Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin!
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Description
Frauen regulieren Gefühle – vor allem die anderer Menschen. Egal ob sie Tränen trocknen und Verständnis zeigen, Gespräche lenken und Monologe über sich ergehen lassen, für schöne Stimmung sorgen oder schwierige Verwandtschaftsverhältnisse moderieren: Für das »gute Gefühl« ist in der Regel die weibliche Seite zuständig. Doch das weit verbreitete Auslagern des Gefühlsmanagements an Frauen kostet enorme Kraft und führt zu großer Erschöpfung . Mit ihrem neuen Buch holt Mental-Load-Expertin und Erfolgsautorin Laura Fröhlich die Leserinnen aus der Feelgood-Falle und wirbt dafür, souverän Grenzen zu setzen, falsche Erwartungen zu entlarven und den Nettigkeits-Autopiloten endlich auszuschalten. Sie zeigt, wie Frauen abgeben, was ihnen aufgebürdet wurde, und stattdessen klar zu sich und ihrem Nein stehen. Dieses Buch macht Mut zur emotionalen Lücke – und lässt die Verantwortung dort, wo sie hingehört!
Sehr viele Frauen befinden sich in der Feelgood-Falle Emotional Load erschöpft genauso stark wie Mental Load Viele Aha-Momente und leicht umsetzbare Strategien
Ausstattung: Durchgehend zweifarbig
Book Information
Author Description
Laura Fröhlich ist eine der bekanntesten und renommiertesten Expertinnen im deutschsprachigen Raum zum Thema Mental Load. Als Autorin, Speakerin und dreifache Mutter vermittelt sie mit Empathie, Humor und Tiefgang, wie die mentale Belastung durch Alltagsorganisation gemindert und Verantwortung gerechter geteilt werden kann. Mit ihren Büchern, darunter »Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles« und »Familie als Team«, sowie zahlreichen Fernsehauftritten und Interviews hat sie dazu beigetragen, das Thema Mental Load in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Laura Fröhlich lebt mit ihrem Mann und drei Kindern bei Stuttgart.
Posts
"Das Buch macht Mut zur emotionalen Lücke, denn es ist Zeit, dass sie auch von anderen gefüllt wird." (S. 19) Im privaten, beruflichen und sozialen Gefüge sind es meist Frauen, die den Klebstoff bilden: regelmäßige Telefonate, Geburtstagskuchen für die Kolleg*innen, Nudelsalat fürs Schulfest. Frauen werden noch immer in eine versorgende, gemeinnützige Rolle hineingeprägt. Wer darauf fokussiert ist, für andere da zu sein, braucht nicht nur Entlastung, sondern auch die Möglichkeit, sich abzugrenzen und gleichzeitig Raum einzunehmen. Um aus diesem Käfig auszubrechen, braucht es Selbstbewusstsein, das Frauen jedoch gesellschaftlich oft aberzogen wurde. Sie müssen es sich gewissermaßen zurückerobern und lernen, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen. In diesem Prozess möchte Laura Fröhlich ihre Leserinnen bestärken. Neben dem bereits weitläufig bekannten Mental Load, der all die Pflichten, Termine und Aufmerksamkeiten meint, die Frau so im Kopf haben muss, erweitert Fröhlich den Blick um den Emotional Load. Gemeint sind die feinen Antennen, die vor allem Frauen ausfahren, um Stimmungen wahrzunehmen, Spannungen zu glätten und Harmonie herzustellen. In Beziehungen werden sie dabei nicht selten zum emotionalen Auffangnetz – manchmal sogar zum Therapieersatz. Empathie ist für viele Frauen eine Selbstverständlichkeit. Wenn es jedoch um Impathie geht – also um Wohlwollen und Verständnis sich selbst gegenüber –, wird es deutlich schwieriger. Wer zum People Pleasing neigt, läuft schnell Gefahr, sich selbst aus dem Blick zu verlieren und an Authentizität einzubüßen, weil die eigenen Bedürfnisse dauerhaft hinter denen anderer zurückstehen. Für mich persönlich war das Kapitel der "Schönmacherin" besonders stark. Die Autorin spricht hier von "Elfenarbeit", was ich ziemlich passend finde, geschieht diese Arbeit doch im Stillen, nahezu unsichtbar, und wird zwar mit Ohs, Ahs und strahlenden Augen bedacht, während das Ergebnis gleichzeitig als selbstverständlich hingenommen wird. Dass diese unsichtbare Fürsorge überhaupt jemandem zu verdanken ist, gerät schnell in den Hintergrund. Konkrete Handlungstipps liefert Laura Fröhlich ebenfalls. Mir scheint jedoch, dass diese eher neue To-dos und damit auch neue Möglichkeiten zu scheitern schaffen, statt wirklicher Entlastung. Der Anspruch, es „richtig“ zu machen, verschiebt sich lediglich. Ist das nicht die eigentliche Herausforderung: nicht noch besser zu funktionieren, sondern bewusst Lücken entstehen zu lassen? Unfertigkeit auszuhalten. Andere mit in die Verantwortung zu nehmen. Oder, um es mit dem britischen Philosophen Noel Gallagher zu sagen: "True perfection has to be imperfect." Also, lasst uns das Leben etwas weniger polieren und die Erwartungen an uns selbst eine Etage tiefer hängen.
