Hausmensch
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Description
Book Information
Author Description
Jennifer Fortein erschafft Dystopien, in denen sie kontroverse Denkansätze und sozialkritische Themen verarbeitet. Sie liebt es, sich mit der Frage "Was wäre, wenn ...?" auseinanderzusetzen. Ihre Werke sind geprägt von starken Frauen und dem Kampf gegen innere wie äußere Dämonen, doch auch der oft unerwartete Funken Romantik fehlt nicht.
Posts
"Dennoch entscheide ich mich dazu, zu schweigen. Denn das ist es, was ich immer tue."
Nachdem mich "Morbus Inertia" von Jennifer Fortein so begeistert hat, war die Autorin so lieb, mir nun auch "Hausmensch" zur Verfügung zu stellen. Ich hatte ihren Schreibstil bereits im vorherigen Buch lieben gelernt und auch dieses reihte sich da ein. Die Story liest sich super flüssig, sodass ich schnell durch das Buch geflogen bin. Trotz der Kürze entfaltet sich die Handlung gut und das World Building ist ausreichend. Die Story lebt von den Figuren, die authentisch gezeichnet sind und sich deutlich in ihren Persönlichkeiten unterscheiden. Mal keinen strong female Main Character zu haben, war eine sehr angenehme Abwechslung. Valerie ist eher naiv, sehr abhängig strukturiert und scheut Entscheidungen und die damit einhergehende Verantwortung. Ihre Entwicklung habe ich sehr gerne verfolgt. Cormac dagegen wurde mir bis zum Schluss nicht wirklich sympathisch. Eine weitere tolle Dystopie von Jennifer Fortein, die sich zu lesen lohnt!

Ich fand das Gedankenexperiment, dass es Unterschiede bei Menschen gibt insofern interesannt, dass es Kräfte gibt, die genau das forcieren allerdings mit einem anderen Ergebnis wie im Buch, sie wollen erniedrigen, unterdrücken und ausgrenzen. In dem Buch kommt es einen anfangs nicht so vor doch im Verlauf wird klar, dass nicht alle Sapien es so komfortabel wie Valerie haben. Doch auch ihre vermeintlich gute Situation birgt Schatten die nach und nach aufgedeckt werden. Valerie fand ich anfangs eigentlich zu passiv und glatt doch sie entwickelt sich und später kommen noch weitere Figuren mit ausreichend Ecken und Kanten in der Story vor, die es ausgleichen. Philo hatte ich absolut falsch eingeschätzt und sein wahres Ich hat mich echt überrascht. Meine Gedanken zu ihm waren zwiespältig. Auch die Geheimnisse um Valeries Herkunft sorgen schon bald für Spannung, die mich packte. Der Spannungsbogen insgesamt ließ leider hier und da ein wenig nach. Gerade am Ende, nach dem ich eigentlich dachte, das war es gab es einen Part wo ich überlegte, warum kommen da jetzt noch xy Seiten. Es gab dann auch noch einen kleinen Twist, der überraschte, doch der Weg dahin war ein wenig beschwerlich. Insgesamt eine tolle Idee mit guten Figuren. Bedauerlicherweise kommt ab und an die Spannung etwas abhanden. Dennoch lohnt es sich durchzuhalten.
Unerwartet.....
Wow, was war das für ein gutes Buch. Ich hab es innerhalb ein paar Stunden komplett gelesen. Es geht um Valerie die ein Sapien ( untergeordneter Menschen) ist. Und um Philo der ein Prävalis (überlegener Valerie ist Philos Hausmensch. Da er denkt die könnte einsam sein holen sie Gwynn (auch ein Sapien) als "Spielgefährten" ins Haus. Doch Gwynn hast alle Prävalis und ist dazu noch wild wie eine Löwin. Kann Philo sie zähmen? Und was denkt Valerie über das ganze? Sie stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Und so nimmt alles seinen Lauf. Mehr kann ich jetzt nicht sagen ohne die Geschichte zu spoileren. Lest das Buch. Ihr werdet nicht enttäuscht werden. Es war meine erste Dystopie und sicher nicht die letzte. Ein mega Buch.
Ich bin von dem Buch HAUSMENSCH total begeistert. Ich stand der Story erst skeptisch gegenüber, ließ mich aber schnell eines Besseren belehren. Da ich nicht spoilern will, werde ich von der Geschichte nichts verraten, nur dass sie gar nicht so abwegig ist. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
Valerie ist ein Sapien, diese werden von den sogenannten Prävalie, als Hausmenschen gehalten. Die Prävalie ist eine evolutionstechnische weiterentwickelte Art. Diese Dystopie hat mich schon bei Seite 40 voll gepackt. Es war einfach irre, wie sich ein Mensch, wie ein Haustier behandeln lassen hat. Wohlbemerkt, einem gut lebendem Haustier. Valerie ist so aufgewachsen und für mich war es wahnsinnig interessant zu sehen, wie selbstverständlich das alles für sie war. Die Geschichte ist eine andere Wendung genommen als ich dachte und fand es super. Das ganze Buch konnte mich komplett abholen, angefangen beim Schreibstil bis hin zur Idee und zum Spannungsbogen. Eine wirklich tolle Dystopie!
