"A picaresque adventure and spiritual coming-of-age tale - On the Road crossed with Henderson the Rain King… Deeply affecting." -Michiko Kakutani, The New York Times Longlisted for an Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction A captivating, often hilarious novel of family and wilderness from the bestselling author of The Circle, this is a powerful examination of our contemporary life and a rousing story of adventure. Josie and her children's father have split up, she's been sued by a former patient and lost her dental practice, and she's grieving the death of a young man senselessly killed. When her ex asks to take the children to meet his new fiancée's family, Josie makes a run for it, figuring Alaska is about as far as she can get without a passport. Josie and her kids, Paul and Ana, rent a rattling old RV named the Chateau, and at first their trip feels like a vacation: They see bears and bison, they eat hot dogs cooked on a bonfire, and they spend nights parked along icy cold rivers in dark forests. But as they drive, pushed north by the ubiquitous wildfires, Josie is chased by enemies both real and imagined, past mistakes pursuing her tiny family, even to the very edge of civilization. A tremendous new novel from the best-selling author of The Circle, Heroes of the Frontier is the darkly comic story of a mother and her two young children on a journey through an Alaskan wilderness plagued by wildfires and a uniquely American madness.
Josie hat ihr Leben als Zahnärztin hinter sich gelassen und cruist in einem alten Wohnwagen mit zwei kleinen Kindern durch Alaska. Irgendwie ziellos und orientierungslos irren sie durch die Wildnis. Waldbrände bedrohen ihre Reise und seltsame, verschobene aber meist freundliche und hilfsbereite Menschen kreuzen ihre Wege.
Dieser Roman ist ein Trip der besonderen Art. Josie ist eine unzuverlässige Erzählerin. Verwirrt und oftmals alkoholisiert sind ihre Gedanken, Sichtweisen und spontane Entscheidungen verwirrend und man hat das Gefühl, sie schlingert mit ihren Kindern am Abgrund entlang. Für sie selbst ist der irrwitzige Trip aber logisch und folgerichtig in ihrem Bestreben ihren eigenen Weg zu finden.
Mit mehr Glück als Verstand erleben Sie und die Kinder verrückte aber auch schöne Erlebnisse und finden zum Ende ihr Glück...
... oder auch nicht ??
Sep 1, 2024
5.0
Verrückter und spannender Road Trip durch Alaska
Josie hat ihr Leben als Zahnärztin hinter sich gelassen und cruist in einem alten Wohnwagen mit zwei kleinen Kindern durch Alaska. Irgendwie ziellos und orientierungslos irren sie durch die Wildnis. Waldbrände bedrohen ihre Reise und seltsame, verschobene aber meist freundliche und hilfsbereite Menschen kreuzen ihre Wege.
Dieser Roman ist ein Trip der besonderen Art. Josie ist eine unzuverlässige Erzählerin. Verwirrt und oftmals alkoholisiert sind ihre Gedanken, Sichtweisen und spontane Entscheidungen verwirrend und man hat das Gefühl, sie schlingert mit ihren Kindern am Abgrund entlang. Für sie selbst ist der irrwitzige Trip aber logisch und folgerichtig in ihrem Bestreben ihren eigenen Weg zu finden.
Mit mehr Glück als Verstand erleben Sie und die Kinder verrückte aber auch schöne Erlebnisse und finden zum Ende ihr Glück...
... oder auch nicht ??
Wann passiert endlich was? Wann passiert endlich was? Wann passiert endlich was? Wann passiert endlich was? Ach jetzt, auf den letzten 30 Seiten. Was hat wohl den Herrn Eggers geritten, dieses langweilige Machwerk zu verfassen?
Verzichtbar!
Sep 27, 2024
1.5
Wann passiert endlich was? Wann passiert endlich was? Wann passiert endlich was? Wann passiert endlich was? Ach jetzt, auf den letzten 30 Seiten. Was hat wohl den Herrn Eggers geritten, dieses langweilige Machwerk zu verfassen?
Verzichtbar!
Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, als ich diese Geschichte unbedingt lesen wollte. In meiner Vorstellung jedenfalls sollte sich ein (Flucht)Abenteuer entfalten, an dem ich passiv teilnehmen würde und das mich hochkomisch, wie angepriesen, unterhalten und berühren würde.
Doch an diesem Roman ist absolut NICHTS hochkomisch, nicht einmal ein bisschen komisch!
