Ich schrie um mein Leben
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Aylin Korkmaz wächst in der Türkei - in Adana auf und ihre Kindheit scheint glücklich zu verlaufen. Sie beschreibt eine glückliche Kindheit - bis zu ihrem sechsen Lebensjahr. Ihr Vater kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Ihre Mutter ist somit gezwungen das Haus zu verlassen und als ehelose Frau wieder bei ihrer Mutter einzuziehen. Doch schon bald hat ihre Mutter wieder einen neuen Mann gefunden, der sie aufrichtig liebt und sich rührend um Aylin und ihren Bruder kümmert. Doch auch diese Ehe hielt nicht lange und ihre Mutter reichte 1983 die Scheidung ein. Allerdings war die Verwandschaft mit dieser Entscheidung Aylin's Mutter alles andere als zufrieden und würdigten sie daraufhin keines Blickes mehr. Bei ihrer Verwandschaft durchgesetzt blieb sie mit ihrer kleinen Familie in ihrer Wohnung zurück und die Jahre verstrichen und dann spielt Aylin's Pupertät in ihrem Leben eine tragende Rolle... Nach türkischer Tradition soll Aylin mit einem Mann verheiratet werden. Die Brautwerbungen beginnen und nahezu täglich sitzen Nachbarsfrauen in der Wohnung und werben um Aylin. Aylin ist alles andere als begeistert und weigert sich vehement gegen eine gezwungene Heirat. Doch gegen eine türkische Tradition kommt Aylin nicht an und wird schließlich mit Mehmet verheiratet, der ihr eine glückliche Zukunft in Deutschland bieten kann. Leere Versprechungen, kein Dach über dem Kopf, keine Arbeit, ein Haufen Schulden - all das erwarten Aylin in Deutschland. Sie beißt sie durch, doch die Probleme wachsen beiden schnell über den Kopf und es kommt immer häufiger zu Streitereien. "Meine Hände sollen im Feuer verbrennen, wenn ich dich noch einmal schlage." Diesen Satz hört Aylin, als ihr Ehemann das erste Mal ihr gegenüber handgreiflich wird und verzeiht ihm schnell. Neben einer kurzen harmonischen Zeit, nehmen auch die Wutausbrüche immer größeres Ausmaß an. Doch Aylin ist stark - sie unterdrückt ihre seelischen Wunden und ist bereit für ihre Kinder (Melanie, Metin und Zeynep) die Famile zusammenzuhalten, bis die Situation im November 2007 eskalierte ... Aylin Korkmaz hat ihren ganzen Mut zusammen genommen und ist mit ihrem Schicksal an die Öffentlichkeit getreten, um mit ihrem Buch "Ich schrie um mein Leben" auf einen Ehrenmord in Deutschland aufmerksam zu machen. Sie möchte anderen Frauen Mut machen, nicht zu Schweigen, sondern sich gegen häusliche Gewalt durch den Ehemann zu wehren. Denn laut Statistik wird jede dritte Frau in ihrem Leben einmal vergewaltigt, geschlagen oder auf eine andere Art und Weise misshandelt. Aylin Korkmaz geht mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, weil gerade Musliminnen häufig schweigen, da ihr Sinn des Lebens daraus besteht, die Ehre nicht zu verletzen und zudem von den längst überholten Moralvorstellungen geprägt sind. Aylin Korkmaz beginnt mit ihrer Autobiographie bei ihrer Kindheit, berichtet von türkischer Tradition und dem alltäglichen Leben in ihrer Heimat. Dem Leser wird sehr gut übermittelt, wie eine gezwungene Heirat durchgeführt wird und anschließend dem Ehemann zu gehorchen hat. Aylin Korkmaz beißt sich regelrecht durchs Leben, steht immer wieder auf, auch wenn sie schon lange auf dem Boden liegt. Auch nach dieser schrecklichen Tat hat sie den Mut, darüber zu sprechen. Es ist sehr schwer, solch eine Geschichte zu bewerten, daher vergebe ich die volle Bewertungsanzahl. Allein ihr aufgebrachter Mut ist diese Bewertung wert, da sie anderen Frauen deutlich macht, sich zu wehren oder sich wenigstens an eine Frauenorganisation wie z.B. Terre des Femmes zu wenden, die sich dem Leid betroffener Frauen annehmen.
