Herrinnen des Mondes

Herrinnen des Mondes

Hardback
3.520

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Description

Das Dorf al-Awafi in Oman ist die Heimat dreier Schwestern: Mayya, die mit gebrochenem Herzen die Ehe mit Abdallah eingeht, Sohn des wohlhabenden Kaufmanns Sulayman. Asma, die aus Pflichtgefühl Khalid heiratet, einen selbstverliebten Künstler. Und Chaula, die alle Anträge ablehnt, während sie auf ihren Geliebten wartet, der nach Kanada ausgewandert ist und nur alle zwei Jahre zurückkehrt. Drei Frauen, drei Blickwinkel auf Oman und eine traditionelle Gesellschaft, die sich nach der Kolonialzeit zwischen Tradition und Moderne neu definieren muss – wie die Frauen auch. Und dann ist da noch die rätselhafte, betörende Zarifa, die als Sklavin nach Oman kam, von Sulayman gekauft und seine große Liebe wurde.
Herrinnen des Mondes erzählt vielstimmig über das Leben, Lieben und die Träume von Frauen in einer traditionell patriarchalischen islamischen Gesellschaft.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
336
Price
24.70 €

Author Description

Ihre Begabung wurde Jokha Alharthi, geboren 1978, in die Wiege gelegt, denn in ihrer Familie gibt es eine Reihe von Dichtern. Ihr Roman Herrinnen des Mondes war auch eine Art Heimweharbeit, fing sie doch während ihres Studiums der klassischen arabischen Literatur an der Universität von Edinburgh an, daran zu schreiben. Das regnerisch-kühle Wetter wird eine Rolle gespielt haben. Jokha Alharthi schreibt Romane, Erzählungen und Kinderbücher, hat aber auch eine akademische Karriere absolviert. Heute unterrichtet sie als Associate Professor am College of Arts and Social Sciences der Sultan Qaboos University in Maskat, der Hauptstadt Omans.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
86%
31%
33%
25%
26%
44%
64%
83%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
68%
97%
76%
82%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

4
All
3.5

Leben im Oman

"Herrinnen des Mondes" zeichnet ein plastisches Bild des Omans zwischen ca. 1920 und 1990. Die schiere Fülle and Charakteren und Zeitebenen ist dabei erstmal ziemlich unübersichtlich und erschwert den Einstieg, obwohl der Stil schön und flüssig ist und das Buch durch die kurzen Kapitel und kleinen Abschnitte eigentlich leicht und schnell lesbar. Irgendwann kennt man sich dann aber aus in al-Awafi und weiß, wer mit wem wie verwandt ist - mir hat dabei geholfen, einen Stammbaum zu erstellen, es wäre wirklich hilfreich, wenn der schon im Buch enthalten wäre. Immerhin gibt es ein Glossar und Namensverzeichnis und ein informatives Nachwort der Übersetzerin Claudia Ott. Wenn man sich dann endlich eingelebt hat, hat man dafür auch wirklich das Gefühl, sich auszukennen, die vorher für mich unbekannte Welt im Oman wurde vertraut und erlebbar. Eine stringente Handlung gibt es eigentlich nicht, aber das macht gar nichts, denn es geht um alles, eben um das Leben an sich. Liebe, Hass und Hochzeiten, Behinderungen und Krankheiten, Sklaverei, Kolonialismus und gesellschaftliche Klassen - das alles fügt sich zu einem echten Bild zusammen. Auf jeden Fall ein gutes Buch, gute 3 1/3 Sterne von mir weil es einfach nicht so mein Lieblingsgenre ist.

Leben im Oman
2

Hm.. überwiegend habe ich nichts verstanden.

Das Buch haben wir im Buchclub gelesen. Bin auf die Besprechung gespannt (dauert aber noch eine Weile, bis wir uns dazu treffen). Also ich habe mich mehr durch gezwungen, als dass ich irgendwas verstanden habe. Es sind unfassbar viele verschiedene Figuren, Erzählperspektiven und Zeiten. Es war schon interessant einen Einblick in den Oman zu erhalten. Also mal was anderes, aber eine Empfehlung kann ich für den Roman leider nicht aussprechen.

3

Es hatte für mich keinen richtigen Plot. Es begann sehr gut, doch irgendwann habe ich den Faden verloren, da manches sehr detailliert beschrieben wird und interessante Momente kurz dargestellt werden. Eher 2,5

2.5

Kaum Handlung und die Figuren werden zu unzureichend eingeführt, dafür dass ab der Mitte des Buchs die Verwandschaftsverhältnisse und Namen quasi vorausgesetzt werden. Trotz Ich-Perspektive zwischendurch wird nicht wirklich ein Verständnis des Charakters möglich. Ich habe erwartet, dass es primär um die drei Frauen bzw. Schwestern der Geschichte geht und die Passagen, die sie betreffen, sind auch gut geschrieben. Insgesamt aber zu wenig Tiefe.

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