Habitat

Habitat

Softcover
3.813
Nahe ZukunftHard-SfSurvival"Retrograde"

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Description

Die Menschheit hat ihren Fuß auf den Mars gesetzt. Die neue Habitatsiedlung „Endeavor“ wird als Triumph des menschlichen Forscherdrangs gefeiert. Einhundertzwanzig Wissenschaftler, Techniker und Astronauten arbeiten hier. Sie sind auf alle Eventualitäten vorbereitet – nur nicht darauf, dass plötzlich die Funksignale von der Erde verstummen. Gefangen auf dem Mars, können die Kolonisten über die Katastrophe, die auf ihrem Heimatplaneten passiert sein mag, nur rätseln. Und hoffen, dass sie hier überleben …

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
352
Price
12.18 €

Author Description

Peter Cawdron ist in Neuseeland geboren und aufgewachsen, reiste einige Jahre durch die USA und Schottland, bevor er sich in Australien niederließ. Er schreibt Science-Fiction-Romane und hat sich dabei auf Action- und Abenteuerromane mit wissenschaftlichem Hintergrund spezialisiert.

Posts

3
All
4

Mars Abenteuer mit leichten Abstrichen

Das Thema in „Habitat“ ist super spannend. Der Mars fasziniert eben einfach! Auch mit dem Schreibstil des Autors bin ich sehr zufrieden, das Buch lässt sich flüssig lesen. Nicht ganz zu technisch, aber trotzdem so Informationsreich, dass man es sich vorstellen kann. Einzig das stellenweise aufkommende Gejammere der Hauptfigur fand ich zwischendurch etwas störend. Man merkt zwar, dass damit die beschriebene Dramatik noch mehr untermauert werden sollte, aber es war mir an manchen Stellen einfach ein bisschen zu viel. Davon abgesehen ist es aber ein tolles und fesselndes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

5

Sehr bildreicher Schreibstil. Story nimmt eine unerwartete Wendung, die ich mir im Vorfeld gar nicht vorstellen konnte. Alles in allem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Klare Empfehlung meinerseits.

4

Vielen wissen, dass „Der Marsianer“ von Andy Weir mein absolutes Lieblingsbuch ist. Und deswegen war ich auch zuerst ein bisschen skeptisch als ich „Habitat“ von Peter Cawdron in meinen Händen hielt. Ein weiteres Buch was auf dem Mars spielt und die Überlebenschancen des Menschen auf diesem fremdartigen Planeten thematisiert. Aber ich wollte die beiden Romane auf keinen Fall miteinander vergleichen und wollte völlig unvoreingenommen an das Buch herangehen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. In „Habitat“ geht es um das Habitat Endeavor, welches der erste Versuch ist den Mars zu kolonisieren. Einhundert und zwanzig Astronauten leben nun dort, forschen gemeinsam und erkunden die gemeinsame Umgebung als es plötzlich zu einer schockierenden Meldung von der Erde kommt – etwas, worauf ich gar nicht genauer eingehen möchte da es mich schon ziemlich geschockt und aus den Socken geworfen hat. Spannend, schockierend, unerwartet! Genau etwas, was ich mir von einem spannenden Sci-Fi Roman erwarte. Was dann folgt ist ein wahrlicher Kampf ums Überleben. Während Mark Watney in „Der Marsianer“ (ja kommt, ein Vergleich muss her :p) die meiste Zeit auf sich allein gestellt war, greift „Habitat“ auf spannende Weise auf, was es heißt zwar nicht physisch allein zu sein, aber doch eben nicht zu wissen ob man auf sich alleine gestellt ist oder ob man jemand anderen Vertrauen kann. Die Hauptfigur, Liz, mochte ich unglaublich gerne und durch ihre Augen den Mars bei Außeneinsätzen zu entdecken fand ich wahnsinnig spannend und interessant. Man merkt wie sie innerlich mit sich ringt und nicht weiß, was Lüge und was Wahrheit ist. Wem man vertrauen kann und wem nicht. Man kann richtig mit ihr mitfühlen und mit ihr mitfiebern, was sie für mich zu einem großen Pluspunkt in der Handlung gemacht hat. Genau wie Weir (einen noch!) beschreibt Peter Cawdron die technischen Details sehr ausführlich, vieles wird erläutert und durch Rückblenden in die Handlung integriert. Das ist etwas was ich bei Science-Fiction unglaublich gerne lese, weil so alles einfach noch echter, realistischer und greifbarer wird. Am Ende des Buches gibt es noch ein Nachwort, in dem die technischen Aspekte noch ein wenig weiter erläutert werden. Das Ende selbst ist ein spannender Showdown mit einer weiteren Wendung, die ich nicht hatte kommen sehen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht, war zutiefst schockiert und habe sogar ein paar Tränen verdrückt. „Habitat“ bekommt von mir 4,5 Sterne und wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, was ich von Peter Cawdron gelesen habe.

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