Hollerbrunn
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Description
Book Information
Author Description
Tina Skupin, Jahrgang 1977, wuchs in Völklingen an der Saar auf. Nach einem Zwischenstopp in Halle lebt sie mittlerweile mit Partner und Töchterchen in Stockholm. Sie schreibt vor allem Fantasy mit Schwerpunkt Urban Fantasy sowie Science Fiction. Ihre Hobbys (für die nie genug Zeit bleiben) sind mittelalterliches Schwertfechten (Langschwert) klettern (trotz Höhenangst) und lesen (natürlich).
Posts
Ich finde die Geschichte echt gut. Der Aufbau und die darauffolgenden Wendungen der Geschichte waren zwar ans alte Märchen angepasst, aber trotzdem hatten sie ihren eigenen Stil. Zusammen mit dem tollen Schreibstil von Tina Skupin ergab sich eine tolle neue Geschichte zum Unterhalten, Träumen und Weitergeben. Marie ist eine tolle Hauptfigur. Sie lässt sich nicht unterkriegen, trotz des Todes ihrer Mutter, lebt mit ihrer Stiefschwester und Stiefmutter zusammen ohne wirklich zu Murren und versucht ihrem Vater mit dem eigenen Hotel zu helfen, was echt nicht immer einfach ist. Als es dann eine Absage von der Schule wegen ihres Praktikas im elterlichen Hof gibt, kann sie durch einen glücklichen Zufall ihr Praktikum bei Frau Hollerbrunnn machen. Dort arbeitet sie gut und lernt viel. Allerdings fand ich sie im Bezug auf ihre Verliebtheit (die jemand auf dem Hollerhof auslöst) etwas naiv und pubertär...als wäre sie 11 oder 12... Pegg ist so ziemlich das genau Gegenteil von Marie...denkt man jedenfalls durch den ersten Blick auf sie...sie ist faul, so ziemlich von allem gelangweilt, will sich nur um sich selbst kümmern. Doch das ändert sich während des Buches. Diese Wandlung bei Pegg fand ich echt gut umgesetzt, erzählt und geschrieben. Mir gefiel Pegg am Ende sogar ein bisschen besser, als Marie...obwohl ich sie manchmal am Anfang echt gerne einfach nur getreten hätte (ja, ich weiß, Gewalt keine Lösung ist xD) Den Ort der Geschichte fand ich wunderbar! Einfach traumhaft! Ich war früher schon immer im Sommer wandern mit meinen Eltern und war ab und zu in solchen Tälern. Wenn ich mal eine eigene Familie habe, möchte ich auch wieder solche Urlaube machen...
"Hollerbrunn" war eine sehr unterhaltsame, gut zu lesende Märchen-Adaption von Frau Holle, angesiedelt in den Alpen. Goldmarie und Pechmarie sind Stief- bzw. Halbschwestern. Während "Goldmarie" bereits im Tal großgeworden ist, als Wirtshaustochter stets brav und fleißig, mit dem Tod ihrer Mutter und dem plötzlichen Auftauchen von Stiefmutter und Stiefschwester kämpft, ist "Pechmarie", genannt Pegg, aus der Großstadt und will überhaupt nicht da sein. Sie hat ihr Leben lang bereits mit Mobbing und der Kritik ihrer Mutter zu kämpfen, sowie dem Wissen, dass ihr Vater noch eine andere Familie hat, bei der er lieber den Hauptteil der Zeit verbringt. Nachdem die "Nebenbuhlerin" ihrer Mutter gestorben ist, sieht jetzt Peggs Mutter ihre Chance, es ihrem Geliebten zu zeigen und zerrt Pegg dafür in eine andere Welt. Während Marie selbst ziemlich naiv und gutgläubig handelt, sich prompt verliebt und ihr Praktikum auf dem Hollerhof so perfekt wie möglich absolvieren will, kommt Pegg in dieser Adaption nicht zu kurz. Sie ist nicht einfach die faule und böse, sie hat ihre eigenen Motive und Gründe und gibt Marie in vielen Punkten den entscheidenden Stoß, nicht alles zu glauben und Dinge auch zu hinterfragen, etwa, ob ihre Sicht auf die Welt wirklich die einzige ist. Die beiden Schwestern werden hier zum zentralen Drehpunkt der Geschichte und es ist wirklich schön, zu sehen, wie sie letztlich zusammenwachsen, statt dass "Hollerbrunn" dem Märchenverlauf folgt. Es ist eben nicht immer so einfach, "gut" und "böse" zu trennen, genauso wenig wie gut belohnt und böse bestraft wird. Ich fand es eine schöne Märchenadaption.
