Ich habe keine Angst
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Description
Süditalien in den späten 70ern: Es ist ein drückender, flimmernder Sommer, in dem sich das Leben des neunjährigen Michele für immer verändert. Auf einem der Streifzüge durchs Dorf entdeckt er mit seinen Freunden ein altes, verfallenes Haus – in das Michele allein einsteigen soll. Was als Mutprobe beginnt, wird für den Jungen im Laufe des Sommers zum Albtraum, denn in dem Haus findet er einen am Fuß gefesselten, verwahrlosten Jungen. Michele behält seine Entdeckung für sich, füttert und pflegt den Jungen. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass nicht nur er im Dorf ein Geheimnis zu haben scheint …
Book Information
Author Description
NICCOLÒ AMMANITI, geboren 1966 in Rom, ist einer der erfolgreichsten und international renommiertesten Autoren italienischer Sprache. Der wohl bekannteste seiner bisher acht Romane, der Weltbestseller Ich habe keine Angst gewann den Premio Viareggio, sein Roman Wie es Gott gefällt den Premio Strega. All seine Bücher wurden von international herausragenden Regisseuren für das Kino verfilmt, darunter Gabriele Salvatores und Bernardo Bertolucci. Auch Ammaniti selbst ist als Regisseur tätig. Er machte Furore mit der internationalen TV-Serie Ein Wunder, für die er auch das Drehbuch schrieb. Auch seinen dystopischen Roman Anna verfilmte er als Mehrteiler fürs Fernsehen. Nach längerer Schreibpause erscheint nun endlich sein neuer Roman Intimleben. Niccolò Ammanitis Werke wurden in 44 Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau in Rom.
Posts
Auf dieses Buch bin ich eigentlich nur gekommen, weil wir demnächst in der Bibliothek Bücher italienischer Autoren*innen vorstellen wollen und beim Recherchieren wurde mir das vorgeschlagen. Es geht um den neunjährigen Michele, der bei einem seiner Streifzüge in der Umgebung seines kleinen italienischen Dorfes in einem alten, verfallenen Haus einen verwahrlosten Jungen entdeckt, der angekettet in einem Loch liegt. Michele behält es zuerst für sich, weil er es nicht so richtig für sich einsortieren kann und bringt dem Jungen Essen und Trinken. Im Laufe des Buches aber stößt er auf ein Geheimnis im Dorf, in das auch seine Eltern und sein bester Freund involviert sind und muss sich entscheiden, ob er dem Jungen helfen will und sich selbst damit in große Gefahr bringt ... Die Geschichte wird aus der kindlich-naiven Perspektive des neunjährigen Jungen geschildert und man ist mittendrin in seiner verzweifelten Gefühlslage, ob er sich für den entführten Jungen oder für seine Eltern entscheiden soll. Dementsprechend zerreißt einem das dramatische Ende das Herz 🤍!
Der Autor entführt uns ins Süditalien der 70er-Jahre, eine ärmlichen Gegend am Rande Europas, in der rauhe Umgangsformen herrschen und auch Kinder wenig Zuwendung erfahren. Aus der Sicht eines dieser Kinder, des neunjährigen Michele, erzählt er die Geschichte eines heißen Sommers, in dem dessen Leben auf den Kopf gestellt wurde. Mich wühlte dieses Buch ob seiner Grausamkeit auf. Sollte es vor 50 Jahren in einem Teil Europas tatsächlich so zugegangen sein? Sollte einem neunjährigen Kind tatsächlich derart wenig Liebe gegeben worden und derart viel Leid widerfahren sein? Unfassbar!
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Süditalien in den späten 70ern: Es ist ein drückender, flimmernder Sommer, in dem sich das Leben des neunjährigen Michele für immer verändert. Auf einem der Streifzüge durchs Dorf entdeckt er mit seinen Freunden ein altes, verfallenes Haus – in das Michele allein einsteigen soll. Was als Mutprobe beginnt, wird für den Jungen im Laufe des Sommers zum Albtraum, denn in dem Haus findet er einen am Fuß gefesselten, verwahrlosten Jungen. Michele behält seine Entdeckung für sich, füttert und pflegt den Jungen. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass nicht nur er im Dorf ein Geheimnis zu haben scheint …
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NICCOLÒ AMMANITI, geboren 1966 in Rom, ist einer der erfolgreichsten und international renommiertesten Autoren italienischer Sprache. Der wohl bekannteste seiner bisher acht Romane, der Weltbestseller Ich habe keine Angst gewann den Premio Viareggio, sein Roman Wie es Gott gefällt den Premio Strega. All seine Bücher wurden von international herausragenden Regisseuren für das Kino verfilmt, darunter Gabriele Salvatores und Bernardo Bertolucci. Auch Ammaniti selbst ist als Regisseur tätig. Er machte Furore mit der internationalen TV-Serie Ein Wunder, für die er auch das Drehbuch schrieb. Auch seinen dystopischen Roman Anna verfilmte er als Mehrteiler fürs Fernsehen. Nach längerer Schreibpause erscheint nun endlich sein neuer Roman Intimleben. Niccolò Ammanitis Werke wurden in 44 Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau in Rom.
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Auf dieses Buch bin ich eigentlich nur gekommen, weil wir demnächst in der Bibliothek Bücher italienischer Autoren*innen vorstellen wollen und beim Recherchieren wurde mir das vorgeschlagen. Es geht um den neunjährigen Michele, der bei einem seiner Streifzüge in der Umgebung seines kleinen italienischen Dorfes in einem alten, verfallenen Haus einen verwahrlosten Jungen entdeckt, der angekettet in einem Loch liegt. Michele behält es zuerst für sich, weil er es nicht so richtig für sich einsortieren kann und bringt dem Jungen Essen und Trinken. Im Laufe des Buches aber stößt er auf ein Geheimnis im Dorf, in das auch seine Eltern und sein bester Freund involviert sind und muss sich entscheiden, ob er dem Jungen helfen will und sich selbst damit in große Gefahr bringt ... Die Geschichte wird aus der kindlich-naiven Perspektive des neunjährigen Jungen geschildert und man ist mittendrin in seiner verzweifelten Gefühlslage, ob er sich für den entführten Jungen oder für seine Eltern entscheiden soll. Dementsprechend zerreißt einem das dramatische Ende das Herz 🤍!
Der Autor entführt uns ins Süditalien der 70er-Jahre, eine ärmlichen Gegend am Rande Europas, in der rauhe Umgangsformen herrschen und auch Kinder wenig Zuwendung erfahren. Aus der Sicht eines dieser Kinder, des neunjährigen Michele, erzählt er die Geschichte eines heißen Sommers, in dem dessen Leben auf den Kopf gestellt wurde. Mich wühlte dieses Buch ob seiner Grausamkeit auf. Sollte es vor 50 Jahren in einem Teil Europas tatsächlich so zugegangen sein? Sollte einem neunjährigen Kind tatsächlich derart wenig Liebe gegeben worden und derart viel Leid widerfahren sein? Unfassbar!





