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Hysterieauffassungen im ärztlichen Diskurs des Ersten Weltkriegs

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Die Hysterie galt lange Zeit als Frauenkrankheit par excellence. Gegenwärtig werden ihre Symptome meist unter andere Krankheitsbilder subsumiert. Eine entscheidende Rolle beim "rätselhaften Verschwinden" der Krankheit spielt der Erste Weltkrieg. In dieser Zeit lösen sich die traditionellen Paradigmata auf, in denen die Krankheit zuvor begriffen wurde. In dieser Studie wird anhand von individuellen Krankengeschichten, die aus Patientenakten des Bremer St. Jürgen-Asyls gewonnen werden, aufgezeigt, wie sich die Krankheit von einer medizinischen Krankheitseinheit zu einer diskursiven Strategie des Umgangs mit abweichendem Rollenverhalten unter den Bedingungen des Krieges gewandelt hat.
ISBN9783865733573
Publisherwvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin
Publication Date04/04/08
Pages133

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