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Aylin Korkmaz wächst in der Türkei - in Adana auf und ihre Kindheit scheint glücklich zu verlaufen. Sie beschreibt eine glückliche Kindheit - bis zu ihrem sechsen Lebensjahr. Ihr Vater kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Ihre Mutter ist somit gezwungen das Haus zu verlassen und als ehelose Frau wieder bei ihrer Mutter einzuziehen. Doch schon bald hat ihre Mutter wieder einen neuen Mann gefunden, der sie aufrichtig liebt und sich rührend um Aylin und ihren Bruder kümmert. Doch auch diese Ehe hielt nicht lange und ihre Mutter reichte 1983 die Scheidung ein. Allerdings war die Verwandschaft mit dieser Entscheidung Aylin's Mutter alles andere als zufrieden und würdigten sie daraufhin keines Blickes mehr. Bei ihrer Verwandschaft durchgesetzt blieb sie mit ihrer kleinen Familie in ihrer Wohnung zurück und die Jahre verstrichen und dann spielt Aylin's Pupertät in ihrem Leben eine tragende Rolle... Nach türkischer Tradition soll Aylin mit einem Mann verheiratet werden. Die Brautwerbungen beginnen und nahezu täglich sitzen Nachbarsfrauen in der Wohnung und werben um Aylin. Aylin ist alles andere als begeistert und weigert sich vehement gegen eine gezwungene Heirat. Doch gegen eine türkische Tradition kommt Aylin nicht an und wird schließlich mit Mehmet verheiratet, der ihr eine glückliche Zukunft in Deutschland bieten kann. Leere Versprechungen, kein Dach über dem Kopf, keine Arbeit, ein Haufen Schulden - all das erwarten Aylin in Deutschland. Sie beißt sie durch, doch die Probleme wachsen beiden schnell über den Kopf und es kommt immer häufiger zu Streitereien. "Meine Hände sollen im Feuer verbrennen, wenn ich dich noch einmal schlage." Diesen Satz hört Aylin, als ihr Ehemann das erste Mal ihr gegenüber handgreiflich wird und verzeiht ihm schnell. Neben einer kurzen harmonischen Zeit, nehmen auch die Wutausbrüche immer größeres Ausmaß an. Doch Aylin ist stark - sie unterdrückt ihre seelischen Wunden und ist bereit für ihre Kinder (Melanie, Metin und Zeynep) die Famile zusammenzuhalten, bis die Situation im November 2007 eskalierte ... Aylin Korkmaz hat ihren ganzen Mut zusammen genommen und ist mit ihrem Schicksal an die Öffentlichkeit getreten, um mit ihrem Buch "Ich schrie um mein Leben" auf einen Ehrenmord in Deutschland aufmerksam zu machen. Sie möchte anderen Frauen Mut machen, nicht zu Schweigen, sondern sich gegen häusliche Gewalt durch den Ehemann zu wehren. Denn laut Statistik wird jede dritte Frau in ihrem Leben einmal vergewaltigt, geschlagen oder auf eine andere Art und Weise misshandelt. Aylin Korkmaz geht mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, weil gerade Musliminnen häufig schweigen, da ihr Sinn des Lebens daraus besteht, die Ehre nicht zu verletzen und zudem von den längst überholten Moralvorstellungen geprägt sind. Aylin Korkmaz beginnt mit ihrer Autobiographie bei ihrer Kindheit, berichtet von türkischer Tradition und dem alltäglichen Leben in ihrer Heimat. Dem Leser wird sehr gut übermittelt, wie eine gezwungene Heirat durchgeführt wird und anschließend dem Ehemann zu gehorchen hat. Aylin Korkmaz beißt sich regelrecht durchs Leben, steht immer wieder auf, auch wenn sie schon lange auf dem Boden liegt. Auch nach dieser schrecklichen Tat hat sie den Mut, darüber zu sprechen. Es ist sehr schwer, solch eine Geschichte zu bewerten, daher vergebe ich die volle Bewertungsanzahl. Allein ihr aufgebrachter Mut ist diese Bewertung wert, da sie anderen Frauen deutlich macht, sich zu wehren oder sich wenigstens an eine Frauenorganisation wie z.B. Terre des Femmes zu wenden, die sich dem Leid betroffener Frauen annehmen.




