Ice Age Chronicle of the Earth

Ice Age Chronicle of the Earth

by
Hardback
4.02

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

In der Eiswüste Nunatak wird die Mine Tarpa von der Außenwelt abgeschnitten, die Wintervorräte sind durch einen Unfall verloren gegangen. Der junge Takeru muss sich auf eine Odyssee durch das Eis begeben, um seine Kameraden zu retten. Seine einzige emotionale Stütze ist ein silberner Armreif, den ihm einst seine Mutter gab… „Dieses Science-Fiction-Abenteuer à la Jules Verne war für mich der Königsweg zum Comic“, sagt Jiro Taniguchi zu "Ice Age Chronicle of the Earth".

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
276
Price
19.50 €

Posts

1
All
4

Ruhiges, eisiges Sci-Fi-Abenteuer mit starkem Setting, das mehr über Atmosphäre als über Action funktioniert.

🔥 Eisige Odyssee trifft auf melancholische Sci-Fi-Vibes Ich wusste ehrlich gesagt nicht ganz, was mich erwartet – aber das Ding hat mich direkt mit seiner kalten, fast schon trostlosen Stimmung gepackt. Gerade dieser Mix aus klassischem Abenteuer und ruhiger, nachdenklicher Atmosphäre hat mich überrascht. Es fühlt sich ein bisschen wie ein Sci-Fi-Roman von früher an, nur eben als Manga. Das Setting ist einfach stark: eine Welt in einer neuen Eiszeit, alles ist von Schnee und Eis verschluckt, und mittendrin diese isolierte Mine in Nunatak. Die Story kickt los, als die Verbindung zur Außenwelt abbricht und plötzlich ums nackte Überleben gekämpft werden muss. Man läuft quasi zusammen mit Takeru durch diese endlose, feindliche Eislandschaft und spürt richtig, wie klein und verloren die Menschen darin wirken. Was mir besonders aufgefallen ist: Der Manga setzt weniger auf krasse Action, sondern eher auf Atmosphäre, Entdeckung und dieses Gefühl von Einsamkeit. Klar, es gibt Spannung durch die Reise und das Überleben, aber gleichzeitig schwingt immer etwas Melancholisches mit. Emotionen sind eher leise, fast zurückhaltend – gerade Takeru wirkt nicht wie der typische Held, sondern eher wie jemand, der einfach funktionieren muss. Dieser Armreif als Verbindung zur Mutter gibt dem Ganzen noch so einen kleinen emotionalen Anker. Zum Ende hin merkt man, dass das alles erst der Anfang ist. Die Welt wirkt riesig, voller Geheimnisse und irgendwie auch größer als das, was wir bisher gesehen haben. Man bekommt Lust, mehr über diese Eiszeit, die Stadt Abyss und generell die Hintergründe zu erfahren. Gleichzeitig bleibt aber auch dieses Gefühl hängen, dass die Figuren selbst noch gar nicht komplett greifbar sind – da geht definitiv noch mehr. Für mich war Band 1 vor allem ein starker Einstieg über Atmosphäre und Weltaufbau. Vielleicht nicht perfekt bei den Charakteren, aber dafür richtig einzigartig in seinem Vibe.

Ruhiges, eisiges Sci-Fi-Abenteuer mit starkem Setting, das mehr über Atmosphäre als über Action funktioniert.
Create Post