Ein Buch für alle Frauen (und Partner und Väter von Töchtern)
Bei diesem Sachbuch war ich mir gar nicht so sicher, ob ich es brauche. Ich habe mich bereits intensiv mit meiner Rolle als Frau auseinandergesetzt, einiges dazu gelesen und fühle mich nicht als People Pleaser und Feelgood Managerin. Trotzdem habe ich das Buch aus Neugier gelesen und wurde positiv überrascht. Es ist sehr aktuell und sehr gut recherchiert. Es wird nicht nur auf aktuelle Forschungsergebnisse verwiesen, sondern auch auf interessante Filme und Podcasts. Im mittleren Teil benennt Laura Fröhlich sieben Rollen, die Frauen immer wieder annehmen. Da ist nämlich nicht nur die Feelgood Managerin, sondern unter anderem auch die Kümmerin, die Tochter, die Mutter und die Arbeitskollegin. Ich habe mich in zwei Rollen komplett wiedererkannt und in anderen zumindest Anteile von mir gesehen. Ich glaube ehrlich gesagt, das wird jede Frau. Schön fand ich auch, dass es zu jeder Rolle Schritte der Veränderung gab. Wenn ich mich in einer Rolle nicht komplett wiedergefunden habe, so dachte ich häufig zumindest, ab Schritt drei könnte ich doch weitermachen. Somit konnte ich aus dem Buch wirklich viel mehr mitnehmen, als ich erwartet hatte. Ich empfehle das Buch jeder Frau. Aber auch unbedingt Vätern von Mädchen und Partnern. Damit sie verstehen, in welche Rollen Frauen und Mädchen gepresst werden.
Grundlegende Informationen um eigene Muster zu erkennen.
In dem Buch spricht Laura Fröhlich über ein Thema, das viele Frauen kennen: das ständige Gefühl, emotional für andere zuständig zu sein. Streit schlichten, Gespräche am Laufen halten, Verständnis zeigen oder einfach dafür sorgen, dass sich alle wohlfühlen. Also das volle Programm 🙃. Die Autorin erzählt immer wieder aus ihrem eigenen Leben und greift Situationen auf, die wahrscheinlich viele Menschen und vor allem Frauen kennen dürften. Beim Lesen habe ich mich in einigen Punkten tatsächlich wiedergefunden. Es geht unter anderem um People Pleasing, gesellschaftliche Rollenbilder, weibliche Wut und darum, warum es vielen so schwer fällt, klare Grenzen zu setzen. Sie beschreibt 7 typische Rollen. Zum Beispiel die klassische Feelgood-Managerin, die ständig versucht, die Stimmung für alle zu retten, oder auch das sogenannte Daughtering, bei dem Töchter sich emotional für das Wohl der Familie verantwortlich fühlen. Wenn man sich mit Themen wie Mental Load, Rollenbildern oder People Pleasing bisher noch nicht viel beschäftigt hat, kann man aus dem Buch sicher sehr viel mitnehmen. Für mich persönlich war einiges schon bekannt, weil ich mich mit ähnlichen Themen schon öfter beschäftigt habe. Trotzdem habe ich mir ein paar Stellen markiert und fand vieles gut erklärt und verständlich aufbereitet. Ich finde es ist insgesamt ein interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt und vielen Leserinnen vermutlich hilft, ihre eigenen Muster besser zu erkennen.