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Jennifer Fortein erschafft Dystopien, in denen sie kontroverse Denkansätze und sozialkritische Themen verarbeitet. Sie liebt es, sich mit der Frage "Was wäre, wenn ...?" auseinanderzusetzen. Ihre Werke sind geprägt von starken Frauen und dem Kampf gegen innere wie äußere Dämonen, doch auch der oft unerwartete Funken Romantik fehlt nicht.
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"Dennoch entscheide ich mich dazu, zu schweigen. Denn das ist es, was ich immer tue."
Nachdem mich "Morbus Inertia" von Jennifer Fortein so begeistert hat, war die Autorin so lieb, mir nun auch "Hausmensch" zur Verfügung zu stellen. Ich hatte ihren Schreibstil bereits im vorherigen Buch lieben gelernt und auch dieses reihte sich da ein. Die Story liest sich super flüssig, sodass ich schnell durch das Buch geflogen bin. Trotz der Kürze entfaltet sich die Handlung gut und das World Building ist ausreichend. Die Story lebt von den Figuren, die authentisch gezeichnet sind und sich deutlich in ihren Persönlichkeiten unterscheiden. Mal keinen strong female Main Character zu haben, war eine sehr angenehme Abwechslung. Valerie ist eher naiv, sehr abhängig strukturiert und scheut Entscheidungen und die damit einhergehende Verantwortung. Ihre Entwicklung habe ich sehr gerne verfolgt. Cormac dagegen wurde mir bis zum Schluss nicht wirklich sympathisch. Eine weitere tolle Dystopie von Jennifer Fortein, die sich zu lesen lohnt!

Ich fand das Gedankenexperiment, dass es Unterschiede bei Menschen gibt insofern interesannt, dass es Kräfte gibt, die genau das forcieren allerdings mit einem anderen Ergebnis wie im Buch, sie wollen erniedrigen, unterdrücken und ausgrenzen. In dem Buch kommt es einen anfangs nicht so vor doch im Verlauf wird klar, dass nicht alle Sapien es so komfortabel wie Valerie haben. Doch auch ihre vermeintlich gute Situation birgt Schatten die nach und nach aufgedeckt werden. Valerie fand ich anfangs eigentlich zu passiv und glatt doch sie entwickelt sich und später kommen noch weitere Figuren mit ausreichend Ecken und Kanten in der Story vor, die es ausgleichen. Philo hatte ich absolut falsch eingeschätzt und sein wahres Ich hat mich echt überrascht. Meine Gedanken zu ihm waren zwiespältig. Auch die Geheimnisse um Valeries Herkunft sorgen schon bald für Spannung, die mich packte. Der Spannungsbogen insgesamt ließ leider hier und da ein wenig nach. Gerade am Ende, nach dem ich eigentlich dachte, das war es gab es einen Part wo ich überlegte, warum kommen da jetzt noch xy Seiten. Es gab dann auch noch einen kleinen Twist, der überraschte, doch der Weg dahin war ein wenig beschwerlich. Insgesamt eine tolle Idee mit guten Figuren. Bedauerlicherweise kommt ab und an die Spannung etwas abhanden. Dennoch lohnt es sich durchzuhalten.
Unerwartet.....
Wow, was war das für ein gutes Buch. Ich hab es innerhalb ein paar Stunden komplett gelesen. Es geht um Valerie die ein Sapien ( untergeordneter Menschen) ist. Und um Philo der ein Prävalis (überlegener Valerie ist Philos Hausmensch. Da er denkt die könnte einsam sein holen sie Gwynn (auch ein Sapien) als "Spielgefährten" ins Haus. Doch Gwynn hast alle Prävalis und ist dazu noch wild wie eine Löwin. Kann Philo sie zähmen? Und was denkt Valerie über das ganze? Sie stellt ihr bisheriges Leben in Frage. Und so nimmt alles seinen Lauf. Mehr kann ich jetzt nicht sagen ohne die Geschichte zu spoileren. Lest das Buch. Ihr werdet nicht enttäuscht werden. Es war meine erste Dystopie und sicher nicht die letzte. Ein mega Buch.
Ich bin von dem Buch HAUSMENSCH total begeistert. Ich stand der Story erst skeptisch gegenüber, ließ mich aber schnell eines Besseren belehren. Da ich nicht spoilern will, werde ich von der Geschichte nichts verraten, nur dass sie gar nicht so abwegig ist. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.
Valerie ist ein Sapien, diese werden von den sogenannten Prävalie, als Hausmenschen gehalten. Die Prävalie ist eine evolutionstechnische weiterentwickelte Art. Diese Dystopie hat mich schon bei Seite 40 voll gepackt. Es war einfach irre, wie sich ein Mensch, wie ein Haustier behandeln lassen hat. Wohlbemerkt, einem gut lebendem Haustier. Valerie ist so aufgewachsen und für mich war es wahnsinnig interessant zu sehen, wie selbstverständlich das alles für sie war. Die Geschichte ist eine andere Wendung genommen als ich dachte und fand es super. Das ganze Buch konnte mich komplett abholen, angefangen beim Schreibstil bis hin zur Idee und zum Spannungsbogen. Eine wirklich tolle Dystopie!












