Höllenhund

Höllenhund

Paperback
3.85
MeditationBettlerGegenwartsliteraturPhilosophie

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Description

Nutzt du die Freiheit, die Pflicht zur Verantwortung, die dir dein Leben aufzwingt? Würdest ein Schicksal annehmen, welches dich zu Ruhm und Ehre führen kann, selbst wenn du dafür die Liebe deines Lebens opfern musst? Der letzte Kriegerpriester der Göttin Zulora wurde vor 20 Wintern im Kampf getötet. Der neue Auserwählte ist ein Bettler, ein Geprügelter und Geächteter in der mittelalterlichen Stadt Ingelspfort. Wenn er nur wüsste, dass gleichzeitig ein Junge in einem kleinen Dorf im Sommer 2019 seine Geschichte als Comic zeichnet … Der Comic-Held und Bettlerjunge Hansgar stank wie eine Leiche im Sommer – Reste der Kanalisation klebten wie Kletten an ihm. Sein Ziel, die Prinzessin Penelope vor dem Todesurteil zu bewahren, lag direkt vor ihm. Die Prinzipien seiner Kriegsgöttin und die Queste des Königs von Lichterwald katapultierten sein Leben aus dem Straßendreck, hinein in Ränkespiele der Götter; und direkt in Kampf gegen einen mächtigen Gegner, den dreiköpfigen Wolf, Samael. Er hatte die Prinzessin fast erreicht; das Versteck hinter dem Kaninchenkäfig im Burghof war sicher … bis das Ungetüm aus dem Wohnturm stakte; es heulte laut; es nahm Witterung auf. Hansgar drückte sich tiefer hinter den Käfig. Der Höllenhund witterte ihn und stürmte mit wetzenden Krallen zu seinem Versteck. Umfangen vom Gestank des Urviechs, erzitterte der auserwählte Kämpfer Zuloras und wich soweit wie möglich an die Burgmauer zurück. Die drei Köpfe des Höllenhunds umrundeten von jeder Seite sein Versteck. Mit zitternden, todbringenden Lefzen knurrten Sie den Eindringling an. Hansgar, der zukünftige Kriegerpriester, saß in der Falle ... Testimonial Im zweiten Roman der Iaculatorium-Reihe rückt Lew Marschall dem Anspruch der Freiheit und Selbstbestimmung zu Leibe. Dabei schlängelt sich die Handlung in einer Doppelwelt durch zahlreiche Motive, von der griechischen Mythologie über Toleranz bis hin zu Familienkrisen. Dem steht ein umfangreicher und spannender Fantasy-Kosmos gegenüber, der gegen das Klischee der plumpen Zauber-Welten voller Orks und Ritter anläuft. Nicht nur für Fantasy-Fans eine packende Story mit Anspruch; vor allem aber mit einer Botschaft! Florian Führen, Story Coach

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Magical Realism
Format
Paperback
Pages
460
Price
15.50 €