Als Hörbuch gehört🎧 und nicht bereut! Ich konnte mich so besser auf das gesagte konzentrieren und hatte das Gefühl auch mehr darüber zu reflektieren, als wenn ich es als Paperbook gelesen hätte. Es gab viele Punkte und Kapitel bei denen ich einiges mitnehmen konnte und mich auch in vielem wieder gefunden habe. Wir Frauen leisten manchmal unglaubliches ohne das es wirklich sichtbar ist. Die Schulter zum anlehnen, den Haushalt schmeißen damit wenigstens das im Leben vllt gerade konstant läuft, Probleme ignorieren und durchziehen, manchmal mit einer unglaublichen Kraft bei der man sich selbst oft fragt wo die herkommt. Natürlich wird - zurecht - auf die immer noch herrschende Dysbalance zwischen Frauen und Männern hingewiesen - in der Arbeit, im Freundeskreis, Zuhause, bei der Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen. Die letzten beiden Punkte betreffen mich nicht, dennoch fand ich die Kapitel dazu sehr spannend. Im Buch geht es aber nicht nur darum den blinden Fleck sichtbar zu machen, sondern auch durch Umdenken bei einem selbst die Glaubenssätze zu verändern. Der all time favorite „Nein sagen“. Aber es gab noch so viel anderes. Gerade die Betrachtung als People Pleaser hat mich persönlich sehr abgeholt. Ich werde das Hörbuch definitiv nochmal hören!
In „Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin“ beleuchtet Laura Fröhlich fundiert und direkt die unsichtbare Last der Organisationsarbeit, die meist an Frauen hängen bleibt. Was mir besonders gefallen hat: Klartext: Das Buch macht deutlich, dass Mental Load kein privates Versagen, sondern ein gesellschaftliches Strukturproblem ist. Praxisnah: Es liefert hilfreiche Ansätze, um Aufgaben sichtbar zu machen und fair zu verteilen. Schreibstil: Informativ und flüssig zu lesen, ohne erhobenen Zeigefinger. Fazit: Ein hochinteressanter und wichtiger Ratgeber für mehr Gerechtigkeit im Alltag. Absolut empfehlenswert für alle, die endlich die endlose To-do-Liste im Kopf reduzieren wollen!
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Frauen regulieren Gefühle – vor allem die anderer Menschen. Egal ob sie Tränen trocknen und Verständnis zeigen, Gespräche lenken und Monologe über sich ergehen lassen, für schöne Stimmung sorgen oder schwierige Verwandtschaftsverhältnisse moderieren: Für das »gute Gefühl« ist in der Regel die weibliche Seite zuständig. Doch das weit verbreitete Auslagern des Gefühlsmanagements an Frauen kostet enorme Kraft und führt zu großer Erschöpfung . Mit ihrem neuen Buch holt Mental-Load-Expertin und Erfolgsautorin Laura Fröhlich die Leserinnen aus der Feelgood-Falle und wirbt dafür, souverän Grenzen zu setzen, falsche Erwartungen zu entlarven und den Nettigkeits-Autopiloten endlich auszuschalten. Sie zeigt, wie Frauen abgeben, was ihnen aufgebürdet wurde, und stattdessen klar zu sich und ihrem Nein stehen. Dieses Buch macht Mut zur emotionalen Lücke – und lässt die Verantwortung dort, wo sie hingehört!
Sehr viele Frauen befinden sich in der Feelgood-Falle Emotional Load erschöpft genauso stark wie Mental Load Viele Aha-Momente und leicht umsetzbare Strategien
Ausstattung: Durchgehend zweifarbig
Book Information
Author Description
Laura Fröhlich ist eine der bekanntesten und renommiertesten Expertinnen im deutschsprachigen Raum zum Thema Mental Load. Als Autorin, Speakerin und dreifache Mutter vermittelt sie mit Empathie, Humor und Tiefgang, wie die mentale Belastung durch Alltagsorganisation gemindert und Verantwortung gerechter geteilt werden kann. Mit ihren Büchern, darunter »Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles« und »Familie als Team«, sowie zahlreichen Fernsehauftritten und Interviews hat sie dazu beigetragen, das Thema Mental Load in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Laura Fröhlich lebt mit ihrem Mann und drei Kindern bei Stuttgart.