Frau Holle und die Eiskönigin neu gemixt und in unsere Welt geworfen. Das klingt nicht nur gut, es las sich auch gut. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Tal in den Alpen. Einem Dorf, wo die Jahreszeiten noch wirkliche Jahreszeiten sind und pünktlich zum ersten Advent die ersten Flocken tanzen. Aber Geheimnisse warten hier darauf von den beiden Maries und dem Leser entdeckt zu werden. Ich wurde schön langsam in die Handlung eingeführt. Man lernt die beiden Maries, von der eine nur Pegg genannt wird, und die Eltern kennen und wie die Beziehung untereinander ist. Und ich merkte schnell, dass es hier kein schwarz/weiß Denken gibt wie beim Originalmärchen. Die Spannungen zwischen Marie und Pegg sowie zu der Stiefmutter sind tiefgründig und im Laufe des Lesen wurde mir Pegg immer sympathischer und ich konnte ihr Verhalten verstehen. Im Gegensatz dazu war Frau Holle bzw. Frau Hollerbrunn nicht so tief ausgearbeitet bzw. man erfährt durch die Erzählperspektive meiner Meinung nach nur Oberflächlichkeiten von ihr und ihren Angestellten. Aber das störte mich hier gar nicht. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf den beiden Stiefschwestern und dem Geheimnis des Hollerhofes. Erzählt wird die Geschichte zuerst von Marie und erst als Pegg ihr Praktikum auf den Hollerbrunn beginnt, wird zwischen den Perspektiven gewechselt. Was sehr gut war, denn Pegg ist im Gegensatz zu Marie nicht so gutgläubig und misstraut erstmal allem und jedem. Ehrlich gesagt hat genau dies mir Pegg sympathisch gemacht. Ganz ehrlich, ich mochte sie lieber als Marie! Während wir Leser Marie und Pegg besser kennenlernen, tauchen wir auch Stück für Stück in die Geheimnisse des Hollerhofes ein. Nicht in alle. Vieles bleibt ein Geheimnis von Frau Hollerbrunn, aber das stört dem Ablauf der Handlung nicht. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es wurde ums Leben gekämpft und erst am Ende wird klar, wer Freund und wer "Feind" ist. Mir ging es am Ende etwas zu schnell und musste ab und an gezwungenermaßen Pause machen, um die ganzen Infos, die man bekommt, zusammenzupuzzlen. Aber es war eine sehr schöne und interessante Auflösung. Ich mochte das Ende! Fazit Eine wunderschöne Märchenadaption, die einen neuen Blick auf die Feindseligkeit der Schwestern beinhalter und zeigt, dass es manchmal ganz gut ist, nicht einfach nur zu gehorchen, sondern zu Dinge hinterfragen.