Posts

5
All
4

Hans und Hansgar – zwei Welten, zwei Geschichten, und doch so viel gemeinsam! Worum geht es? Hans, der junge Held dieses Romans hat ein kleines Problem. Er soll für seinen draufgängerischen Nachbarn Ricko Matzke den Rottweiler seines Erzfeindes Erhardt vergiften. Doch Hans denkt gar nicht daran den Hund zu töten. Als der verunsicherte Hans darauhin sich plötzlich beim Abendessen mit seinen Eltern, Ricko und Erhardt gemeinsam an einem Tisch wiederfindet, läuft für ihn die ganze Situation völlig aus dem Ruder. Wegen diesen Vorfällen liegen Hans‘ Nerven ziemlich blank, da bekommt er einen Tipp: er soll es mal mit Meditation und mit Zeichnen versuchen. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, fängt Hans an einen Comic zu zeichnen. Die Hauptfigur seines Comics ist Hansgar. Als Bettler der Stadt Ingelspfort lebt er ein einsames, kaltes und hungriges Leben. Als er eines Tages auf den Ritter Ronald trifft, wird für ihn alles auf den Kopf gestellt. Hansgar soll nämlich ein Kriegerpriester werden und in die Fußstapfen des Heiligen Heinrich treten. Das würde natürlich auch die Chancen bei der schönen Penelop erhöhen... Jedoch ahnt niemand, dass Hans‘ zeichnerische Begabung ihm unvorstellbare Möglichkeiten offenbart und es bald gar nicht so klar ist, was nun Realität und Fiktion ist. Und das halte ich von Buch…. Wer bei diesem Buch hofft einen typischen Fantasyroman in den Händen zu halten, wird etwas verwundert sein. Denn dieses Buch ist alles andere als ‚typisch‘. Dieser Roman schafft es immer wieder Erzählebenen, Handlungen und Realitäten zu durchbrechen, damit zu spielen und den Leser stets aufs Neue zu überraschen. Bereits am Cover lässt sich der zweigliedrige Aufbau des Buches – den Handlungsstrang von Hans und Hansgar – erkennen. Meiner Meinung nach passt dieser Stilmix des Covers perfekt zum Inhalt und visualisiert die beiden Erzählstränge bzw. Realitäten hervorragend. Auch am Schriftbild lassen sich beide Handlungen klar voneinander abtrennen, denn Hansgars Story wird in kursiver Schrift wiedergegeben. Dieses ist eine schöne Idee und definitiv leserfreundlich umgesetzt. Beide Erzählstränge sind sehr spannend und haben für sich jeweils ihre eigenen Besonderheiten. Dennoch habe ich am Anfang etwas Schwierigkeiten gehabt den Einstieg zu finden. Insbesondere werden grade zu Beginn des Romans viele Fragen aufgeworfen, die erst im Fortgang der Geschichte teilweise aufgeklärt werden. Außerdem lassen sich im Roman einige Stellen finden, an denen die Geschehnisse sich derart schnell überschlagen, dass mir nicht ganz klar war, was da genau passierte und insbesondere warum. So erging es mir beispielsweise in Hansgars letzter Kampfszene, die für mich leider nicht in allen Zügen völlig nachvollziehbar war. Ähnliches gilt auch für einige Szenen, in denen so viele überraschende und neue Informationen zusammenkommen, sodass selbst der Held damit nicht zurechtkommt und ziemlich verwirrt ist. Was mir dagegen sehr gut gefallen hat war die parallele Darstellung der beiden Helden und ihre jeweilige Entwicklung. Immer wieder konnte man Verbindungspunkte zwischen den beiden Helden und ihren Erlebnissen erkennen. Gleichzeitig durchlaufen sie jedoch ihre eigene Entwicklung und werden beide auf ihre eigene Weise mutiger, reifer und wachsen über sich hinaus. Die Darstellung und Beschreibung der Helden sind dabei durchaus nachvollziehbar. Zumal wird ihr Charakter und ihre individuellen Persönlichkeiten sehr lebendig beschrieben. Beachtenswert finde ich zudem, dass der Sprachduktus an die jeweilige Figur angepasst worden ist. Darüber hinaus schafft es der Roman den Leser in eine atmosphärische Szenerie eintauchen und ihn hautnah die Geschehnisse miterleben zu lassen. Dabei lässt sich ein besonders scharfes Augenmerk für Details erkennen. Die kreativen sprachlichen Wendungen, außergewöhnlichen Metaphern und Vergleiche haben mir das Lesen dieses Buches zudem versüßt und mir das eine oder andere Schmunzeln entlockt. Etwas Schwierigkeiten hatte ich jedoch mit dem Erzähler. Die Geschichte von Hans wird vom Ich-Erzähler Franziskus Jutebold retrospektiv berichtet. Dabei erzählt er detailgenau von Hans Gedanken und Gefühlen und scheint Informationen zu haben, die eigentlich nur ein auktorialer Erzähler haben dürfte. Zudem haben mich seine Off-Kommentare, die an Elisa gerichtet sind, viel mehr als nur irritiert. Mein Highlight dieses Buch war jedoch das Spiel mit der Realität und der Fiktion. Beharrlich steht in diesem Roman stets die Frage im Mittelpunkt, ob Hans mit seiner Imagination Realitäten erschafft oder lediglich ein Beobachter ist, der mit seinem Comic die Geschehnisse dokumentiert. Insbesondere hat das Ende mich völlig überzeugt. Es war emotional und unerwartet, schaffte es aber hervorragend dem Buch ein würdiges Ende zu verleihen. Jedoch blieben für mich einige Fragen und Erzählstränge offen, die leider nicht mehr ganz aufgeklärt bzw. zu Ende geführt worden sind. Fazit: Ein untypischer Fantasyroman der besonderen Art, der auf sprachlich gewandte Art es schafft, Realitäten, aber auch Gedankenmuster, zu durchbrechen und der Geschichte eine tiefere Bedeutung und Massage zu verleihen.

