Henriette lächelt

Henriette lächelt

Hardback
3.721

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Mit ihren 190 Kilo bleibt Henriette am liebsten zu Hause, während das Leben vor ihrem Fenster stattfindet. Ihre Mutter, die in der Wohnung über ihr lebt, möchte das Leben ihrer fünfzigjährigen Tochter kontrollieren, sie lässt sie nicht in Ruhe, kommentiert jede Essensbestellung, jede Kleiderwahl, die Henriette trifft. Aber zum Glück ist da Martin: Ihr Arbeitskollege, den sie nur vom Zoom-Bildschirm kennt und der so schöne Augen hat. Sie verliebt sich in ihn, auch wenn sie sich das selbst nicht zugesteht. Als sie eines Tages ihre junge Nachbarin kennenlernt, beginnt Henriette sich und ihre Welt zu öffnen. Gelingt es ihr, sich von ihrer Mutter zu lösen und einen Schritt in die Zukunft zu wagen?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
208
Price
22.00 €

Posts

8
All
4

über die Tücken des Dickseins -

4

Wenn Traumata nicht verarbeitet werden, folgt eine Flucht in die Sucht und der steinige Weg zurück; bewegend und einfühlsam erzählt

3

HENRIETTE LÄCHELT Andrea Heinisch Henriette ist zu dick. 190 kg bringt sie auf die Waage. Putzen und die tägliche Hygiene fallen ihr schwer. Freunde hat Henriette schon lange keine mehr, denn ihr Leben spielt sich in ihrer Wohnung ab, meistens zwischen dem Laptop und dem Kühlschrank. Alle Gedanken kreisen um das Essen. Ihre Mutter, die direkt über der 50-Jährigen wohnt, springt ein und kontrolliert Henriettes Leben - was sie isst, trägt oder wen Henriette zu treffen hat. Die kleinen Sticheleien übergeht Henriette und schluckt sie - mit etwas Essen im Munde - herunter. Henriette zieht sich aus der realen Welt immer mehr zurück, das Getuschel über sie und ihren Körper ist allgegenwärtig. Doch dann, mitten in der Corona-Homeoffice-Zoom-Meeting-Zeit, lernt sie ihren Kollegen Martin kennen und verliebt sich direkt in seine grünen Augen. Ob das eine Wende in Henriettes Leben wird, müsst ihr allerdings selber herausfinden ... In kurzen, knappen und ehrlichen Sätzen erzählt Andrea Heinisch den Leidensweg einer viel zu schweren Frau. Doch es geht nicht nur über Vorurteile gegenüber dickeren Menschen, sondern wir erfahren auch, warum Henriette sich damals überhaupt in Fressattacken flüchtete und ihren Halt im Essen fand. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und vieles musste ich doppelt lesen, dennoch habe ich mit Henriette sympathisiert und gelitten. 3 /5

Post image
4

Henriette bleibt am liebsten zu Hause, während das Leben vor ihrem Fenster stattfindet. Ihre Mutter, die in der Wohnung über ihr lebt, möchte das Leben ihrer fünfzigjährigen Tochter kontrollieren, sie lässt sie nicht in Ruhe, kommentiert jede Essensbestellung, jede Kleiderwahl, die Henriette trifft. Denn Henriette hat 190 Kilo und das dominiert ihre Existenz. Der einzige Lichtblick ist Martin: ihr Arbeitskollege, den sie nur vom Zoom-Bildschirm kennt und der so schöne Augen hat. Henriette verliebt sich in ihn, auch wenn sie sich das selbst nicht zugesteht. Als sie eines Tages ihre schwangere junge Nachbarin kennenlernt, beginnt Henriette sich und ihre Welt zu öffnen. Gelingt es ihr, sich von ihrer Mutter zu lösen und einen Schritt in die Zukunft zu wagen? Meinung Der Klappnext hat mich total angesprochen. Ich kam wunderbar ins Buch. Der schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig aber gut lesbar. Das erste Kapitel fand ich grandios. Ich mochte Henriette total. Ihre Träumereien dagegen gefielen mir nicht so. Viele der Aussagen über Übergewichtige stimme ich vollkommen zu. Und kann ich nachvollziehen. Einiges aber eben nicht. Die Problematik mit dem Putzen der Wohnung und mit dem Anziehen von Schuhen und Strümpfen fand ich überspitzt. Natürlich ist das anstrengend. Der Roman ist tiefgründig, regt zum Nachdenken an. Lese Empfehlung