This adaptation was the one I feared the most, because the premise is too familiar for me. When Tina and other readers assured me that the “mean” parts were well executed or rather in the first chapter that calmed me down a little. As I soon discovered myself it really isn’t as bad as I had feared; the description in [b:the Axolotlkönig|34234999|Der Axolotlkönig (Märchenspinnerei, #1)|Sylvia Rieß|https://images.gr-assets.com/books/1486925406s/34234999.jpg|55292302] was worse…Here the focus is on the description of the loss not on what really happened and that made it easier for me. Reading the blurb of the book I was confused at the description that it used “a hint of Ice Queen”, but it soon turned out that this Ice Queen is more like the Snow Queen than the Disney-version that I kept thinking about. The story itself is parted into different chapters that are fittingly titled after characters, places and a few other things that play a major role in the chapter. It prepares you a little of what’s to come, but at the same time doesn’t give away too much. Some titles are also references to the original Fairy Tale, which is a nice nod in that direction. Towards the middle there is a really incredible perspective change that makes the story just a little more interesting. Other than that did I directly dive into the Hollertal (Hollervalley). I can easily see the place before my inner eye. From bureaucratic nonsense to the general interactions, all of it felt natural and realistic. I was taken in by the descriptions pretty fast and later didn’t want to put the book down as it was nearing its end. It had some quite surprising and exciting twists and portrayed certain dangers quite well. I was quite excited while reading some parts of it, even if some stuff was – and still is – quite confusing regarding the backstory of certain characters. Unfortunately including that would have been too much for the story. 😦 I never thought I’d find a version of Frau Holle where I prefer the Pechmarie (Pitchy Marie) over the Goldmarie (Golden Marie). I’m not even sure why… It feels like I should feel more connected to the golden one, as we’ve suffered a similar loss, but I guess I’m too annoyed by her, but that could just be me not liking main-characters again. Marie seems a little too well loved by everyone, even if she’s certainly not a perfect character, as she definitely has her flaws. I like the combination of Frau Holle with the idea of the Snow/Ice Queen and some Alpine legends, it just worked very well together. Also great were the twists on the original tales elements. I enjoyed the character development and I especially enjoyed the finale – and the epilogue that had a pretty cool scene that made me like a certain character just a little more. 😉 All in all: A beautiful story about two sisters that overcome their differences in an incredible adventure after a blow of fate. Full review: Tina Skupin: Hollerbrunn
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Tina Skupin, Jahrgang 1977, wuchs in Völklingen an der Saar auf. Nach einem Zwischenstopp in Halle lebt sie mittlerweile mit Partner und Töchterchen in Stockholm. Sie schreibt vor allem Fantasy mit Schwerpunkt Urban Fantasy sowie Science Fiction. Ihre Hobbys (für die nie genug Zeit bleiben) sind mittelalterliches Schwertfechten (Langschwert) klettern (trotz Höhenangst) und lesen (natürlich).
Posts
Ich finde die Geschichte echt gut. Der Aufbau und die darauffolgenden Wendungen der Geschichte waren zwar ans alte Märchen angepasst, aber trotzdem hatten sie ihren eigenen Stil. Zusammen mit dem tollen Schreibstil von Tina Skupin ergab sich eine tolle neue Geschichte zum Unterhalten, Träumen und Weitergeben. Marie ist eine tolle Hauptfigur. Sie lässt sich nicht unterkriegen, trotz des Todes ihrer Mutter, lebt mit ihrer Stiefschwester und Stiefmutter zusammen ohne wirklich zu Murren und versucht ihrem Vater mit dem eigenen Hotel zu helfen, was echt nicht immer einfach ist. Als es dann eine Absage von der Schule wegen ihres Praktikas im elterlichen Hof gibt, kann sie durch einen glücklichen Zufall ihr Praktikum bei Frau Hollerbrunnn machen. Dort arbeitet sie gut und lernt viel. Allerdings fand ich sie im Bezug auf ihre Verliebtheit (die jemand auf dem Hollerhof auslöst) etwas naiv und pubertär...als wäre sie 11 oder 12... Pegg ist so ziemlich das genau Gegenteil von Marie...denkt man jedenfalls durch den ersten Blick auf sie...sie ist faul, so ziemlich von allem gelangweilt, will sich nur um sich selbst kümmern. Doch das ändert sich während des Buches. Diese Wandlung bei Pegg fand ich echt gut umgesetzt, erzählt und geschrieben. Mir gefiel Pegg am Ende sogar ein bisschen besser, als Marie...obwohl ich sie manchmal am Anfang echt gerne einfach nur getreten hätte (ja, ich weiß, Gewalt keine Lösung ist xD) Den Ort der Geschichte fand ich wunderbar! Einfach traumhaft! Ich war früher schon immer im Sommer wandern mit meinen Eltern und war ab und zu in solchen Tälern. Wenn ich mal eine eigene Familie habe, möchte ich auch wieder solche Urlaube machen...
