How to Do Nothing with Nobody All Alone by Yourself
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Description
Book Information
Author Description
Robert Paul Smith, 1915-1977, wuchs in einer kleinen Stadt im Bundesstaat New York auf, wo er später mit seiner Familie auch lebte. Er arbeitete für Radio und Fernsehen und veröffentlichte im Laufe der Jahre viele Romane, Sachbücher und Theaterstücke; seine Broadway-Komödie »The Tender Trap« wurde mit Frank Sinatra in der Hauptrolle verfilmt.
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Ein wiederentdecktes Kinderbuch aus den 1950ern.
Zum Kauf motivierte mich diese Aussage von Axel Hacke: „Jedes Kind sollte dieses Buch haben. Auch alle Erwachsenen. Also wirklich alle. Ich meine es ernst. Alle.“ Auf 131 Seiten bringt der Autor dem als „du“ angesprochenen Leser bei, wie man sich alleine (oder auch mit Freunden) die Zeit vertreiben kann. Liest man es heute, so ist es eine Einladung zum Entschleunigen und zum Leben im JETZT ohne Screentime. Eine süße Entdeckung, denn es gibt hier sehr viele Ideen sich im Spielen und Tüfteln zu verlieren. Was ich besonders mochte, war die Geduld, die aus dem Text sprach. Beispielsweise Pfirsichkerne einige Monate trocknen zu lassen und auf eine leere Garnrolle zu warten. Eine gute Übung (allein schon mental beim Lesen) für uns alle, die wir an unmittelbare Bedürfnisbefriedigung gewöhnt sind. Heutzutage kann man so schnell etwas googeln, streamen oder auf Amazon bestellen. Es ist alles so schnelllebig geworden und unsere Aufmerksamkeitsspanne schrumpft, wir versuchen immer mehr Dinge gleichzeitig zu erledigen. Warum eigentlich? Auch Kindheitserinnerungen kamen an einiges Stellen hoch, was sehr schön war. Vielleicht probiere ich wirklich ein paar Dinge aus diesem Buch aus. Falls ihr selbst Kinder habt, lest dieses Buch am besten selbst, ehe ihr es euren Kindern gebt. Vielleicht wollt ihr nicht, dass eurer Kind mit Messern spielt und dann habt ihr den Salat xD Ein Gedanke, der mir beim Lesen kam: wenn ich später mal Kinder haben sollte, dann möchte ich traditionelle Geschlechterrollen mit meinem Partner bewusst brechen. In diesem Buch sind die Geschlechterrollen klar verteilt [wie gesagt, das Buch ist aus den 50ern], somit ist das Weltbild hier, dass man zur Mutter um eine Garnrolle geht, zum Vater jedoch, wenn man ein Taschenmesser möchte, und dass es immer die Mutter ist, die die Marmelade einkocht. Hieraus ergibt sich beim Lesen eine gewisse Nostalgie, aber gleichzeitig hoffe ich, dass heute geborene Kinder diese Rollenverteilung beim Lesen angestaubt wenn nicht gar unlogisch finden werden.
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Robert Paul Smith, 1915-1977, wuchs in einer kleinen Stadt im Bundesstaat New York auf, wo er später mit seiner Familie auch lebte. Er arbeitete für Radio und Fernsehen und veröffentlichte im Laufe der Jahre viele Romane, Sachbücher und Theaterstücke; seine Broadway-Komödie »The Tender Trap« wurde mit Frank Sinatra in der Hauptrolle verfilmt.
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Ein wiederentdecktes Kinderbuch aus den 1950ern.
Zum Kauf motivierte mich diese Aussage von Axel Hacke: „Jedes Kind sollte dieses Buch haben. Auch alle Erwachsenen. Also wirklich alle. Ich meine es ernst. Alle.“ Auf 131 Seiten bringt der Autor dem als „du“ angesprochenen Leser bei, wie man sich alleine (oder auch mit Freunden) die Zeit vertreiben kann. Liest man es heute, so ist es eine Einladung zum Entschleunigen und zum Leben im JETZT ohne Screentime. Eine süße Entdeckung, denn es gibt hier sehr viele Ideen sich im Spielen und Tüfteln zu verlieren. Was ich besonders mochte, war die Geduld, die aus dem Text sprach. Beispielsweise Pfirsichkerne einige Monate trocknen zu lassen und auf eine leere Garnrolle zu warten. Eine gute Übung (allein schon mental beim Lesen) für uns alle, die wir an unmittelbare Bedürfnisbefriedigung gewöhnt sind. Heutzutage kann man so schnell etwas googeln, streamen oder auf Amazon bestellen. Es ist alles so schnelllebig geworden und unsere Aufmerksamkeitsspanne schrumpft, wir versuchen immer mehr Dinge gleichzeitig zu erledigen. Warum eigentlich? Auch Kindheitserinnerungen kamen an einiges Stellen hoch, was sehr schön war. Vielleicht probiere ich wirklich ein paar Dinge aus diesem Buch aus. Falls ihr selbst Kinder habt, lest dieses Buch am besten selbst, ehe ihr es euren Kindern gebt. Vielleicht wollt ihr nicht, dass eurer Kind mit Messern spielt und dann habt ihr den Salat xD Ein Gedanke, der mir beim Lesen kam: wenn ich später mal Kinder haben sollte, dann möchte ich traditionelle Geschlechterrollen mit meinem Partner bewusst brechen. In diesem Buch sind die Geschlechterrollen klar verteilt [wie gesagt, das Buch ist aus den 50ern], somit ist das Weltbild hier, dass man zur Mutter um eine Garnrolle geht, zum Vater jedoch, wenn man ein Taschenmesser möchte, und dass es immer die Mutter ist, die die Marmelade einkocht. Hieraus ergibt sich beim Lesen eine gewisse Nostalgie, aber gleichzeitig hoffe ich, dass heute geborene Kinder diese Rollenverteilung beim Lesen angestaubt wenn nicht gar unlogisch finden werden.




