Ich bringe dir die Nacht

Ich bringe dir die Nacht

Softcover
4.020
PolizeiMordStudentenmörderErmittler

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Description

Stell dich den Schatten der Vergangenheit. Oder das Morden in Dublin geht weiter.
Zehn Jahre sitzt der berüchtigte Kanal-Killer von Dublin bereits im Gefängnis, da wird erneut die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser geborgen. Ein Nachahmer? Die Ermittler wenden sich an den Häftling, doch Will Hurley will nur mit einem Menschen sprechen: seiner ersten Liebe Alison.
Mühsam hat sich Alison nach Wills Verurteilung ein neues Leben aufgebaut. Als die Polizei um ihre Hilfe bittet, lehnt sie ab. Wie soll sie diesem Serienkiller entgegentreten, der ihr Freund war? Aber es geht um Leben und Tod. Alison kann nicht weglaufen. Auch wenn die Vergangenheit weit schlimmere Geheimnisse birgt, als sie ahnt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
448
Price
10.30 €

Author Description

Catherine Ryan Howard, geboren 1982, stammt aus Cork in Irland. Sie studierte English Studies am Trinity College in Dublin. Ihr Roman «Ich bringe dir die Nacht» war für den Edgar Award for Best Novel nominiert. «The Nothing Man» stürmte bei Erscheinen sofort an die Spitze der irischen Bestsellerliste. Die Autorin lebt derzeit in Dublin.

Posts

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All
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The Liar's Girl Vor zehn Jahren wurde Alisons beste Freundin Liz ermordet, und ihr Freund Will gestand nicht nur diese Tat, sondern auch die Ermordung vier weiterer Studentinnen. Geschockt und traumatisiert floh Alison, von der Presse als ‘Mörderbraut des Serienkillers’ tituliert, außer Landes und ließ diese Vergangenheit ein für alle Mal hinter sich. Nur steht die Vergangenheit auf einmal wieder vor ihrer Tür, in Gestalt zweier Dubliner Gardai. In Dublin werden erneut junge Frauen ermordet, auf exakt die gleiche Art wie vor zehn Jahren. Ein Nachahmungstäter – oder hat Will Taten gestanden, die er gar nicht begangen hat? Jedenfalls behauptet Will, wichtige Informationen zu haben, und diese will er nur Alison verraten… In meinen Augen wartet das Buch nicht mit der atemberaubenden Hochspannung auf, die man gemeinhin von einem Thriller erwartet. Es macht dies aber mit psychologischer Finesse wett, ist sauber konstruiert und kann vor allem mit dichter Atmosphäre punkten. Es gibt einige interessante Wendungen – inklusive einer raffinierten Wendung innerhalb einer Wendung – und bleibt dennoch glaubhaft, schlüssig und dabei nicht vorhersehbar. Nur ganz am Schluss passiert etwas, das den geübten Leser literarischen Nervenkitzels vielleicht nicht unbedingt überrascht. Ach, natürlich… Auch wenn es dem Leser nur selten den Atem raubt, ist das Buch doch ein Pageturner. Klar ist, es gab im Verlaufe dieses Falls einige Fehlentscheidungen, nicht nur seitens der Polizei. Daher weiß man nicht genau, wem man trauen und was man für bare Münze nehmen kann. Wills Geständnis sollte ja eigentlich alle Zweifel aus dem Weg geräumt haben, stattdessen fragt man sich als Leser ständig: hat er gelogen – und wenn ja, warum? Die Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her und wird dabei aus mehreren Sichtwinkeln geschildert: Alison, Will und ein namenloser Charakter, hinter dem man den Mann vermuten kann, der die neusten Morde begangen hat. Die Charaktere sind durchweg gut ausgearbeitet. Alison erscheint zwar manchmal etwas unreif für ihr Alter, aber das macht durchaus Sinn – die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit haben sie in ihrer Entwicklung gebremst und besonders ihr Verhältnis zu anderen Menschen getrübt. Besonders interessant fand ich jedoch die zwiespältige Beziehung, die Alison vor zehn Jahren mit ihrer besten Freundin Liz verband, denn die ist auf den zweiten Blick nicht halb so nett, wie sie auf den ersten erscheint… Wie soll man sich als junge Frau fühlen, wenn man auf die beste Freundin wütend ist und diese dann ermordet wird? Für mich ist der einzige wahre Schwachpunkt des Buches das Motiv. Wessen Motiv, das möchte ich hier offen lassen, um nicht schon zu viel zu verraten. Aber es erschien mir recht dürftig, da fehlt meines Erachtens eine nähere Begründung und/oder mehr Hintergrundgeschichte. Zum Serienkiller wird man ja nicht einfach so. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig, und wie schon erwähnt, fand ich ihn sehr atmosphärisch. Er hat jedoch auch seine Schwächen, zum Beispiel wiederholen sich manche Formulierungen sehr oft: Sie rollte mit den Augen, er rollte mit den Augen, Mam rollte mit den Augen, ich rollte mit den Augen. FAZIT Vor zehn Jahren wurde der ‘Kanalkiller’, der fünf Studentinnen niedergeschlagen und bewusstlos in den Kanal geworfen hatte, verhaftet und eingesperrt – der erst 19-jährige Will gestand die Taten. Doch nun geschehen erneut Morde, die perfekt in das alte Muster passen… Will behauptet, wichtige Informationen zu haben, will sie aber nur seiner ehemaligen Freundin Alison mitteilen. Das Buch ist auf eher ruhige Art spannend, aber ich konnte es kaum einmal weglegen. Es hat seine Schwächen, aber im Großen und Ganzen fand ich es sehr unterhaltsam und gut geschrieben. Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2019/02/24/rezension-catherine-ryan-howard-ich-bringe-dir-die-nacht/