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Inhalt/Klappentext Nutzt du die Freiheit, die Pflicht zur Verantwortung, die dir dein Leben aufzwingt? Würdest ein Schicksal annehmen, welches dich zu Ruhm und Ehre führen kann, selbst wenn du dafür die Liebe deines Lebens opfern musst? Der letzte Kriegerpriester der Göttin Zulora wurde vor 20 Wintern im Kampf getötet. Der neue Auserwählte ist ein Bettler, ein Geprügelter und Geächteter in der mittelalterlichen Stadt Ingelspfort. Wenn er nur wüsste, dass gleichzeitig ein Junge in einem kleinen Dorf im Sommer 2019 seine Geschichte als Comic zeichnet … Der Comic-Held und Bettlerjunge Hansgar stank wie eine Leiche im Sommer – Reste der Kanalisation klebten wie Kletten an ihm. Sein Ziel, die Prinzessin Penelope vor dem Todesurteil zu bewahren, lag direkt vor ihm. Die Prinzipien seiner Kriegsgöttin und die Queste des Königs von Lichterwald katapultierten sein Leben aus dem Straßendreck, hinein in Ränkespiele der Götter; und direkt in Kampf gegen einen mächtigen Gegner, den dreiköpfigen Wolf, Samael. Schreibstil/Handlungsverlauf Das Buch war ganz angenehm zu lesen und ich kam auch gut rein ins Buch. Zum Ende hin war mir das Buch dann doch etwas zu langatmig und da hätte ich mir etwas weniger gewünscht. Das Buch hat zwei Handlungen. Die eine Geschichte dreht sich um Hans, einen schüchternen jungen Mann, der sein Talent zum Comic zeichnen entdeckt und die zwei Geschichte dreht sich um Hansgar, einem Bettler, der zum Kriegerpriester wird. Schnell wird klar, dass Hansgar die erdachte Figur von Hans ist, aber man fragt sich oft, ob es nur Fiktion ist oder ob Hans sein Leben fantasievoller gestaltet. Der Part von Hansgar gefielen mir persönlich etwas besser, weil diese spannender waren. Es gab mehr Abenteuer und Fantasie. Bei Hans ging es mehr um sein Leben und was er aus seinem Leben macht. Es war nicht langweilig, aber es sehr alltäglich. Ähnlich wie sein eigenes Leben. Aber beide Parts handeln viel von Selbstfindung und Erwachsenen werden. Wie schon erwähnt, war es manchmal schwer zu erkennen, ob alles nur Fiktion war oder ob die Comics von Hans realgeworden sind. Charaktere Im ersten Moment war mir gar nicht klar wie alt Hans eigentlich war. Zuerst dachte ich, dass er ca. 13 Jahre alt war, weil er so schüchtern und hilflos wirkte. Dabei muss er ca. 17 Jahre alt sein. Im Laufe des Buches wurde er selbstbewusster und hat sich seinen Ängsten und Feinden gestellt. Sein neu gefundenes Talent fürs Zeichnen hat ihm dabei sehr geholfen. Als Leser konnte ich mich gut mit Hans identifizieren. Mit Hansgar bin ich nur langsam warm geworden, weil er stellenweise arrogant auf mich wirkte, je weiter seine Ausbildung ging. Natürlich hatte auch er seine guten Momente und er viele edle Charakterzüge. Er verkörpert den Weg von Bettler zum Krieger und welche Opfer man für seinen eigenen Weg bringen muss. Meine Meinung Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und habe das Ende nicht gemocht. Nicht weil es schlecht geschrieben war, sondern weil es einfach kein Happy End war. Keiner der beiden Hauptfiguren bekommt das Ende, welches ich ihnen gewünscht hatte. Das Buch gibt einem viele Denkanstöße was den Weg der Selbstfindung angeht. Über viele Sachen habe ich im Nachhinein noch gegrübelt.

4

Fazit: Der Schreibstil hat uns gefallen und war sehr flüssig. Das Cover passt perfekt zur Geschichte. Die Geschichte eines Helden der in zwei Welten lebt. Wir haben die Reale Welt unseren Protagonist wo er sehr viele Kämpfe austragen muss und die Fantasiewelt in die er sich verliert. Das Ende lässt offen ob es vielleicht ein 2 Teil geben wird. Danke das wir an der Leserunde mit teilnehmen durften.

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Fazit: Der Schreibstil hat uns gefallen und war sehr flüssig. Das Cover passt perfekt zur Geschichte. Die Geschichte eines Helden der in zwei Welten lebt. Wir haben die Reale Welt unseren Protagonist wo er sehr viele Kämpfe austragen muss und die Fantasiewelt in die er sich verliert. Das Ende lässt offen ob es vielleicht ein 2 Teil geben wird. Danke das wir an der Leserunde mit teilnehmen durften.

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Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat mich im Klappentext schon sehr neugierig gemacht. Zwei Geschichten die Parallel erzählt werden, einmal Hans der Comiczeichner welcher mit seinem Alltag zurecht kommen muss und mit der Kunst und Meditation dem ganzen entflieht und auf der anderen Seite Handgar, ein Bettler der zum Helden wird in einer mittelalterlichen Fantasywelt voller wunder. Doch schnell merkt man, dass beide Geschichten miteinander verflochten sind, nur wer erzählt hier wen? Leider hat mir der schreibstil nicht zugesagt. Ich kam nie wirklich in einen lesefluss und oft haben mich die brutalen Worte und Handlungen abgeschreckt. Vielleicht seil hansgars Geschichte mich zu sehr an einen ausgeschrieben comic erinnert hat als an ein Buch? Vielleicht ging es ja jemandem ähnlich und kann mir helfen die Worte zu finden? Für comic liebhaber ist das aber bestimmt ein besonderes buch!

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