Happy All the Time
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Description
"A funny, loving, celebratory book in which everything is perfect." —The Boston Globe
Guido and Vincent, best friends (and third cousins), aren’t expecting to fall head-over-heels in love, but that is exactly what happens. Guido is smitten with Holly, a dazzling young woman who chafes at the idea of complacency, while Vincent falls for Misty, a work colleague with an acerbic sense of humor who seems as uninterested in romance as she is in Vincent (at first). In the months that follow, both couples will experience the rituals of courtship, jealousy, estrangement, family entanglements, and other perils of the heart as they try to find love in spite of themselves.
Colwin is a master of portraying the messiness of life: here, in hilarious and endearing prose, she follows these two improbable pairs, and their families, as they navigate and ultimately find happiness together—not all the time, but for most of it.
With a foreword by Katherine Heiny, author of Early Morning Riser.
Book Information
Posts
"That she thought about him, that she found [him] compelling was nobody's business but her own."
Eine Geschichte die mich zur richtigen Zeit erreicht hat und dadurch begeistern konnte. In Happy all the time passiert nicht viel. Wir begleiten Guido und Vincent wie sie die Frau fürs Leben finden, und dann den Alltag mit ihnen führen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es geht um die Charaktere, um die Eigenheiten jeden einzelnes - Vincent, Guido, Misty und Holly. Findet man die Charaktere langweilig oder unsympathisch, dann ist das ganze Buch nichts für einen. Für mich ist es einer der perfekten Wohlühlgeschichten, die man zwischendurch mal braucht und für diese Zeiten bewahre ich diese Bücher in meinem Schrank. Ich mochte Misty und Holly sehr, und konnte mich vor allem in Mistys Gedankenwegen gut einfinden und wieder erkennen. Aus der Perspektive fand ich es niedlich zu lernen, was zieht Vincent an Misty an, warum sie. Das frage ich mich auch oft bei meinem Mann. Auch wenn das Buch von einer Frau geschrieben ist, hatte ich das Gefühl das viele Denkweisen Vincents ähnlich zu dem meines Mannes sind. Ein unaufgeregtes Buch, mit u.a. einem männlichen Protagonisten indem ich meinen Mann liebevoll wiederfinden konnte, hat beim Lesen Spaß gemacht. Auf Storygraph fallen die Rezensionen mittelmäßig aus, vor allen Dingen weil man dem Buch die geschriebene Zeit anmerkt. Ein Kommentar spricht von "Sally Rooney für Boomer". Für mich hat es den Charme ausgemacht: Es erschien 1978, und ich stellte mir gerne das New York der Endsiebziger vor, und wie 4 Charaktere ungefähr in meinem Alter ein ähnliches Leben meistern wie ich. Es hat in mir das Gefühl ausgelöst was ich habe, wenn ich Jane Austen lese. Die Geschichten sind natürlich absolut nicht vergleichbar. Das ausgelöste Gefühl aber schon: Ich habe Mistys Humor genauso genossen wie den von Elisabeth und die Liebesgeschichte von ihr mit Vincent schmelzte mich wie die von Mr Darcy und Elisabeth. Das Buch hat aber seine Längen, bei 80% dachte ich schon, das man das hätte ordentlich kürzen können, so wenig wie da insgesamt passiert. So sehr ich Holly mochte, so schwierig war es wiederum Guido und ihre Beziehung zu verstehen. Holly war für mich ein gezeichneter Charakter ihrer Zeit voraus, die mit einem Mann endet, der sie irgendwie liebt (eine Version von ihr), aber nicht verstehen kann. Was wahrscheinlich aber auch leider die Realität damals war. Eine Geschichte die man aufbewahren kann, für die es eine richtige Zeit und Stimmung braucht, aber da ihren wahren Glanz auch gut zeigen kann.
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"A funny, loving, celebratory book in which everything is perfect." —The Boston Globe
Guido and Vincent, best friends (and third cousins), aren’t expecting to fall head-over-heels in love, but that is exactly what happens. Guido is smitten with Holly, a dazzling young woman who chafes at the idea of complacency, while Vincent falls for Misty, a work colleague with an acerbic sense of humor who seems as uninterested in romance as she is in Vincent (at first). In the months that follow, both couples will experience the rituals of courtship, jealousy, estrangement, family entanglements, and other perils of the heart as they try to find love in spite of themselves.
Colwin is a master of portraying the messiness of life: here, in hilarious and endearing prose, she follows these two improbable pairs, and their families, as they navigate and ultimately find happiness together—not all the time, but for most of it.
With a foreword by Katherine Heiny, author of Early Morning Riser.
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"That she thought about him, that she found [him] compelling was nobody's business but her own."
Eine Geschichte die mich zur richtigen Zeit erreicht hat und dadurch begeistern konnte. In Happy all the time passiert nicht viel. Wir begleiten Guido und Vincent wie sie die Frau fürs Leben finden, und dann den Alltag mit ihnen führen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es geht um die Charaktere, um die Eigenheiten jeden einzelnes - Vincent, Guido, Misty und Holly. Findet man die Charaktere langweilig oder unsympathisch, dann ist das ganze Buch nichts für einen. Für mich ist es einer der perfekten Wohlühlgeschichten, die man zwischendurch mal braucht und für diese Zeiten bewahre ich diese Bücher in meinem Schrank. Ich mochte Misty und Holly sehr, und konnte mich vor allem in Mistys Gedankenwegen gut einfinden und wieder erkennen. Aus der Perspektive fand ich es niedlich zu lernen, was zieht Vincent an Misty an, warum sie. Das frage ich mich auch oft bei meinem Mann. Auch wenn das Buch von einer Frau geschrieben ist, hatte ich das Gefühl das viele Denkweisen Vincents ähnlich zu dem meines Mannes sind. Ein unaufgeregtes Buch, mit u.a. einem männlichen Protagonisten indem ich meinen Mann liebevoll wiederfinden konnte, hat beim Lesen Spaß gemacht. Auf Storygraph fallen die Rezensionen mittelmäßig aus, vor allen Dingen weil man dem Buch die geschriebene Zeit anmerkt. Ein Kommentar spricht von "Sally Rooney für Boomer". Für mich hat es den Charme ausgemacht: Es erschien 1978, und ich stellte mir gerne das New York der Endsiebziger vor, und wie 4 Charaktere ungefähr in meinem Alter ein ähnliches Leben meistern wie ich. Es hat in mir das Gefühl ausgelöst was ich habe, wenn ich Jane Austen lese. Die Geschichten sind natürlich absolut nicht vergleichbar. Das ausgelöste Gefühl aber schon: Ich habe Mistys Humor genauso genossen wie den von Elisabeth und die Liebesgeschichte von ihr mit Vincent schmelzte mich wie die von Mr Darcy und Elisabeth. Das Buch hat aber seine Längen, bei 80% dachte ich schon, das man das hätte ordentlich kürzen können, so wenig wie da insgesamt passiert. So sehr ich Holly mochte, so schwierig war es wiederum Guido und ihre Beziehung zu verstehen. Holly war für mich ein gezeichneter Charakter ihrer Zeit voraus, die mit einem Mann endet, der sie irgendwie liebt (eine Version von ihr), aber nicht verstehen kann. Was wahrscheinlich aber auch leider die Realität damals war. Eine Geschichte die man aufbewahren kann, für die es eine richtige Zeit und Stimmung braucht, aber da ihren wahren Glanz auch gut zeigen kann.




