolute Empfehlung, vor allem für das Hörbuch!
So wie Nathen aus dem Buch es sagen würde „ich mag das Buch, weil es mich in den Bann gezogen hat.“🥰 obwohl Ich schon von Liebe sprechen würde 😇
Es geht um Ben. Und Ben ist nicht Binär. Als Ben sich vor Bens Eltern outet, schmeißen sie Ben raus. Ich gebe zu ich musste dieses Buch in Etappen lesen. Besonders während den ersten 70 Seiten musste ich das Buch nach jedem Kapitel weglegen, weil es einfach so unfassbar traurig, gefühlvoll und frustrierend war. Ich habe Ben direkt in mein Herz geschlossen. Alles war so feinfühlig, aber auch in den richtigen Momenten niederschmetternd. Trotzdem lässt die Geschichte den*die Leser*in nicht im Stich und mir hat sie sogar am Ende ein wenig Hoffnung gegeben.
Rezension [Genre :Jugendroman] F:Wie geht ihr mit Outings um? Kennt ihr Non binäre Menschen? Durch das Buch von Mason Deaver,, Ich wünsche dir nur das Beste " bin ich zum ersten Mal mit Thema Non binär in Kontakt gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und wird nicht durch die Pronomen dey und demm und nicht Pronomen nicht gestört. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Ben wiedergegeben. Es ist wirklich bedeutsam zu lesen, wie es Ben damit geht. Die Handlung tut weh, wie queer feindlich die Eltern sind und sogar das eigene Fleisch und Blut so behandeln. Dieses Verhalten hat mich an meine Vergangenheit erinnert, sehr schmerzhaft, wenn man nicht so das Leben leben kann, wie man es für sich am besten hält. Ich denke und bin davon überzeugt, dass dieses Buch sensibilisiert und einen authentischen Einblick gibt. Als Schullektüre ist sie super geeignet. Was ich auch super finde ist, dass der Verlag darauf achtet, dass im Buch darauf eingegangen wird, das mit gendergerechten Sprache kommuniziert wird und damit die Figuren richtig repräsentiert werden! Auch ist die Innenseite vorne und hinten mit der Non binären Flagge gekleidet . Generell wird sehr respektvoll in der Handlung mit den Figuren umgegangen das man den Menschen akzeptiert , auch dass Beleidigungen nicht ausgeschrieben werden! Ein schöne intensive Handlung, wo mir Ben manchmal sehr anstrengend ist mit der Introvertiertheit, auch wenn ich die Situation nachvollziehen kann, warum Ben so ist. Auch finde ich gut das hier Probleme realistisch angegangen werden! Nicht dass darüber kurz geredet wird und alles ist wieder gut, es ist ein langer Prozess und diesen erlebt man intensiv mit! Was ich auch toll finde, dass der erste Kuss hier nicht als super Perfekt dargestellt wird. Ein tolles Jugendbuch, was ich für jede Person empfehlen kann! Danke für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

Ich habe gelacht, Tränchen vergossen, wollte Ben so oft in den Arm nehmen, schütteln und sagen "Red doch bitte mit den Menschen!", habe Nathan geliebt und die zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden, fand Bens künstlerische Kreativität so berührend, habe mich gesehen und repräsentiert gefühlt, habe mitgefiebert, ich war wütend, ergriffen und kann gar nicht ausdrücken, wie viel Liebe ich für dieses Buch habe! So wunderschön!
Ein leichtes und doch ernstes Buch <3
Ich mag, wie das Buch geschrieben ist. Ich habe schnell ein Gefühl für die einzelnen Figuren bekommen, die einem auch schnell ans Herz wachsen. Die Handlung fühlt sich natürlich und authentisch an. Bens Geschichte wird leicht erzählt und hat trotzdem Tiefe. Es ist ein tolles Buch über Identität, Freundschaft, Verzweiflung und Hoffnung. Mit den Pronomen der Figuren wird respektvoll umgegangen und fallen nicht negativ aus dem restlichen Sprachgebrauch heraus. Eine Empfehlung.
Must-Reed für jeden der täglich mit Menschen zutun hat
Ich dachte ich wäre aufgeklärt über das Thema LGBTQ+. Aber wow, ich hab definitiv noch einiges zu lernen. Dieses Buch hat mich die ein oder andere Tränen gekostet und mir zugleich einige Lacher geschenkt. Es ist beeindruckend, wie gut die Gedanken eines Teenagers eingefangen werden. In was für einem Chaos man steckt, wenn man Erwachsen wird und herausfinden möchte, wer man ist. Und das man oft nicht das sagen kann, was man gerne würde, aus Selbstzweifel oder anderen Gründen. Es war definitiv eine super Wahl, um das Lesejahr 2025 zu starten!
