Herrscher der Gezeiten

Herrscher der Gezeiten

Hardback
3.115
EmotionalÜberschwemmungInselMeer

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Description

Wer diesen Roman gelesen hat, wird das Meer mit anderen Augen sehen …

Die Erde ist überflutet. Die letzten Überlebenden harren auf einer kleinen Insel aus, deren Ufer mit jeder Flut schmaler werden. Dass sie in dieser Welt unerwünscht ist, spürt Coe jeden Tag. So gut sie kann, erledigt sie ihre erniedrigende Arbeit und setzt sich gegen die anderen Inselbewohner zur Wehr. Heimlich schwärmt sie für den mutigen Tiam, ihren einzigen Freund.
Dann geschieht es. Der Herrscher der Insel liegt im Sterben und hinterlässt keinen Erben. Ausgerechnet Coe wird ins Schloss eingeladen und erfährt, dass die königliche Familie ein Geheimnis hütet, das alles für immer verändern kann. Gibt es einen Ausweg aus dem Albtraum, in dem sie alle leben? Coe und Tiam müssen sich beeilen, Antworten zu finden, bevor ihre Welt für immer in den Fluten versinkt …

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
N/A
Price
15.50 €

Author Description

Nichola Reilly wuchs an der Küste von New Jersey auf. Von dem Erlös für ihren ersten Roman kaufte sie sich eine Schaukel, ganz für sich selbst. Nichola liebt alles, was mit Disney zu tun hat, aber auch Zombie-Geschichten - und Schokolade. Mehr über Nichola unter www.nicholareilly.com oder auf ihrer Facebook-Seite www.facebook.com/nicholareillybooks.

Posts

3
All
2.5

Ich bin nicht vollständig überzeugt….

Zunächst einmal bietet die Idee dieser Dystopie eine spannende Prämisse. Der Überlebenskampf auf einer kleinen Insel nach dem Weltuntergang durch eine Flut, bietet eine spannende Atmosphäre. Leider wurde das Potenzial der Intrigen der Königsfamilie und die Zwischenmenschlichen Beziehungen nicht vollkommen ausgeschöpft. Auch der Leseprozess hat sich bei mir schleppend gestaltet. Ich war nach 100 Seiten immer noch nicht im Geschehen drin, da ich mich nicht ganz mit der Protagonistin identifizieren konnte und die Geschichte sehr schleppend und teilweise, meiner Meinung nach, langweilig geschrieben wurde. Dazu soll das Buch Teil einer Trilogie sein. Das war mir erst nach dem Beenden des Buches bewusst. Die Reihe wurde nur nicht weiter geschrieben. Daher wirkt das ganze Buch bestenfalls Mittelmäßig.

3

"Herrscher der Gezeiten" von Nichola Reilly ist eine Dystopie, die eine interessante Welt und eine spannende Prämisse bietet. Dennoch hat mich das Buch nicht vollständig überzeugt. Die Idee einer überfluteten Erde und der Überlebenskampf auf einer kleinen Insel hat mich von Anfang an fasziniert. Die düstere Atmosphäre und die harte Realität, mit der die Charaktere konfrontiert sind, sind gut dargestellt. Allerdings konnte mich die Geschichte selbst nicht so stark mitreißen, wie ich es erwartet hatte. Die Handlung verlief für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar, und ich hatte Schwierigkeiten, eine tiefere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Coe, die Hauptfigur, war zwar interessant, aber ich konnte mich nicht vollständig mit ihr identifizieren. Ihre Beziehung zu Tiam und die Geheimnisse der königlichen Familie boten Potenzial, wurden jedoch meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft. Trotzdem muss ich anerkennen, dass die Autorin Nichola Reilly eine einzigartige Welt erschaffen hat und eine wichtige Botschaft über den Umgang mit den Ressourcen der Erde vermittelt. Es ist eine dystopische Vision, die zum Nachdenken anregt. Insgesamt gebe ich "Herrscher der Gezeiten" 3 von 5 Sternen. Es ist eine interessante Dystopie mit einer fesselnden Prämisse, aber die Ausführung und die Charakterentwicklung könnten verbessert werden, um das volle Potenzial der Geschichte auszuschöpfen.