2.5

Darum geht es: Henriette verlässt nur noch ungern ihre Wohnung. Sie lebt ihr Leben in ihren vier Wänden. Die 50-jährige, von der Außenwelt zurückgezogene Frau leidet unter einer starken Essstörung. Henriette wiegt mittlerweile 190 kg. Ihre Mutter wohnt in der Wohnung über ihr. Diese ist genau das Gegenteil ihrer Tochter - schlank, unternehmungslustig, sportlich und noch sexuell aktiv. Allerdings hat Henriette es nicht leicht mit ihrer Mutter. Sie kontrolliert und kritisiert so ziemlich das komplette Leben von Henriette. Mein Leseeindruck: Der Klappentext hat mich unheimlich neugierig gemacht. Das Cover hat mein Leserherz verzaubert. Ein Hingucker für das Bücherregal. Die Autorin Andrea Heinisch thematisiert in ihrem Roman „Adipositas", ein sehr brisanter, aktueller, dringender und wichtiger Themenbereich. Ich bin ehrlich, ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut und bin nach Beenden des Buches sehr enttäuscht gewesen. Die ersten Seiten fand ich gut und das Gelesene hat mich gefesselt. Da habe ich noch diese Leere und Einsamkeit von Henriette gespürt, doch irgendwann hat sie mich als Hauptprotagonisten kaltgelassen. Der Schreibstil der Autorin wirkt oftmals sehr nüchtern und sachlich. Emotionen haben mich nicht erreicht. Die Kapitel sind kurz und auch die Sätze knappgehalten. Ich hätte mir eine stärkere Entwicklung für Henriette gewünscht. Fazit: 2,5/3 ⭐️ Obwohl der Roman nur 207 Seiten hat, habe ich mich stellenweise sehr gequält.

Post image
4

Eine berührende Geschichte im besonderen Erzählstil

Henriette sagt, in ihrem Herz blüht eine Margerite… Henriette ist eine erwachsene Frau mit starkem Übergewicht, darum nimmt sie kaum am Leben außerhalb ihrer Wohnung wahr. Das tägliche Treiben beobachtet sie von ihrem Fenster aus. Sie bringt so viel auf die Waage, dass sie sich in ihren eigenen vier Wänden am wohlsten fühlt. Leider fehlen ihr auch die sozialen Kontakte. Umso mehr freut sie sich, über die regelmäßigen Zoom-Meetings mit ihrem Arbeitskollegen. Ihre Mutter wohnt in der Wohnung direkt über ihr und kontrolliert sie wo sie kann. Sie bekocht sie, hilft ihr bei der Reinigung ihrer Wohnung und mischt sich permanent in ihr Leben ein. Sie bevormundet sie und sagt ihr ständig, dass es so nicht weitergehen kann. Ihre Mutter ist unfreundlich, lieblos und tut ihrer Tochter alles andere als gut. Als ihre Mutter stirbt, ist sie trotzdem nicht wirklich fort. Zu sehr hat sie Henriette jahrelang beeinflusst und bevormundet. Die Dialoge mit ihrer Mutter hallen immer noch in Henriettes Kopf nach. Doch eines Tages ändert sich etwas in ihrem Leben… Das Cover dieses Buches ist wunderschön und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Schreibstil ist verständlich, jedoch in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Er passt aber perfekt zu dieser Geschichte mit den durchaus interessanten Charakteren. Die Kapitel sind kurz gehalten, was ich sehr angenehm finde. Für mich ein berührendes Buch mit ernstem Thema, dass ich durchaus empfehlen kann.

Eine berührende Geschichte im besonderen Erzählstil
3.5

Das war ein kleiner Kampf

Ich hab wirklich sehr, sehr lange gebraucht, um in das Buch rein zu finden. Zu Beginn war das echt anstrengend. Ich hab den Sinn der ersten 100 Seiten echt nicht verstanden. Aber dann: als das Trauma der Protagonistin endlich ersichtlich war, ist mir ein Licht aufgegangen. Eine eindringliche Geschichte über Menschen, die nicht „der Norm“ entsprechen und von Dritten klein gehalten oder beeinflusst werden, bis die Ketten gesprengt werden. Ps: hat mal jemand gezählt, wie häufig das Wort „Henrietten“ vorkommt?

3

Ich weiß gar nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich habe es durchaus gerne gelesen und habe es auch recht zügig getan. Trotzdem bin ich nicht ganz schlau daraus geworden. Ich glaube, dass es ein gutes Buch für einen gemeinsamen Buddyread ist, bei dem man sich austauschen kann. Hier gibt es wirklich viel zu besprechen und zu diskutieren.

Create Post