Hypericum

Hypericum

Hardback
3.44

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Description

Teresas Leben folgte bislang einer geraden Linie. So erreicht sie alle Ziele scheinbar mühelos und es ist keine Überraschung, dass sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die große Ausstellung des Tutanchamun-Schatzes in Berlin ausgewählt wird. Ruben, einem jungen, launischen, italienischen Künstler, fehlt es hingegen an Geradlinigkeit. Für ihn ist das Berlin der späten 1990er Jahre eine riesige Spielwiese. Ein magisches Labyrinth voller Möglichkeiten, in dem es leicht ist, sich zu verirren und Spaß zu haben. Die intime Liebesgeschichte von Ruben und Teresa wird parallel mit der Geschichte Howard Carters erzählt, dem Entdecker des Grabes von Tutanchamun, und entfaltet sich zwischen dem Tal der Könige und dem rasanten Leben im Berlin der Nachwendezeit. Die mit Spannung erwartete neue Graphic Novel von Manuele Fior.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
144
Price
29.90 €

Posts

2
All
2.5

Ganz nett

Ich mochte die Flashbacks zu den Ausgrabungen in Ägypten tatsächlich mehr als die eigentliche Story. Anscheinend sollte ich mal Ausschau nach Graphic Novels über King Tut halten 😂 ich mochte jedoch sehr, wie die Blume die beiden Stories verband.

Ganz nett
3

Wenn man (wie ich zur Zeit) in einem mittelschweren Reading Slump steckt, ist ja weniges angenehmer als die Lektüre einer richtig schönen Graphic Novel. So sagt man, wenn man als erwachsene Person noch Comics lesen, sich dabei aber trotzdem möglichst intellektuell fühlen will. "Graphic Novel". "Hypericum" von Manuele Fior kam mir also mehr als gelegen. Die zielstrebige Teresa kommt aus Italien in das Berlin der Nachwendezeit, um einen Job im Museum anzutreten. In allem, was sie tut, ist sie bisher die beste gewesen - entsprechend gewissenhaft bereitet sie sich auf die Ausstellung zum Grab Tutanchamuns vor, die sie in den kommenden Monaten begleiten wird. Außerdem trifft sie Ruben, einen etwas verwahrlosten, linken Künstler, der von Zielstrebigkeit nicht besonders viel hält. In zwei Zeitsträngen begleiten wir Teresa auf ihrem Weg durch Berlin und eine turbulente Romanze, und Howard Carter hinein in das Grab des Pharaos. Ich will ehrlich sein: Die Story selbst konnte mich nicht so recht mitreißen. Klar, Themen und Settings sind spannend, aber die Charaktere bleiben in diesem eher kurzen Buch zu flach, um sie wirklich lieben lernen zu können. Wenn ich mir aber die restlichen Arbeiten von Manuele Fior so anschaue, glaube ich, dass der Kunststil hier über alles hinwegtröstet. Selten habe ich eine so schöne Graphic Novel gelesen - am liebsten würde ich mir jeden zweiten Frame in Postergröße ausdrucken und an die Wand hängen, thank you very much. Wer also Bock hat auf ein bisschen altes Ägypten und alternative Berliner Szene um die Jahrtausendwende, der ist in "Hypericum" bestens aufgehoben. Ich hab's gern gelesen, und ich glaube, ein paar von euch würden's feiern. Ein dickes Danke an den Avant Verlag für das Rezensionsexemplar!

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