2

Die Erde ist überflutet und die letzten 500 Überlebenden sitzen auf einer Insel fest, die mit jeder Flut schmäler wird. Jeden Tag kämpfen die Menschen dort um ihren Platz und um ihr Leben. Coe fühlt sich dort seit jeher unerwünscht. Sie ist dafür zuständig, die Toilettenhäuser zu reinigen, mitunter die niedrigste Arbeit, der man zugetragen werden kann. Sie verlor einen Arm bei einem Kritzlerangriff und ist somit einfach zu nichts mehr nütze. Denkt sie zumindest, denn eines Tages kommt es dazu, dass die Prinzessin sie ins Schloss bringen lässt. Fortan wird ihr Leben ein anderes sein, doch es dauert nicht lange, bis sie sich die Frage stellen muss, ob das nun wirklich eine Verbesserung ihrer Situation darstellt. Denn Tag für Tag scheint die Gefahr größer zu werden. Und daran ist nicht nur die Flut Schuld. Die Geschichte startet mit einer spannenden Einführung in diese überflutete Welt. Man lernt die Hauptperson kennen und ihre Umgebung, hört etwas über die Regierung, den König, die Prinzessin und den verschwundenen oder gar verstorbenen Vater von Coe. Die sogenannten Kritzler sind gefährliche fischartige Biester, die sich gerne mal im Sand verstecken und Coe bereits einen Arm gekostet haben. Auch sonst ist Coes Körper von Narben übersät und diese versucht sie gekonnt zu ignorieren. Da es keine Spiegel gibt, in denen sich die Menschen selbst betrachten können, ist das am Ende auch nicht so schwer. Allerdings kennt Coe ihre Augenfarbe und diese ist rosa. Sehr befremdlich, vor allem, weil ich irgendwie nicht damit gerechnet habe, in welche Richtungen diese Geschichte noch gehen wird. Es gab für mich somit die ein oder andere Überraschung in der Handlung, was mir gut gefallen hat. Leider konnten diese Punkte das Buch am Ende aber auch nicht besser für mich machen. Ich fand es bereits weit vor Seite 100 sehr langweilig und langatmig und egal, was im weiteren Verlauf der Geschichte noch geschah, konnte mir die anfängliche Spannung leider nicht mehr zurückbringen. Das Buch war während den ersten Kapiteln eingeschlafen und ich gleich mit. Die Figuren blieben eher blass, wobei die Hauptpersonen doch recht gut ausgearbeitet waren. Zu Coe hätte man eventuell noch eine Verbindung aufbauen können und auch Tiam oder die kleine Fern waren recht interessant gestaltet und auch irgendwo liebenswert. Die Prinzessin hat sich im Laufe der Geschichte immer unsympathischer gemacht und ab und an fand ich sie etwas unglaubwürdig. Ich mochte sie nicht und sie hat mich schlichtweg genervt. Im letzten Drittel des Buches kommt dann endlich wieder Spannung auf und es passieren einige Dinge, die die Handlung in Fahrt bringen. Es konnte mich letztendlich nicht mehr mitreißen, aber man muss doch andeuten, dass die Ideen hinter der Geschichte recht gut waren und das ganze Szenario vielleicht wirklich ein guter Film werden könnte, wenn sich die richtigen Leute dahinterklemmen. Potenzial war da, leider für mich aber nur in den Ideen und nicht so wirklich in der Umsetzung. Die Atmosphäre hingegen war in den aufreibenderen Szenen recht in Ordnung und so konnte man zumindest kleine Passagen der Geschichte genießen und als durchaus okay hervorheben.

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