Posts
"Das Buch macht Mut zur emotionalen Lücke, denn es ist Zeit, dass sie auch von anderen gefüllt wird." (S. 19) Im privaten, beruflichen und sozialen Gefüge sind es meist Frauen, die den Klebstoff bilden: regelmäßige Telefonate, Geburtstagskuchen für die Kolleg*innen, Nudelsalat fürs Schulfest. Frauen werden noch immer in eine versorgende, gemeinnützige Rolle hineingeprägt. Wer darauf fokussiert ist, für andere da zu sein, braucht nicht nur Entlastung, sondern auch die Möglichkeit, sich abzugrenzen und gleichzeitig Raum einzunehmen. Um aus diesem Käfig auszubrechen, braucht es Selbstbewusstsein, das Frauen jedoch gesellschaftlich oft aberzogen wurde. Sie müssen es sich gewissermaßen zurückerobern und lernen, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen. In diesem Prozess möchte Laura Fröhlich ihre Leserinnen bestärken. Neben dem bereits weitläufig bekannten Mental Load, der all die Pflichten, Termine und Aufmerksamkeiten meint, die Frau so im Kopf haben muss, erweitert Fröhlich den Blick um den Emotional Load. Gemeint sind die feinen Antennen, die vor allem Frauen ausfahren, um Stimmungen wahrzunehmen, Spannungen zu glätten und Harmonie herzustellen. In Beziehungen werden sie dabei nicht selten zum emotionalen Auffangnetz – manchmal sogar zum Therapieersatz. Empathie ist für viele Frauen eine Selbstverständlichkeit. Wenn es jedoch um Impathie geht – also um Wohlwollen und Verständnis sich selbst gegenüber –, wird es deutlich schwieriger. Wer zum People Pleasing neigt, läuft schnell Gefahr, sich selbst aus dem Blick zu verlieren und an Authentizität einzubüßen, weil die eigenen Bedürfnisse dauerhaft hinter denen anderer zurückstehen. Für mich persönlich war das Kapitel der "Schönmacherin" besonders stark. Die Autorin spricht hier von "Elfenarbeit", was ich ziemlich passend finde, geschieht diese Arbeit doch im Stillen, nahezu unsichtbar, und wird zwar mit Ohs, Ahs und strahlenden Augen bedacht, während das Ergebnis gleichzeitig als selbstverständlich hingenommen wird. Dass diese unsichtbare Fürsorge überhaupt jemandem zu verdanken ist, gerät schnell in den Hintergrund. Konkrete Handlungstipps liefert Laura Fröhlich ebenfalls. Mir scheint jedoch, dass diese eher neue To-dos und damit auch neue Möglichkeiten zu scheitern schaffen, statt wirklicher Entlastung. Der Anspruch, es „richtig“ zu machen, verschiebt sich lediglich. Ist das nicht die eigentliche Herausforderung: nicht noch besser zu funktionieren, sondern bewusst Lücken entstehen zu lassen? Unfertigkeit auszuhalten. Andere mit in die Verantwortung zu nehmen. Oder, um es mit dem britischen Philosophen Noel Gallagher zu sagen: "True perfection has to be imperfect." Also, lasst uns das Leben etwas weniger polieren und die Erwartungen an uns selbst eine Etage tiefer hängen.
Ein Buch für alle Frauen (und Partner und Väter von Töchtern)
Bei diesem Sachbuch war ich mir gar nicht so sicher, ob ich es brauche. Ich habe mich bereits intensiv mit meiner Rolle als Frau auseinandergesetzt, einiges dazu gelesen und fühle mich nicht als People Pleaser und Feelgood Managerin. Trotzdem habe ich das Buch aus Neugier gelesen und wurde positiv überrascht. Es ist sehr aktuell und sehr gut recherchiert. Es wird nicht nur auf aktuelle Forschungsergebnisse verwiesen, sondern auch auf interessante Filme und Podcasts. Im mittleren Teil benennt Laura Fröhlich sieben Rollen, die Frauen immer wieder annehmen. Da ist nämlich nicht nur die Feelgood Managerin, sondern unter anderem auch die Kümmerin, die Tochter, die Mutter und die Arbeitskollegin. Ich habe mich in zwei Rollen komplett wiedererkannt und in anderen zumindest Anteile von mir gesehen. Ich glaube ehrlich gesagt, das wird jede Frau. Schön fand ich auch, dass es zu jeder Rolle Schritte der Veränderung gab. Wenn ich mich in einer Rolle nicht komplett wiedergefunden habe, so dachte ich häufig zumindest, ab Schritt drei könnte ich doch weitermachen. Somit konnte ich aus dem Buch wirklich viel mehr mitnehmen, als ich erwartet hatte. Ich empfehle das Buch jeder Frau. Aber auch unbedingt Vätern von Mädchen und Partnern. Damit sie verstehen, in welche Rollen Frauen und Mädchen gepresst werden.