Story: Bens Leben ändert sich schlagartig, als Ben sich als nichtbinär outet und von den Eltern aus dem Haus geworfen wird. Schlagartig allein und ohne Sicherheiten bleibt Ben nichts anderes übrig als Kontakt mit Hannah aufzunehmen, der Schwester, die Ben seit vielen Jahren nicht gesehen hat. Bei ihr kommt Ben unter und startet das letztes Halbjahr, in der Hoffnung die letzten Monate der Schulzeit ohne Aufsehen zu überstehen. Allerdings setzt der witzige, charismatische Nathan Allen alles daran, Bens Freundschaft zu gewinnen und mit der Zeit kommen sich die beiden näher. Doch Bens Erinnerungen an das katastrophale Coming-Out, eine zunehmende Angststörung und weitere Sorgen, sorgen dafür, dass es Ben schwerfällt dem Neuen eine Chance zu geben … Eigene Meinung: Mit dem Jugendroman „Ich wünsch dir nur das Beste“ erschien im Mai 2023 der Debütroman di*er Autor*in Mason Deaver beim Katalyst Verlag. Das Buch wurde zu einem Bestseller, wurde für mehrere Preise nominiert und wird zur Zeit unter der Regie von Tommy Dorfman verfilmt. Im Jahr 2020 erschien unter dem Titel „I’ll Be Home For Christmas“ ein Sequel, das nach den Ereignissen der Geschichte angesiedelt ist und in englischer Sprachen kostenfrei oder gegen eine kleine Spende über die Webseite der*s Autor*in bezogen werden kann. Die Geschichte setzt direkt mit Bens Coming-Out an und den Problemen, die sich darauf ergeben – der Rauswurf aus dem elterlichen Haus, die Flucht zur Schwester, die selbst vor langer Zeit Eltern und Bruder fluchtartig verlassen hat. Welch tiefe Spuren all die Ereignisse in Ben hinterlassen haben, bekommt man als Leser*in erst nach und nach mit. Mason Deaver lässt sich Zeit die Geschichte um Ben zu entwickeln und die vielen Probleme, Ängste und Sorgen zu beleuchten, die Ben mit sich herumträgt. Die Tatsache, dass Ben nichtbinär ist, spielt eine große Rolle und ist, neben der Angststörung Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. In die Handlung findet man als Leser*in schnell Zugang. Sie ist gut ausgearbeitet, sehr emotional und regt zum Nachdenken an. Auch die Beleuchtung des Themas nonbinary ist Mason Deaver gut gelungen – man bekommt einen guten Einblick in de Gefühlswelten eines Menschen, der sich als nichtbinär identifiziert. Die Tatsache, dass Ben keinerlei Pronomen verwendet, zeigt wie weitläufig dieses Thema ist und dass es nicht damit getan ist, ein einheitliches Pronomen für nichtbinäre Menschen zu finden, sondern dass es darauf ankommt, wie sie empfinden. Die Liebegeschichte zwischen Ben und Nathan entwickelt sich langsam, aber absolut glaubwürdig und ohne die Dinge zu überstürzen. Mason Deaver gibt den Figuren genug Zeit, sich zu entwickeln und sich selbst neu kennenzulernen. Das macht die, sich entwickelnde Beziehung zwischen Nathan und Ben so angenehm und hoffnungsvoll. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, wirken authentisch und gut nachvollziehbar. Ben wirkt sehr verunsichert, was aufgrund der Ereignisse nur allzu verständlich ist und braucht lange um einen Platz im Leben zu finden. Obwohl Ben keinerlei Interesse hat, Freund*innen zu finden und sich an der neuen Schule zu integrieren, stehen am Ende viele Menschen bereit, um Ben zu unterstützen und beizustehen. Für den Leser ist es angenehm, zu sehen, wie Ben sich entwickelt und immer mutiger wird und bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt einer nichtbinären Person. Auch Nathan lernt man sehr gut kennen, ebenso die übrigen Figuren, die in Bens neuem Leben eine Rolle spielen – sie sind sympathisch, offen und hilfsbereit, ohne künstlich zu wirken. Mason Deaver hat es geschafft, lebendige Figuren zu erschaffen, die man gerne begleitet. Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – di*er Autor*in hat einen angenehm lesbaren, lockerleichten Stil, der gut zur Geschichte passt, die komplett aus Bens Sicht geschrieben ist. Dadurch baut man als Leser*in eine starke Verbindung zu Ben auf und ist immer mitten im Geschehen. Mason Deaver weiß, wie man Jugendlichen eine Stimme verleiht und entsprechend wichtige Themen anspricht, ohne die Geschichte zu überfrachten. Das gilt sowohl für die Dialoge, die einen Großteil der Geschichte ausmachen, als auch für die Einblicke in Bens Gefühlswelt, die nicht minder wichtig sind. Fazit: „Ich wünsch dir nur das Beste“ ist ein wunderbares, ergreifendes und wichtiges Jugendbuch von Mason Deaver, das zu recht mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Die Geschichte um Ben ist berührend und fesselnd, die angesprochen Themen sind wichtig und regen zum Nachdenken an. Wer auf der Suche nach einem Roman ist, der eine nichtbinäre Figur ins Zentrum stellt, kommt an „Ich wünsch dir nur das Beste“ nicht vorbei – ein gelungener Jugendroman, der das zeug zu einem Klassiker hat. Unbedingt lesen!
Ich kann nicht mehr. So ein gutes Buch
Ich habe noch nie in meinem Leben ein Buch gelesen welches mich emotional so getroffen hat. Meine beste Freundin hat es mir empfohlen und ich dachte so:" Ja ich lese es aber wird nicht so gut sein". Ich liebe es. Am liebsten würde ich 5 sterne geben aber irgendwie war das Ende so chaotisch und so auf die Art alles muss jetzt ganz schnell passieren. Außerdem hat es mich genervt dass die Kapitel am Anfang nur ein paar Seiten lang waren was sehr angenehm zu lesen ist und gegen Ende immer länger wurden. Aber ansonsten ist es ein sehr sehr gutes Buch welches zum nachdenken anregt.






