4

Ein Hörbuch, was zu unterhalten weiß, allerdings auch ein paar Längen hat. Mir haben die Szenenwechsel (Rückblick/Gegenwart) in Kombination mit den möglichen Auflösungen gefallen.

4

Zunächst einmal finde ich das Cover von „Ich bringe dir die Nacht“ ansprechend gestaltet. Der dunkle Untergrund verspricht eine unheimliche Geschichte, während für die Schrift fast schon mädchenhafte Farben verwendet wurden. Die Buchstaben sind erhaben, so dass man sie gerne mit dem Finger nachzeichnet. Die Geschichte läuft auf zwei verschiedenen Ebenen ab. Nachdem Alison 10 Jahre lang in Holland, abgeschieden von ihrem alten Leben gewohnt hat, stehen eines Tages irische Polizisten vor ihrer Tür. Ihr Exfreund, der wegen 5-fachen Mordes verurteilt wurde, hat angeblich wichtige Informationen, die er allerdings einzig und allein Alison mitteilen möchte. Parallel dazu verfolgen wir in Rückblicken wie Alison vor 10 Jahren von zu Hause auszog um in Dublin zu studieren. Zum ersten Mal weg von den Eltern leben ist aufregend für die 19-jährige. Sie führt das typische Leben einer Studentin – Parties, neue Freunde, erste Liebe... Doch was so schön begann, endet in einem Scherbenhaufen. Wie konnte sie nicht mitbekommen, dass ihr geliebter Will ein Mörder ist? Eine Frage, auf die Alison auch mit 29 Jahren noch keine Antwort hat und je tiefer sie gräbt, desto mehr zweifelt sie, ob in Wahrheit nicht alles doch ganz anders gewesen sein könnte. Es ist mir sehr leicht gefallen, in diese Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die 19-jährige Alison war mir zwar nicht zu 100 % sympathisch, aber das hat mein Interesse an der Handlung nicht negativ beeinflusst. Auch wenn ich Mitleid mit ihr hatte, dass sie nicht durchschaut, dass sie von ihrer besten Freundin Liz manipuliert und ausgenutzt wird, so ist sie dennoch eine dieser Personen, die alles und jeden um sich herum vergisst, so bald sie einen Freund gefunden hat. Als das Unglück passiert, rennt Alison davon und ich stimme mit ihrer Mutter überein, dass sie auch 10 Jahre später in ihrem Teenager Alter stecken geblieben ist, da sie niemals aufgearbeitet hat, was ihr widerfahren ist. Dafür entwickelt sie nun eine immense Energie und ist fest entschlossen, herauszufinden, ob Will tatsächlich ein Mörder ist und wer hinter den neuen / alten Taten steckt. Das ist der Teil, an dem die Geschichte stark ins Unrealistische abrutscht. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Polizist eine Zivilperson mit nach Hause nimmt, Insider aus einer Mordermittlung teilt und gemeinsam mit ihr an Haustüren klingelt um Leute zu befragen. Das kam mir doch recht an den Haaren herbeigezogen vor. „Ich bringe dir die Nacht“ nennt sich Thriller. Ist es spannend? Ja, im Sinne von „Ich möchte wissen, wie es weitergeht“. Schlaflose Nächte vor lauter Neugierde bekommt man allerdings weniger. Mir haben hier die Schockmomente gefehlt, wenn eine Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt. Bis ganz zum Schluss passiert im Grunde nichts, was völlig überraschend ist. Persönlich würde ich das Buch eher in die Kategorie Roman einordnen. Alles in allem hat es mir gut gefallen und ich würde weitere Veröffentlichungen der Autorin lesen.

