iCats KAMIKATZE
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Book Information
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"Im Schlossbark Bellevue währded ihr Freindä findhn. Achded uff Zerberus, wohnd Under den Linden. Seid am Uffor des Hades wennde Tadord beginnd. Schaffd ihr es nich- Ingheans Lähm verrinnd. Gäkige Gaddse schbiehld mit’m Feiorr. Vorrgoofd ihr Fell irre deier. Am Ändä fälld een Schuss, nu is aus und Schluss. Ob du Glick hasd oder nich, sachd dir glei die Funnsl.“ – Schlucki und Koma, die sächsischen siamesischen Orakel-Fischzwillinge Nein, mein Akzent kommt nicht durch. Das steht tatsächlich so im ersten Kapitel: Diese ominöse Voraussagung im Dialekt gilt es nicht nur auf der sprachlichen Ebene zu entschlüsseln, sondern auch richtig zu deuten, um das Leben der KGB-Agentin Inghean zu retten. Einige Verse sind den beiden Katern Ian und Maxim sofort klar. Der Rest des seltsamen Orakelspruchs geht dem Rettungsteam jedoch erst viel später auf. Jedoch steht schnell fest: in diesem tierischen Abenteuer wird es noch einige turbulente Szenen geben. Andere Retter stoßen während des Buches bei der Befreiung Ingheans dazu. Ein jeder dieser ungleichen Gefährten trägt einen kreativen Namen, dem eine interessante Hintergrundgeschichte und beeindruckende Fähigkeiten zugrunde liegt. Diese skurrilen Figuren, sogar die Bösewichte, schloss ich deswegen schnell in mein Herz. In lebensbedrohlichen Situationen wie einer Flucht durch die Kanalisation, die Bedrohung durch Laser-Strahlen, der Gefahr des Ertrinkens, einem Angriff von Pudeln mit Killer-Instinken oder das Überqueren eines Sumpfes im Tanzschritt stehen sich die Gefährten mit viel Witz und Geplänkel treu zur Seite und ergänzen sich in ihren Stärken und Schwächen. Die Geschichte ist schnelllebig, aktuell und bereitete mir einige Schmunzel-Effekte. Dafür sorgte unter anderem der Antagonist, ein krimineller Maulwurf, der in seiner High-Tech- Zentrale die wirtschaftlichen Fäden zieht und für alle missglückten Bauvorhaben Deutschlands verantwortlich zu sein scheint. Ob Stuttgart 21, Berlin Tegel oder Elbphilharmonie – der König der Unterwelt Professor Sumo hat sicher seine Finger im Spiel. Trotz dieser spannenden Abenteuer fehlte mir jedoch ein gewisser Kick. Der ‚Nicht aus der Hand legen‘-Modus blieb bei mir aus. Als Lektüre für zwischendurch eignete es sich aber wunderbar, da ich schnell wieder in den Lesefluss kam. Es fiel mir nur anfangs schwer, in das Buch herein zu kommen, da die ersten Seiten sprachlich etwas ungewöhnlich waren. Leider sind außerdem ein paar Schusselfehler durch die Korrektur gerutscht, was die liebevollen Illustrationen an Kapitelanfängen jedoch locker wieder wett machen. Besonders ansprechend war für mich auch die Karte von Berlin, die mir bewusst machte, was für enorme Strecken diese mutigen Gefährten doch bei ihrer Rettungsaktion zurück legten. Als menschlicher Dosenöffner von zwei dieser flauschigen Vierbeinen schaue ich jetzt mit ganz anderem Blick auf meine kleinen Tiger. Da würde man bei so einem Katzenalltag nur all zu gern einmal Mäuschen spielen… Nun gut, nicht unbedingt Mäuschen, das könnte fatal enden. Der erste Teil ‚Kamikatze‘ ist mit seinen tierischen Protagonisten jedoch nicht nur für Katzenliebhaber ein spannend-humorvolles Lesevergnügen für Zwischendurch.