Im Focus steht Josie, alleinerziehende Mutter, arbeitslose Frau ohne familiären Halt und ohne Selbstvertrauen. In ihr manifestiert sich eine riesige Angst, dass Carl, ihr Ex-Lebensgefährte und Vater ihrer Kinder, der nach so vielen Jahren Abstinenz im Leben der Kinder, jetzt, durch seine neue Beziehung und dem Wunsch zu heiraten, wieder in das Leben der Kinder treten will und ihr damit die Kinder wegnehmen könnte. Paul und Ana sollen Zeit mit ihm und bei ihm verbringen und seine Verlobte kennenlernen. Das will Josie auf keinen Fall und flieht Hals über Kopf! Da sie keine Arbeit mehr hat, ist es leicht alle Zelte abzubrechen und mir nichts dir nichts, so weit wie möglich mit den Kindern zu fliehen und unterzutauchen.
Josie ist keine Sympathieträgerin. Grundsätzlich muss sie das auch nicht sein, damit eine Story als gut und glaubwürdig angesehen werden kann. Doch ohne einen sympathischen Protagonisten muss die Geschichte und der Schreibstil umso besser sein, damit ich als Leser "am Ball bleiben" möchte. Und genau hier trennten sich mein Wunsch / meine Erwartung an das Buch und die Ausführung des Autors.
Dave Eggers konnte mir Josies Handeln kaum näher bringen. Ich konnte weder nachvollziehen, warum sie mit Carl eine Beziehung eingegangen war noch warum sie sich mit ihm Kinder gewünscht hat. Auch wenn wir nur Josies Sicht der Dinge erfahren, zeigt mir diese nicht deutlich, warum sich in Josie diese immense Angst vor Carl und dem Verlust ihrer Kinder an ihn gebildet hat.
Paul und Ana sind keine durchschnittlichen Kinder. Aber auch diese rührten kaum an meinem Herz und meinen Gefühlen für sie. Letztendlich schwappte ein kleiner, kaum erwähnenswerter Funke für Paul auf mich über. Er ist ein Kind, das eher eine echte Stütze für seine Mutter sein muss, denn ohne die Hilfe von Paul, auch im Umgang mit Ana, wäre Josies Alltag und Familienleben noch zerrütteter als sowieso schon.
Josies Vergangenheit und Kindheit war für mich der einzig interessante Punkt der Geschichte. Hier hätte ich mir einen intensieveren und ausführlicheren Handlungsstrang gewünscht. Josies Kampf mit den "imaginären und realen Geistern ihrer Vergangenheit" waren mir im Einzelnen zu verdreht (für alle, die das Buch gelesen haben, Stichwort: Musical).
Der Roadtrip nach und durch Alaska, Josies Flucht vor ihrem Leben, ihren Ängsten und Sorgen und auch ein stückweit vor sich selbst, auf der sie nicht nur sich an ihre Grenzen bringt, sondern auch die Kinder, konnte mich leider nicht erreichen. Josie überschreitet vielfach eine rote Linie als Mutter und wird ihrer Verantwortung Paul und Ana gegenüber nicht gerecht.
Dabei konnte ich mir meine Frage, was genau Dave Eggers mit diesem Buch ausdrücken wollte, nicht beantworten. Falls es eine Kritik an der Gesellschaft gegenüber alleinerziehenden Müttern ist, die viel zu oft von Partnern, Vätern, Schulen, Nachbarn, Mitmenschen, Behörden und dem Staat alleingelassen und angeprangert werden und die sich für ihre Kinder und ein einigermaßen gutes Leben zerreißen müssen, dann konnte ich dies dem Inhalt des Buches nicht entnehmen.
Aufgezeigt bekommen habe ich eine schwache Frau, die nie für sich einstand, nie ihre Wünsche entsprechend artikuliert und sich zu keiner Zeit entsprechende Hilfe geholt hat. Eine Frau, die kopflos die Flucht ergreift, keine Zukunft vor Augen hat und sich und die Kinder in Lebensgefahr bringt.
Zuletzt konnte mich leider auch der Schreibstil des Autors nicht für sich einnehmen. Hin und wieder wurde zwar subtile Spannung aufgebaut, ich erwartete ein imposantes Geschehen, das aber nicht eintraf und alles verpuffte. Am Ende blieb eine ganz große Enttäuschung.
Fazit:
Ein Klappentext, der mich absolut überzeugte und große Neugier weckte, die das Buch im Endeffekt leider nicht erfüllen konnte.
Oct 28, 2022
2.0
Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, als ich diese Geschichte unbedingt lesen wollte. In meiner Vorstellung jedenfalls sollte sich ein (Flucht)Abenteuer entfalten, an dem ich passiv teilnehmen würde und das mich hochkomisch, wie angepriesen, unterhalten und berühren würde.
