Herberger über Herberger

Herberger über Herberger

Hardback

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Description

Wohl kaum ein Mann hat die deutsche Fußballgeschichte so geprägt wie Josef »Sepp« Herberger – im realen Fußballleben ebenso wie in der öffentlichen Wahrnehmung. Von ihren Anfängen und bis zu seinem Tod hat er die Nationalmannschaft auf das Engste begleitet, erst als Nationalspieler und Assistent des ersten Reichstrainers Otto Nerz, dann selbst als Reichs- und Bundestrainer, später weiterhin als aktiver Beobachter, Kommentator, Ratgeber. Herberger hat sein Leben dem Fußball gewidmet. Das hat sich auch in seiner Hinterlassenschaft niedergeschlagen: seinem beeindruckenden schriftlichen Nachlass. Dieser Nachlass dürfte zu den bedeutendsten Beständen der deutschen Sportgeschichte zählen. Ihn zu erschließen und der Interessierten, ebenso wie der forschenden Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das hat sich das Projekt »Herberger: der Nachlass« zum Ziel gesetzt. Mit dem jetzt vorliegenden ersten Band werden Materialien zu jener Autobiographie zusammengestellt, die Sepp Herberger in den letzten Jahren seines Lebens intensiv bearbeitete, aber nie hat fertigstellen können.

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
320
Price
25.60 €

Author Description

Studiert habe ich in Bochum: Geschichte, Philosophie und Germanistik. Promoviert worden bin ich dann 2007 allerdings tatsächlich in Mannheim (wenn auch als freier Doktorand mit leider nur sehr wenig realem Ortskontakt) bei Karl-Friedrich Krieger mit einer Studie zur Geschichte des sächsischen Landrechts in Mittelalter und früher Neuzeit. Danach war ich kurz Assistent an der Hochschule Vechta, zwischen 2009 und 2013 Akademischer Rat an der Universität Bielefeld und folgte schließlich von dort einem Ruf auf die neu geschaffene Professur für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Mannheim, die 2019 als Carl-Theodor-Stiftungs­professur verstetigt worden ist. Hier bin ich nun und könnte zufriedener kaum sein. Beschäftigt habe ich mich vor allem mit den Normen­systemen, die das alte Europa strukturiert haben: mit Recht, mit Religion und Frömmigkeit, zuletzt mit Expertendiskursen sexueller Gewalt zwischen dem Hochmittelalter und dem Ende des Ancien Régime. Seit ich an der ehemaligen Handels­hochschule Mannheim angekommen bin, steht für mich die Wirtschafts- und Sozialgeschichte ganz oben auf der Agenda; dafür ist hier ein gutes Pflaster. Besonders treibt mich dabei die Brücke zwischen „Qualis“ und „Quantis“ an. Daneben hat mich stets die Frage begleitet, wie Geschichte eigentlich produziert, wahrgenommen und vermittelt wird: in der Schule, in der Hochschule und im Museum. Das funktioniert gut hier in Mannheim, dank großartiger Netzwerke und toller Partner. Für das Evangelische Studien­werk Villigst stehe ich als Vertrauensdozent nicht nur den evangelischen Studierenden der gesamten Universität gern für Auskünfte und Anliegen zur Verfügung.