Grundlegende Informationen um eigene Muster zu erkennen.
In dem Buch spricht Laura Fröhlich über ein Thema, das viele Frauen kennen: das ständige Gefühl, emotional für andere zuständig zu sein. Streit schlichten, Gespräche am Laufen halten, Verständnis zeigen oder einfach dafür sorgen, dass sich alle wohlfühlen. Also das volle Programm 🙃. Die Autorin erzählt immer wieder aus ihrem eigenen Leben und greift Situationen auf, die wahrscheinlich viele Menschen und vor allem Frauen kennen dürften. Beim Lesen habe ich mich in einigen Punkten tatsächlich wiedergefunden. Es geht unter anderem um People Pleasing, gesellschaftliche Rollenbilder, weibliche Wut und darum, warum es vielen so schwer fällt, klare Grenzen zu setzen. Sie beschreibt 7 typische Rollen. Zum Beispiel die klassische Feelgood-Managerin, die ständig versucht, die Stimmung für alle zu retten, oder auch das sogenannte Daughtering, bei dem Töchter sich emotional für das Wohl der Familie verantwortlich fühlen. Wenn man sich mit Themen wie Mental Load, Rollenbildern oder People Pleasing bisher noch nicht viel beschäftigt hat, kann man aus dem Buch sicher sehr viel mitnehmen. Für mich persönlich war einiges schon bekannt, weil ich mich mit ähnlichen Themen schon öfter beschäftigt habe. Trotzdem habe ich mir ein paar Stellen markiert und fand vieles gut erklärt und verständlich aufbereitet. Ich finde es ist insgesamt ein interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt und vielen Leserinnen vermutlich hilft, ihre eigenen Muster besser zu erkennen.
Als Hörbuch gehört🎧 und nicht bereut! Ich konnte mich so besser auf das gesagte konzentrieren und hatte das Gefühl auch mehr darüber zu reflektieren, als wenn ich es als Paperbook gelesen hätte. Es gab viele Punkte und Kapitel bei denen ich einiges mitnehmen konnte und mich auch in vielem wieder gefunden habe. Wir Frauen leisten manchmal unglaubliches ohne das es wirklich sichtbar ist. Die Schulter zum anlehnen, den Haushalt schmeißen damit wenigstens das im Leben vllt gerade konstant läuft, Probleme ignorieren und durchziehen, manchmal mit einer unglaublichen Kraft bei der man sich selbst oft fragt wo die herkommt. Natürlich wird - zurecht - auf die immer noch herrschende Dysbalance zwischen Frauen und Männern hingewiesen - in der Arbeit, im Freundeskreis, Zuhause, bei der Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen. Die letzten beiden Punkte betreffen mich nicht, dennoch fand ich die Kapitel dazu sehr spannend. Im Buch geht es aber nicht nur darum den blinden Fleck sichtbar zu machen, sondern auch durch Umdenken bei einem selbst die Glaubenssätze zu verändern. Der all time favorite „Nein sagen“. Aber es gab noch so viel anderes. Gerade die Betrachtung als People Pleaser hat mich persönlich sehr abgeholt. Ich werde das Hörbuch definitiv nochmal hören!
In „Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin“ beleuchtet Laura Fröhlich fundiert und direkt die unsichtbare Last der Organisationsarbeit, die meist an Frauen hängen bleibt. Was mir besonders gefallen hat: Klartext: Das Buch macht deutlich, dass Mental Load kein privates Versagen, sondern ein gesellschaftliches Strukturproblem ist. Praxisnah: Es liefert hilfreiche Ansätze, um Aufgaben sichtbar zu machen und fair zu verteilen. Schreibstil: Informativ und flüssig zu lesen, ohne erhobenen Zeigefinger. Fazit: Ein hochinteressanter und wichtiger Ratgeber für mehr Gerechtigkeit im Alltag. Absolut empfehlenswert für alle, die endlich die endlose To-do-Liste im Kopf reduzieren wollen!








