H.G. Wells. Band 6: Der Unsichtbare, Teil 2

H.G. Wells. Band 6: Der Unsichtbare, Teil 2

by Dobbs·Book 6 of 6
Hardback
4.34
KlassikerZeitmaschineWellsUnsichtbar

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Description

Splitter widmet dem Meister der Science Fiction eine sechsbändige Prachtausgabe H.G. Wells ist, neben Jules Verne, nicht nur ein, sondern der Ahnherr und Klassiker der modernen Science-Fiction-Literatur. Einige seiner Bücher sind Schlüsselwerke des utopischen Zukunftsromans, »Der Krieg der Welten« etwa, »Die Insel des Dr. Moreau« und natürlich »Die Zeitmaschine«. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie unzählige Male adaptiert, interpretiert, kopiert, zitiert und auch persifliert worden. Allein »Der Krieg der Welten« ist ein äußerst beliebter Stoff, auch und gerade im Comic, und dürfte so oft im Stil der jeweiligen Zeit verarbeitet worden sein – von Orson Welles‘ legendärer Hörspielfassung, die 1938 in den USA angeblich für Massenpanik sorgte, bis hin zu Roland Emmerichs »Independence Day« 1 & 2 (Tim Burtons »Mars Attacks!« nicht zu vergessen) –, dass der eigentliche Urheber dahinter gerne vergessen wird. Szenarist Dobbs hat sich deshalb nun daran begeben, zusammen mit einigen ausgewählten Zeichnern eine zeitgemäße Interpretation der Hauptwerke von H.G. Wells im klassischen Geist vorzulegen – neben den eingangs genannten Titeln zudem noch »Der Unsichtbare«, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Erzählungen von Wells stets spannend sind, unterhaltsam, auch amüsant und vor allem eins: zeitlos aktuell! Abschlussband der Serie

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
European Style
Format
Hardback
Pages
56
Price
16.20 €

Posts

1
All
5

"Wenn ich richtig überlege, ist diese Unsichtbarkeit nur in zwei Fällen gut. Sie ist nützlich für die Flucht und auch fürs Anpirschen. Sie ist ganz besonders nützlich, um zu töten. [...] Ein wohl durchdachtes Töten, um ein Schreckensregime einzuführen."

Wiedereinmal ist die Hybris der Grund, warum ein Mensch zu Fall gebracht wird. Im zweiten Band von "Der Unsichtbare" erährtman, durch welches wissenschaftliche Experiment, Griffin unsichtbar geworden ist. Es wird klar, dass er bei diesem Experiment schon am Rande des Irrsins getanzt hat und mit seiner Verwandlung, geht auch der Schritt über diese Grenze einher. Er glaubt, dass er mit seiner Fähigkeit, ein Regime des Schreckens aufbauen kann, obwohl er schon vorher erlebt hat, dass seine Unsichtbarkeit nicht ganz ungefährlich ist. Er kann sich nur nackt unbemerkt bewegen und er ist somit Kälte, Schnee und Regen ausgesetzt. Andere übersehen ihn und er könnte z.B. von einer Kutsche überfahren werden. Doch all dass kann seinem Streben nach Macht nicht aufhalten und all das wird ihm am Ende zu Fall bringen. Erneut bin ich überrascht, dass H.G. Wells bereits 1897 so eine spannende Science Fiktion Geschichte zu Papier gebracht hat. Und genau wie seine anderen Geschichten, diente diese ebenfalls als Vorlage für viele andere Bücher, Comics und Filme. Ich wünschte mir, dass andere Bücherschreiber nicht nur die Grundidee als Vorlage nehmen würden, sondern auch die Moral und Ethik, die dahinter stehen und die Kritik an Gesellschaft und Wissenschaft in ihre Geschichten aufnehmen.

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