Doch an diesem Roman ist absolut NICHTS hochkomisch, nicht einmal ein bisschen komisch!
Im Focus steht Josie, alleinerziehende Mutter, arbeitslose Frau ohne familiären Halt und ohne Selbstvertrauen. In ihr manifestiert sich eine riesige Angst, dass Carl, ihr Ex-Lebensgefährte und Vater ihrer Kinder, der nach so vielen Jahren Abstinenz im Leben der Kinder, jetzt, durch seine neue Beziehung und dem Wunsch zu heiraten, wieder in das Leben der Kinder treten will und ihr damit die Kinder wegnehmen könnte. Paul und Ana sollen Zeit mit ihm und bei ihm verbringen und seine Verlobte kennenlernen. Das will Josie auf keinen Fall und flieht Hals über Kopf! Da sie keine Arbeit mehr hat, ist es leicht alle Zelte abzubrechen und mir nichts dir nichts, so weit wie möglich mit den Kindern zu fliehen und unterzutauchen.
Josie ist keine Sympathieträgerin. Grundsätzlich muss sie das auch nicht sein, damit eine Story als gut und glaubwürdig angesehen werden kann. Doch ohne einen sympathischen Protagonisten muss die Geschichte und der Schreibstil umso besser sein, damit ich als Leser "am Ball bleiben" möchte. Und genau hier trennten sich mein Wunsch / meine Erwartung an das Buch und die Ausführung des Autors.
Dave Eggers konnte mir Josies Handeln kaum näher bringen. Ich konnte weder nachvollziehen, warum sie mit Carl eine Beziehung eingegangen war noch warum sie sich mit ihm Kinder gewünscht hat. Auch wenn wir nur Josies Sicht der Dinge erfahren, zeigt mir diese nicht deutlich, warum sich in Josie diese immense Angst vor Carl und dem Verlust ihrer Kinder an ihn gebildet hat.
Paul und Ana sind keine durchschnittlichen Kinder. Aber auch diese rührten kaum an meinem Herz und meinen Gefühlen für sie. Letztendlich schwappte ein kleiner, kaum erwähnenswerter Funke für Paul auf mich über. Er ist ein Kind, das eher eine echte Stütze für seine Mutter sein muss, denn ohne die Hilfe von Paul, auch im Umgang mit Ana, wäre Josies Alltag und Familienleben noch zerrütteter als sowieso schon.
Josies Vergangenheit und Kindheit war für mich der einzig interessante Punkt der Geschichte. Hier hätte ich mir einen intensieveren und ausführlicheren Handlungsstrang gewünscht. Josies Kampf mit den "imaginären und realen Geistern ihrer Vergangenheit" waren mir im Einzelnen zu verdreht (für alle, die das Buch gelesen haben, Stichwort: Musical).
Der Roadtrip nach und durch Alaska, Josies Flucht vor ihrem Leben, ihren Ängsten und Sorgen und auch ein stückweit vor sich selbst, auf der sie nicht nur sich an ihre Grenzen bringt, sondern auch die Kinder, konnte mich leider nicht erreichen. Josie überschreitet vielfach eine rote Linie als Mutter und wird ihrer Verantwortung Paul und Ana gegenüber nicht gerecht.
Dabei konnte ich mir meine Frage, was genau Dave Eggers mit diesem Buch ausdrücken wollte, nicht beantworten. Falls es eine Kritik an der Gesellschaft gegenüber alleinerziehenden Müttern ist, die viel zu oft von Partnern, Vätern, Schulen, Nachbarn, Mitmenschen, Behörden und dem Staat alleingelassen und angeprangert werden und die sich für ihre Kinder und ein einigermaßen gutes Leben zerreißen müssen, dann konnte ich dies dem Inhalt des Buches nicht entnehmen.
Aufgezeigt bekommen habe ich eine schwache Frau, die nie für sich einstand, nie ihre Wünsche entsprechend artikuliert und sich zu keiner Zeit entsprechende Hilfe geholt hat. Eine Frau, die kopflos die Flucht ergreift, keine Zukunft vor Augen hat und sich und die Kinder in Lebensgefahr bringt.
Zuletzt konnte mich leider auch der Schreibstil des Autors nicht für sich einnehmen. Hin und wieder wurde zwar subtile Spannung aufgebaut, ich erwartete ein imposantes Geschehen, das aber nicht eintraf und alles verpuffte. Am Ende blieb eine ganz große Enttäuschung.
Fazit:
Ein Klappentext, der mich absolut überzeugte und große Neugier weckte, die das Buch im Endeffekt leider nicht erfüllen konnte.