4

Das Cover gefällt mir sehr gut und es spiegelt den Inhalt des Buches gut wieder. Das Wasser passt gut zu dem beschriebenen Kanal und dadurch das, dass Cover sonst sehr schlicht ist, wirkt es mysteriös und man möchte wissen was hinter dem ganzen steckt. Dieser Thriller hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Der Schreibstil von Catherine Ryan Howard liest sich angenehm und flüssig. Die Autorin schreibt sehr spannend und realistisch, sodass man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Die Kapitel werden aus verschiedenen Sichtweisen und Zeitpunkten erzählt. Angefangen mit Alison, Will, dem Mörder - bis hin zu den Opfern. Durch die verschiedenen Zeitpunkte wirkt das ganze noch aufschlussreicher und es hilft einem, sich das ganze bildlich vor Augen vorzustellen. Die Charaktere sind alle sehr verschieden und realistisch. Alison war mir von Anfang an mit ihrer zurückgezogenen Art sympathisch. Man lernt sehr viel über ihre Vorgeschichte und ihre Gefühle, was dazu führt das man ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehen kann. Gerade das die Charaktere alle sehr unterschiedlich und facettenreich sind, hat die Geschichte sehr interessant und spannend gemacht. Die Handlung beginnt von Anfang an sehr spannend, dadurch hatte ich auch gar keine Probleme in die Geschichte hinein zukommen. Die Geschichte ist gut aufgebaut und strukturiert. Der Spannungsgrad blieb immer erhalten und ich habe mich beim lesen nie gelangweilt. Oftmals gab es Wendungen in der Geschichte, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das man so viel von der Vergangenheit, aber auch dem heute der Protagonisten erfahren hat. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Eine gut strukturierte, spannende und solide Geschichte. Sehr empfehlenswert

4

I discovered The Liar’s Girl through Barnes and Noble serial reads. I started out using that medium, however as the story progressed, my curiosity could not survive the wait for the daily installments so I purchased the book. Well worth the money spent. The story started out slow, but it gradually progressed and pulled me in page-by-page until I found myself deeply invested. I had to know the identity of the Canal Killer. Will is considered Ireland’s most prolific serial killer. Found guilty for the stalking and drowning of five young college females at nineteen. Currently serving time in a Psychiatric hospital in Dublin. However, ten years later when a young woman’s body is found in the canal and the evidence shows similarities to the murders they sentenced Will for, it gave rise to questions. Was Will innocent or did he have an accomplice? Allison has spent the last ten years of her life trying to escape her past. Knowledge that she dated a serial killer and the fact her best friend was one of his victims weighed heavily on her. Just when she believed she had it under control, the Gardai showed upon her doorstep requesting she returned to Ireland has Will had information they needed and would only share it with her. What followed was a tale rife with secrets, uncertainties and questions. I kept wondering is Will guilty or innocent. After all, he confessed but then you discover they coerced his confession, and it raises more questions. The story moved between the past and present. In doing so we get a contrast Allison’s, emotional struggles then and now. It would have been nice if Will’s perspective then and now was provided, throughout the story. It was not until near the end that things were revealed through his eyes and what a revelation. Allison struggled not only with the memories from the past but also with the bombardment from the media. After all she is the ex-girlfriend of a serial killer. In addition, she struggled with believing Will’s Innocence I understood why she would feel that way and it could not have been easy for her. The contrast between Allison of the past and present showed how much she had grown. Allison of the past was young, immature and gullible. Allison of the present was smarter and not easily led. Conclusion/Recommendation Overall an exciting read. I am glad I got the chance to read this one. I would definitely read more from this author.

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