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"Im Schlossbark Bellevue währded ihr Freindä findhn. Achded uff Zerberus, wohnd Under den Linden. Seid am Uffor des Hades wennde Tadord beginnd. Schaffd ihr es nich- Ingheans Lähm verrinnd. Gäkige Gaddse schbiehld mit’m Feiorr. Vorrgoofd ihr Fell irre deier. Am Ändä fälld een Schuss, nu is aus und Schluss. Ob du Glick hasd oder nich, sachd dir glei die Funnsl.“ – Schlucki und Koma, die sächsischen siamesischen Orakel-Fischzwillinge Nein, mein Akzent kommt nicht durch. Das steht tatsächlich so im ersten Kapitel: Diese ominöse Voraussagung im Dialekt gilt es nicht nur auf der sprachlichen Ebene zu entschlüsseln, sondern auch richtig zu deuten, um das Leben der KGB-Agentin Inghean zu retten. Einige Verse sind den beiden Katern Ian und Maxim sofort klar. Der Rest des seltsamen Orakelspruchs geht dem Rettungsteam jedoch erst viel später auf. Jedoch steht schnell fest: in diesem tierischen Abenteuer wird es noch einige turbulente Szenen geben. Andere Retter stoßen während des Buches bei der Befreiung Ingheans dazu. Ein jeder dieser ungleichen Gefährten trägt einen kreativen Namen, dem eine interessante Hintergrundgeschichte und beeindruckende Fähigkeiten zugrunde liegt. Diese skurrilen Figuren, sogar die Bösewichte, schloss ich deswegen schnell in mein Herz. In lebensbedrohlichen Situationen wie einer Flucht durch die Kanalisation, die Bedrohung durch Laser-Strahlen, der Gefahr des Ertrinkens, einem Angriff von Pudeln mit Killer-Instinken oder das Überqueren eines Sumpfes im Tanzschritt stehen sich die Gefährten mit viel Witz und Geplänkel treu zur Seite und ergänzen sich in ihren Stärken und Schwächen. Die Geschichte ist schnelllebig, aktuell und bereitete mir einige Schmunzel-Effekte. Dafür sorgte unter anderem der Antagonist, ein krimineller Maulwurf, der in seiner High-Tech- Zentrale die wirtschaftlichen Fäden zieht und für alle missglückten Bauvorhaben Deutschlands verantwortlich zu sein scheint. Ob Stuttgart 21, Berlin Tegel oder Elbphilharmonie – der König der Unterwelt Professor Sumo hat sicher seine Finger im Spiel. Trotz dieser spannenden Abenteuer fehlte mir jedoch ein gewisser Kick. Der ‚Nicht aus der Hand legen‘-Modus blieb bei mir aus. Als Lektüre für zwischendurch eignete es sich aber wunderbar, da ich schnell wieder in den Lesefluss kam. Es fiel mir nur anfangs schwer, in das Buch herein zu kommen, da die ersten Seiten sprachlich etwas ungewöhnlich waren. Leider sind außerdem ein paar Schusselfehler durch die Korrektur gerutscht, was die liebevollen Illustrationen an Kapitelanfängen jedoch locker wieder wett machen. Besonders ansprechend war für mich auch die Karte von Berlin, die mir bewusst machte, was für enorme Strecken diese mutigen Gefährten doch bei ihrer Rettungsaktion zurück legten. Als menschlicher Dosenöffner von zwei dieser flauschigen Vierbeinen schaue ich jetzt mit ganz anderem Blick auf meine kleinen Tiger. Da würde man bei so einem Katzenalltag nur all zu gern einmal Mäuschen spielen… Nun gut, nicht unbedingt Mäuschen, das könnte fatal enden. Der erste Teil ‚Kamikatze‘ ist mit seinen tierischen Protagonisten jedoch nicht nur für Katzenliebhaber ein spannend-humorvolles Lesevergnügen für Zwischendurch.