"Hollerbrunn" war eine sehr unterhaltsame, gut zu lesende Märchen-Adaption von Frau Holle, angesiedelt in den Alpen. Goldmarie und Pechmarie sind Stief- bzw. Halbschwestern. Während "Goldmarie" bereits im Tal großgeworden ist, als Wirtshaustochter stets brav und fleißig, mit dem Tod ihrer Mutter und dem plötzlichen Auftauchen von Stiefmutter und Stiefschwester kämpft, ist "Pechmarie", genannt Pegg, aus der Großstadt und will überhaupt nicht da sein. Sie hat ihr Leben lang bereits mit Mobbing und der Kritik ihrer Mutter zu kämpfen, sowie dem Wissen, dass ihr Vater noch eine andere Familie hat, bei der er lieber den Hauptteil der Zeit verbringt. Nachdem die "Nebenbuhlerin" ihrer Mutter gestorben ist, sieht jetzt Peggs Mutter ihre Chance, es ihrem Geliebten zu zeigen und zerrt Pegg dafür in eine andere Welt. Während Marie selbst ziemlich naiv und gutgläubig handelt, sich prompt verliebt und ihr Praktikum auf dem Hollerhof so perfekt wie möglich absolvieren will, kommt Pegg in dieser Adaption nicht zu kurz. Sie ist nicht einfach die faule und böse, sie hat ihre eigenen Motive und Gründe und gibt Marie in vielen Punkten den entscheidenden Stoß, nicht alles zu glauben und Dinge auch zu hinterfragen, etwa, ob ihre Sicht auf die Welt wirklich die einzige ist. Die beiden Schwestern werden hier zum zentralen Drehpunkt der Geschichte und es ist wirklich schön, zu sehen, wie sie letztlich zusammenwachsen, statt dass "Hollerbrunn" dem Märchenverlauf folgt. Es ist eben nicht immer so einfach, "gut" und "böse" zu trennen, genauso wenig wie gut belohnt und böse bestraft wird. Ich fand es eine schöne Märchenadaption.
Frau Holle und die Eiskönigin neu gemixt und in unsere Welt geworfen. Das klingt nicht nur gut, es las sich auch gut. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Tal in den Alpen. Einem Dorf, wo die Jahreszeiten noch wirkliche Jahreszeiten sind und pünktlich zum ersten Advent die ersten Flocken tanzen. Aber Geheimnisse warten hier darauf von den beiden Maries und dem Leser entdeckt zu werden. Ich wurde schön langsam in die Handlung eingeführt. Man lernt die beiden Maries, von der eine nur Pegg genannt wird, und die Eltern kennen und wie die Beziehung untereinander ist. Und ich merkte schnell, dass es hier kein schwarz/weiß Denken gibt wie beim Originalmärchen. Die Spannungen zwischen Marie und Pegg sowie zu der Stiefmutter sind tiefgründig und im Laufe des Lesen wurde mir Pegg immer sympathischer und ich konnte ihr Verhalten verstehen. Im Gegensatz dazu war Frau Holle bzw. Frau Hollerbrunn nicht so tief ausgearbeitet bzw. man erfährt durch die Erzählperspektive meiner Meinung nach nur Oberflächlichkeiten von ihr und ihren Angestellten. Aber das störte mich hier gar nicht. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf den beiden Stiefschwestern und dem Geheimnis des Hollerhofes. Erzählt wird die Geschichte zuerst von Marie und erst als Pegg ihr Praktikum auf den Hollerbrunn beginnt, wird zwischen den Perspektiven gewechselt. Was sehr gut war, denn Pegg ist im Gegensatz zu Marie nicht so gutgläubig und misstraut erstmal allem und jedem. Ehrlich gesagt hat genau dies mir Pegg sympathisch gemacht. Ganz ehrlich, ich mochte sie lieber als Marie! Während wir Leser Marie und Pegg besser kennenlernen, tauchen wir auch Stück für Stück in die Geheimnisse des Hollerhofes ein. Nicht in alle. Vieles bleibt ein Geheimnis von Frau Hollerbrunn, aber das stört dem Ablauf der Handlung nicht. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es wurde ums Leben gekämpft und erst am Ende wird klar, wer Freund und wer "Feind" ist. Mir ging es am Ende etwas zu schnell und musste ab und an gezwungenermaßen Pause machen, um die ganzen Infos, die man bekommt, zusammenzupuzzlen. Aber es war eine sehr schöne und interessante Auflösung. Ich mochte das Ende! Fazit Eine wunderschöne Märchenadaption, die einen neuen Blick auf die Feindseligkeit der Schwestern beinhalter und zeigt, dass es manchmal ganz gut ist, nicht einfach nur zu gehorchen, sondern zu Dinge hinterfragen.
This adaptation was the one I feared the most, because the premise is too familiar for me. When Tina and other readers assured me that the “mean” parts were well executed or rather in the first chapter that calmed me down a little. As I soon discovered myself it really isn’t as bad as I had feared; the description in [b:the Axolotlkönig|34234999|Der Axolotlkönig (Märchenspinnerei, #1)|Sylvia Rieß|https://images.gr-assets.com/books/1486925406s/34234999.jpg|55292302] was worse…Here the focus is on the description of the loss not on what really happened and that made it easier for me. Reading the blurb of the book I was confused at the description that it used “a hint of Ice Queen”, but it soon turned out that this Ice Queen is more like the Snow Queen than the Disney-version that I kept thinking about. The story itself is parted into different chapters that are fittingly titled after characters, places and a few other things that play a major role in the chapter. It prepares you a little of what’s to come, but at the same time doesn’t give away too much. Some titles are also references to the original Fairy Tale, which is a nice nod in that direction. Towards the middle there is a really incredible perspective change that makes the story just a little more interesting. Other than that did I directly dive into the Hollertal (Hollervalley). I can easily see the place before my inner eye. From bureaucratic nonsense to the general interactions, all of it felt natural and realistic. I was taken in by the descriptions pretty fast and later didn’t want to put the book down as it was nearing its end. It had some quite surprising and exciting twists and portrayed certain dangers quite well. I was quite excited while reading some parts of it, even if some stuff was – and still is – quite confusing regarding the backstory of certain characters. Unfortunately including that would have been too much for the story. 😦 I never thought I’d find a version of Frau Holle where I prefer the Pechmarie (Pitchy Marie) over the Goldmarie (Golden Marie). I’m not even sure why… It feels like I should feel more connected to the golden one, as we’ve suffered a similar loss, but I guess I’m too annoyed by her, but that could just be me not liking main-characters again. Marie seems a little too well loved by everyone, even if she’s certainly not a perfect character, as she definitely has her flaws. I like the combination of Frau Holle with the idea of the Snow/Ice Queen and some Alpine legends, it just worked very well together. Also great were the twists on the original tales elements. I enjoyed the character development and I especially enjoyed the finale – and the epilogue that had a pretty cool scene that made me like a certain character just a little more. 😉 All in all: A beautiful story about two sisters that overcome their differences in an incredible adventure after a blow of fate. Full review: Tina Skupin: Hollerbrunn







